Fahrenheit 451

Roman

detebe Band 20862

Ray Bradbury

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Beschreibung

›Fahrenheit 451‹ ist die Temperatur, bei der »Bücherpapier Feuer fängt und verbrennt«. In Ray Bradburys Zukunftsvision ist die Feuerwehr nicht mehr mit Wasserspritzen ausgerüstet, sondern mit Flammenwerfern, die genau diesen Hitzegrad erzeugen, um die letzten Zeugnisse individualistischen Denkens – die Bücher – zu vernichten. Da beginnt der »Feuermann« Guy Montag, sich Fragen zu stellen … Die beängstigende Geschichte von einer Welt, in der das Bücherlesen mit Gefängnis und Tod bestraft wird, ist ein zeitloses Plädoyer für das freie Denken.

"Die Unterdrückung der Phantasie oder aller Bücher ist ein Aspekt der konformistischen Gesellschaft, der auch von anderen Autoren erwähnt wird, aber für Bradbury ist es eine Spezialität. Von allen Höllen des Konformismus, die in der Science-fiction vorkommen, ist keine mit so viel Können beschrieben wie bei Bradbury." (Kingsley Amis)

"Eines der überzeugendsten Beispiele jener Romanform, in der ein Zeitgenosse im Besitze jener Darstellungskraft erscheint, mit welcher die visionäre Kulturkritik in den Bereich der literarischen Kunst erhoben wird." (Neue Zürcher Zeitung)

Produktdetails

Verkaufsrang 46860
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 27.05.2008
Verlag Diogenes
Seitenzahl 240
Maße (L/B/H) 18,2/11,6/1,9 cm
Gewicht 211 g
Auflage 34. Auflage
Übersetzer Fritz Güttinger
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-20862-7

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4.9/5.0

16 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

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2 Sterne

1 Sterne

5/5

Sehr gutes Buch

Noel am 25.09.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wird zum Glück weniger als 1984 von VerschwörungstheoretikerInnen missbraucht. - Bewertungstext hat nichts mit dem Artikel zu tun - Dass der Bewertungstext bei Orell Füssli mindestens 20 Wörter enthalten muss, halte ich für eine unnötige Hürde.

5/5

Sehr gutes Buch

Noel am 25.09.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wird zum Glück weniger als 1984 von VerschwörungstheoretikerInnen missbraucht. - Bewertungstext hat nichts mit dem Artikel zu tun - Dass der Bewertungstext bei Orell Füssli mindestens 20 Wörter enthalten muss, halte ich für eine unnötige Hürde.

5/5

Dieser Roman ist bereits 60 Jahre alt und wird immer aktueller!

Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 01.06.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Beim Wiederlesen dieses Romans denke ich, daß er von Jahrzehnt zu Jahrzehnt aktueller wird. Gleichzeitig hoffe ich, daß ich mich täusche. Beschrieben wird eine Gesellschaft, in der die Feuerwehr ausrückt, um Brände zu legen, nicht um sie zu löschen! Ziel der Einsätze sind Bücher, deren Besitz und Lektüre ganz allgemein verboten ist. Und ja, ab und zu als "Kollateralschäden dieser Einsätze" werden auch die Menschen, die diese Bücher lesen, besitzen, verbrannt. Erzählt wird diese Geschichte aus der Sicht des Feuerwehrmanns Montag, der nach Gesprächen mit einem Nachbarsmädchen, nach einem "zufälligen" Selbstmordversuch seiner Frau und nach seinem letzten Einsatz immer mehr an seinem Beruf verzweifelt. Bevor er endgültig in Richtung Krankheit oder Wahnsinn abdriftet, fängt er mit Hilfe eines alten Universitätsprofessors an zu lesen und Widerstand zu leisten. Diese Beschreibung einer Spaß- und Eventgesellschaft , die von Menschen bevölkert wird, die keinerlei Interesse mehr am Lesen und Nachdenken haben, finde ich inzwischen äußerst beklemmend. Wenn der Professor erklärt, welches die "drei Dinge sind, die uns abhanden gekommen sind" (S.113, 114 und 116) bleibt mir heute doch ein bißchen die Luft weg. Ein brilliantes Buch! Und in 20 Jahren möchte ich mich gerne nochmal mit Ihnen über Montag und seine Geschichte unterhalten!!

5/5

Dieser Roman ist bereits 60 Jahre alt und wird immer aktueller!

Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 01.06.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Beim Wiederlesen dieses Romans denke ich, daß er von Jahrzehnt zu Jahrzehnt aktueller wird. Gleichzeitig hoffe ich, daß ich mich täusche. Beschrieben wird eine Gesellschaft, in der die Feuerwehr ausrückt, um Brände zu legen, nicht um sie zu löschen! Ziel der Einsätze sind Bücher, deren Besitz und Lektüre ganz allgemein verboten ist. Und ja, ab und zu als "Kollateralschäden dieser Einsätze" werden auch die Menschen, die diese Bücher lesen, besitzen, verbrannt. Erzählt wird diese Geschichte aus der Sicht des Feuerwehrmanns Montag, der nach Gesprächen mit einem Nachbarsmädchen, nach einem "zufälligen" Selbstmordversuch seiner Frau und nach seinem letzten Einsatz immer mehr an seinem Beruf verzweifelt. Bevor er endgültig in Richtung Krankheit oder Wahnsinn abdriftet, fängt er mit Hilfe eines alten Universitätsprofessors an zu lesen und Widerstand zu leisten. Diese Beschreibung einer Spaß- und Eventgesellschaft , die von Menschen bevölkert wird, die keinerlei Interesse mehr am Lesen und Nachdenken haben, finde ich inzwischen äußerst beklemmend. Wenn der Professor erklärt, welches die "drei Dinge sind, die uns abhanden gekommen sind" (S.113, 114 und 116) bleibt mir heute doch ein bißchen die Luft weg. Ein brilliantes Buch! Und in 20 Jahren möchte ich mich gerne nochmal mit Ihnen über Montag und seine Geschichte unterhalten!!

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