Die Unruhezone

Eine Geschichte von mir

Jonathan Franzen

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Beschreibung

Franzen über Franzen.

In „Die Unruhezone“ erzählt Jonathan Franzen von den Peanuts als kindlicher Ersatzfamilie, seiner Angst vor Urinalen und Duschkabinen, von Vögeln, dem Leben und der Liebe. Zwischen komisch-trotziger Selbsterfahrung und Empathie oszillierend, zeichnet er das Porträt einer amerikanischen Mittelstandsfamilie und eines Menschen in seiner Zeit.

Franzen wirft einen humorvollen und zugleich zarten Blick auf das leidvoll Verquere der Adoleszenz. Ein wunderbares Buch. Publishers Weekly

Eike Schönfeld, geboren 1949 in Rheinsberg, promovierte über Oscar Wilde, lebt als freier Übersetzer, Lektor und Autor in Hamburg. Er übersetzte u.a. J. D. Salinger, Jonathan Franzen und Jeffrey Eugenides und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Christoph-Martin-Wieland-Preis 2013 und dem Hermann-Hesse-Preis 2014..
Jonathan Franzen, 1959 geboren, erhielt für seinen Weltbestseller «Die Korrekturen» 2001 den National Book Award. Er veröffentlichte außerdem die Romane «Die 27ste Stadt», «Schweres Beben», «Freiheit» und «Unschuld», das autobiographische Buch «Die Unruhezone», die Essaysammlungen «Anleitung zum Alleinsein», «Weiter weg» und «Das Ende vom Ende der Welt» sowie «Das Kraus-Projekt» und den Klima-Essay «Wann hören wir auf, uns etwas vorzumachen». Er ist Mitglied der amerikanischen Academy of Arts and Letters, der Berliner Akademie der Künste und des französischen Ordre des Arts et des Lettres. 2013 wurde ihm für sein Gesamtwerk der WELT-Literaturpreis verliehen, 2015 erhielt er für seinen Einsatz zum Schutz der Wildvögel den EuroNatur-Preis. Er lebt in Santa Cruz, Kalifornien.

Produktdetails

Einband Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 16.03.2007
Verlag Rowohlt
Seitenzahl 256
Maße (L/B/H) 21,3/13,3/2,1 cm
Gewicht 339 g
Auflage 1. Auflage
Originaltitel The Discomfort Zone. A Personal History
Übersetzer Eike Schönfeld
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-498-02116-0

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Eine feinsinnige und erfrischend ehrliche Jugenderzählung

hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 11.01.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

st es möglich, dass man mehr über ein Land durch die Banalitäten des Alltagslebens erfährt, als durch eine sensationsheischende Actionstory? Jonathan Franzen hat einen Essayband über sich und seine Jugend im mittleren Westen der USA und später in New York geschrieben. Anlass ist der Verkauf seines Elternhauses nach dem Tod seiner Mutter. Franzen erzählt vom unaufgeregten Leben in den 1970er Jahren in der Vorstadt. Er beschreibt die Unbekümmertheit einer mittelständigen Familie mit ihren alltäglichen Erfahrungen und Erlebnissen. „Comfort-Zone“ oder doch lieber etwas kühler? – Die ewige Auseinandersetzung um die Einstellung der Klimaanlage ist schon der ernsteste Streitpunkt zwischen der fürsorglich kontrollierenden Mutter und dem oft abwesenden Vater. Und während seine älteren Brüder die Rebellion proben, verläuft Jonathans Leben mit bravem High School-Besuch und harmlosen Jugendstreichen. Der hintergründige Humor der Peanuts mit ihrem ironischen Helden Charlie Brown bringt für ihn das Leben auf den Punkt. Die Entscheidung zwischen Theater-AG und Naturwissenschafts-Leistungskurs war für Franzen die Wahl zwischen seinen eigenen Wünschen und den Erwartungen der Eltern. Selbst Deutsch sollte er lernen, die Sprache der Wissenschaft – dass ihn seine Deutsch-Lehrerin auch sehr interessierte, fügte sich glücklich. Zur Wissenschaft hat Franzen erst viel später gefunden: er beschäftigte sich intensiv mit Ornithologie. Jonathan Franzen ist es gelungen, aus seinen unspektakulären, aber dadurch nicht weniger spannenden Alltagerinnerungen eine feinsinnige und erfrischend ehrliche Jugenderzählung zu schreiben – wer gibt schon gerne die Normalität des eigenen Lebens mit seinen kleinen Missgeschicken und Freuden zu? Ein nettes Intermezzo; freuen wir uns auf seinen nächsten echten Roman.

Eine feinsinnige und erfrischend ehrliche Jugenderzählung

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