Produktbild: Geh, wohin dein Herz dich trägt
Band 23030

Geh, wohin dein Herz dich trägt Roman

Aus der Reihe detebe
10

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.04.1998

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,2/11,1/1,7 cm

Gewicht

168 g

Farbe

Elfenbein / Graugrün

Auflage

41

Originaltitel

Va' dove ti porta il cuore

Übersetzt von

Maja Pflug

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-23030-7

Beschreibung

Rezension

"Das Phänomen Tamaro weist auf einen gesellschaftlichen Wertewandel hin. Ein Bestseller als Symptom eines neuen Zeitgeistes. Ihr Buch, das das Herz als moralische Instanz, als Stimme der Wahrhaftigkeit in den Mittelpunkt stellt, ist Ausdruck dieses verbreiteten Hungers nach Sinn."(Zweites Deutsches Fernsehen)
"Susanna Tamaros Bücher beeindrucken durch Emotion, Kraft und Scharfsinn, Präzision der Beobachtung und eine trockene, knappe, auf das Essentielle konzentrierte Sprache." (Frankfurter Rundschau)
"Ein erstaunliches Buch, von leiser Eindringlichkeit, bildhaft-unsentimental geschrieben."(Welt am Sonntag)

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.04.1998

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,2/11,1/1,7 cm

Gewicht

168 g

Farbe

Elfenbein / Graugrün

Auflage

41

Originaltitel

Va' dove ti porta il cuore

Übersetzt von

Maja Pflug

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-23030-7

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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Ein Leben in Briefen und die Stille zwischen den Worten

Charlie von buchtrunken.de aus Gießen am 20.08.2025

Bewertungsnummer: 2572855

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nach einem Schlaganfall blick Olga auf ihr Leben zurück: auf eine Jugend voller Konvetionen, auf eine Ehe ohne Liebe, auf ihre erste große Leidenschaft, auf den Tod ihrer Tochter und auf all die Schuld und Sensucht, die bleibt. Olga notiert alles in Briefen. Briefe, die vielleicht irgendwann einmal ihre entfremdete Enkelin erhalten soll. Das Buch ist als Briefroman geschrieben. Die einzelnen Kapitel sind demnach einzelne Briefe, die Olga über mehrere Tage verteilt, an ihre Enkelin Marta schreibt. Dadurch gibt es keine klassische Handlung. Nur Erinnerungen. Fragmente. Ein ganzes Leben in Papier gegossen. Olga teilt neben ihren Erlebnissen auch oberflächliche Geschichten. Alles was sie irgendwie bewegt oder zum nachdenken gebracht hat. Sie schreibt über ihre Freuden, Ängste, Enttäuschungen und Sehnsüchte, aber auch darüber, was sie aus ihren Erlebnissen gelernt hat. Und das in einer unverwechselbaren Nüchternheit, wie es nur ein Mensch kann, der lange, lange Zeit hatte, um sich selbst zu reflektieren. Olga möchte mit Ihren Worten weder Mitleid, noch sich erklären oder belehrend wirken. Sie möchte einfach nur erzählen. Dadurch ist der Schreibstil gleichzeitig sehr einfach und dennoch wahnsinnig intensiv. Ich kann es kaum beschreiben aber Olga sagt, Dinge während sie sie gleichzeitig auch nicht sagt. Es passiert viel Zwischen den Zeilen, aber gleichzeitigt benennt Olga sie auch direkt. Es ist als würde man beim lesen, die Gestik und Mimik von Olga mit auffassen. Und kann so die Zeilen, auf einer viel tieferen Ebene nachempfinden. Ich glaube, ich habe bei keinem Buch zuvor je so viel geweint. Es ist intim, philosophisch, irgendwie spirituell. Es ist kurz, aber kommt voller Wucht. Durch die Briefe nimmt man nicht nur an einer Zeitreise in Olgas eigenes Leben teil, sondern sieht und fühlt, wie ihr Leben direkten Einfluss auf das Leben der Tochter und der Enkelin hatte. Sie schreibt von Dingen die sie erlebt hat und wie diese Erlebnisse ihre eigenes Handeln beeinflusst haben. Beim lesen hatte ich das Gefühl von Olgas Familie zu sein. Das Buch hat dadurch tatsächlich meinen Blick auf meine eigene Familie verändert, mich dazu gebracht, das Verhalten von meiner Familie mehr zu hinterfragen und nicht einfach alles zu verteufeln. Mir gezeigt, dass auch Eltern nicht perfekt sind. Dass sie Fehler machen, ihr eigenes Päckchent ragen und dass sie trotzdem ihr Bestes geben. Das Buch ist perfekt für alle, die ein Buch zum nachdenken suchen. Ein Buch, das einen Rat gibt und zum reflektieren einlädt. Ein Buch für alle, die eigene Familien-Dynamiken hinterfragen wollen. Für alle, die verstehen wollen, dass das Leben kein Gleichgewicht kennt. Dass jede Handlung - sei sie noch so klein - Einfluss und Auswirkungen hat. Dass man manchmal einfach loslassen muss. Und dass es am Ende das Schönste ist, wenn man einfach dem eigenen Herzen folgt. Ich habe das Buch zufällig in einem Bücherschrank gefunden und wollte es erst stehen lassen. Dann mitnehmen, um es auszustellen, weil das Cover so ein nettes Zitat ist. Gott sei Dank habe ich es letztlich gelesen.

Ein Leben in Briefen und die Stille zwischen den Worten

Charlie von buchtrunken.de aus Gießen am 20.08.2025
Bewertungsnummer: 2572855
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nach einem Schlaganfall blick Olga auf ihr Leben zurück: auf eine Jugend voller Konvetionen, auf eine Ehe ohne Liebe, auf ihre erste große Leidenschaft, auf den Tod ihrer Tochter und auf all die Schuld und Sensucht, die bleibt. Olga notiert alles in Briefen. Briefe, die vielleicht irgendwann einmal ihre entfremdete Enkelin erhalten soll. Das Buch ist als Briefroman geschrieben. Die einzelnen Kapitel sind demnach einzelne Briefe, die Olga über mehrere Tage verteilt, an ihre Enkelin Marta schreibt. Dadurch gibt es keine klassische Handlung. Nur Erinnerungen. Fragmente. Ein ganzes Leben in Papier gegossen. Olga teilt neben ihren Erlebnissen auch oberflächliche Geschichten. Alles was sie irgendwie bewegt oder zum nachdenken gebracht hat. Sie schreibt über ihre Freuden, Ängste, Enttäuschungen und Sehnsüchte, aber auch darüber, was sie aus ihren Erlebnissen gelernt hat. Und das in einer unverwechselbaren Nüchternheit, wie es nur ein Mensch kann, der lange, lange Zeit hatte, um sich selbst zu reflektieren. Olga möchte mit Ihren Worten weder Mitleid, noch sich erklären oder belehrend wirken. Sie möchte einfach nur erzählen. Dadurch ist der Schreibstil gleichzeitig sehr einfach und dennoch wahnsinnig intensiv. Ich kann es kaum beschreiben aber Olga sagt, Dinge während sie sie gleichzeitig auch nicht sagt. Es passiert viel Zwischen den Zeilen, aber gleichzeitigt benennt Olga sie auch direkt. Es ist als würde man beim lesen, die Gestik und Mimik von Olga mit auffassen. Und kann so die Zeilen, auf einer viel tieferen Ebene nachempfinden. Ich glaube, ich habe bei keinem Buch zuvor je so viel geweint. Es ist intim, philosophisch, irgendwie spirituell. Es ist kurz, aber kommt voller Wucht. Durch die Briefe nimmt man nicht nur an einer Zeitreise in Olgas eigenes Leben teil, sondern sieht und fühlt, wie ihr Leben direkten Einfluss auf das Leben der Tochter und der Enkelin hatte. Sie schreibt von Dingen die sie erlebt hat und wie diese Erlebnisse ihre eigenes Handeln beeinflusst haben. Beim lesen hatte ich das Gefühl von Olgas Familie zu sein. Das Buch hat dadurch tatsächlich meinen Blick auf meine eigene Familie verändert, mich dazu gebracht, das Verhalten von meiner Familie mehr zu hinterfragen und nicht einfach alles zu verteufeln. Mir gezeigt, dass auch Eltern nicht perfekt sind. Dass sie Fehler machen, ihr eigenes Päckchent ragen und dass sie trotzdem ihr Bestes geben. Das Buch ist perfekt für alle, die ein Buch zum nachdenken suchen. Ein Buch, das einen Rat gibt und zum reflektieren einlädt. Ein Buch für alle, die eigene Familien-Dynamiken hinterfragen wollen. Für alle, die verstehen wollen, dass das Leben kein Gleichgewicht kennt. Dass jede Handlung - sei sie noch so klein - Einfluss und Auswirkungen hat. Dass man manchmal einfach loslassen muss. Und dass es am Ende das Schönste ist, wenn man einfach dem eigenen Herzen folgt. Ich habe das Buch zufällig in einem Bücherschrank gefunden und wollte es erst stehen lassen. Dann mitnehmen, um es auszustellen, weil das Cover so ein nettes Zitat ist. Gott sei Dank habe ich es letztlich gelesen.

Ich selbst habe das Buch auf…

Bewertung am 03.11.2024

Bewertungsnummer: 2921270

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich selbst habe das Buch auf Italienisch gelesen. Jeder Italiener und jede Italienerin kennt dieses Buch und liebt es. Das haben mir die Italiener erzählt. Es ist dort sozsg. eine Nationalnovelle. Es ist ein wunderschönes Buch und voller Weisheit. Wie kann jemand so verblendet gewesen sein, so ein romantisches Werk, als schlechtes Buch zu bezeichnen. Vermutlich war der Journalist der FAZ, seiner Zeit voraus.

Ich selbst habe das Buch auf…

Bewertung am 03.11.2024
Bewertungsnummer: 2921270
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich selbst habe das Buch auf Italienisch gelesen. Jeder Italiener und jede Italienerin kennt dieses Buch und liebt es. Das haben mir die Italiener erzählt. Es ist dort sozsg. eine Nationalnovelle. Es ist ein wunderschönes Buch und voller Weisheit. Wie kann jemand so verblendet gewesen sein, so ein romantisches Werk, als schlechtes Buch zu bezeichnen. Vermutlich war der Journalist der FAZ, seiner Zeit voraus.

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Geh, wohin dein Herz dich trägt

von Susanna Tamaro

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