Siedlungswasserwirtschaftliche Planungsmodelle Methoden und Beispiele
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
29.04.1988
Abbildungen
XI, mit 21 Abbildungen
Verlag
Springer BerlinSeitenzahl
198
Maße (L/B/H)
24,4/17/1,2 cm
Gewicht
382 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-540-18442-3
Die anhaltende Revolution der Datenverarbpitung verändert die Berufswelt des Ingenieurs auf vielfältige Weise. In der Siedlungswasserwirtschaft tätige Ingenieurbüros, Behörden und Verbände richten Rechenanlagen ein, deren Ka pazität noch kürzlich derjenigen von Großforschungsstätten entsprach. In der Forschung werden die Grundwissenschaften des Ingenieurwesens durch Infor matik und Operations Research ergänzt. Die neue Hardware erfordert geeignete Software. Der zukünftige Ingenieur wird nicht unbedingt zusätzlich Informatiker sein. Aber es ist keine kühne Prognose, daß seine Tätigkeit um wesentliche Ele mente der Datenverarbeitung erweitert sein wird. Vielleicht wird dann auch die Kluft zwischen dem Computer-Freak und dem traditionellen Professor der Siedlungswasserwirtschaft, der weder Mathematik noch Computer liebt, zum Nutzen beider bewältigt sein. Zur Zeit kann angenommen werden, daß noch eine Generation darüber vergehen wird. Diese Situation steht im Gegensatz zur Hochschulausbildung in den USA, Großbritannien und anderen Ländern. Eine Unterscheidung zwischen Qualität und Quantität wird durch den Rech ner nicht erleichtert. Die Undurchsichtigkeit eines komplizierten Rechenpro grammes, die fehlende Informatikausbildung und Rechnererfahrung des Ingeni eurs ermöglichen einem Systemanalytiker, mit einem heuristischen Modell ein drucksvollen Datensalat auf farbigem Bildschirm zu präsentieren. Jargon und Fachausdrücke sind wichtig. Letztere kommen aus dem Amerikanischen, klingen lateinisch und deshalb wissenschaftlich. Ein" heuristisches Modell" (Heuristik: Wissenschaft von den nichtmathematischen Methoden zur Erkenntnisfindung) besteht, zum Beispiel, aus Rechenanweisungen, die der Systemanalytiker auf grund seiner Erfahrung programmiert, indem er vielleicht versucht, ähnlich intuitiv wie der Ingenieur in der Praxis vorzugehen. Das entstandene Rechen programm kann auch mit den Anweisungen eines Roboters verglichen werden, der den erfahrenen Facharbeiter ersetzen soll.
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