Ein Weihnachtsgeschenk für Walter

Barbara Wersba

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Beschreibung

Walter ist keine gewöhnliche Ratte, denn er kann lesen. Er lebt im Haus von Miss Pomeroy, die Kinderbücher schreibt. Als er entdeckt, dass der Held ihrer Bücher ausgerechnet eine Maus ist, ist er zutiefst gekränkt und schreibt ihr einen Brief … Eine poetisch erzählte Weihnachtsgeschichte mit filigran-schönen Federzeichnungen von Donna Diamond. Die beliebteste Leseratte ist wieder da!

Produktdetails

Verkaufsrang 34681
Einband gebundene Ausgabe
Altersempfehlung 7 - 9 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 27.08.2013
Illustrator Donna Diamond
Verlag Tulipan Verlag
Seitenzahl 64
Maße (L/B/H) 21,8/17,2/1,2 cm
Gewicht 301 g
Auflage 10. Auflage
Originaltitel Walter, The Story of a Rat
Übersetzer Barbara Küper
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-939944-06-5

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Bewertung am 23.02.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Eine wunderschöne Vorlesegeschichte für die Weihnachtszeit über die Liebe zu Büchern und eine kleine Maus, die sich auf eine spannende Reise begibt.

Bewertung am 23.02.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Eine wunderschöne Vorlesegeschichte für die Weihnachtszeit über die Liebe zu Büchern und eine kleine Maus, die sich auf eine spannende Reise begibt.

Eine Schriftstellerin und ein Leser

Igelmanu66 aus Mülheim am 21.12.2014

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

„Walter war eine hochbetagte Ratte. Er lebte bei der Schriftstellerin Amanda Pomeroy. Miss Pomeroy wusste nicht, dass Walter bei ihr wohnte, denn er ließ sich nur nachts blicken, Walter jedoch gefiel Miss Pomeroys Haus am besten von allen Häusern, in denen er sich je aufgehalten hatte. Das lag daran, dass sie Schriftstellerin war und Hunderte von Büchern besaß. Aus Gründen, die er nicht zu erklären wusste, war Walter mit einer besonderen Fähigkeit auf die Welt gekommen – er konnte lesen. Ihm war noch keine andere Ratte begegnet, die über diese Fähigkeit verfügte, er aber konnte seit dem Tag, an dem er seine Augen aufgeschlagen hatte, gedruckte Worte entziffern. In jungen Jahren hatte er in der Nähe der städtischen Müllhalde gelebt und dort ein vollständiges Taschenwörterbuch sowie zwei Bücher eines gewissen Sir Walter Scott gelesen. Wie die meisten Ratten besaß er keinen eigenen Namen, doch an jenem Tag beschloss er, sich selbst Walter zu taufen. Scott war offenbar ein bedeutender Mann, denn seine Bücher waren zwar zerfleddert, aber in Leder gebunden. Walter fraß den größten Teil des Leders, ließ jedoch die Buchseiten unversehrt. Danach las er, was immer ihm unter die Augen kam – Comic-Heftchen, Liebesromane und ein Buch mit Abhandlungen eines Mannes namens Leonard Woolf. Walter hatte einen Gruselroman von Stephen King gelesen und drei Gedichte von Edna St. Vincent Millay, den letzten Akt eines Theaterstücks von Tennessee Williams und eine Biografie über Eleanor Roosevelt, die Gattin eines früheren amerikanischen Präsidenten. Die Beliebigkeit dieser Auswahl war nicht seine Schuld. Er las, was er sich vom Müll beschaffen konnte oder vom Flohmarkt der Bücherei, der im Frühling draußen veranstaltet wurde.“ Bücher sind Walters Leben. Wie glücklich ist er also, dass ihn der Zufall in das Haus einer Schriftstellerin geführt hat, in der eine riesige Bibliothek darauf wartet, von ihm – heimlich, nachts – gelesen zu werden. Dabei ist er überaus vorsichtig und darauf bedacht, nicht gesehen zu werden. Schließlich ist er schon eine sehr alte Ratte und hat in seinem Leben reichlich Erfahrungen gesammelt. Was ihn traurig machte, war, dass die Menschen Ratten so verabscheuten… „Seit seinen Kindertagen deprimierte ihn der schlechte Ruf, der seiner Gattung anhaftete. Manchmal, wenn Miss Pomeroy im Wohnzimmer vor dem Fernseher saß, schlich Walter aus seinem Versteck und hockte sich still in eine Ecke. Miss Pomeroy hatte eine Vorliebe für alte Filme. Nicht selten hörte man dort einen Schauspieler »Du miese Ratte« sagen – als Bezeichnung für einen Schurken. … Walter hatte niemals verstanden, weshalb sein Anblick und der seiner Artgenossen den Menschen derartige Abscheu einflößte. Es waren doch dieselben Leute, die Hamster und Meerschweinchen als Haustiere hielten. Dieselben Kinder, die weiße Mäuse liebten. Es waren ebendiese Leute, die Eichhörnchen im Park fütterten und kleine Hündchen an der Leine spazieren führten. Wäre es nach Walter gegangen, so hätte man alle Tiere gleichermaßen wichtig nehmen sollen.“ Als Walter bei einem seiner nächtlichen Lesestreifzüge herausfindet, dass Miss Pomeroy eine Kinderbuchreihe geschrieben hat, deren Helden ausgerechnet Mäuse sind, ist er wie vom Donner gerührt. Doch dies wäre keine schöne Weihnachtsgeschichte, wenn es nicht für Walter ein gutes Ende geben würde… Eine herrliche Geschichte ist das! Das Buch wohnt schon einige Jahre bei mir und ich hole es in jeder Weihnachtszeit hervor und lese es. Warmherzig und humorvoll ist es genau richtig für einen gemütlichen Abend und für Leser (fast) jeden Alters geeignet. Jüngeren Lesern wird einfach die Geschichte dieser ausgesprochen liebenswerten Ratte gefallen, wer schon Gelegenheit hatte, einige „Lesenserfahrung“ zu sammeln, wird sich über die vielen eingestreuten Hinweise auf Bücher und Schriftsteller freuen. Dazu gibt es wunderschöne schwarzweiß-Zeichnungen – wer danach immer noch eine Abneigung gegen Ratten hat, dem ist absolut nicht zu helfen. Auch die Sprache ist für jeden geeignet, vollbringt den Kunstgriff, Kindern verständlich zu sein und gleichzeitig erwachsenen Lesern zu gefallen. Fazit: Wer also jetzt noch eine nette und stimmungsvolle Weihnachtsgeschichte sucht, dem möchte ich dieses Buch ans Herz legen. Es hat nur 60 Seiten, belastet also keinen SuB und ist einfach schön.

Eine Schriftstellerin und ein Leser

Igelmanu66 aus Mülheim am 21.12.2014
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

„Walter war eine hochbetagte Ratte. Er lebte bei der Schriftstellerin Amanda Pomeroy. Miss Pomeroy wusste nicht, dass Walter bei ihr wohnte, denn er ließ sich nur nachts blicken, Walter jedoch gefiel Miss Pomeroys Haus am besten von allen Häusern, in denen er sich je aufgehalten hatte. Das lag daran, dass sie Schriftstellerin war und Hunderte von Büchern besaß. Aus Gründen, die er nicht zu erklären wusste, war Walter mit einer besonderen Fähigkeit auf die Welt gekommen – er konnte lesen. Ihm war noch keine andere Ratte begegnet, die über diese Fähigkeit verfügte, er aber konnte seit dem Tag, an dem er seine Augen aufgeschlagen hatte, gedruckte Worte entziffern. In jungen Jahren hatte er in der Nähe der städtischen Müllhalde gelebt und dort ein vollständiges Taschenwörterbuch sowie zwei Bücher eines gewissen Sir Walter Scott gelesen. Wie die meisten Ratten besaß er keinen eigenen Namen, doch an jenem Tag beschloss er, sich selbst Walter zu taufen. Scott war offenbar ein bedeutender Mann, denn seine Bücher waren zwar zerfleddert, aber in Leder gebunden. Walter fraß den größten Teil des Leders, ließ jedoch die Buchseiten unversehrt. Danach las er, was immer ihm unter die Augen kam – Comic-Heftchen, Liebesromane und ein Buch mit Abhandlungen eines Mannes namens Leonard Woolf. Walter hatte einen Gruselroman von Stephen King gelesen und drei Gedichte von Edna St. Vincent Millay, den letzten Akt eines Theaterstücks von Tennessee Williams und eine Biografie über Eleanor Roosevelt, die Gattin eines früheren amerikanischen Präsidenten. Die Beliebigkeit dieser Auswahl war nicht seine Schuld. Er las, was er sich vom Müll beschaffen konnte oder vom Flohmarkt der Bücherei, der im Frühling draußen veranstaltet wurde.“ Bücher sind Walters Leben. Wie glücklich ist er also, dass ihn der Zufall in das Haus einer Schriftstellerin geführt hat, in der eine riesige Bibliothek darauf wartet, von ihm – heimlich, nachts – gelesen zu werden. Dabei ist er überaus vorsichtig und darauf bedacht, nicht gesehen zu werden. Schließlich ist er schon eine sehr alte Ratte und hat in seinem Leben reichlich Erfahrungen gesammelt. Was ihn traurig machte, war, dass die Menschen Ratten so verabscheuten… „Seit seinen Kindertagen deprimierte ihn der schlechte Ruf, der seiner Gattung anhaftete. Manchmal, wenn Miss Pomeroy im Wohnzimmer vor dem Fernseher saß, schlich Walter aus seinem Versteck und hockte sich still in eine Ecke. Miss Pomeroy hatte eine Vorliebe für alte Filme. Nicht selten hörte man dort einen Schauspieler »Du miese Ratte« sagen – als Bezeichnung für einen Schurken. … Walter hatte niemals verstanden, weshalb sein Anblick und der seiner Artgenossen den Menschen derartige Abscheu einflößte. Es waren doch dieselben Leute, die Hamster und Meerschweinchen als Haustiere hielten. Dieselben Kinder, die weiße Mäuse liebten. Es waren ebendiese Leute, die Eichhörnchen im Park fütterten und kleine Hündchen an der Leine spazieren führten. Wäre es nach Walter gegangen, so hätte man alle Tiere gleichermaßen wichtig nehmen sollen.“ Als Walter bei einem seiner nächtlichen Lesestreifzüge herausfindet, dass Miss Pomeroy eine Kinderbuchreihe geschrieben hat, deren Helden ausgerechnet Mäuse sind, ist er wie vom Donner gerührt. Doch dies wäre keine schöne Weihnachtsgeschichte, wenn es nicht für Walter ein gutes Ende geben würde… Eine herrliche Geschichte ist das! Das Buch wohnt schon einige Jahre bei mir und ich hole es in jeder Weihnachtszeit hervor und lese es. Warmherzig und humorvoll ist es genau richtig für einen gemütlichen Abend und für Leser (fast) jeden Alters geeignet. Jüngeren Lesern wird einfach die Geschichte dieser ausgesprochen liebenswerten Ratte gefallen, wer schon Gelegenheit hatte, einige „Lesenserfahrung“ zu sammeln, wird sich über die vielen eingestreuten Hinweise auf Bücher und Schriftsteller freuen. Dazu gibt es wunderschöne schwarzweiß-Zeichnungen – wer danach immer noch eine Abneigung gegen Ratten hat, dem ist absolut nicht zu helfen. Auch die Sprache ist für jeden geeignet, vollbringt den Kunstgriff, Kindern verständlich zu sein und gleichzeitig erwachsenen Lesern zu gefallen. Fazit: Wer also jetzt noch eine nette und stimmungsvolle Weihnachtsgeschichte sucht, dem möchte ich dieses Buch ans Herz legen. Es hat nur 60 Seiten, belastet also keinen SuB und ist einfach schön.

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