Karl der Große

Karl der Große

Gewalt und Glaube

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.11.2016

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

736

Maße (L/B/H)

22,2/15,1/5 cm

Beschreibung

Rezension

"In this splendid biography, Fried [...] shows that Charlemagne remains a figure to be reckoned with even 12 centuries after his death"

Publishers Weekly, 29. August 2016

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.11.2016

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

736

Maße (L/B/H)

22,2/15,1/5 cm

Gewicht

1004 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-65289-9

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Respekt, Herr Fried

Marie-Therese Reisenauer aus Wien am 23.01.2014

Bewertungsnummer: 479053

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Über Karl den Großen wurde doch schon ziemlich viel geschrieben, es wird ziemlich sicher auch noch viel über ihn geschrieben werden. Nicht das alles zu vergessen wäre, aber gegen diese Biografie des berühmtesten aller Kaiser kommt nichts mehr an. Hier gibt es ein Zusammentreffen des Giganten des Mittelalters mit einem Giganten des Fabulieren und des Wissens. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Pflichtlektüre.
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Respekt, Herr Fried

Marie-Therese Reisenauer aus Wien am 23.01.2014
Bewertungsnummer: 479053
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Über Karl den Großen wurde doch schon ziemlich viel geschrieben, es wird ziemlich sicher auch noch viel über ihn geschrieben werden. Nicht das alles zu vergessen wäre, aber gegen diese Biografie des berühmtesten aller Kaiser kommt nichts mehr an. Hier gibt es ein Zusammentreffen des Giganten des Mittelalters mit einem Giganten des Fabulieren und des Wissens. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Pflichtlektüre.

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Interessante Biographie über Karl den Großen

Sikal am 27.12.2018

Bewertungsnummer: 1158671

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gleich zu Beginn stellt der Autor klar, dass es sich um keine Biographie im herkömmlichen Sinn handelt. Über Karl den Großen gibt es keine historischen Dokumente im Überfluss, aus denen man schöpfen könnte. So war es Fried nur möglich, sich diesem Herrscher fiktional zu nähern, um von außen sozusagen Rückschlüsse auf diverse Handlungen zu ziehen. Nur wenige seiner Anweisungen, wenig Privates, kaum Briefe sind überliefert und können zusammengefasst werden. Doch wer war dieser Karl, der zugleich gepriesen und auch verspottet wurde, und doch zur wohl berühmtesten Herrschergestalt des Mittelalters aufrückte. Der emeritierte Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Frankfurt, Johannes Fried, versucht auf mehr als 600 Seiten einen Bogen über die Zeitspanne Karl des Großen zu legen, zitiert aus unzähligen Quellen, analysiert und interpretiert Schlussfolgerungen weiterer Biographen. Geboren wurde Karl (vermutlich) 748 und starb (sicher) 814. Bereits früh wurden ihm der Glaube und die Kirche nahe gebracht, Literatur und Latein hatten einen hohen Stellenwert. Geschichtsbücher gab es nur in unzureichender Qualität, dies forcierte Karl während seiner Herrschaft – natürlich unter Beschönigung oder Ausklammerung so mancher blutiger Vergangenheit während des Aufstiegs der Karolinger. Hier versucht Fried die Stimmung der Zeit einzufangen, für die Ausweitung des Christentums wurde durch so manch blutige Auseinandersetzung forciert, Macht und ein einflussreiches Netzwerk aufzubauen verlangten kriegerische Konflikte. Der Schreibstil Frieds ist manches Mal etwas schwierig zu lesen, teilweise verliert er sich zu sehr in Details und so lässt meine Konzentration auch mal nach. Nichtsdestotrotz empfinde ich das Buch als gut recherchiert, er liefert einen guten Überblick und so kann ich das Buch uneingeschränkt jedem interessierten Leser empfehlen. Fried lässt uns einen Blick auf Europas Vergangenheit werfen, was für so manches Verständnis der späteren Geschichte durchaus wichtig ist. Einige Abbildungen und Dokumente ergänzen das Buch, wohingegen ein Stammbaum durchaus hilfreich gewesen wäre. Gerne vergebe ich 4 wohlverdiente Sterne.
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Interessante Biographie über Karl den Großen

Sikal am 27.12.2018
Bewertungsnummer: 1158671
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gleich zu Beginn stellt der Autor klar, dass es sich um keine Biographie im herkömmlichen Sinn handelt. Über Karl den Großen gibt es keine historischen Dokumente im Überfluss, aus denen man schöpfen könnte. So war es Fried nur möglich, sich diesem Herrscher fiktional zu nähern, um von außen sozusagen Rückschlüsse auf diverse Handlungen zu ziehen. Nur wenige seiner Anweisungen, wenig Privates, kaum Briefe sind überliefert und können zusammengefasst werden. Doch wer war dieser Karl, der zugleich gepriesen und auch verspottet wurde, und doch zur wohl berühmtesten Herrschergestalt des Mittelalters aufrückte. Der emeritierte Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Frankfurt, Johannes Fried, versucht auf mehr als 600 Seiten einen Bogen über die Zeitspanne Karl des Großen zu legen, zitiert aus unzähligen Quellen, analysiert und interpretiert Schlussfolgerungen weiterer Biographen. Geboren wurde Karl (vermutlich) 748 und starb (sicher) 814. Bereits früh wurden ihm der Glaube und die Kirche nahe gebracht, Literatur und Latein hatten einen hohen Stellenwert. Geschichtsbücher gab es nur in unzureichender Qualität, dies forcierte Karl während seiner Herrschaft – natürlich unter Beschönigung oder Ausklammerung so mancher blutiger Vergangenheit während des Aufstiegs der Karolinger. Hier versucht Fried die Stimmung der Zeit einzufangen, für die Ausweitung des Christentums wurde durch so manch blutige Auseinandersetzung forciert, Macht und ein einflussreiches Netzwerk aufzubauen verlangten kriegerische Konflikte. Der Schreibstil Frieds ist manches Mal etwas schwierig zu lesen, teilweise verliert er sich zu sehr in Details und so lässt meine Konzentration auch mal nach. Nichtsdestotrotz empfinde ich das Buch als gut recherchiert, er liefert einen guten Überblick und so kann ich das Buch uneingeschränkt jedem interessierten Leser empfehlen. Fried lässt uns einen Blick auf Europas Vergangenheit werfen, was für so manches Verständnis der späteren Geschichte durchaus wichtig ist. Einige Abbildungen und Dokumente ergänzen das Buch, wohingegen ein Stammbaum durchaus hilfreich gewesen wäre. Gerne vergebe ich 4 wohlverdiente Sterne.

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Karl der Große

von Johannes Fried

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Lisa Weiß

OSIANDER Aalen

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5/5

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Der Stoff, aus dem unsere Märchen sind - dichte Wälder, weite Landstriche und eine verstreut siedelnde, arme Bevölkerung. In dieser Welt ist Karl der Große aufgewachsen und hat sie sich zu eigen gemacht. Aus den wenigen überlieferten Liedern und Texten schafft der Autor eine plastische Annäherung an den großen Karolinger. Er skizziert in bunten, lebendigen Bildern den Entwurf eines Karlsbildes, dessen Leben von erbarmungslosen Eroberungskriegen und der Treue zur Kirche geprägt war. Bei Johannes Fried treffen profunde Kenntnisse auf feinste Prosa, die das Buch, zusammen mit der aufwendigen Gestaltung, zu einem Kleinod machen.
5/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Stoff, aus dem unsere Märchen sind - dichte Wälder, weite Landstriche und eine verstreut siedelnde, arme Bevölkerung. In dieser Welt ist Karl der Große aufgewachsen und hat sie sich zu eigen gemacht. Aus den wenigen überlieferten Liedern und Texten schafft der Autor eine plastische Annäherung an den großen Karolinger. Er skizziert in bunten, lebendigen Bildern den Entwurf eines Karlsbildes, dessen Leben von erbarmungslosen Eroberungskriegen und der Treue zur Kirche geprägt war. Bei Johannes Fried treffen profunde Kenntnisse auf feinste Prosa, die das Buch, zusammen mit der aufwendigen Gestaltung, zu einem Kleinod machen.

Lisa Weiß
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