Zorn - Vom Lieben und Sterben

Gekürzte Fassung

Zorn und Schröder Band 2

Stephan Ludwig

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Beschreibung

Hauptkommissar Claudius Zorn ist frustriert - es ist Sommer, es ist heiß und er bekommt zwei Mordfälle in einer Woche auf den Tisch. Da war ihm die Einbruchserie in der Kleingartenanlage wesentlich lieber. Die war schnell geklärt: Eine Clique Jugendlicher wollte sich die Zeit vertreiben. Merkwürdig nur, dass beide Mordopfer genau dieser Clique angehörten. Zorn und seinem Kollegen Schröder ist schnell klar, dass hier jemand seine Opfer ganz genau auswählt, sie vielleicht sogar kennt. Als die beiden Komissare endlich eine vage Spur haben, ist die Zeit bis zum nächsten Mord bereits abgelaufen. Und Zorn kann sich einfach keinen Reim darauf machen, weshalb Schröder sich plötzlich so merkwürdig verhält ...

Ein neuer Fall für das originellste Duo der deutschen Krimiszene: Hauptkommissar Claudius Zorn und den dicken Schröder!

David Nathan, die deutsche Stimme von Christian Bale, Johnny Depp und Leonardo Di Caprio, gehört zu den besten Sprechern Deutschlands. Als Hörbuchsprecher ist er Spezialist für Horror und Spannung.

Produktdetails

Sprecher David Nathan
Spieldauer 454 Minuten
Fassung gekürzt
Abo-Fähigkeit Ja
Medium MP3
Family Sharing Ja i
Erscheinungsdatum 09.10.2012
Verlag Argon Verlag
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783732411801

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5/5

Sind die Jugendlichen Opfer oder Täter?

Eine Kundin/ein Kunde aus Feuchtwangen am 09.12.2018

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit "Zorn - Vom Lieben und Sterben" habe ich den zweiten Teil der Zorn-Reihe von Stephan Ludwig gelesen. Mich hat dieser zweite Teil ebenso gefesselt wie der erste! Es werden zwei Jugendliche grauenvoll ermordet. Björn und Udo gehörten einer Clique an, von der nun nur noch drei übrig sind: Max, Eric und Martha. Zorn und Schröder befürchten, dass die drei auch in Gefahr sein könnten. Oder ist vielleicht einer der Drei der Täter? Hauptkommisar Zorn ist ein sehr eigenwilliger Zeitgenosse. Er delegiert nur zu gerne ungeliebte Aufgaben an Schröder. Dieser erledigt sie immer, auch wenn er sich dafür die Nächte um die Ohren schlagen muss. Beide Kollegen verbindet etwas, doch eine richtige Freundschaft ist es nicht, dafür redet Zorn viel zu ungern. Ich habe echt das Gefühl, er ist gar nicht fähig richtige private Freundschaften zu knüpfen. Schröder auf der anderen Seite hat mit etwas zu kämpfen. Er kämpft nicht nur mit den Folgen der Verletzung aus dem ersten Fall, da ist noch was anderes. Keine Sorge, liebe Leser, wir werden sein Geheimnis erfahren 😉 Die fünf Jugendlichen sind junge Leute, wie es sie überall gibt. Sie haben keine richtigen Freunde und haben sich zusammen geschlossen. Sie alle verbindet etwas, worüber sie nicht reden wollen. Wäre das aber vielleicht wichtig für die Ermittlungen? Stephan Ludwig schreibt flüssig und schafft es die Spannung von Anfang bis Ende zu halten. Zwischendurch schreibt er auch kurze Absätze aus der Sicht des Täters. In diesen Absätzen gibt es keine Punkte, alles ist klein geschrieben und eine andere Schriftart. Das fand ich sehr interessant. Das Cover, das wie Stein wirkt im Hintergrund, hebt den Titel in blau hervor und das "O" in Zorn sieht aus, als wäre es hinein geschossen. Finde ich sehr interessant. Alles in allem war ich mit diesem Thriller sehr gut unterhalten und kann ihn wirklich empfehlen 🙂

5/5

Sind die Jugendlichen Opfer oder Täter?

Eine Kundin/ein Kunde aus Feuchtwangen am 09.12.2018
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit "Zorn - Vom Lieben und Sterben" habe ich den zweiten Teil der Zorn-Reihe von Stephan Ludwig gelesen. Mich hat dieser zweite Teil ebenso gefesselt wie der erste! Es werden zwei Jugendliche grauenvoll ermordet. Björn und Udo gehörten einer Clique an, von der nun nur noch drei übrig sind: Max, Eric und Martha. Zorn und Schröder befürchten, dass die drei auch in Gefahr sein könnten. Oder ist vielleicht einer der Drei der Täter? Hauptkommisar Zorn ist ein sehr eigenwilliger Zeitgenosse. Er delegiert nur zu gerne ungeliebte Aufgaben an Schröder. Dieser erledigt sie immer, auch wenn er sich dafür die Nächte um die Ohren schlagen muss. Beide Kollegen verbindet etwas, doch eine richtige Freundschaft ist es nicht, dafür redet Zorn viel zu ungern. Ich habe echt das Gefühl, er ist gar nicht fähig richtige private Freundschaften zu knüpfen. Schröder auf der anderen Seite hat mit etwas zu kämpfen. Er kämpft nicht nur mit den Folgen der Verletzung aus dem ersten Fall, da ist noch was anderes. Keine Sorge, liebe Leser, wir werden sein Geheimnis erfahren 😉 Die fünf Jugendlichen sind junge Leute, wie es sie überall gibt. Sie haben keine richtigen Freunde und haben sich zusammen geschlossen. Sie alle verbindet etwas, worüber sie nicht reden wollen. Wäre das aber vielleicht wichtig für die Ermittlungen? Stephan Ludwig schreibt flüssig und schafft es die Spannung von Anfang bis Ende zu halten. Zwischendurch schreibt er auch kurze Absätze aus der Sicht des Täters. In diesen Absätzen gibt es keine Punkte, alles ist klein geschrieben und eine andere Schriftart. Das fand ich sehr interessant. Das Cover, das wie Stein wirkt im Hintergrund, hebt den Titel in blau hervor und das "O" in Zorn sieht aus, als wäre es hinein geschossen. Finde ich sehr interessant. Alles in allem war ich mit diesem Thriller sehr gut unterhalten und kann ihn wirklich empfehlen 🙂

5/5

Gelungener zweiter Band

Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 22.06.2017

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es gibt Thriller, die lese ich wegen der irrsinnig verwickelten, clever konstruierten Handlung. Es gibt Thriller, die lese ich wegen der rasanten unerwarteten Wendungen. Und dann gibt es noch "Zorn" –das lese ich wegen seines absurden, schrulligen, witzigen, grandiosen und bewegenden Ermittlerduos. Klingt widersprüchlich? Ist es vielleicht auch, denn die beiden Protagonisten sind es auf jeden Fall. Hauptkommissar Claudius Zorn ist eigentlich alles andere als ein angenehmer Zeitgenosse: er ist stinkfaul, ständig schlecht gelaunt und ihm geht jegliches Einfühlungsvermögen in andere Menschen komplett ab. Sein Kollege Schröder ist dagegen eine Seele von Mensch, fleißig und gutmütig und scheinbar immer bereit, an das Gute im Menschen zu glauben. Auf jeden Fall glaubt er an das Gute in Zorn! Die merkwürdige Freundschaft, die diese beiden Männer verbindet, hat etwas unglaublich Rührendes und gleichzeitig etwas unglaublich Komisches. Zorn tut manchmal (aber auch nur manchmal) wirklich sein Bestes, um Schröder zu zeigen, dass er ihn wertschätzt, aber er kann einfach nicht aus seiner Haut! Und dann gibt es in diesem zweiten Band Szenen, da hatte ich plötzlich einen Kloß im Hals, denn inmitten all der lustigen Szenen geht es in der Geschichte um die schwärzesten menschlichen Abgründe. Schröder gewinnt in diesem Band einiges an Tiefgang, was wiederum dazu führt, dass auch Zorn ganz neue Seiten zeigt. Irgendwie schafft es Stephan Ludwig, mir einen Menschen sympathisch zu machen, der eigentlich unsympathisch sein müsste! Ganz ehrlich, ich würde die Abenteuer von Zorn und Schröder wahrscheinlich auch dann lieben, wenn sie sich mit Strafzetteln und geklauten Gartenzwergen beschäftigen würden... Das heißt aber nicht, dass "Vom Lieben und Sterben" nicht auch eine wirklich interessante, gut konstruierte Handlung hätte, die mit Einbruch und jugendlichem Vandalismus beginnt und sich schnell zu einer Mordserie ausweitet. Das Thema ist dieses Mal ein unerwartet Düsteres, aber ich möchte da noch nichts vorwegnehmen. Irgendwann in der Mitte scheint sich eine klischeehafte Auflösung anzubahnen, aber dann ist doch wieder alles ganz anders – hätte mich sonst auch enttäuscht! –, allerdings kann man sich dann doch ab einem gewissen Punkt denken, wer hinter den Morden steckt. Aber es bleibt dennoch spannend, denn Zorn und Schröder müssen denjenigen ja immer noch schnappen! Der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen. Er ist einfach durch und durch originell, und Stephan Ludwig beherrscht den staubtrockenen bösen Humor genauso wie die unerwartet gefühlvolle Beschreibung einer schrägen Männerfreundschaft. Fazit: Für mich sind der mürrische Hauptkommissar Claudius Zorn und sein freundlicher Kollege Schröder auf ihre schräge Art ein ebenso großartiges Duo wie Sherlock Holmes und John Watson. In diesem Band geht es viel um ihre sonderbare Freundschaft, denn eine Mordserie bringt Schröder an seine Belastungsgrenzen und Zorn muss sich widerwillig fragen, wann ihm sein gutmütiger Kollege eigentlich dermaßen ans Herz gewachsen ist. Dieser zweite Band ist düsterer als der erste, mit ernsteren Themen, und dennoch kommt der typische aberwitzige Humor nicht zu kurz – eine interessante Gratwanderung! Spannend ist das, wahnsinnig lustig ist es auch, und manchmal kann man nebenbei fast den Glauben an die Menschheit verlieren.

5/5

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