Sitzen vier Polen im Auto

Sitzen vier Polen im Auto

Teutonische Abenteuer

Buch (Taschenbuch)

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Beschreibung


Als die achtjährige Alexandra 1989 mit ihrer Familie im polnischen Fiat nach Deutschland flieht, kennt sie das verheißungsvolle Land im Westen nur aus dem Quelle-Katalog ihrer Oma. Hinter der Grenze warten paradiesische Verhältnisse, aber auch viele ungelöste Rätsel: Wie kommt es, dass alle Städte „Ausfahrt“ heißen? Was bringt deutsche Frauen dazu, freiwillig Hosen zu tragen? Und warum haben Wurstscheiben ein Bärengesicht? Humorvoll und einfühlsam erzählt Alexandra Tobor die abenteuerliche Geschichte ihrer Familie, die versucht, in Deutschland Fuß zu fassen.

Auf jeder Seite ein Schmunzel-Erlebnis. Mindestens. Freundin 20121002

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.06.2012

Verlag

Ullstein Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19/11,8/2,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.06.2012

Verlag

Ullstein Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19/11,8/2,5 cm

Gewicht

260 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-28374-6

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Eine Auswanderergeschichte mit Charme

Kerstin1975 aus Crailsheim am 24.07.2012

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Buchinhalt: Die 6jähige Alexandra, genannt Ola, wächst in der 80er Jahren in Polen auf. Mit ihren Eltern, ihrem neugeborenen Bruder und ihrer resoluten Oma lebt sie in einer Ortschaft im Hinterland. Viel besitzt Ola nicht – aber sie ist zufrieden mit dem Wenigen, das sie hat: sie spielt mit einem Hühnerfuß oder mit hart gewordenem Marzipan. Als Spielplatz dient ihr eine alte rostige Lokomotive, ihr „Geheimversteck“. Eines Tages findet sie im Keller ihrer Oma ein goldenes Buch: den Quellekatalog. Fortan träumt sich das Mädchen eine schillernde Welt jenseits des Eisernen Vorhangs zusammen. Schließlich, kurz vor dem Mauerfall 1989, beschließt die Familie, „rauszufahren“, also in die Bundesrepublik auszuwandern. Die Reise im klapprigen Fiat wird zum Abenteuer, denn statt Schlaglöchern und leeren Ladentheken erwartet die Familie ein vermeintliches Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Oma zuhause ist nicht begeistert, doch Olas Familie will ihr Glück in „Doijczland“ versuchen. Die ersten Schwierigkeiten lassen nicht lange auf sich warten: zu viert in einem winzigen Zimmer im Ausländerwohnheim, die Problematik mit der Sprache und die seltsamen Sitten und Gebräuche… Andererseits auch volle Regale im Supermarkt, Südfrüchte und „Luxusschnäppchen“ auf dem Sperrmüll. Ola fühlt sich im wahrsten Wortsinn in eine fremde Welt versetzt. In der Schule hofft sie, Freunde zu finden, doch stattdessen wird sie von Dominik, einem Mitschüler, ständig gemobbt und gehänselt. Sie lässt sich trotz allem nicht unterkriegen und eines Tages im strömenden Regen entsteht eine zarte Freundschaft zwischen Ola und Dominik, die auch der Umzug von Olas Familie in die 10 Kilometer entfernte neue Wohnung nicht lange trennt… Persönlicher Eindruck: Alexandra Tobor beschreibt aus der Sicht der kleinen Ola, wie ihre Familie in den 80er Jahren nach Deutschland auswandert und mit welchen Schwierigkeiten aber auch Annehmlichkeiten ein solcher Schritt einhergeht. Mit ganz viel Charme und einer großen Portion Humor erzählt die kleine Ola von ihrem Alltag und man kann nicht mehr mit Lesen aufhören, sobald man damit begonnen hat. Die Charaktere und die Geschichte sind absolut nachvollziehbar und plastisch beschrieben, die angenehme Erzählweise macht jede Seite zu einem absoluten Lesegenuss. Dinge, die uns absolut selbstverständlich erscheinen, sind für Olas Familie ein Buch mit sieben Siegeln und so manches Klischee erklärt sich in Olas Erzählungen. Am Schönsten fand ich den Schluß, als die beiden so unterschiedlichen Kinder Ola und Dominik schließlich erkennen: er gibt mehr Gemeinsamkeiten, als Dinge, die sie trennt…. Volle Punktzahl, ein absolutes Lesevergnügen!

Eine Auswanderergeschichte mit Charme

Kerstin1975 aus Crailsheim am 24.07.2012
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Buchinhalt: Die 6jähige Alexandra, genannt Ola, wächst in der 80er Jahren in Polen auf. Mit ihren Eltern, ihrem neugeborenen Bruder und ihrer resoluten Oma lebt sie in einer Ortschaft im Hinterland. Viel besitzt Ola nicht – aber sie ist zufrieden mit dem Wenigen, das sie hat: sie spielt mit einem Hühnerfuß oder mit hart gewordenem Marzipan. Als Spielplatz dient ihr eine alte rostige Lokomotive, ihr „Geheimversteck“. Eines Tages findet sie im Keller ihrer Oma ein goldenes Buch: den Quellekatalog. Fortan träumt sich das Mädchen eine schillernde Welt jenseits des Eisernen Vorhangs zusammen. Schließlich, kurz vor dem Mauerfall 1989, beschließt die Familie, „rauszufahren“, also in die Bundesrepublik auszuwandern. Die Reise im klapprigen Fiat wird zum Abenteuer, denn statt Schlaglöchern und leeren Ladentheken erwartet die Familie ein vermeintliches Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Oma zuhause ist nicht begeistert, doch Olas Familie will ihr Glück in „Doijczland“ versuchen. Die ersten Schwierigkeiten lassen nicht lange auf sich warten: zu viert in einem winzigen Zimmer im Ausländerwohnheim, die Problematik mit der Sprache und die seltsamen Sitten und Gebräuche… Andererseits auch volle Regale im Supermarkt, Südfrüchte und „Luxusschnäppchen“ auf dem Sperrmüll. Ola fühlt sich im wahrsten Wortsinn in eine fremde Welt versetzt. In der Schule hofft sie, Freunde zu finden, doch stattdessen wird sie von Dominik, einem Mitschüler, ständig gemobbt und gehänselt. Sie lässt sich trotz allem nicht unterkriegen und eines Tages im strömenden Regen entsteht eine zarte Freundschaft zwischen Ola und Dominik, die auch der Umzug von Olas Familie in die 10 Kilometer entfernte neue Wohnung nicht lange trennt… Persönlicher Eindruck: Alexandra Tobor beschreibt aus der Sicht der kleinen Ola, wie ihre Familie in den 80er Jahren nach Deutschland auswandert und mit welchen Schwierigkeiten aber auch Annehmlichkeiten ein solcher Schritt einhergeht. Mit ganz viel Charme und einer großen Portion Humor erzählt die kleine Ola von ihrem Alltag und man kann nicht mehr mit Lesen aufhören, sobald man damit begonnen hat. Die Charaktere und die Geschichte sind absolut nachvollziehbar und plastisch beschrieben, die angenehme Erzählweise macht jede Seite zu einem absoluten Lesegenuss. Dinge, die uns absolut selbstverständlich erscheinen, sind für Olas Familie ein Buch mit sieben Siegeln und so manches Klischee erklärt sich in Olas Erzählungen. Am Schönsten fand ich den Schluß, als die beiden so unterschiedlichen Kinder Ola und Dominik schließlich erkennen: er gibt mehr Gemeinsamkeiten, als Dinge, die sie trennt…. Volle Punktzahl, ein absolutes Lesevergnügen!

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von Alexandra Tobor

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