Wenn das Schlachten vorbei ist

Wenn das Schlachten vorbei ist

Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.02.2012

Verlag

Carl Hanser Verlag

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

21,8/14,6/3,5 cm

Gewicht

668 g

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.02.2012

Verlag

Carl Hanser Verlag

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

21,8/14,6/3,5 cm

Gewicht

668 g

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

When the Killing's Done

Übersetzer

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-23734-6

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Wieder ein echter Boyle

Jürgen aus Bergkamen am 20.06.2012

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich hatte fast das Interesse an T. C. Boyle verloren, nachdem ich in seinem grauenhaft langweiligen Werk "Die Frauen" irgendwo mittendrin steckengeblieben war. Aber hier zeigt er sich wieder in Hochform. Der gewählte Hintergrund, die Vertilgung von fremden, eingeführten Tierarten auf den kalifornischen Kanalinseln, ist ein realer. Boyle hält sich mit Zahlen und anderen Fakten sehr an die tatsächlichen Gegebenheiten, was dem Roman ganz sicher nicht abträglich ist. Wenn man sich im Internet über das Renaturierungsprojekt informiert, würde man sich nicht wundern, dort ein Foto von "Dr. Alma" zu finden, so genau hat Boyle recherchiert. Der Konflikt zwischen kühlen, rationalen Wissenschaftlern und leidenschaftlichen, spontanen Tierschützern wird überzeugend dargestellt, und es fällt anfangs nicht leicht zu erkennen, ob und für wen Boyle vielleicht Partei ergreift. Das wird allein durch die Entwicklung der Handlung deutlich, durch Charaktereigenschaften seiner Figuren und ein fatales Ende, das ganz in der Tradition früherer Romane von Boyle steht. Ein spannendes Buch mit einem Thema, zu dem die meisten Menschen entweder bereits eine Meinung haben, oder aber schnell dazu zu bringen sind, darüber nachzudenken.

Wieder ein echter Boyle

Jürgen aus Bergkamen am 20.06.2012
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich hatte fast das Interesse an T. C. Boyle verloren, nachdem ich in seinem grauenhaft langweiligen Werk "Die Frauen" irgendwo mittendrin steckengeblieben war. Aber hier zeigt er sich wieder in Hochform. Der gewählte Hintergrund, die Vertilgung von fremden, eingeführten Tierarten auf den kalifornischen Kanalinseln, ist ein realer. Boyle hält sich mit Zahlen und anderen Fakten sehr an die tatsächlichen Gegebenheiten, was dem Roman ganz sicher nicht abträglich ist. Wenn man sich im Internet über das Renaturierungsprojekt informiert, würde man sich nicht wundern, dort ein Foto von "Dr. Alma" zu finden, so genau hat Boyle recherchiert. Der Konflikt zwischen kühlen, rationalen Wissenschaftlern und leidenschaftlichen, spontanen Tierschützern wird überzeugend dargestellt, und es fällt anfangs nicht leicht zu erkennen, ob und für wen Boyle vielleicht Partei ergreift. Das wird allein durch die Entwicklung der Handlung deutlich, durch Charaktereigenschaften seiner Figuren und ein fatales Ende, das ganz in der Tradition früherer Romane von Boyle steht. Ein spannendes Buch mit einem Thema, zu dem die meisten Menschen entweder bereits eine Meinung haben, oder aber schnell dazu zu bringen sind, darüber nachzudenken.

Naturschutz- persönlich, schwierig, gegensätzlich

Martin Bär aus St. Johann am 21.02.2012

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Naturschutz ist eine schwierige Sache, und wie bei fast allen Dingen gibt es verschiedene Sichtweisen und Meinungen: soll man eine Insel in den ursprünglichen, d. h. den Zustand, der herrschte, bevor der Mensch diverse Arten (Pflanzen und Tiere) einschleppte, zurückführen? Oder ist das halt der Lauf der Natur, Arten werden von wem auch immer auf andere Inseln gebracht, und jedes (auch das eingeschleppte) Tier ist schützenswert? Alma Takesue ist als Biologin der Umweltbehörde zuständig dafür, sogenannte invasive Arten auf den Santa-Barbara-Inseln zu eliminieren, um den ursprünglich einheimischen Tieren eine Überlebenschance zu geben. Dazu müssen zuerst die Ratten auf Anacapa getötet werden. Dave LaJoy ist ihr Gegenspieler: ein fanatischer Tierschützer, der mit aller Macht gegen die „Tierkiller“ vorgehen will und mit seiner Gruppe diverse Sabotageakte plant. Nachdem so ein Sabotageakt misslingt, ist Alma mit ihrer Aktion, die Ratten zu vergiften und Anacapa wieder für die Vögel sicherer zu machen, erfolgreich. Doch schon tut sich die nächste Front auf: Die Schweine auf Santa Cruz müssen aus ihrer biologischer Sicht weg… T.C. Boyle schildert diesen Kampf zweier engagierter Naturschützer, indem er die Figuren in all ihrer charakterlichen Vielschichtigkeit zeigt, man fühlt mit beiden und ist sich nicht sicher, auf wessen Seite man sich schlagen soll. Neben Alma und Dave ist Anise die wichtigste Figur, sie hat ihre eigene, spezielle Geschichte mit den Inseln. Auf über 450 Seiten werden diese drei ausgeleuchtet, mit ihren Familiengeschichten und deren Dramen. Großartig erzählt, mir hat’s sehr gut gefallen!

Naturschutz- persönlich, schwierig, gegensätzlich

Martin Bär aus St. Johann am 21.02.2012
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Naturschutz ist eine schwierige Sache, und wie bei fast allen Dingen gibt es verschiedene Sichtweisen und Meinungen: soll man eine Insel in den ursprünglichen, d. h. den Zustand, der herrschte, bevor der Mensch diverse Arten (Pflanzen und Tiere) einschleppte, zurückführen? Oder ist das halt der Lauf der Natur, Arten werden von wem auch immer auf andere Inseln gebracht, und jedes (auch das eingeschleppte) Tier ist schützenswert? Alma Takesue ist als Biologin der Umweltbehörde zuständig dafür, sogenannte invasive Arten auf den Santa-Barbara-Inseln zu eliminieren, um den ursprünglich einheimischen Tieren eine Überlebenschance zu geben. Dazu müssen zuerst die Ratten auf Anacapa getötet werden. Dave LaJoy ist ihr Gegenspieler: ein fanatischer Tierschützer, der mit aller Macht gegen die „Tierkiller“ vorgehen will und mit seiner Gruppe diverse Sabotageakte plant. Nachdem so ein Sabotageakt misslingt, ist Alma mit ihrer Aktion, die Ratten zu vergiften und Anacapa wieder für die Vögel sicherer zu machen, erfolgreich. Doch schon tut sich die nächste Front auf: Die Schweine auf Santa Cruz müssen aus ihrer biologischer Sicht weg… T.C. Boyle schildert diesen Kampf zweier engagierter Naturschützer, indem er die Figuren in all ihrer charakterlichen Vielschichtigkeit zeigt, man fühlt mit beiden und ist sich nicht sicher, auf wessen Seite man sich schlagen soll. Neben Alma und Dave ist Anise die wichtigste Figur, sie hat ihre eigene, spezielle Geschichte mit den Inseln. Auf über 450 Seiten werden diese drei ausgeleuchtet, mit ihren Familiengeschichten und deren Dramen. Großartig erzählt, mir hat’s sehr gut gefallen!

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von T.C. Boyle

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