Fotomontage als Instrument politischer Propaganda: Wenn Bilder die Wahrheit verzerren oder Können wir glauben, was wir sehen?
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
10.11.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
1593 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638567626
Manipulation ist vom Wortsinn her nichts anderes als eine "kunstgerechte Handhabung", "geschickt zu Werke gehen" oder ein "Kunstgriff"; der Begriff stammt aus dem Lateinischen und bedeutet ursprünglich "mit der Hand füllen" (von lat.:manu plere).
Propaganda leitet sich ebenfalls aus dem Lateinischen ab (von lat.:propagare= aus-, verbreiten) und hatte seine Wurzeln in der Kirchengeschichte, als im Hochmittelalter der Ketzerei durch die Weiterverbreitung des Katholizismus begegnet werden sollte. Später stand Propaganda für "Werbung" oder auch "Bestrebung" - eigentlich also kein negativer Begriff. Warum also der unangenehme Beigeschmack, mit einer Fotomontage etwas Falsches oder Verfälschtes vorgesetzt zu bekommen? Dieser Frage soll die vorliegende Hausarbeit unter anderem nachgehen. Es wird herauszustellen sein, wie die Fotografie, zeitweilig aber auch die Malerei in der Geschichte für politische Zwecke benutzt wurden. Am Beispiel des stalinistischen Regimes in der UdSSR (1929-1953) sowie der national sozialistischen Diktatur in Deutschland (1933-1945) soll herausgearbeitet werden, wie politische Propaganda betrieben wurde und wie weit sie ging. Methodisch bietet sich hierfür ein Vergleich der Propaganda beider politischen Systeme an, wobei die Ausführungen aufgrund des begrenzten Rahmens dieser Hausarbeit auf bildliche Darstellungen/Fotografie beschränkt bleiben soll.
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