Pampa Blues

Jugendroman. Ausgezeichnet mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2012. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2013, Kategorie Jugendbuch

Reihe Hanser Band 62564

Rolf Lappert

(19)
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Beschreibung

Der 16-jährige Ben sitzt in dem verschlafenen Nest Wingroden fest, wo es nicht viel mehr gibt als eine Tankstelle, den Baggersee und die schöne Friseuse Anna. Als der Visionär Maslow Nachrichten von einem UFO verbreitet, um den Ort in eine Pilgerstätte zu verwandeln, taucht Lena mit ihrer Kamera auf. Maslows Plan scheint zu funktionieren. Doch dann treibt das UFO in den Nachbarort ab, Polizei und Presse kommen wegen eines Mordverdachts, Lena ist gar keine Journalistin - und Ben ist verliebt. In seinem ersten Jugendbuch beschwört Rolf Lappert irgendwo in der Pampa eine Schicksalsgemeinschaft aus schrägen Figuren. Mitten darin: der Held Ben, der die Probleme meistern muss, die das Erwachsenwerden und die erste Liebe mit sich bringen.

Rolf Lappert wurde 1958 in Zürich geboren und lebt in der Schweiz. Er absolvierte eine Ausbildung zum Grafiker, war später Mitbegründer eines Jazz-Clubs und arbeitete zwischen 1996 und 2004 als Drehbuchautor. Bei Hanser erschienen 2008 der mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnete Roman Nach Hause schwimmen, 2010 der Roman Auf den Inseln des letzten Lichts, 2012 der Jugendroman Pampa Blues, 2015 der Roman Über den Winter sowie 2020 sein neuer Roman Leben ist ein unregelmäßiges Verb.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Altersempfehlung 14 - 17 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 06.02.2012
Verlag Carl Hanser Verlag
Seitenzahl 256
Maße 21,6/14,2/2,5 cm
Gewicht 390 g
Auflage 10
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-23895-4

Weitere Bände von Reihe Hanser

Buchhändler-Empfehlungen

Damaris Kächele, Osiander-Buchhandlung

In Wingroden, einem winzigen Kaff im Norden der Republik lebt der 16-jährige Ben ein recht monotones Leben, macht seiner Mutter zuliebe eine Gärtnerlehre und träumt davon, auf den Spuren seines verstorbenen Vaters durch Afrika zu reisen. Doch eines Tages bringt Tausendsassa Maslow Schwung in den Laden mit der Idee, ein selbstgebasteltes UFO abstürzen zu lassen und aus Wingrode ein zweites Roswell zu machen. Rolf Lappert hat mich mitgenommen ins Nirgendwo, und ich habe mitgelitten und mitgelebt mit Ben und all den schrägen Dorfbewohnern. Ein wunderbares Buch. Ab 14 Jahren

Alessandra Schmid, Osiander-Buchhandlung

Ben ist 16 und lebt bei seinem Großvater in Wingroden, einem kleinen Dorf in dem nichts los ist. Er wartet darauf, daß er 18 wird um endlich aus Wingroden wegzukommen und nach Afrika zu gehen. Sein Freund Maslow, Dorfwirt und Geldgeber hat jedoch große Pläne mit dem Dorf. Er möchte mit einem verunglückten Ufo Fans nach Wingroden locken und so den Tourismus ankurbeln. Doch es kommt ganz anders. Anna, die schöne Friseurin wird verhaftet, das Ufo stürzt nicht in Wingroden ab und Ben verliebt sich. Anfangs tat ich mir schwer mit dem Buch, weil nichts passiert, doch so kann man sich wunderbar auf die schrägen und liebenswerte Charaktere einlassen. Ab 14 Jahren

Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
11
6
0
0
2

von einer Kundin/einem Kunden am 17.11.2019
Bewertet: anderes Format

Endlich mal ein toller Titel für Jungs ohne Action oder Fantasy - und humorvoll ist es auch noch! Hat mir sehr gut gefallen!

Jugendroman? - Nein!
von einer Kundin/einem Kunden aus Meine am 22.01.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Rolf Lapperts Jugendroman „Pampa Blues“ aus dem Jahr 2012 (Carl Hanser Verlag München) handelt vom 16- jährigen Ben. Ben ist für seinen demenzkranken Großvater verantwortlich. Während seine Mutter mit ihrer Band durch Europa tourt, sitzt Ben in Wingroden fest. Als Lena und Luise nach Wingroden kommen, wird alles etwas erträgli... Rolf Lapperts Jugendroman „Pampa Blues“ aus dem Jahr 2012 (Carl Hanser Verlag München) handelt vom 16- jährigen Ben. Ben ist für seinen demenzkranken Großvater verantwortlich. Während seine Mutter mit ihrer Band durch Europa tourt, sitzt Ben in Wingroden fest. Als Lena und Luise nach Wingroden kommen, wird alles etwas erträglicher, doch schon bald hat Maslow wieder einen verrückten Plan. Mit einem Mal geht alles ganz schnell. Ufos, Hochzeiten und die Gärtnerei boomen in Wingroden. Jugendroman? Ich denke nicht. Ein Blues, der sich über 277 Seiten zieht und einfach nicht interessant wird. Stilistisch ist das Buch gut geschrieben, an der Sprache ist auch nichts auszusetzen, doch für Jugendliche ist es nichts! Altmodische Alltagsgeschichten, immer gleich bleibende Stimmung und die Versuche absolut unlogische Situationen einzubringen, um das Buch spannend zu gestalten, scheitern kläglich. Für Erwachsene, die eintönige Geschichten zum Ausgleich ihres anstrengenden Lebens brauchen, Ok! Doch für Kinder/Jugendliche nur eine „Gute Nacht“- Geschichte, da alle sofort vor Langeweile einschlafen würden. Der Kauf wird wirklich nur bei Schlafstörungen und Entspannungsproblemen empfohlen.

Starker Jugendroman
von M.L.H am 06.08.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Rolf Lappert ist kein unbeschriebenes Blatt mehr. Sein Buch ,,Nach Hause schwimmen" wurde schon mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet. Doch ,,Pampa Blues" ist sein erstes Jugendbuch. Und zwar ein gutes. Das Lappert auch Jugendbücher schreiben kann, hat er hiermit bewiesen. Die Geschichte um den 16-Jährigen Ben, der in dem kl... Rolf Lappert ist kein unbeschriebenes Blatt mehr. Sein Buch ,,Nach Hause schwimmen" wurde schon mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet. Doch ,,Pampa Blues" ist sein erstes Jugendbuch. Und zwar ein gutes. Das Lappert auch Jugendbücher schreiben kann, hat er hiermit bewiesen. Die Geschichte um den 16-Jährigen Ben, der in dem kleinen Kaff Wingroden mit seinem Demenz kranken Opa festsitzt ist berührend, Lappert schafft es, mehr oder weniger alltägliche Szenen zu beschreiben. Das es im gesamten Verlauf der Geschichte eher betulich zugeht und wenig Spannung herrscht, stört beim lesen wenig. Das Buch fesselt nicht wie ein Thriller, es unterhält mit eher skurrilen als lustigen Momenten. Durch mehrere Geschichten, Mazlow, der eigentliche Chef des Kaffs, der unbedingt Wingroden mit seinen merkwürdigen Ideen berühmt machen will, Lena, die in Wingroden strandet und sich langsam Ben nähert, der demenzkranke Opa Karl, oder ein Mord im Kaff (keine Sorge, es besteht keine Gefahr zum Herzinfarkt), lassen die Geschichte um die Hauptfigur Ben langsam vor sich hingleiten, keinesfalls langweilig, eher berührend und tragisch, wie auch eigentlich Bens Geschichte und die des Dorfs und ihren Bewohnern. Hier hätte Lappert näher auf Themen wie Kriegskrankheit oder Menschen mit schlimmen Verlusten eingehen können. Auch übertreibt er es etwas mit eher unwahrscheinlichen Beschreibungen des Kaffs. Ansonsten ist ihm eine kleine aber feine Geschichte gelungen, die es wert ist gelesen zu werden- und Rolf Lappert ist auch ein guter Autor von Jugendbüchern, wir warten mit Freuden auf sein (hoffentlich) nächstes.


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