
29.07.2010
Jenny Winter-Stojanovic »VerBindung«
30.06.2010
Ausstellung in Reutlingen
Hochschule Reutlingen »Flüssige Form«

REUTLINGEN. Über 100 Zuhörer wollten den Bestseller-Autor Sebastian Fitzek persönlich kennenlernen, der in der Buchhandlung Osiander seinen Anfang Juni erschienenen Psychothriller »Der Augensammler« vorstellte. Dieses Buch verkauft sich bereits so gut, dass es auf der nächsten Spiegel-Bestseller-Liste auf Platz 3 zu finden sein wird.
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Der Augensammler, Droemer (2010)
12.06.2010
Kindertag bei OSIANDER Konstanz in der Kanzleistraße

Kindergarten Schrambergstraße zu Besuch in unserer Buchhandlung in Böblingen im City-Center
Buchen Sie unseren Kindergartenkoffer oder den Lesekoffer für Schulen! Zusammen mit den Verlagen Oetinger und Ravensburger bieten wir einen Kindergartenkoffer sowie jeweils einen Lesekoffer für Schulen der Klassenstufen 2 bis 4 an.
Der Kindergartenkoffer
Der Koffer enthält etwa 40 Bücher, Hörbücher, Spiele und mehr. Er soll auf Reisen gehen und kann von Kindergärten etwa 6 Wochen kostenfrei ausgeliehen werden. Melden Sie sich gleich mit Ihrem Kindergarten an!
Der Lesekoffer für Schulen
Jeder Koffer ist gefüllt mit etwa 40 Büchern – dick und dünn, lustig und ernst, sachlich und phantasievoll. Der Lesekoffer soll auf Reisen in die Schulen gehen und dort etwa 6 Wochen verbleiben. Melden Sie sich mit Ihrer Klasse an!

TÜBINGEN. Zweimal Walser in zwei Wochen. Zuerst war Vater Martin Walser auf Einladung der Osianderschen Buchhandlung im Sparkassen-Carré zu Gast, jetzt folgte in der Buchhandlung seine Tochter Alissa, die ihren Debut-Roman »Am Anfang war die Nacht Musik« vorstellte. Aber Debut klingt so nach »ersten Zeilen«. Das trifft auf Alissa Walser keinesfalls zu. Sie war zuvor bereits literarisch sehr aktiv. Schon in den neunziger Jahren veröffentlichte sie Erzählbände und erhielt den Ingeborg-Bachmann-Preis.
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Am Anfang war die Nacht Musik, Piper (2010)

Tübingen. Knapp vierhundert Menschen im Sparkassencarré. Für Martin Walser sind solche Zuhörerzahlen ganz normal, seit Jahrzehnten. 82 Jahre alt ist er mittlerweile und liest locker eine Dreiviertelstunde lang im Stehen aus der Welt seines Protagonisten, der „seit Jahrzehnten 63“ ist.
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Berge besteigen, die es nicht gibt
TÜBINGEN. Martin Walser zieht. Rund 450 Besucher füllten am Dienstagabend das Sparkassen-Carré, um ihn aus seiner fast noch druckfrischen Novelle »Mein Jenseits« lesen zu hören. Dank der jahrzehntelangen guten Kontakte hatte er der Buchhandlung Osiander eine seiner einzigen beiden Autorenlesungen in Baden-Württemberg zugesagt. Die andere bekam Weingarten, wo die Novelle spielt - allerdings unter dem Namen Scherblingen.
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Mein Jenseits, Berlin University Press (2010)

REUTLINGEN. Die »Love-Menus« des jungen Asyl-Bewerbers Marawan, die auf den aphrodisischen Rezepten der tamilischen Küche beruhen, veranlassen in Schweizer Schlafzimmern wahre Wunder. Hierfür gibt die höhere Gesellschaft gerne Geld aus. Auch in Zeiten der Finanzkrise. Martin Suter erzählt eine sinnlich-erotische Geschichte über kulinarische Exotik, die stets an politischer und gesellschaftlicher Realität orientiert ist. Ein wahres Erfolgsrezept - in nur wenigen Tagen landete »Der Koch« auf dem ersten Platz der Bestsellerlisten.
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TÜBINGEN. Ursprünglich sollte es bei dieser Veranstaltung um das Buch „Die Welt en gros und en detail gehen“.
Aber da es sowieso hauptsächlich um dessen Autor, um Claudio Magris gehen sollte, war es dann am Mittwoch Abend in den oberen Museumssälen auch ziemlich egal, dass kurzfristig seine kleine, moderne Orpheus und Eurydike-Version „Verstehen Sie mich bitte recht“ in den Mittelpunkt gerückt wurde ...
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Orpheus im Altenheim
TÜBINGEN. Claudio Magris ist ein streitbarer Schriftsteller, der sich seit vielen Jahren als wortgewandter Kolumnist für die Zivilgesellschaft einsetzt. Jeder Mensch habe die Verantwortung und die Pflicht, sich mit der Politik auseinanderzusetzen, sagt der heute 70-jährige. Und mit der Moral sei es wie mit der Gesundheit. Wenn alles in Ordnung sei, brauche man nicht darüber zu reden, aber wenn etwas schief laufe, müsse man sich damit beschäftigen. Und zu Wort melden.
Verstehen Sie mich bitte recht, Hanser (2009)

PRESSEMITTEILUNG. Medizinische Fachinformation muss nicht langweilig sein. Das bewiesen die medizinischen Fachbuchwochen, die vom 4. bis 23. Januar in Tübingen stattfanden und auf reges Interesse stießen. Die Höhepunkte der dreiwöchigen Aktion waren ein Vortrag vom bekannten Ulmer Hirnforscher Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer und ein Gewinnspiel.
Die Osiandersche Buchhandlung und der Schattauer Verlag organisierten die medizinischen Fachbuchwochen in Tübingen und unterstrichen damit ihre starke Partnerschaft im Wissensbereich der medizinischen Fachinformation.Während des Aktionszeitraums präsentierte der renommierte medizinische und wissenschaftliche Fachverlag Schattauer, Stuttgart, sein Verlagsprogramm im Stammhaus Wilhelmstraße 12 der Osianderschen Buchhandlung Tübingen. Die Buchhandlung befindet sich auf der "Rennstrecke zur Universität" und ist im Obergeschoss mit einer Lounge ausgestattet, die Raum für das Blättern und Stöbern in interessanten Büchern bietet.
Aufmerksamkeitsstarke Präsentation
Eigens für die Buchwochen wurden alle Schaufenster entsprechend gestaltet und Präsentationswände luden zum Innehalten und Schmökern ein. Schattauer-Mitarbeiter informierten interessierte Kunden am 15. und 16. Januar persönlich über Neuerscheinungen und Longseller aus dem Verlagsprogramm.
Ein gemeinsames Gewinnspiel von Osiander und Schattauer lockte mit attraktiven Preisen. Verlost wurden Restaurant-Gutscheine, Comedy-Karten oder Büchergutscheine. Wer gewinnen wollte, musste vier Fragen zum Thema Körper, Schattauer-Bücher und Osiander beantworten.
Hirn ist in – Vortrag gut besucht
Auf besonders reges Interesse stieß der Vortrag von Prof. Dr. Dr. Spitzer „Aufklärung für Neu(ro)gierige“ unter der Moderation von Dr. Bertram, der am 14.01.2010 im Uhland-Saal (Museum Tübingen) stattfand. Gut 400 Besucher lauschten dem Ulmer Lern- und Hirnforscher im restlos gefüllten Saal anlässlich der Buchvorstellungen „Hirnforschung für Neu(ro)gierige“ und „Aufklärung 2.0“. In Spitzers Vortrag drehte sich alles um die Funktionsweise des Gehirns. Er klärte unter anderem unterhaltsam über das Unterbewusstsein auf und appelierte daran, dass Gehirn nicht mit übermäßigem Fernsehkonsum und Computergebrauch „lahmzulegen“.
Hirnforschung für Neu(ro)gierige. Braintertainment 2.0, Schattauer (2009)
Aufklärung 2.0. Gehirnforschung als Selbsterkenntnis, Schattauer (2009)
07.12.2009
Richard von Weizsäcker sprach in Tübingen über sein neues Buch »Der Weg zur Einheit«
TÜBINGEN. Nach und nach füllte sich der Festsaal der Neuen Aula. Feiner Zwirn, wohin das Auge blickte. Ein gemischtes Publikum aus Alt und Jung war gekommen, um den großen Staatsmann Richard von Weizsäcker live in Tübingen zu erleben. In Begleitung von SWR-Moderator Wolfgang Niess beschritt der fast Neunzigjährige pünktlich um 20 Uhr die Bühne und nahm an einer Sitzgruppe Platz, um sich - hoch konzentriert - 90 Minuten den Fragen des Moderators zu stellen. Die drehten sich in erster Linie um sein neues Buch »Der Weg zur Einheit«. Mit Weizsäcker unternahmen die Zuhörer eine Reise in die Vergangenheit. Aber auch zur aktuellen Politik nahm der ehemalige Bundespräsident Stellung.
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Der Weg zur Einheit, C.H. Beck (2009)


REUTLINGEN. Wolfgang Schorlau ist mit seinen Kriminalromanen um den Stuttgarter Privatermittler Georg Dengler immer ganz dicht am wirklichen Leben, sprich: am wirklichen (politischen) Verbrechen. Sein soeben erschienenes neues Buch »Das München-Komplott« befasst sich mit dem Bombenattentat von 1980 auf das Oktoberfest. Es war mit 13 Toten und 200 Verletzten der schlimmste Terroranschlag in der BRD und ist dennoch kaum noch im Bewusstsein. Wahrscheinlich, weil als Täter ein verwirrter Neonazi präsentiert wurde, meint Schorlau. Schicksal eben.
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Das München-Komplott, Kiepenheuer & Witsch (2009)
![]() 25.11.2009Nachlese zur Veranstaltung mit Herta Müller Der Festsaal mit 920 Plätzen bis auf den letzten Platz gefüllt, die 470 Sitze des Auditorium Maximum, in das die Lesung von Herta Müller auf eine Großbildleinwand übertragen wurde, belegt, dazu allein von www.osiander.de aus knapp 1900 Zugriffe auf die Live-Stream-Ausstrahlung der Veranstaltung im Internet: Noch nie hat eine Lesung von Osiander so viele Menschen erreicht. Und im Mittelpunkt stand eine zierliche Person, Herta Müller, die mit ihrer Persönlichkeit, ihrer Ausstrahlung, ihrer Sprachgewalt alle Zuhörerinnen und Zuhörer von Anfang an in ihren Bann zog. Wie sehr es Herta Müller verstand, alle Anwesenden zu fesseln, verdeutlicht eine Panne, für die wir uns bei allen Betroffenen entschuldigen – auf der Galerie war Herta Müller nicht zu verstehen. Dass über hundert Menschen dagegen nicht bereits während der Lesung lautstark protestierten, ist, gerade in Tübingen, nur mit dem Zauber zu erklären, mit dem Herta Müller alle gefangen nahm. Wir danken im Namen aller anderen Zuhörerinnen und Zuhörer für diese nicht selbstverständliche Rücksicht. Weil wir aus urheberrechtlichen Gründen nicht befugt waren, die Sendung aufzuzeichnen, gibt es leider keine Möglichkeit, nachträglich diese außergewöhnliche Lesung noch einmal zu erleben. Hermann-Arndt Riethmüller
Von der Hand in den Kopf TÜBINGEN. Von Herta Müller selbst mit ihrer tiefen Stimme und dem rollenden R in höchster Konzentration vorgelesen, schiebt sich Distanz zwischen ihre Worte und das geschilderte Elend. War einem beim Lesen ihres Romans »Atemschaukel« immer wieder der Atem gestockt über die viehische Behandlung der Gefangenen im sowjetischen Arbeitslager mit dem allgegenwärtigen Sterben, so bannt bei der Lesung im Tübinger Festsaal die perfekte Struktur des Textes die Emotion. Im Kapitel »Zement« verselbstständigt sich das Wort Zement durch die Repetition beinahe. Und es wird nachvollziehbar, wie Herta Müller das Medium Sprache begreift: »Es ist etwas total Künstliches.« Mehr auf GEA.de |
16.11.2009
Rüdiger Safranski liest in Tübingen aus »Goethe und Schiller«
Goethe und Schiller, Hanser (2009)

REUTLINGEN. Die Bezeichnung »Landesvater« kam vielen der rund 100 Zuhörer leicht über die Lippen, als ihnen der frühere Ministerpräsident Erwin Teufel am Mittwochabend bei einer Lesung in der Buchhandlung Osiander in Reutlingen von seinen Grundüberzeugungen, seinen Handlungsweisen und den Stationen seines Lebens berichtete. Aber der Autor beschränkte sich nicht auf die Rückschau auf ein langes und erfolgreiches Politikerleben. Das Wort »Ruhestand« kam kein einziges Mal aus seinem Mund - vielmehr waren »Engagement« und »Gestalten« die meistgebrauchten Ausdrücke in der sehr persönlichen Vorstellung seines Werkes.
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Gewissen für das Ganze, Herder (2009)
»Rückkehr in den Hundertsechzig-Morgen-Wald«
Neues von Pu in der Übersetzung von Harry Rowohlt
Harry Rowohlt probierts mal mit Gemütlichkeit
REUTLINGEN. Wenn man Harry Rowohlts Stimme hört, fühlt man sich schnell in die eigenen Kindertage zurückversetzt. Diese tiefe, warme Stimme erinnert an regnerische Nachmittage, an denen stundenlang Hörspiel-Kassetten gehört wurden, mit einem Kissen unter dem Bauch, der meist großväterlichen Stimme des Erzählers lauschend.
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Rückkehr in den Hundertsechzig-Morgen-Wald, Dressler (2009)

REUTLINGEN. Wo er seine »ganz eigenartigen Paarbeziehungen« finde, formulierte eine Zuhörerin nach Peter Stamms Lesung aus seinem Roman »Sieben Jahre« mit vorsichtiger Umständlichkeit ihre Frage. Er lasse seine Figuren aufeinander los und schaue, was dann passiere, plauderte der Schweizer Autor bei Osiander aus seiner Schreibpraxis. »Dann kann ich die Schuld ganz einfach auf die Figuren schieben«, freute er sich sittsam gezügelt, relativierte aber gleich, unglückliche Beziehungen seien einfach interessanter als glückliche, »wobei, die sind ja eigentlich nicht unglücklich«.
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Sieben Jahre, S. Fischer (2009)
»Die Zarentochter« – Petra Durst-Benning
Kinder- und Jugendjahre einer Königin
REUTLINGEN. Historische Romane liegen im Trend. Eine Autorin, die auf dieses Genre setzt, ist die in der Nähe von Nürtingen lebende Petra Durst-Benning. Sie stellte am Mittwoch in der Buchhandlung Osiander ihren neuen Roman »Die Zarentochter« vor. Bis auf den letzten Platz war der große Veranstaltungsraum im obersten Stock besetzt.
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»Schwäbische Pfarrhäuser« – Hermann Bausinger & Friedemann Schmoll
Liebevolle Zeitbilder mit Schalk
TÜBINGEN. Das Projekt der »Kleinen Landesbibliothek« im Klöpfer & Meyer-Verlag stößt auf beachtliche Resonanz, wie sich bei der Präsentation des neuen Bandes »Ottilie Wildermuth: Schwäbische Pfarrhäuser« zeigte. Mit annähernd 100 Zuhörern war die Buchhandlung Osiander gut gefüllt. Mit der Gesprächsrunde um Reinold Hermanns vom Südwestrundfunk war Sachkunde geboten: Wildermuth-Herausgeber Friedemann Schmoll sowie der Kulturwissenschaftler Hermann Bausinger und der emeritierte Jugendpsychiater Reinhart Lempp analysierten die Begünstigungen und Zwänge, welche die Herkunft aus schwäbischen Pfarrhäusern jener Zeit mit sich brachte.
Schwäbische Pfarrhäuser, Klöpfer & Meyer (2009)