Hahnenkampf (Re-Release)

K.I.Z

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K.I.Z

1. Geld essen (Ausgestopfte Rapper)

Beschreibung

Mit "Das Rapdeutschlandkettensägenmassaker", ihrem Debütalbum, und der sechs Monate später veröffentlichten zweiten Platte, "Böhse Enkelz", wirbelte das Quartett aus Berlin in den letzten zwei Jahren viel Staub in der deutschen HipHop-Szene auf. Und das geht in Ordnung, denn die drei Rapper Tarek, Maxim und Euro800 sowie DJ Craft lassen in ihren Songs nichts unversucht, mit ebenso sarkastischen wie ironischen Reimen zu provozieren. Für ihr Majordebüt hat sich die Band besonders viele aufreizend lässige Texte ausgedacht, die sie, mit entsprechend pumpenden Beats und Grooves unterlegt, zum Besten gibt. Bereits der erste, wahnwitzige Track, "Geld essen (Ausgestopfte Rapper)", zeigt, dass K.I.Z. noch immer genau wissen, wie man provoziert. Nicht weniger überdreht klingen auch Stücke wie "Klassenfahrt" oder die bitterböse Ballade "Böhses Mädchen". Auch wenn nicht jeder Song sofort zündet, enthält "Hahnenkampf" mit Tracks wie "Lass uns feiern" und "Wenn es brennt" dennoch genug kurzweilige Nummern, deren bewusst überspitzt formulierte Reime man allerdings nicht allzu ernst nehmen sollte. (Quelle/Copyright: G+J Entertainment Media)

Produktdetails

Verkaufsrang 2866
Medium CD
Anzahl 1
Hersteller Universal Music Vertrieb - A Division of Universal Music GmbH
Genre Rap/Hip-Hop
Sprache Deutsch
Komponist K. I. Z.
Erscheinungsdatum 13.06.2008
EAN 0602517740075

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DasiseinDinggegendeinKinn

Thomas Zörner aus Lentia am 22.10.2011

Bewertet: Musik (CD)

Sie sind die Gruppe, die diese Szene braucht. Radikale, respektlose Anarchie, die dieses gangstaverseuchte Genre richtig auf den Kopf stellt. Die vier kreativen Köpfe Nico, Tarek, Maxim und DJ Craft hören dabei auf den Namen KIZ. Wofür das steht? Keine Ahnung, das ist ja Teil des Witzes dessen Pointe prinzipiell geschmacklos ist, so heißt es ein Mal Kannibalen in Zivil und ein anderes Mal Kapitalismus ist zauberhaft. Nach einigen, bereits zu Klassiker avancierten, Mixtapes veröffentlichen KIZ schließlich ihr Debütalbum, das den schönen Namen „Hahnenkampf“ trägt, und eröffnen dieses mit der Single „Geld essen“. Der Beat gibt aber einiges her, wer saß denn da an den Reglern? Unter anderem zeichnen sich Tai Jason, Biztam und Mach One für die musikalische Untermalung verantwortlich, im Fall des Openers ist es Tai Jason. Stilmittel der Band lassen sich auch bereits ausmachen. Immer provokant, immer ungeschönt, immer aufs Maul, so heißt es gleich „Ich bin unbeliebt, seitdem ich beim Bunker unterschrieb, mach' ich menschenverachtende Untergrundmusik“. In diesem Ton geht es auch auf der „Klassenfahrt“ weiter, aber all die Schwarzhumorabgeneigten können beruhigt sein, die Rüttli Schule und Columbine finden zwar Erwähnung, sonst bleibt der Ausflug aber blutlos. „Spasst“ ist eine weitere Single und das, was man in den Reihen KIZs wahrscheinlich Partysong nennen würde. Davon gibt es mit „Hahnenkampf“ und „Walpurgisnacht“ noch weitere, wobei bei ersterem vor allem das geniale Daft Punk Sample gefällt. Dass man aber auch irgendwie ernst kann, beweist die Berliner Kombo mit Nummern wie „Pauch it“, einem Abgesang auf die Rauchergesellschaft, und „Wenn es brennt“, eine extrem #!# zynische Auseinandersetzung mit der Unterschicht. Am besten machen sich die vier aber, wenn sie ihrem Wahnwitz vollkommen freie Bahn lassen, und dem Hörer alles entgegen blasen, was ihnen gerade durch den Kopf geht. „Neuruppin“, auf der kongenialen Melodie des Animals Klassikers „House of the rising sun“ erzählt z.B. eine schaurigschöne, anspielungsbespickte Killergeschichte. „Herbstzeitblätter“ ist eine wunderbare Satire auf die Battlerapszene mit gewollt schlechten Parts, und einigen Flowimitationen, die keinen Zweifel am Orignal lassen. Savas ich blicke in deine Richtung. „Hahnenkampf“ ist wie ein Kinnhaken für ein Genre, das viel zu lange schon in diesem ewig gleichen Gangstaeinheitssumpf versinkt, der so platziert ist, dass er das Ganze nicht nur aus der Brühe holt, sondern ans Ufer schleudert. Großartig.

DasiseinDinggegendeinKinn

Thomas Zörner aus Lentia am 22.10.2011
Bewertet: Musik (CD)

Sie sind die Gruppe, die diese Szene braucht. Radikale, respektlose Anarchie, die dieses gangstaverseuchte Genre richtig auf den Kopf stellt. Die vier kreativen Köpfe Nico, Tarek, Maxim und DJ Craft hören dabei auf den Namen KIZ. Wofür das steht? Keine Ahnung, das ist ja Teil des Witzes dessen Pointe prinzipiell geschmacklos ist, so heißt es ein Mal Kannibalen in Zivil und ein anderes Mal Kapitalismus ist zauberhaft. Nach einigen, bereits zu Klassiker avancierten, Mixtapes veröffentlichen KIZ schließlich ihr Debütalbum, das den schönen Namen „Hahnenkampf“ trägt, und eröffnen dieses mit der Single „Geld essen“. Der Beat gibt aber einiges her, wer saß denn da an den Reglern? Unter anderem zeichnen sich Tai Jason, Biztam und Mach One für die musikalische Untermalung verantwortlich, im Fall des Openers ist es Tai Jason. Stilmittel der Band lassen sich auch bereits ausmachen. Immer provokant, immer ungeschönt, immer aufs Maul, so heißt es gleich „Ich bin unbeliebt, seitdem ich beim Bunker unterschrieb, mach' ich menschenverachtende Untergrundmusik“. In diesem Ton geht es auch auf der „Klassenfahrt“ weiter, aber all die Schwarzhumorabgeneigten können beruhigt sein, die Rüttli Schule und Columbine finden zwar Erwähnung, sonst bleibt der Ausflug aber blutlos. „Spasst“ ist eine weitere Single und das, was man in den Reihen KIZs wahrscheinlich Partysong nennen würde. Davon gibt es mit „Hahnenkampf“ und „Walpurgisnacht“ noch weitere, wobei bei ersterem vor allem das geniale Daft Punk Sample gefällt. Dass man aber auch irgendwie ernst kann, beweist die Berliner Kombo mit Nummern wie „Pauch it“, einem Abgesang auf die Rauchergesellschaft, und „Wenn es brennt“, eine extrem #!# zynische Auseinandersetzung mit der Unterschicht. Am besten machen sich die vier aber, wenn sie ihrem Wahnwitz vollkommen freie Bahn lassen, und dem Hörer alles entgegen blasen, was ihnen gerade durch den Kopf geht. „Neuruppin“, auf der kongenialen Melodie des Animals Klassikers „House of the rising sun“ erzählt z.B. eine schaurigschöne, anspielungsbespickte Killergeschichte. „Herbstzeitblätter“ ist eine wunderbare Satire auf die Battlerapszene mit gewollt schlechten Parts, und einigen Flowimitationen, die keinen Zweifel am Orignal lassen. Savas ich blicke in deine Richtung. „Hahnenkampf“ ist wie ein Kinnhaken für ein Genre, das viel zu lange schon in diesem ewig gleichen Gangstaeinheitssumpf versinkt, der so platziert ist, dass er das Ganze nicht nur aus der Brühe holt, sondern ans Ufer schleudert. Großartig.

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