Macht

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Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2016

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21/13,7/3,7 cm

Beschreibung

Rezension

Ein Roman wie ein Schlag ins Gesicht. Karen Duve provoziert und unterhält so herrlich böse, dass man beim Lesen seine Aggressionen ausleben kann. ("Bild")
Ein düsterer Abgesang aufs Abendland [ist dieser Roman], überspitzt und bitterböse. […] Karen Duve mutet uns einiges zu. Das liest sich teilweise sehr lustig, teilweise finster. Karen Duve: eine tolle Frau. Und ihr Roman Macht beschäftigt mich immer noch. ("NDR Kulturjournal")
Duve inszeniert einen Machtkampf zwischen Mann und Frau, Mensch und Umwelt. Ihre Dystopie lotet die Grenzen dessen aus, was ich mir zumuten will. Ein radikales Buch! ("emotion")
Der Psychothriller Macht pendelt zwischen Heiterkeit und Brutalität – und hält einige Überraschungen bereit. ("mopo.de")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2016

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21/13,7/3,7 cm

Gewicht

495 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-008-2

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Verstörend realistisch

Bewertung am 29.04.2024

Bewertungsnummer: 2190065

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Ausblick auf die nächste Zukunft. "Brave New World" ×Klimawandel+ Feminismus÷Jugendwahn+Sekteneifer. Absolute Leseempfehlung, selten war der Weltuntergang so unterhaltsam. Ich werde nie wieder in einen Keller gehen können, ohne an dieses Buch zu denken. Extra-Liebe für die Meerschweinchen
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Verstörend realistisch

Bewertung am 29.04.2024
Bewertungsnummer: 2190065
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Ausblick auf die nächste Zukunft. "Brave New World" ×Klimawandel+ Feminismus÷Jugendwahn+Sekteneifer. Absolute Leseempfehlung, selten war der Weltuntergang so unterhaltsam. Ich werde nie wieder in einen Keller gehen können, ohne an dieses Buch zu denken. Extra-Liebe für die Meerschweinchen

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Macht

Bewertung am 11.11.2021

Bewertungsnummer: 1604156

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Deutschland. Wir schreiben das Jahr 2031. Das Klima ist inzwischen endgültig ruiniert, Wirbelstürme wechseln sich mit unerträglichen Hitzewellen ab und das Einzige, was noch gedeiht, ist unkrautartig wuchernder Gen-Raps. Fleisch und Sprit gibt es nur noch gegen Co2-Punkte, und praktisch jeder schluckt eine Pille, die dich wieder jung aussehen lässt, auch wenn die Chance, innerhalb von ein paar Jahren den Krebstod zu sterben, so um die 60 % liegt. Den meisten ist das egal, erwartet doch ohnehin jeder den nahenden Weltuntergang durch den völligen Klimakollaps, auch apokalyptische Sekten haben Hochkonjunktur.Was tut die Regierung, die inzwischen größtenteils aus Frauen besteht, dagegen? Verbietet einem mit sowas Lächerlichem wie der Fahrradhelmpflicht auch noch das letzte bisschen Spaß! So denkt jedenfalls der Protagonist von Karin Duves neuem Roman „Macht“, Bastian Bürger. Nachdem er jahrelang den Feminismus mitgetragen hat, brodelt er inzwischen vor unterdrückter Wut, denn, so sieht er es, „bei der Gleichberechtigung gibt es nur Sieger - und Besiegte.“Er schlägt nun allerdings zurück: Seit zwei Jahren hält er seine Ex-Frau in einem Kellerverlies gefangen, wo sie ihn mit „Mein Gebieter“ ansprechen und ihm in jeder Hinsicht zu Diensten sein muss, bis hin zum Backen seiner Lieblingsplätzchen. Dumm nur, dass er sich neu verliebt, und seine Ex ihm nun irgendwie im Weg ist!Was pechschwarz anfängt, wird im Laufe der Geschichte immer nur noch fieser. Dabei ist Bastian, genannt „Öko“, aus dessen Perspektive das Ganze erzählt wird, keiner von den handelsüblichen Psychokillern, wie man sie in Thrillern zuhauf findet. Stattdessen ist er eigentlich anfangs ganz sympathisch, seine Gedanken nachvollziehbar in seiner ohnmächtigen Wut. Dabei gelingt es der Autorin ganz vorzüglich, einen Einblick in eine gekränkte Männerpsyche zu geben. Dass die Gleichberechtigung solche Blüten treibt, ist nun doch nicht anzunehmen, was aber die Umweltkatastrophen angeht, ist das, was im Buch beschrieben wird, noch zu rosig. Gruseln Sie sich also jetzt, dann sind Sie immerhin schon ein bisschen auf die Zukunft vorbereitet ...Ein Buchtipp von Konstantin Klaiber im Februar 2016
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Macht

Bewertung am 11.11.2021
Bewertungsnummer: 1604156
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Deutschland. Wir schreiben das Jahr 2031. Das Klima ist inzwischen endgültig ruiniert, Wirbelstürme wechseln sich mit unerträglichen Hitzewellen ab und das Einzige, was noch gedeiht, ist unkrautartig wuchernder Gen-Raps. Fleisch und Sprit gibt es nur noch gegen Co2-Punkte, und praktisch jeder schluckt eine Pille, die dich wieder jung aussehen lässt, auch wenn die Chance, innerhalb von ein paar Jahren den Krebstod zu sterben, so um die 60 % liegt. Den meisten ist das egal, erwartet doch ohnehin jeder den nahenden Weltuntergang durch den völligen Klimakollaps, auch apokalyptische Sekten haben Hochkonjunktur.Was tut die Regierung, die inzwischen größtenteils aus Frauen besteht, dagegen? Verbietet einem mit sowas Lächerlichem wie der Fahrradhelmpflicht auch noch das letzte bisschen Spaß! So denkt jedenfalls der Protagonist von Karin Duves neuem Roman „Macht“, Bastian Bürger. Nachdem er jahrelang den Feminismus mitgetragen hat, brodelt er inzwischen vor unterdrückter Wut, denn, so sieht er es, „bei der Gleichberechtigung gibt es nur Sieger - und Besiegte.“Er schlägt nun allerdings zurück: Seit zwei Jahren hält er seine Ex-Frau in einem Kellerverlies gefangen, wo sie ihn mit „Mein Gebieter“ ansprechen und ihm in jeder Hinsicht zu Diensten sein muss, bis hin zum Backen seiner Lieblingsplätzchen. Dumm nur, dass er sich neu verliebt, und seine Ex ihm nun irgendwie im Weg ist!Was pechschwarz anfängt, wird im Laufe der Geschichte immer nur noch fieser. Dabei ist Bastian, genannt „Öko“, aus dessen Perspektive das Ganze erzählt wird, keiner von den handelsüblichen Psychokillern, wie man sie in Thrillern zuhauf findet. Stattdessen ist er eigentlich anfangs ganz sympathisch, seine Gedanken nachvollziehbar in seiner ohnmächtigen Wut. Dabei gelingt es der Autorin ganz vorzüglich, einen Einblick in eine gekränkte Männerpsyche zu geben. Dass die Gleichberechtigung solche Blüten treibt, ist nun doch nicht anzunehmen, was aber die Umweltkatastrophen angeht, ist das, was im Buch beschrieben wird, noch zu rosig. Gruseln Sie sich also jetzt, dann sind Sie immerhin schon ein bisschen auf die Zukunft vorbereitet ...Ein Buchtipp von Konstantin Klaiber im Februar 2016

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von Karen Duve

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