Taylor Edwards family might not be that close - everyone is a little too busy and overscheduled, but for the most part, they get along just fine. Then Taylor's dad gets some devastating news, and her parents decide that the family will spend on last summer together at their old lake house in the Pcocono Mountains. Crammed into a place much smaller than they are used to, they begin to get to know each other again, but as the summer progresses they're more aware than ever that they're battling a ticking clock. And as Taylor tries to deal with the drama at home, she is faced with the fact that the friends she thought she'd left behind haven't actually gone anywhere. Her former summer best friend is still living across the lake and still as mad with Taylor as she was five years ago, and her first boyfriend has moved in next door... but he's much cuter at seventeen than he was at twelve. Can one summer be enough time to get a second chance - with family, friends, and love?
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Bücherwurm am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 875954
Bewertet: eBook (ePUB)
In Second Chance Summer geht es um Taylor, die grundsätzlich immer vor ihren Problemen wegrennt. Als ihr Vater jedoch sterbenskrank wird und sich einen letzten Sommer mit der Familie wünscht, muss sie neben seiner Krankheit noch einer ganzen Menge anderer Probleme ins Gesicht sehen und lernt ganz langsam, dass Weglaufen nicht die Lösung ist.
Taylor ist eigentlich ein sympathisches und durchschnittliches Mädchen, doch ihre Art, Probleme zu lösen, ist ziemlich anstrengend, aber macht sie individuell. Ihre Entwicklung wird super dargestellt. Auch in Bezug auf ihre Familie beweist Taylor, dass sie ein verantwortungsbewusstes Mädchen ist, aber gleichzeitig auch ein ganz normaler Teenager. Sie liebt ihren Vater und wünscht sich einfach nur die Normalität zurück. Taylor wird insgesamt sehr gut dargestellt.
Die Familie von Taylor lebt eigentlich eher getrennt vor sich hin und alle haben unterschiedliche Interessen, was meiner Meinung nach viel realistischer ist, als es häufig dargestellt wird, was allerdings vermutlich von der Familiensituation des jeweiligen Lesers abhängt. Die Familienmitglieder sind größtenteils sympathisch und man liest nicht nur über Taylor und ihre Probleme, sondern auch wie der Rest der Familie mit der Situation umgeht und was in ihrem Leben passiert. Auch verändern sich eine Menge Dinge für die Familie durch die Krankheit von Taylors Vater.
Lucy und Henry behandeln Taylor aufgrund dessen, was sie getan hat, zwar alles andere als nett, sind beide eigentlich aber tolle Charaktere.
Der Mix, den die Autorin aus alltäglichen Situationen, Familie, Freundschaft, Liebe, Charakterentwicklung und der Krankheit von Taylors Vater geschaffen hat, ist sehr gut gelungen. Es war von allem etwas dabei, weshalb man es weder als Liebesgeschichte noch als Krebsbuch bezeichnen könnte.
Ein wenig vorhersehbar ist das Buch zwar schon (und ich spreche nicht davon, dass der Vater stirbt, denn das hat die Autorin von Anfang an geklärt), doch das stört nicht so sehr.
Die Rückblicke in die Vergangenheit wären nicht zwingend notwendig gewesen, aber es hat mir gefallen, auf diese Weise herauszufinden, was Taylor getan hat und wieso.
Natürlich ist das Ende nicht perfekt, aber logisch und gut gewählt.
Fazit:
Second Chance Summer bietet einem alles: Familie, Freunde, Liebe, Krankheit und Charakterentwicklung mit sommerlichem Setting. Definitiv gelungen und empfehlenswert!
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