Die Seelen im Feuer

Historischer Roman

Sabine Weigand

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Beschreibung

Machtkampf, Liebe, Zauberbann: der dramatische Historienroman

Mit der jungen Apothekertochter Johanna schauen wir in eine Welt, in der der Hexenglaube Wirklichkeit ist. Wie viele andere wird sie verdächtigt, mit Zauberei zu tun zu haben. Sie schwebt in höchster Gefahr. Gelingt ihr die Flucht ins weltoffene Amsterdam? Bekommen die Bürger von Bamberg Hilfe bei Kaiser und Papst, um das Brennen zu beenden? Packend und historisch genau beschwört Sabine Weigand das Schicksal einer jungen Frau zur Zeit der Hexenverfolgung in Deutschland herauf.

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de: Sabine Weigand - immer noch ein Geheimtipp unter den erstklassigen deutschen Autoren Historischer Romane. Mit "Die Seelen im Feuer" gelingt ihr eine weitere authentische und dramatische Geschichte - fundiert und erstklassig erzählt.

Sabine Weigand stammt aus Franken. Sie ist promovierte Historikerin, arbeitete als Ausstellungsplanerin für Museen und ist nun Abgeordnete im bayerischen Landtag. Historische Originaldokumente und reale Frauenbiographien sind der Ausgangspunkt ihrer insgesamt neun Romane, wie ›Die Markgräfin‹, ›Die Seelen im Feuer‹ oder ›Die Tore des Himmels‹. In ›Die Manufaktur der Düfte‹ schildert sie Aufstieg und Fall einer deutschen Seifenfabrikantendynastie. Das dramatische Leben der Daisy von Pless liegt ihrem neuen Roman ›Die englische Fürstin‹ zugrunde.Literaturpreise:»Kulturmeter« Stadt Schwabach, Kulturpreis der Kulturstiftung IHK Franken

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.04.2010
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Seitenzahl 528
Maße (L/B/H) 19/12,3/4,3 cm
Gewicht 455 g
Auflage 5. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-17164-4

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sehr zu empfehlen

Eine Kundin/ein Kunde aus Bad Rodach am 25.02.2018

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieser Roman hält alles, was er verspricht. Außerdem ist er sehr bildlich geschrieben und enthält Spannung. Alles, was mich interessiert, war gut recherchiert.

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Dieser Roman hält alles, was er verspricht. Außerdem ist er sehr bildlich geschrieben und enthält Spannung. Alles, was mich interessiert, war gut recherchiert.

4/5

historisch ohne Kitsch

Eine Kundin/ein Kunde am 19.08.2016

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich hatte vor kurzem ein historisches Buch der Autorin gelesen, dass mir gut gefallen hat und habe mir deshalb ein älteres Werk zugelegt. Eine gute Wahl. Historische Romane liegen mir nicht immer, weil sie sie sich zu oft in der Erzählung verrennen, anstatt sich auf Historisches zu beziehen. Sabine Weigand hat wieder hervorragend recherchiert. Dieses Mal geht es um die Hexenverfolgung in Bamberg, Deutschland, im Jahre des Herrn 1626. Auf der einen Seite finden wir Aberglauben und auf der anderen Seite knallharte Machtbesessenheit und Gier. Die Autorin beschreibt die Verhöre im Malefitzhaus zu Bamberg und die angewandten Foltermethoden anschaulich. Dazu hat sie zu einem guten Kniff gegriffen, denn der Verlobte der Hauptprotagonistin Johanna ist Schreiber im Malefitzhaus. Durch alte Protokolle und Chroniken konnte Sabine Weigand sich sehr genau in das Geschehen von damals einlassen und der Leser erfährt hier detailliert, was den Angeklagten angetan wurde. Besonders perfide ist in diesem Zusammenhang die Härte in Bamberg, da hier grausamer gefoltert wurde, als von der Obrigkeit erlaubt, um sich Hab und Gut von höher gestellten Bürgern anzueignen. Totgeburten, Missernten, Schneefall im Juni, die katholische Kirche verliert an Macht durch die Reformation. Bürgermeister und Räte haben immer mehr zu sagen, lassen sich von der Kirche nicht mehr viel vorschreiben. Wer jemanden loswerden oder ihm schaden wollte, bezichtigte ihn als Magier oder Drud. Der Fürstbischof von Bamberg macht sich das zu eigen. Seine Macht schwand, seine Kassen waren leer. Die Druden müssen brennen! Viele Bürgermeister und deren Familienmitglieder wurden der Hexerei beschuldigt, auffallend viele Gutbetuchte landeten auf dem Scheiterhaufen. War eine Familie ausgelöscht, so fiel deren Hab und Gut an die Kirche. Je mehr Angst herrschte, um so mehr Macht hatte die Kirche, niemand wagte es, aufzubegehren. Durch den Roman führt die Apothekertochter Johanna, die anfangs mit dem Stadtschreiber verlobt ist. Der Arzt Cornelius kann sie vor der Folter retten, da der Fürstbischof ihm einen Gefallen schuldet. Doch sie ist noch lange nicht in Sicherheit. Johanna und Cornelius führen durch die Geschichte von Bamberg, die historisch gut recherchiert wiedergegeben wird. Immer mehr Menschen fallen dem Scheiterhaufen zum Opfer und die Obrigen der Stadt zittern, wer der Nächste sein wird. Die halbe Stadt ist ausgelöscht, der Widerstand wächst. Kaiser und Papst werden heimlich kontaktiert. Auch hier versteht es Sabine Wiegand vorzüglich, rechtliche Seiten und Befindlichkeiten darzustellen. Wer entscheidet was und wer ist wofür zuständig, wem sind die Hände gebunden. Wer darf sich einmischen, ohne sich die Finger zu verbrennen. Macht und Intrigen, Verleumdungen, der einfache Bürger ist dem Spiel hilflos ausgesetzt. Für mich ist dies einer der besten historischen Romane zum Thema Hexenverfolgung in Deutschland. Hier wird kein Einzelfall aufgerollt, sondern der einer ganzen Stadt, bzw. die Geschichte beleuchtet weitgehende Hintergründe. Aberglaube beim schlichten Volk ist nur der Beginn einer Verfolgung, der von der Kirchenobrigkeit benutzt wird, um Ränkespielchen auf die Spitze zu treiben. Aber es ist nicht nur die Obrigkeit. Brennen kann jeder. Rache und Gier, spielt eine große Rolle. Nur sollte man aufpassen, man selbst könnte als Nächster bezichtigt werden. Schnörkellos und spannend berichtet die Autorin von den Begebenheiten in Bamberg, bindet Protokolle und Chroniken mit Feingefühl ein. Wer etwas über dieses gruslige Kapitel der deutschen Geschichte wissen möchte, ist hier gut bedient.

4/5

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Ich hatte vor kurzem ein historisches Buch der Autorin gelesen, dass mir gut gefallen hat und habe mir deshalb ein älteres Werk zugelegt. Eine gute Wahl. Historische Romane liegen mir nicht immer, weil sie sie sich zu oft in der Erzählung verrennen, anstatt sich auf Historisches zu beziehen. Sabine Weigand hat wieder hervorragend recherchiert. Dieses Mal geht es um die Hexenverfolgung in Bamberg, Deutschland, im Jahre des Herrn 1626. Auf der einen Seite finden wir Aberglauben und auf der anderen Seite knallharte Machtbesessenheit und Gier. Die Autorin beschreibt die Verhöre im Malefitzhaus zu Bamberg und die angewandten Foltermethoden anschaulich. Dazu hat sie zu einem guten Kniff gegriffen, denn der Verlobte der Hauptprotagonistin Johanna ist Schreiber im Malefitzhaus. Durch alte Protokolle und Chroniken konnte Sabine Weigand sich sehr genau in das Geschehen von damals einlassen und der Leser erfährt hier detailliert, was den Angeklagten angetan wurde. Besonders perfide ist in diesem Zusammenhang die Härte in Bamberg, da hier grausamer gefoltert wurde, als von der Obrigkeit erlaubt, um sich Hab und Gut von höher gestellten Bürgern anzueignen. Totgeburten, Missernten, Schneefall im Juni, die katholische Kirche verliert an Macht durch die Reformation. Bürgermeister und Räte haben immer mehr zu sagen, lassen sich von der Kirche nicht mehr viel vorschreiben. Wer jemanden loswerden oder ihm schaden wollte, bezichtigte ihn als Magier oder Drud. Der Fürstbischof von Bamberg macht sich das zu eigen. Seine Macht schwand, seine Kassen waren leer. Die Druden müssen brennen! Viele Bürgermeister und deren Familienmitglieder wurden der Hexerei beschuldigt, auffallend viele Gutbetuchte landeten auf dem Scheiterhaufen. War eine Familie ausgelöscht, so fiel deren Hab und Gut an die Kirche. Je mehr Angst herrschte, um so mehr Macht hatte die Kirche, niemand wagte es, aufzubegehren. Durch den Roman führt die Apothekertochter Johanna, die anfangs mit dem Stadtschreiber verlobt ist. Der Arzt Cornelius kann sie vor der Folter retten, da der Fürstbischof ihm einen Gefallen schuldet. Doch sie ist noch lange nicht in Sicherheit. Johanna und Cornelius führen durch die Geschichte von Bamberg, die historisch gut recherchiert wiedergegeben wird. Immer mehr Menschen fallen dem Scheiterhaufen zum Opfer und die Obrigen der Stadt zittern, wer der Nächste sein wird. Die halbe Stadt ist ausgelöscht, der Widerstand wächst. Kaiser und Papst werden heimlich kontaktiert. Auch hier versteht es Sabine Wiegand vorzüglich, rechtliche Seiten und Befindlichkeiten darzustellen. Wer entscheidet was und wer ist wofür zuständig, wem sind die Hände gebunden. Wer darf sich einmischen, ohne sich die Finger zu verbrennen. Macht und Intrigen, Verleumdungen, der einfache Bürger ist dem Spiel hilflos ausgesetzt. Für mich ist dies einer der besten historischen Romane zum Thema Hexenverfolgung in Deutschland. Hier wird kein Einzelfall aufgerollt, sondern der einer ganzen Stadt, bzw. die Geschichte beleuchtet weitgehende Hintergründe. Aberglaube beim schlichten Volk ist nur der Beginn einer Verfolgung, der von der Kirchenobrigkeit benutzt wird, um Ränkespielchen auf die Spitze zu treiben. Aber es ist nicht nur die Obrigkeit. Brennen kann jeder. Rache und Gier, spielt eine große Rolle. Nur sollte man aufpassen, man selbst könnte als Nächster bezichtigt werden. Schnörkellos und spannend berichtet die Autorin von den Begebenheiten in Bamberg, bindet Protokolle und Chroniken mit Feingefühl ein. Wer etwas über dieses gruslige Kapitel der deutschen Geschichte wissen möchte, ist hier gut bedient.

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