Pink Hotel
detebe Band 24272

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Roman

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Beschreibung

Sommer, Sonne, Kalifornien – sie ist 17, als sie in London vom Tod ihrer Mutter erfährt, die sie nie gekannt hat. Mit einer Handvoll Briefe und Fotos macht sie sich in Los Angeles auf die Suche nach dem Menschen, der ihre Mutter gewesen ist – und findet Unglaubliches sowie ihre erste Liebe.
Ein aufregendes Debüt.

Anna Stothard, geboren 1983 in London, wuchs in Washington, Peking und New York auf. Nach dem Abschluss in Englischer Literatur in Oxford bekam sie ein Stipendium des American Film Institute in Los Angeles, wo sie zwei Jahre Drehbuch studierte. Anna Stothard lebt zurzeit in London.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.09.2013

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

17,7/11,3/2,5 cm

Gewicht

270 g

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.09.2013

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

17,7/11,3/2,5 cm

Gewicht

270 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Pink Hotel

Übersetzer

  • Hans M. Herzog
  • Astrid Arz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24272-0

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Lieblingsbuch 2018

Bewertung am 22.02.2018

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wortgewandt, vielschichtig und dabei komisch schräg begeistert Anna Stothard. Sie ist 17 Jahre alt, als sie den Anruf bekommt. Ihre Mutter Lily hatte auf einem Highway einen tödlichen Motoradunfall. Sie hat sie mit 3 Jahren verlassen. Trotzdem macht sie sich auf den Weg nach Amerika, folgt Lilys Spuren und ihrer Totenwache. Daraus entwickelt sich eine vielschichtige Story, die mich beim Lesen immer wieder überrascht hat. Das Buch lebt durch die Protagonistin, durch ihre Macken, ihre Erinnerungen und Einordnungen in die Welt. Man trifft auf einen Menschen von dem man mehr wissen will, den es zu ergründen gilt, während man gleichzeitig beobachtet wie dieser Mensch selbst etwas oder jemanden zu finden hofft. Bereits der erste Satz weckte in mir Erwartungen an den Sprachgebrauch im Buch. Enttäuschung blieb glücklicherweise aus. Die Autorin verwebt auf jeder einzelnen Seite Worte, Bilder und neue Ideen so geschickt miteinander, dass es ein reines Lustspiel für den Sprachverliebten ist. Mit der Geschichte rund um eine Gleichaltrige konnte ich mich gut identifizieren. Ihre Rolle schreckt ab, macht neugierig, lässt mit Tempo umblättern. Sie ist nicht alltäglich und das hat mir beim Miterleben großen Spaß bereitet. Die Geschichte an sich hätte vermutlich nicht einmal spektakulär sein müssen, da ich noch völlig abgelenkt vom schönen Sprachstil war. Doch sie war es. Zu Beginn springt der Leser in ein Wirrwarr von Informationen, in der Mitte plätschert es so vor sich hin, um gegen Ende was die Handlung anging nochmal so richtig an Fahrt zu gewinnen. Ich bin selten überrascht vom Plot einer Geschichte, aber hier war ich es. Am Ende hinterließ dieser einen feuchtfröhlichen Gemütszustand bei mir. Beiweilen erinnerten mich einige Abschweifungen und die Art und Weise des ausartenden Erzählens an John Green, nur besser! Aber pscht, das muss ja kein John Green-Fan hören… Obwohl das Buch nie den Schritt hin zu aggressivem Tiefgang macht, kommen Gedanken und Fragenfetzen auf, die zum ein oder anderen Nachsinnen oder Reflektieren anregen. Besonders die Lebendigkeit eines Lebens stand für mich im erkennbaren Vordergrund. Zusammengerafft wird wohl klar, wie mich dieses Buch abgeholt und mitgenommen hat. Ich kann es nur jedem der jung und verwirrt ist empfehlen, aber natürlich auch jedem „young at heart“-gebliebenem.

Lieblingsbuch 2018

Bewertung am 22.02.2018
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wortgewandt, vielschichtig und dabei komisch schräg begeistert Anna Stothard. Sie ist 17 Jahre alt, als sie den Anruf bekommt. Ihre Mutter Lily hatte auf einem Highway einen tödlichen Motoradunfall. Sie hat sie mit 3 Jahren verlassen. Trotzdem macht sie sich auf den Weg nach Amerika, folgt Lilys Spuren und ihrer Totenwache. Daraus entwickelt sich eine vielschichtige Story, die mich beim Lesen immer wieder überrascht hat. Das Buch lebt durch die Protagonistin, durch ihre Macken, ihre Erinnerungen und Einordnungen in die Welt. Man trifft auf einen Menschen von dem man mehr wissen will, den es zu ergründen gilt, während man gleichzeitig beobachtet wie dieser Mensch selbst etwas oder jemanden zu finden hofft. Bereits der erste Satz weckte in mir Erwartungen an den Sprachgebrauch im Buch. Enttäuschung blieb glücklicherweise aus. Die Autorin verwebt auf jeder einzelnen Seite Worte, Bilder und neue Ideen so geschickt miteinander, dass es ein reines Lustspiel für den Sprachverliebten ist. Mit der Geschichte rund um eine Gleichaltrige konnte ich mich gut identifizieren. Ihre Rolle schreckt ab, macht neugierig, lässt mit Tempo umblättern. Sie ist nicht alltäglich und das hat mir beim Miterleben großen Spaß bereitet. Die Geschichte an sich hätte vermutlich nicht einmal spektakulär sein müssen, da ich noch völlig abgelenkt vom schönen Sprachstil war. Doch sie war es. Zu Beginn springt der Leser in ein Wirrwarr von Informationen, in der Mitte plätschert es so vor sich hin, um gegen Ende was die Handlung anging nochmal so richtig an Fahrt zu gewinnen. Ich bin selten überrascht vom Plot einer Geschichte, aber hier war ich es. Am Ende hinterließ dieser einen feuchtfröhlichen Gemütszustand bei mir. Beiweilen erinnerten mich einige Abschweifungen und die Art und Weise des ausartenden Erzählens an John Green, nur besser! Aber pscht, das muss ja kein John Green-Fan hören… Obwohl das Buch nie den Schritt hin zu aggressivem Tiefgang macht, kommen Gedanken und Fragenfetzen auf, die zum ein oder anderen Nachsinnen oder Reflektieren anregen. Besonders die Lebendigkeit eines Lebens stand für mich im erkennbaren Vordergrund. Zusammengerafft wird wohl klar, wie mich dieses Buch abgeholt und mitgenommen hat. Ich kann es nur jedem der jung und verwirrt ist empfehlen, aber natürlich auch jedem „young at heart“-gebliebenem.

Sehr melancholisch

Tausendbücher aus Baden-Württemberg am 06.07.2016

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein interessantes, ungewöhnliches Buch mit sehr genauen Beobachtungen/Beschreibungen. Allerdings fällt es mir schwer, etwas wirklich Bleibendes in der Geschichte selbst zu finden, alles ist so melancholisch, wie ein Roadmovie mit Problemanspruch. Es gibt Bücher, die mich stärker bewegen und berühren und auf eine positivere Weise im Gedächtnis bleiben.

Sehr melancholisch

Tausendbücher aus Baden-Württemberg am 06.07.2016
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein interessantes, ungewöhnliches Buch mit sehr genauen Beobachtungen/Beschreibungen. Allerdings fällt es mir schwer, etwas wirklich Bleibendes in der Geschichte selbst zu finden, alles ist so melancholisch, wie ein Roadmovie mit Problemanspruch. Es gibt Bücher, die mich stärker bewegen und berühren und auf eine positivere Weise im Gedächtnis bleiben.

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Eine 17-jährige Britin brennt mit der gestohlenen Kreditkarte ihrer Stiefmutter nach Los Angeles durch, um herauszufinden, wie ihre eben verstorbene Mutter die letzten 15 Jahre gelebt hat. Die Suche nach der Vergangenheit der nie gekannten Mutter entwickelt sich für die junge Frau zu einer Suche nach sich selbst. Dem Leser eröffnet sich eine Welt voller Schmerz und Lieblosigkeit, aber auch leiser Hoffnung. Als Leser leidet und bangt man mit der jungen Protagonistin mit und teilt ihre Hoffnung auf eine positive Zukunft. Sehr anrührend und lesenswert.
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Eine 17-jährige Britin brennt mit der gestohlenen Kreditkarte ihrer Stiefmutter nach Los Angeles durch, um herauszufinden, wie ihre eben verstorbene Mutter die letzten 15 Jahre gelebt hat. Die Suche nach der Vergangenheit der nie gekannten Mutter entwickelt sich für die junge Frau zu einer Suche nach sich selbst. Dem Leser eröffnet sich eine Welt voller Schmerz und Lieblosigkeit, aber auch leiser Hoffnung. Als Leser leidet und bangt man mit der jungen Protagonistin mit und teilt ihre Hoffnung auf eine positive Zukunft. Sehr anrührend und lesenswert.

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