Was meine Eltern von mir lernen können

Mathias Jeschke

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Buch (Kunststoff-Einband)
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Beschreibung

Wenn zwei sich streiten – ist die Versöhnung wichtig
Dass Kinder sich streiten – klar. Dass Hannes Marlene 'Zimtzicke' nennt und sie ihn 'Dumpfbacke' – passiert manchmal. Dass sich Maida mit Valentina streitet und Amelie dann auch noch mitmischt – kommt vor. Aber irgendwann ist es genug mit dem Streiten. Denn wie sagt Frau Maiwald, die meist ein Blumenkleid trägt und dazu auch noch wunderbar aus den Haaren duftet: 'Um sich nur zu streiten, dafür ist das Leben viel zu schade!' Aber was ist, wenn sich die Eltern streiten – und eben nicht wieder vertragen?
Ein Buch über ein – leider – für viele Kinder alltägliches Geschehen. Eltern, die sich nicht mehr verstehen, Familien, die zu zerbrechen drohen. Ein trauriges Thema – aber keines, wie Mathias Jeschke und Maja Bohn zeigen, zum Verzweifeln. Denn es kann schon geschehen, dass eines Tages die Eltern mit großen Augen vor ihren Kindern sitzen und von ihnen lernen, wie das gehen könnte mit dem Vertragen.

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Altersempfehlung 5 - 7 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 01.06.2015
Verlag Hinstorff
Seitenzahl 24
Maße (H) 25,3/22,2/1 cm
Gewicht 312 g
Auflage 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-356-01995-7

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Toll illustriertes Bilderbuch übers Streiten, Entschuldigen & Vertragen
von Lia48 am 15.10.2020

„Um sich immer nur zu streiten, dafür ist das Leben viel zu schade!“ Streitende Eltern können einem Kind durchaus Angst machen. Wenn sie sich gegenseitig anschreien, Papa abends weg geht und Mama weinend auf dem Sofa sitzt, dann hängt schon mal der Haussegen schief. Dabei streiten Kinder auch, verwenden Schimpfwörter, rangel... „Um sich immer nur zu streiten, dafür ist das Leben viel zu schade!“ Streitende Eltern können einem Kind durchaus Angst machen. Wenn sie sich gegenseitig anschreien, Papa abends weg geht und Mama weinend auf dem Sofa sitzt, dann hängt schon mal der Haussegen schief. Dabei streiten Kinder auch, verwenden Schimpfwörter, rangeln miteinander, brüllen einander an, machen Gegenstände kaputt oder strecken sich gegenseitig die Zunge heraus. So wie auch die Protagonistin in diesem Bilderbuch. Sie streitet sich fast jeden Tag mit Moritz. Meistens vertragen sie sich danach auch wieder, entschuldigen sich beieinander oder kitzeln sich so lange an den Füßen, bis der Streit vergessen ist. Wenn das mal gar nicht klappen will, so gibt es immer noch Frau Maiwald, bei der man sich Hilfe holen kann. Dann besprechen sie alle miteinander, was geschehen ist, und wie sie nun damit umgehen wollen. Erst als die namenlose Ich-Erzählerin damit droht, zu Frau Maiwald zu ziehen, wird ihren Eltern bewusst, wie sehr ihr Kind unter der Situation leidet. Es scheint so, als wäre die Protagonistin in dieser Hinsicht den Eltern etwas voraus, weshalb sie die Sache mit ihren streitenden Eltern selbst in die Hand nimmt. Schließlich weiß sie ganz genau, was man da tun kann, um sich wieder zu vertragen… Streiten gehört zum Leben dazu. Jüngere Kinder streiten sich noch recht häufig, doch sie lernen dabei einiges, wie z.B. Konfliktlösung, Kompromisse finden, mit anderen teilen, sich in andere hineinzuversetzen, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, aber diese auch mal zurückstellen zu können. In diesem Bilderbuch wird gezeigt, dass es normal ist, dass gestritten wird (egal ob bei Kindern oder Erwachsenen), dass man sich auf viele Arten aber auch wieder vertragen kann. Den Kindern werden dabei sicherlich einige der aufgezeigten Situationen aus ihrem eigenen Alltag bekannt vorkommen. Möglicherweise bekommen sie noch die ein oder andere Idee mit an die Hand, bzgl. der eigenen Bewältigung von Konflikten. Wenn man mal gar nicht weiterkommt, so darf man sich auch von einer außenstehenden Person Hilfe suchen – eine wichtige Botschaft! Das Besondere an dem Buch sind für mich die Illustrationen. Die ab und zu schwarzen Bildhintergründe, und lange Schatten verstärken das Gefühlsleben der Protagonistin während dem Streit ihrer Eltern. Insgesamt sind in dem Bilderbuch vor allem die Emotionen sehr ausdrucksstark gezeichnet. Da werden Zungen herausgestreckt, Ohren zugehalten, Tränen vergossen, miteinander gerangelt, mit weiten Mündern gebrüllt, aber auch umarmt, entschuldigt und gemeinsam gelacht. Die Texte sind eher kurz gehalten, die Bilder haben wenige Details, sodass man sich automatisch auf den Inhalt und die Gefühlswelten der Personen konzentriert, was dadurch umso mehr wirken kann. Der Verlag empfiehlt das Buch ab 5 Jahren, ich persönlich würde es auch schon bei den 4-Jährigen einsetzen. FAZIT: Ein gaaanz tolles Bilderbuch übers Streiten, Entschuldigen und wieder Vertragen. Sowohl inhaltlich, als auch optisch gefällt mir das richtig gut! Das Buch lässt sich zu Hause, aber sicherlich auch wunderbar in der Kita einsetzen. Ganze 5/5 Sterne!

Streitet euch nicht!
von Evelyn Roewekamp aus Rostock am 04.07.2015

Wenn Eltern sich streiten ist das nichts für ihre Kinder. Besonders , wenn ganz böse Worte ausgesprochen werden. Viele Kinder erleben es Tagtäglich. Der Autor und die Illustratorin, Maja Bohn zeichnet diese Gefühle ganz toll, machen mit diesem Buch einen Vorschlag. Wie es gehen könnte mit dem Vertragen.


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