Hammerstein oder Der Eigensinn

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Hammerstein oder Der Eigensinn - Warum dieses Buch kein Roman ist; Ein Postskriptum
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Hammerstein oder Der Eigensinn

Eine deutsche Geschichte

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

5308

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.01.2008

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

375

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

5308

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.01.2008

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

375

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/2,7 cm

Gewicht

540 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-41960-1

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Sehr lesenswert

Rainer Bohnet am 14.04.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine ungewöhnliche Annäherung an das Geschehen. Äußerst lesenswert und erhellend. Bei den sogenannten "Totengesprächen" gewinnt man den Eindruck, als sei man als Zuhörer dabei gewesen.

Sehr lesenswert

Rainer Bohnet am 14.04.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine ungewöhnliche Annäherung an das Geschehen. Äußerst lesenswert und erhellend. Bei den sogenannten "Totengesprächen" gewinnt man den Eindruck, als sei man als Zuhörer dabei gewesen.

Hammerstein

Lorenz Laudenberg aus Bergisch Gladbach am 13.10.2009

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Jahr 1933 steckte General Kurt von Hammerstein, Chef der Reichswehr, in der Zwickmühle. Nach einer großartigen Soldatenkarriere war er nun mit den Weltkriegsplänen Hitlers vertraut. Der Repräsentant einer untergehenden Kaste, dem Militäradel, wählte den Rücktritt, stand er der Ideologie und dem Programm der Nationalsozialisten sowieso äußerst kritisch gegenüber! Aus allen möglichen Quellen schöpfend, gelingt es Enzensberger, uns einen Einblick in das Leben des Generals zu verschaffen; was seine Denkweise, seinen Charakter betrifft, bleiben letztendlich Fragen offen. Viele Anekdoten über Hammerstein lassen es aber zu, dass man seine Persönlichkeit als "eigensinnig" bezeichnen darf. Die literarische Biographie leistet viel: die " Posthume Unterhaltung", Berichte von Zeitzeugen und eine Fülle von Zitaten, verbunden mit einer großartigen sprachlichen Leistung Enzensbergers lassen die Biographie zu einem Leseerlebnis werden! Allein die Geschichte seiner Kinder, zwei Söhne haben Kontakt zu den Attentätern vom 20. Juli 1944 , zwei Töchter arbeiten mit dem sov. Geheimdienst zusammen, ist unglaublich, aber wahr, wobei die Beschreibung der kommunistischen Agentenarbeit vielleicht doch etwas zu lang geraten ist, die Spannung rausnimmt! Nach der Lektüre dieser Biographie wird sich der Leser mal wieder die Frage stellen: Wie hätte ich anstelle der einen oder anderen Person in dieser Zeit gehandelt? Das Thema "Drittes Reich" ist längst noch nicht abgeschlossen!

Hammerstein

Lorenz Laudenberg aus Bergisch Gladbach am 13.10.2009
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Jahr 1933 steckte General Kurt von Hammerstein, Chef der Reichswehr, in der Zwickmühle. Nach einer großartigen Soldatenkarriere war er nun mit den Weltkriegsplänen Hitlers vertraut. Der Repräsentant einer untergehenden Kaste, dem Militäradel, wählte den Rücktritt, stand er der Ideologie und dem Programm der Nationalsozialisten sowieso äußerst kritisch gegenüber! Aus allen möglichen Quellen schöpfend, gelingt es Enzensberger, uns einen Einblick in das Leben des Generals zu verschaffen; was seine Denkweise, seinen Charakter betrifft, bleiben letztendlich Fragen offen. Viele Anekdoten über Hammerstein lassen es aber zu, dass man seine Persönlichkeit als "eigensinnig" bezeichnen darf. Die literarische Biographie leistet viel: die " Posthume Unterhaltung", Berichte von Zeitzeugen und eine Fülle von Zitaten, verbunden mit einer großartigen sprachlichen Leistung Enzensbergers lassen die Biographie zu einem Leseerlebnis werden! Allein die Geschichte seiner Kinder, zwei Söhne haben Kontakt zu den Attentätern vom 20. Juli 1944 , zwei Töchter arbeiten mit dem sov. Geheimdienst zusammen, ist unglaublich, aber wahr, wobei die Beschreibung der kommunistischen Agentenarbeit vielleicht doch etwas zu lang geraten ist, die Spannung rausnimmt! Nach der Lektüre dieser Biographie wird sich der Leser mal wieder die Frage stellen: Wie hätte ich anstelle der einen oder anderen Person in dieser Zeit gehandelt? Das Thema "Drittes Reich" ist längst noch nicht abgeschlossen!

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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Eine deutsche Geschichte" nennt Hans Magnus Enzensberger seine Abhandlung, und der Untertitel "Hammerstein oder Der Eigensinn" weist auf eine der herausragenden Eigenschaften dieser herausgehobenen Familie Hammerstein hin - ein uraltes westfälisches Adelsgeschlecht mit Kurt von Hammerstein-Equord, 1933 als Chef der Heeresleitung höchster deutscher Militär, als prominentestem Vertreter. Hammerstein hat Hitler von Anfang an durchschaut, hat aus seiner grundsätzlichen Ablehnung des Nationalsozialismus nie ein Hehl gemacht und den Abschied dem Dienst für ein verhasstes Regime vorgezogen. Faszinierend wie der Vater auch die Kinder: die drei Töchter entscheiden sich für den Kommunismus, arbeiten und spionieren für die KPD, zwei Söhne engagieren sich im Widerstand des 20. Juli und überleben nur durch Glück. Hans Magnus Enzensberger hat die Familiengeschichte nachgezeichnet, und es ist ihm damit ein sehr vielschichtiges Bild der finsteren Zeiten gelungen, in die diese typisch deutsche Familie geraten ist, die sich so untypisch deutsch verhalten und damit ein Beispiel gegeben hat. Kongenial sein Vorgehen: unprätentiöse Präsentation der oft sehr unterschiedlichen Quellen in ihrer oft krassen Widersprüchlichkeit; essayhafte Stellungnahme des Autors zu den handelnden Personen und dem historischen Kontext; schließlich hat sich Enzensberger "der ehrwürdigen literarischen Form des Totengesprächs bedient". Nein, dieses Buch ist kein Roman, aber es ist meiner Meinung nach ein zugleich abgeklärter wie beunruhigender Rückblick auf eine Zeit, die uns nicht in Ruhe lässt - viel besser als die meisten Geschichtsbücher, die alles erklären wollen.
5/5

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"Eine deutsche Geschichte" nennt Hans Magnus Enzensberger seine Abhandlung, und der Untertitel "Hammerstein oder Der Eigensinn" weist auf eine der herausragenden Eigenschaften dieser herausgehobenen Familie Hammerstein hin - ein uraltes westfälisches Adelsgeschlecht mit Kurt von Hammerstein-Equord, 1933 als Chef der Heeresleitung höchster deutscher Militär, als prominentestem Vertreter. Hammerstein hat Hitler von Anfang an durchschaut, hat aus seiner grundsätzlichen Ablehnung des Nationalsozialismus nie ein Hehl gemacht und den Abschied dem Dienst für ein verhasstes Regime vorgezogen. Faszinierend wie der Vater auch die Kinder: die drei Töchter entscheiden sich für den Kommunismus, arbeiten und spionieren für die KPD, zwei Söhne engagieren sich im Widerstand des 20. Juli und überleben nur durch Glück. Hans Magnus Enzensberger hat die Familiengeschichte nachgezeichnet, und es ist ihm damit ein sehr vielschichtiges Bild der finsteren Zeiten gelungen, in die diese typisch deutsche Familie geraten ist, die sich so untypisch deutsch verhalten und damit ein Beispiel gegeben hat. Kongenial sein Vorgehen: unprätentiöse Präsentation der oft sehr unterschiedlichen Quellen in ihrer oft krassen Widersprüchlichkeit; essayhafte Stellungnahme des Autors zu den handelnden Personen und dem historischen Kontext; schließlich hat sich Enzensberger "der ehrwürdigen literarischen Form des Totengesprächs bedient". Nein, dieses Buch ist kein Roman, aber es ist meiner Meinung nach ein zugleich abgeklärter wie beunruhigender Rückblick auf eine Zeit, die uns nicht in Ruhe lässt - viel besser als die meisten Geschichtsbücher, die alles erklären wollen.

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