9/11 Fiktive Realität: Authentizität und Manipulation im dokumentarischen Film Authentizität und Manipulation im dokumentarischen Film
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- eBook
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Sprache:Deutsch
48,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
11.04.2011
Abbildungen
mit 6 Abbildungen
Verlag
Diplomica Verlag GmbHSeitenzahl
136
Maße (L/B/H)
27/19/0,9 cm
Gewicht
346 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8428-5606-6
Im Vorfeld erfährt der Leser im ersten Teil des Buches, welcher theoretische und geschichtliche Hintergrund dem Dokumentarfilm zukommt und erlangt dadurch ein Grundverständnis für das dokumentarische Genre. Auch den Medien kann Inszenierung und Manipulation vorgeworfen werden. Besonders das Fernsehen durchwirkt den Alltag der Menschen und zeigt ihnen eine Welt, von der sie glaubt, real zu sein. In diesem Spannungsfeld wird das dokumentarische Genre des Fernsehens auf seine Strukturen hin untersucht und die manipulierenden sowie inszenierten Formate des heutigen dokumentarischen Fernsehens aufgezeigt.
Im zweiten Teil des Buches wird der Dokumentarfilm am Beispiel des Films "Fahrenheit 9/11" auf seinen Wahrheitsgehalt hin analysiert und in die Vorwurfskette integriert. Mittels einer systematischen Filmanalyse untersucht der Autor, ob und inwiefern sich die Vorwürfe von Inszenierung, Subjektivität und Manipulation rechtfertigen lassen, oder ob dem Film "Fahrenheit 9/11", entgegen aller Kritik, Wahrheit und somit Authentizität zugesprochen werden kann.
Die systematische Filmanalyse wird dabei durch eine explizite Inhaltsangabe zu dem Film eröffnet und durch Hintergrundinformationen ergänzt. Ein begleitendes Filmprotokoll liefert die nötigen Informationen, um einen Rückschluss auf Authentisierungs-, Inszenierungs- und Manipulationsstrategien zu geben. Die Ergebnisse der Analyse werden dem Leser in Diagrammform visualisiert und entsprechend erläutert. Aus den gewonnenen Erkenntnissen lassen sich letztendlich Antworten auf die Fragestellungen ableiten, welche die Studie über den Dokumentarfilm abrunden und schließen sollen.
Die zentralen Fragen des Autors lauten, ob Michael Moore durch seinen Film die Wahrheit vermittelt hat, oder ob er sich dem Vorwurf der Manipulation stellen muss. Da Konstruktion und Subjektivität dem dokumentarischen Genre immanent sind, muss letztendlich auch beantwortet werden, wo die Grenzen zwischen authentischer, glaubwürdiger und rein subjektiver, manipulierender Darstellung verlaufen und wie hoch der Grad an Subjektivität in einem Dokumentarfilm letztendlich sein darf, um seiner Verpflichtung die Wahrheit zu vermitteln, gerecht zu bleiben.
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