Blaubart

Roman

detebe Band 24317

Amélie Nothomb

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Beschreibung

Das Märchen vom Frauenmörder Blaubart, neu interpretiert: Die junge Saturnine bezieht ein Zimmer im Pariser Stadtpalais des Adeligen Don Elemirio. Wird sie seinem Charme ebenso erliegen wie ihre acht Vorgängerinnen, die allesamt spurlos verschwunden sind? Was wird siegen: Gefühl oder Verstand?

Amélie Nothomb, geboren 1967 in Kobe, Japan, hat ihre Kindheit und Jugend als Tochter eines belgischen Diplomaten hauptsächlich in Fernost verbracht. In Frankreich stürmt sie mit jedem neuen Buch die Bestsellerlisten und erreicht Millionenauflagen. Ihre Romane erscheinen in über 40 Sprachen. Für ›Mit Staunen und Zittern‹ erhielt sie den Grand Prix de l'Académie française, für ›Premier Sang‹ den Prix Renaudot 2021. Amélie Nothomb lebt in Paris und Brüssel.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 20.05.2015
Verlag Diogenes
Seitenzahl 144
Maße (L/B/H) 18/11,3/1,5 cm
Gewicht 153 g
Auflage 3. Auflage
Originaltitel Barbe bleue
Übersetzer Brigitte Grosse
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24317-8

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Perfekte Unterhaltung garantiert

Birkatpet aus Wesseling am 23.04.2018

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Saturnine Puissant ist 25 Jahre alt, Belgierin und aus beruflichen Gründen in Paris gelandet, wo sie ein bezahlbares Zimmer sucht, denn bei ihrer Freundin Corinne auf der Gästecouch, die nach Zigarttenqualm stinkt zu schlafen ist keine Dauerlösung. "Die Anzeige hat gelautet: Ein Zimmer, 40 Quadratmeter, mit Bad und freier Mitbenutzung einer großen, gut ausgestatteten Küche für 500Euro im Monat" Solch ein Angebot mitten in Paris klingt zu schön um wahr zu sein, Saturnine wartet auch schon auf den Haken, alleine ist sie nicht unter den Bewerberinen, jedoch die Einzige, die nicht weiß, wer der Hausherr ist und welche Gerüchte sich um ihn ranken. Don Elemirio Nibal y Milcar, ein adliger Spanier, begehrtester Junggeselle, 44 Jahre alt und beruflich Spanier, da es seine Aufgabe ist den ganzen Tag würdig zu sein, hat seit 20 Jahren sein Haus nicht mehr verlassen, da ihm die Welt draußen zuwider, zu vulgär und zu langweilig ist sucht nun eine Untermieterin. Die neunte in 20 Jahren, alle acht zuvor sind verschwunden und das wissen die anderen Bewerberinnen auch, sind nur aus Neugierde gekommen um den Hausherren persönlich kennen zu lernen, aber ohne Interesse an dem Inserat und dem ZImmer, klären Saturnine auf, aber ihr ist es egal, da sie von sich sagt ein harter Brocken zu sein und sich in einen Schürzenjäger sowieso nicht verliebe. "Das ist die Dunkelkammer, in der ich meine Fotos entwickle. Sie ist nicht abgeschlossen - ich vertraue darauf, dass Sie sie nicht betreten. Der Raum ist absolut tabu. Wenn Sie hier eindringen, werde ich es merken, und es wird Ihnen leidtun." Saturnine bekommt das Zimmer und der Hausherr führt sie durch durchs Haus. "Schließlich standen sie vor einer schwarz gestrichenen Tür", welche als tabu erklärt wird, alle anderen 30 Räumen darf sie betreten und sich ganz zuhause fühlen mit allen Annehmlichkeiten, wie Chauffeur und Diener. Saturnine wird bekocht, der Adelsmann ist ein begnadeter Koch und für ihn ist Kochen Kunst und Macht, ihre Liebe zu Champagner wird auch erfüllt und es wird ein "Champagner-Kühlschrank" eingerichtet mit den teuersten Flaschen der Welt. Die Dialoge beim gemeinsamen Abendessen jeden Abend sind grandios, geistreich, witzig und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand, war perfekt unterhalten bei den Unterhaltungen der beiden. Wortgefechte, verbale Bälle zuwerfen und Wortklauberei. Das dies ist nicht ohne Folgen bleiben kann ist klar, ein Mann, eine Frau, Champagner, perfekte Dinner... "Liebe ist das geheimnisvollste Phänomen des Universums. (...) Wenn man sich verliebt, verhandelt man mit sich selbst, ob man sich diesen Unsinn erlauben soll" Es ist, wie es ist sagt die Liebe. Den beiden bei ihrem Miteinander zu erleben hat mir große Freude bereitet und erschreckend, wie leicht selbst ein wacher und kluger Verstand manipulierbar ist. Die Frage nach der Dunkelkammer und den verschwundenen acht Frauen werde ich natürlich nicht beantworten und wer Amelie Nothomb kennt, weiß, dass das Ende ihrer Geschichten immer das Beste ist... Ein mehr als gelungenes Remake des gleichnamigen Märchens, geniale und rasante Dialoge, Geschichte, Wahnsinn, Katholizismus, Ablasshandel, Adel, Liebe, Dom-Perignon-Rock, Gold, Farben...alles auf 143 Seiten. Ich hebe das Glas auf Amelie Nothomb, Blaubart und das Gold. Prost!

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Bewertung am 10.08.2017

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich liebe Nothomb! Und auch in diesem Roman, oder auch Krimi bleibt sie ihrem Stil treu.

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Eine junge Französin wird auf die Vermietungsanzeige eines Adligen aufmerksam, weil dieser in Paris ein großes Zimmer für nur 500 € untervermieten möchte. Hoffnungsvoll fährt sie hin und trifft auf 12 bereits wartende Frauen. Von einer der Frauen erfährt sie, dass die 8 Damen, die das Zimmer zuvor bewohnten, seitdem allesamt vermisst werden. Nun setzt ein brillanter Dialog zwischen der jungen Frau und dem Adligen ein, die ihm intellektuell durchaus ebenbürtig ist:  rasant, geistreich, mit Atmosphäre und Humor sogar. Und trotzdem fürchtet man: hoffentlich passiert ihr nichts. Ein geniales Leseerlebnis.
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