Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte

Roman.

detebe Band 23146

Paulo Coelho

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Beschreibung

Sie waren Jugendfreunde, ehe sie sich aus den Augen verloren. In Madrid treffen sie sich wieder: sie, eine angehende Richterin, die das Leben gelehrt hat, stark und vernünftig zu sein; er, Weltenbummler und sehr undogmatischer Seminarist, der vor seiner Ordination Pilar noch einmal wiedersehen will. Beide verbindet ihr Drang, aus ihrem sicheren Leben auszubrechen und ihre Träume zu wagen.

"Die Geschichte eine spirituelle Reise mit ungewisser Zukunft und der Traum von einer großen Liebe: zwei Menschen begegnen sich nach vielen Jahren wieder und lernen sich von einer völlig neuen Seite kennen - die Richterin, die bislang nur dem Verstandvertraute, und der Mann, der die Gabe hat, zu sehen, was andere Menschen noch nicht einmal ahnen. Sie begleitet ihn ein Stück seines merkwürdigen Weges, auf dem Mystik und Spiritualität die beiden in ungeahnte Erlebnisse führen - mitten in Spanien. Paulo Coelho erzäh lt ein versponnenes Märchen, in dem Gefühle schließlich die Oberhand gewinnen - und Träume. An die zu glauben lohnt sich eben immer."(Radio Bremen)
"Eine explosive Liebesgeschichte und Führer durch die Mystik in einem."(News)

Produktdetails

Verkaufsrang 37770
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 24.04.2007
Verlag Diogenes
Seitenzahl 240
Maße (L/B/H) 18/11,4/1,7 cm
Gewicht 213 g
Auflage 39. Auflage
Originaltitel Na margem do rio Piedra eu sentei e chorei
Übersetzer Maralde Meyer-Minnemann
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23146-5

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wunderbares Buch

Eine Kundin/ein Kunde aus Augsburg am 08.04.2015

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die schönste Liebesgeschichte, die ich jemals gelesen habe, sehr tief, sehr spirituell, sehr weise. Dieses Buch enthält so viele Wahrheiten über die Liebe und den Glauben. Ich könnte es immer wieder lesen.

5/5

wunderbares Buch

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4/5

Das Leid der Liebe

Thomas Zörner aus Lentia am 27.04.2011

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eigentlich habe ich mich dem Phänomen "Paulo Coelho" bisher erfolgreich verschlossen, da ich aufgrund einiger fragwürdiger Veröffentlichungsentscheidungen doch an der Glaubhaftigkeit des Autors zweifelte. Doch irgendwann muss man wohl allen Zweifel ablegen und sehen, ob diese überhaupt gerechtfertigt sind. Ich wurde eines besseren belehrt. Das Buch mit dem langen Titel handelt grob gesagt von der Liebe, in all ihren Facetten, den guten, wie schlechten. Als Grundlage für Coelhos Gedanken über die Liebe dient die Geschichte zweier junger Menschen, die sich seit Kindertagen kennen, und nach langer Zeit wieder zueinander finden. Er ist Charismatiker und glaubt fest an das weibliche Antlitz Gottes, sowie an die Jungfrau Maria, und sie ist arbeitsame Studentin. Früh gesteht er ihr seine Liebe, die er seit Kindheitstagen verspührt, und für sie bricht ein Kampf zwischen Verstand und Herz aus, der ausgefochten wird, während sie ihn auf einer Reise durch Spanien und Frankreich begleitet. Die Liebe ist in der Literatur ein omnipräsentes Thema. Seien es Thriller oder hochliterarische Werke, oft findet sie ihren Weg in die Erählungen, da sie sowohl das schönste, wie auch verwirrendste Gefühl ist. Coelho versucht sie auf knapp 200 Seiten zu erfassen, und ihre gesamte Spannweite zu zeigen, vom Leid, das sie auslösen kann, bis zu den höchsten Glücksgefühlen. In auf den Punkt gebrachten Sätzen schafft er das auch sehr gut, und versäumt es nicht auch noch anderen Thematiken Raum zu geben, wie dem christlichen Glauben, in interessanter neuer Ausführung, mystischen Ritualen, und kleinen, moralischen Geschichten, die der männliche Protagponist der Heldin immer wieder erzählt. Man "Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte" als schlichte romantische Erzählung mit mystischem Unterton lesen, aber man sollte offener an das Buch heran gehen, denn jeder Leser wird sich wohl auf der einen oder anderen Seite etwas für sein (Liebes)Leben herauspicken können.

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