Claraboia oder Wo das Licht einfällt

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Roman

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Beschreibung

Details

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

19.04.2013

Verlag

Hoffmann und Campe Verlag

Beschreibung

Zitat

"Ein gewaltiger Sprachkünstler" Neue Zürcher Zeitung
"Portugals bedeutendster Romancier" Die Zeit
"Ein Meister des epischen Erzählens" Die Welt

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Format

ePUB

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Erscheinungsdatum

19.04.2013

Verlag

Hoffmann und Campe Verlag

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

1331 KB

Übersetzer

Karin von Schweder-Schreiner

Sprache

Deutsch

EAN

9783455811087

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Alltagstristesse als Lebensprinzip

Uli Geißler aus Fürth am 18.05.2013

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Voreingenommen durch die Meisterwerke des Autors las ich das verschollen geglaubte und nun veröffentlichte Frühwerk mit Interesse und gefestigter Position gegenüber dem Autor, immerhin Literaturnobelpreisträger. Schnell wird man Nachbar und Beobachtender des Lissabonner Lebensalltags zur Zeit der bis 1974 andauernden Diktatur des Antonio de Oliveira Salazar und kämpft gedanklich mit ums schöne Überleben der Protagonistinnen und Protagonisten. Der Fado des Lebens ist allgegenwärtig und die Frage nach dem je individuellen Glück der so Lebensnah beschriebenen Charaktere und Personen im als Handlungsort gewählten Mietshaus bestimmen jede Zeile des Romans. Durchsetzt von den Sehnsüchten nach Liebe, Frieden, Lebensqualität erzählt der junge Saramago von den Hoffnungen des Schusters mit seinem kleinen Laden, der von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang mit Näharbeiten ihren kargen Lebensunterhalt verdienenden Frauen-Zweck-Wohngemeinschaft, den Liebeschancen der ungewollt korrumpierten Dona Lídia oder der Not einer vom Leben und von der Liebe enttäuschten Justina. Melancholie und Neid bestimmen das Geschriebene. Claraboia ist ein starkes Buch, welches das eigene – offensichtlich - bessere Leben als Gegenüber aufkeimen und dieses Gefühl der Stärke die Not der gewesenen Existenzen leichter ertragen lässt. Im Kontext der schon bekannten Saramago-Texte ist das Buch ein posthumer Nachweis entstehender literarischer Qualität. Als zuerst erschienenes Werk wären die Erwartungen an folgende Romane extrem hoch gewesen und es bleibt freilich unbeantwortet, ob der Autor diesem frühen Druck dann Stand gehalten hätte. Heute ist klar: er hat! (c) 5/2013, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

Alltagstristesse als Lebensprinzip

Uli Geißler aus Fürth am 18.05.2013
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Voreingenommen durch die Meisterwerke des Autors las ich das verschollen geglaubte und nun veröffentlichte Frühwerk mit Interesse und gefestigter Position gegenüber dem Autor, immerhin Literaturnobelpreisträger. Schnell wird man Nachbar und Beobachtender des Lissabonner Lebensalltags zur Zeit der bis 1974 andauernden Diktatur des Antonio de Oliveira Salazar und kämpft gedanklich mit ums schöne Überleben der Protagonistinnen und Protagonisten. Der Fado des Lebens ist allgegenwärtig und die Frage nach dem je individuellen Glück der so Lebensnah beschriebenen Charaktere und Personen im als Handlungsort gewählten Mietshaus bestimmen jede Zeile des Romans. Durchsetzt von den Sehnsüchten nach Liebe, Frieden, Lebensqualität erzählt der junge Saramago von den Hoffnungen des Schusters mit seinem kleinen Laden, der von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang mit Näharbeiten ihren kargen Lebensunterhalt verdienenden Frauen-Zweck-Wohngemeinschaft, den Liebeschancen der ungewollt korrumpierten Dona Lídia oder der Not einer vom Leben und von der Liebe enttäuschten Justina. Melancholie und Neid bestimmen das Geschriebene. Claraboia ist ein starkes Buch, welches das eigene – offensichtlich - bessere Leben als Gegenüber aufkeimen und dieses Gefühl der Stärke die Not der gewesenen Existenzen leichter ertragen lässt. Im Kontext der schon bekannten Saramago-Texte ist das Buch ein posthumer Nachweis entstehender literarischer Qualität. Als zuerst erschienenes Werk wären die Erwartungen an folgende Romane extrem hoch gewesen und es bleibt freilich unbeantwortet, ob der Autor diesem frühen Druck dann Stand gehalten hätte. Heute ist klar: er hat! (c) 5/2013, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

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Claraboia oder Wo das Licht einfällt

von José Saramago

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