Opas Eisberg
Artikelbild von Opas Eisberg
Stephan Orth

1. Opas Eisberg

Opas Eisberg

Auf Spurensuche durch Grönland

Hörbuch-Download (MP3)

Taschenbuch

Taschenbuch

15,00 €
eBook

eBook

14,99 €
Variante: Hörbuch-Download (2013)

Opas Eisberg

Ebenfalls verfügbar als:

Taschenbuch

Taschenbuch

ab 15,00 €
eBook

eBook

ab 14,99 €
Hörbuch

Hörbuch

ab 13,99 €

Beschreibung

Im Sommer 1912 gelingt einer kleinen Schweizer Expedition die Durchquerung und Vermessung des grönländischen Inlandeises. Unter den Teilnehmern: der junge deutsche Architekt Roderich Fick, der die Pionierleistung ebenso akribisch wie geistreich festhält. 100 Jahre später fällt das Tagebuch in die Hände seines Enkels, der seinen abenteuerlustigen Großvater nie kennengelernt hat. Nach der Lektüre steht für ihn fest: Es ist an der Zeit, das Versäumnis nachzuholen - und wenn er dafür selbst eine Expedition wagen muss, die an die Grenzen seiner Kraft geht. Gelesen von Torben Kessler.

Details

Verkaufsrang

3853

Sprecher

Torben Kessler

Spieldauer

3 Stunden und 48 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Family Sharing

Ja

Beschreibung

Details

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

3853

Sprecher

Torben Kessler

Spieldauer

3 Stunden und 48 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.05.2013

Verlag

Der Audio Verlag

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

4056198076859

Das meinen unsere Kund*innen

3.0

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(1)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

An Opas Leistung gescheitert

Dr. M. am 05.02.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Menschen können sich gewöhnlich nicht in eine Zeit zurückversetzen, die sie nie erlebt haben. Und obendrein fällt es ihnen schwer, sich des unterschwelligen Überlegenheitsgefühls bewusst zu werden, mit denen sie der Vergangenheit, ihren technischen Standards und dem damaligen Erkenntnisstand begegnen. Umso interessanter wird dies, wenn man an einstmals vollbrachten Leistungen selbst mehr oder weniger kläglich scheitert. Stephan Orth ist dies widerfahren. Er nahm 2012 an einer Grönlandexpedition teil, bei der versucht wurde, eine hundert Jahre zuvor erfolgreiche West-Ost-Querung der Insel nachzuvollziehen. Diesmal sollte es zuerst in die andere Richtung gehen. Wirklich vergleichen kann man solche Expeditionen natürlich nicht mehr. Auch wenn sich die klimatischen und topografischen Bedingungen nicht wesentlich geändert haben, so machen Satellitentelefone, GPS, die Verfügbarkeit von Hubschraubern, die schnelle An- und Abreise und viele andere Vorzüge die ganze Unternehmung ungefährlicher und erleichtern vieles. Gescheitert sind Orth und seine drei Kollegen an den modernen Kunststoffschlitten, die die Belastungen nicht aushielten und brachen. Doch das steht in diesem Buch nicht im Mittelpunkt. Zu den vier Mitgliedern der Expedition von 1912 gehörte Orths Großvater, den er allerdings nie kennenlernte. Dafür fand er jedoch dessen Tagebuch und konnte dadurch beide Reisen gut miteinander vergleichen. Sein Buch orientiert sich abgesehen von einigen anderen Episoden im Wesentlichen an der Gegenüberstellung der beiden Expeditionen. Als besonders spannend erweist sich das allerdings nicht, neue Erkenntnisse findet man kaum, und auch der Vergleich gelingt Orth nicht besonders überzeugend. Nachdem Opas Tagebuch zitiert wird, beschreibt Orth die eigenen Erlebnisse. Er vermag es nicht sehr gut, sich in die Lage und das Denken seines Vorfahren hineinzuversetzen. Natürlich kann man ihm das nicht zum Vorwurf machen. Doch ein intensiverer und empathischerer Versuch, sich in die Zeit und die Geisteshaltung seines Großvaters zu begeben, hätte dem Buch gut getan. So bleibt es eine Mischung aus Familiengeschichte und Reisebericht, die beide nicht besonders mitreißen. Und irgendwie bin ich das Gefühl nicht losgeworden, dass Orth aus den verschiedensten Gründen nicht den letzten Respekt vor dem Menschen besitzt, der sein Großvater war, auch wenn er das geschickt zu überspielen vermag.

An Opas Leistung gescheitert

Dr. M. am 05.02.2019
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Menschen können sich gewöhnlich nicht in eine Zeit zurückversetzen, die sie nie erlebt haben. Und obendrein fällt es ihnen schwer, sich des unterschwelligen Überlegenheitsgefühls bewusst zu werden, mit denen sie der Vergangenheit, ihren technischen Standards und dem damaligen Erkenntnisstand begegnen. Umso interessanter wird dies, wenn man an einstmals vollbrachten Leistungen selbst mehr oder weniger kläglich scheitert. Stephan Orth ist dies widerfahren. Er nahm 2012 an einer Grönlandexpedition teil, bei der versucht wurde, eine hundert Jahre zuvor erfolgreiche West-Ost-Querung der Insel nachzuvollziehen. Diesmal sollte es zuerst in die andere Richtung gehen. Wirklich vergleichen kann man solche Expeditionen natürlich nicht mehr. Auch wenn sich die klimatischen und topografischen Bedingungen nicht wesentlich geändert haben, so machen Satellitentelefone, GPS, die Verfügbarkeit von Hubschraubern, die schnelle An- und Abreise und viele andere Vorzüge die ganze Unternehmung ungefährlicher und erleichtern vieles. Gescheitert sind Orth und seine drei Kollegen an den modernen Kunststoffschlitten, die die Belastungen nicht aushielten und brachen. Doch das steht in diesem Buch nicht im Mittelpunkt. Zu den vier Mitgliedern der Expedition von 1912 gehörte Orths Großvater, den er allerdings nie kennenlernte. Dafür fand er jedoch dessen Tagebuch und konnte dadurch beide Reisen gut miteinander vergleichen. Sein Buch orientiert sich abgesehen von einigen anderen Episoden im Wesentlichen an der Gegenüberstellung der beiden Expeditionen. Als besonders spannend erweist sich das allerdings nicht, neue Erkenntnisse findet man kaum, und auch der Vergleich gelingt Orth nicht besonders überzeugend. Nachdem Opas Tagebuch zitiert wird, beschreibt Orth die eigenen Erlebnisse. Er vermag es nicht sehr gut, sich in die Lage und das Denken seines Vorfahren hineinzuversetzen. Natürlich kann man ihm das nicht zum Vorwurf machen. Doch ein intensiverer und empathischerer Versuch, sich in die Zeit und die Geisteshaltung seines Großvaters zu begeben, hätte dem Buch gut getan. So bleibt es eine Mischung aus Familiengeschichte und Reisebericht, die beide nicht besonders mitreißen. Und irgendwie bin ich das Gefühl nicht losgeworden, dass Orth aus den verschiedensten Gründen nicht den letzten Respekt vor dem Menschen besitzt, der sein Großvater war, auch wenn er das geschickt zu überspielen vermag.

Unsere Kund*innen meinen

Opas Eisberg

von Stephan Orth

3.0

0 Bewertungen filtern

  • Opas Eisberg