Das Zebra unterm Bett

Das Zebra unterm Bett

Buch (Gebundene Ausgabe)

9,95 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

»Bräuninger? Komischer Name für ein Zebra.«
»Find ich auch. Aber da kann man nichts machen.«

Eines Morgens liegt unter Hannas Bett ein Zebra. Ein lebendiges Zebra! Einfach so. Hanna ist mit ihren beiden Papas neu in die Gegend gezogen und so ist es ihr recht, dass Bräuninger, so heißt das Zebra, sie in die Schule begleitet. Ein Zebra im Unterricht? Das geht nicht! Da Bräuninger aber verflixt gut schreiben, rechnen und turnen kann, darf er bleiben - zumindest fürs Erste. Diesen Schultag werden die Kinder nie vergessen: Schreiben lernen auf Bräuningers Streifen! Bocksprünge über seinen Rücken! Traumstunde! Doch plötzlich geht die Tür auf: Zwei Zoowärter erscheinen und führen Bräuninger ab. Was soll Hanna jetzt machen?
Markus Orths erzählt witzig und tiefsinnig von Andersartigkeit und Fremdsein. Dass Hanna bei ihren »homosensationellen« Vätern aufwächst,
wird herrlich unaufgeregt thematisiert. Kerstin Meyer hat die Stimmungslagen der Figuren in ihren Illustrationen großartig eingefangen.

Details

Verkaufsrang

25638

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 6 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.07.2015

Illustrator

Kerstin Meyer

Verlag

Moritz

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

25638

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 6 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.07.2015

Illustrator

Kerstin Meyer

Verlag

Moritz

Seitenzahl

72

Maße (L/B/H)

21,7/15,3/1,2 cm

Gewicht

289 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89565-310-0

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Verena Bothe

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Das Zebra unterm Bett

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die kleine Hanna staunt nicht schlecht, als sie eines Morgens ein sprechendes Zebra unter ihrem Bett findet. Bräuninger, so heißt das Zebra, kann nicht nur sprechen, sondern auch klettern und frisst viel lieber Nutella-Brote als Gras. Als Bräuninger Hanna zur Schule begleiten will, ist sie begeistert. Sie ist nämlich gerade erst neu in die Stadt gezogen und hat noch keine Freunde. Dazu kommt, dass Hannas Familie ein klein wenig anders ist. Statt einer Mama und einem Papa, hat Hanna zwei schwule Papas, Papa Paul und Papa Konrad. Manche Leute finden das ein bisschen komisch, aber Hanna findet ihre Papas „homosensationell“. Das Zebra sorgt in der Schule natürlich für Aufregung, zumal es am Unterricht teilnehmen will. Lehrerin Frau Jeremias schlägt erst einmal in ihrem Schulrechtbuch nach, ob Zebras in die Schule dürfen. Als sie dort nicht fündig wird, holt sie Schuldirektor Dr. Flausch, der sie für verrückt hält, bis er Bräuninger mit eigenen Augen sieht. Dr. Flausch duldet kein Zebra in der Schule, weil das nicht „normal“ ist. Außerdem muss man, um in die Schule zu gehen, sprechen, lesen und schreiben können, sich mit Erdkunde auskennen und Turnen können. Bräuninger beweist, dass er das alles kann, sogar sehr gut kann. Doch der Direktor will ihn noch immer nicht in der Schule haben. Er meint, Bräuninger sei überqualifiziert für die 2. Klasse. Die Kinder, vor allem Hanna, setzen sich für Bräuninger ein, und sogar Frau Jeremias meint, man könne doch mal eine Ausnahme machen, und Bräuninger als Austauschschüler aus Afrika betrachten. Zähneknirschend zieht der Direktor ab. Die Kinder haben den tollsten Schultag ihres Lebens. Es macht viel mehr Spaß, auf Bräuningers weiße Streifen zu schreiben, als an die Tafel. Beim Turnen fungiert Bräuninger als Bock, und die Kinder springen über seinen Rücken. Außerdem verlangt er, dass ein neues Schulfach namens „Träumen“ eingeführt wird, denn Zeit zum Träumen ist wichtig. Also erzählt er eine Geschichte, und die Kinder machen eine tolle Fantasiereise. Doch dann platzt Direktor Flausch ins Klassenzimmer, mit zwei Zoowärtern, die Stöcke mit Schlingen dabei haben und Bräuninger mitnehmen. Der Direktor triumphiert. „So.“, meint er. „Jetzt ist es weg, das komische Biest!“ Hanna meint, dass Bräuninger kein komisches Biest, sondern einfach Bräuninger ist. Warum kann der Direktor das nicht einfach akzeptieren? Plötzlich setzt sich der nette Helge neben Hanna. Hanna mag Helge und wäre gern mit ihm befreundet, aber bisher ergab sich noch keine Gelegenheit für die beiden, sich näher kennenzulernen. Jetzt hat Helge eine tolle Idee, und Hanna lädt ihn zu sich nachhause ein. Gemeinsam schmieden sie Pläne, wie man Bräuninger aus dem Zoo befreien könnte … .Gewöhnlich bespreche ich ja Jugendbücher und keine Erstlesebücher, doch dieses hier hat es mir einfach angetan. Ich fand die Geschichte so witzig und überraschend tiefgründig für so ein dünnes Buch. Schließlich geht es vor allem um Freundschaft und Toleranz. Außerdem hebt sich die Erstlese-Reihe vom Moritz Verlag klar von den anderen, typischen Erstlese-Büchern ab, und ich kann sie wirklich sehr empfehlen. Die Geschichte vom „Zebra unterm Bett“ habe ich kürzlich bei einer Bücherkoffer-Übergabe in der Buchhandlung einer Gruppe von über 60 Erstklässlern vorgelesen, und sie kam sehr gut an.Viel Spaß beim Lesen!!!  
5/5

Das Zebra unterm Bett

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die kleine Hanna staunt nicht schlecht, als sie eines Morgens ein sprechendes Zebra unter ihrem Bett findet. Bräuninger, so heißt das Zebra, kann nicht nur sprechen, sondern auch klettern und frisst viel lieber Nutella-Brote als Gras. Als Bräuninger Hanna zur Schule begleiten will, ist sie begeistert. Sie ist nämlich gerade erst neu in die Stadt gezogen und hat noch keine Freunde. Dazu kommt, dass Hannas Familie ein klein wenig anders ist. Statt einer Mama und einem Papa, hat Hanna zwei schwule Papas, Papa Paul und Papa Konrad. Manche Leute finden das ein bisschen komisch, aber Hanna findet ihre Papas „homosensationell“. Das Zebra sorgt in der Schule natürlich für Aufregung, zumal es am Unterricht teilnehmen will. Lehrerin Frau Jeremias schlägt erst einmal in ihrem Schulrechtbuch nach, ob Zebras in die Schule dürfen. Als sie dort nicht fündig wird, holt sie Schuldirektor Dr. Flausch, der sie für verrückt hält, bis er Bräuninger mit eigenen Augen sieht. Dr. Flausch duldet kein Zebra in der Schule, weil das nicht „normal“ ist. Außerdem muss man, um in die Schule zu gehen, sprechen, lesen und schreiben können, sich mit Erdkunde auskennen und Turnen können. Bräuninger beweist, dass er das alles kann, sogar sehr gut kann. Doch der Direktor will ihn noch immer nicht in der Schule haben. Er meint, Bräuninger sei überqualifiziert für die 2. Klasse. Die Kinder, vor allem Hanna, setzen sich für Bräuninger ein, und sogar Frau Jeremias meint, man könne doch mal eine Ausnahme machen, und Bräuninger als Austauschschüler aus Afrika betrachten. Zähneknirschend zieht der Direktor ab. Die Kinder haben den tollsten Schultag ihres Lebens. Es macht viel mehr Spaß, auf Bräuningers weiße Streifen zu schreiben, als an die Tafel. Beim Turnen fungiert Bräuninger als Bock, und die Kinder springen über seinen Rücken. Außerdem verlangt er, dass ein neues Schulfach namens „Träumen“ eingeführt wird, denn Zeit zum Träumen ist wichtig. Also erzählt er eine Geschichte, und die Kinder machen eine tolle Fantasiereise. Doch dann platzt Direktor Flausch ins Klassenzimmer, mit zwei Zoowärtern, die Stöcke mit Schlingen dabei haben und Bräuninger mitnehmen. Der Direktor triumphiert. „So.“, meint er. „Jetzt ist es weg, das komische Biest!“ Hanna meint, dass Bräuninger kein komisches Biest, sondern einfach Bräuninger ist. Warum kann der Direktor das nicht einfach akzeptieren? Plötzlich setzt sich der nette Helge neben Hanna. Hanna mag Helge und wäre gern mit ihm befreundet, aber bisher ergab sich noch keine Gelegenheit für die beiden, sich näher kennenzulernen. Jetzt hat Helge eine tolle Idee, und Hanna lädt ihn zu sich nachhause ein. Gemeinsam schmieden sie Pläne, wie man Bräuninger aus dem Zoo befreien könnte … .Gewöhnlich bespreche ich ja Jugendbücher und keine Erstlesebücher, doch dieses hier hat es mir einfach angetan. Ich fand die Geschichte so witzig und überraschend tiefgründig für so ein dünnes Buch. Schließlich geht es vor allem um Freundschaft und Toleranz. Außerdem hebt sich die Erstlese-Reihe vom Moritz Verlag klar von den anderen, typischen Erstlese-Büchern ab, und ich kann sie wirklich sehr empfehlen. Die Geschichte vom „Zebra unterm Bett“ habe ich kürzlich bei einer Bücherkoffer-Übergabe in der Buchhandlung einer Gruppe von über 60 Erstklässlern vorgelesen, und sie kam sehr gut an.Viel Spaß beim Lesen!!!  

Verena Bothe
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