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Profilbild von Konstantin Klaiber Konstantin Klaiber Buchhandlung: RavensBuch Ravensburg
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Meine letzte Rezension Monschau von Steffen Kopetzky
Eine Seuche geht um in Deutschland. Unsichtbar, ebenso tückisch wie tödlich zieht das Virus seine Kreise und scheint nicht aufzuhalten.Nein, es geht nicht um Corona. Wir schreiben das Jahr 1962 in Monschau, einem kleinen Dorf in der Eifel, und es sind die tückischen schwarzen Pocken die die beginnende Globalisierung in das beschauliche Örtlein geschleppt hat. Steffen Kopetzkys neuer Roman führt uns zurück in die Zeit des Wirtschaftswunders.Ein zurückkehrender Monteur der Rither-Werke hat die Seuche von einer Dienstreise mitgebracht. Die Regierung handelt schnell, entsendet Ärzte und Impfstoff, aber der Unwille der Menschen sich an Beschränkungen zu halten, die Wirtschaftsinteressen des ansässigen Großkonzerns, die Unfähigkeit der Behörden und die schiere Ansteckungskraft des Virus scheinen die Oberhand zu gewinnen...Gekonnt wie schon bei „Risiko“ und „Propaganda“ verflicht Kopetzky historisches und persönliches, nimmt sich dabei explizit auch Freiheiten wo es der Dramaturgie dient ohne dabei das worauf es eigentlich ankommt zu verfälschen.Am Ende geht die Sache sowohl im Buch als auch in der Realität noch vergleichsweise glimpflich aus. Die schwarzen Pocken sind zum Glück heute weltweit ausgerottet, nicht zuletzt dank des schier übermenschlichen Einsatzes der beteiligten Ärzte und einer konzertierten weltweiten Impfkampagne. Hoffen wir dass das wir auch bei Corona bald die Kurve kriegen.
ab 22,00 €
Monschau
5/5
5/5

Monschau

Eine Seuche geht um in Deutschland. Unsichtbar, ebenso tückisch wie tödlich zieht das Virus seine Kreise und scheint nicht aufzuhalten.Nein, es geht nicht um Corona. Wir schreiben das Jahr 1962 in Monschau, einem kleinen Dorf in der Eifel, und es sind die tückischen schwarzen Pocken die die beginnende Globalisierung in das beschauliche Örtlein geschleppt hat. Steffen Kopetzkys neuer Roman führt uns zurück in die Zeit des Wirtschaftswunders.Ein zurückkehrender Monteur der Rither-Werke hat die Seuche von einer Dienstreise mitgebracht. Die Regierung handelt schnell, entsendet Ärzte und Impfstoff, aber der Unwille der Menschen sich an Beschränkungen zu halten, die Wirtschaftsinteressen des ansässigen Großkonzerns, die Unfähigkeit der Behörden und die schiere Ansteckungskraft des Virus scheinen die Oberhand zu gewinnen...Gekonnt wie schon bei „Risiko“ und „Propaganda“ verflicht Kopetzky historisches und persönliches, nimmt sich dabei explizit auch Freiheiten wo es der Dramaturgie dient ohne dabei das worauf es eigentlich ankommt zu verfälschen.Am Ende geht die Sache sowohl im Buch als auch in der Realität noch vergleichsweise glimpflich aus. Die schwarzen Pocken sind zum Glück heute weltweit ausgerottet, nicht zuletzt dank des schier übermenschlichen Einsatzes der beteiligten Ärzte und einer konzertierten weltweiten Impfkampagne. Hoffen wir dass das wir auch bei Corona bald die Kurve kriegen.

Konstantin Klaiber
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