Waidmannsdank
Band 1

Waidmannsdank

Kriminalroman

Buch (Taschenbuch)

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Waidmannsdank

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Taschenbuch

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ab 12,00 €
eBook

eBook

ab 8,49 €

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.03.2016

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

224

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.03.2016

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/2,5 cm

Gewicht

294 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95451-792-3

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Darf ein Chiuahua wildern? Und wenn ja, wie groß ist die Beute?

Gertie G. aus Wien am 11.01.2021

Bewertungsnummer: 948002

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Am Fuße seines neu errichteten Hochstandes findet der Land auf Land ab als Querulant bekannte Aufsichtsjäger Sepp Flattacher die Leiche von Ernst Huber. Wollte ihm der Jagdkamerad den Einserhirsch vor der Nase abknallen? Und noch viel schlimmer – wer wagt es, in seinem Aufsichtsrevier zu wildern? Sepp hat einen Verdacht. Doch nicht nur Flattacher ist ein verschrobener Geselle. Auch der mit den Ermittlungen betraute Polizist Martin Schober hat so seine Eigenheiten. War er doch vor Jahren der Enge des Mölltales entflohen, um sich in die Weiten (und Abgründe) der Landeshauptstadt Klagenfurt und anschließend in denen der Bundeshauptstadt Wien von den Wurzeln der Oberkärntner Heimat zu befreien. Ja, er wollte wieder zurück nach Kärnten („Peck-to-te-Rotz“ wie sein Chef, der Postenkommandant Georg Treichel zu sagen pfelgt). Aber muss es gleich Obervellach sein? Villach wäre doch auch schön oder eine andere Stadt, aber sein Heimatdorf? Doch das Schicksal verdammt die beiden Eigenbrötler zur Zusammenarbeit. Wird es ihnen gelingen, den oder die Mörder zu fassen? Erzählstil/Spannung: Mit diesem Krimi beschert uns Alexandra Bleyer ein ständiges Lachmuskeltraining. Obwohl Menschen (und ein paar Tiere) getötet werden, bleibt kein Auge trocken. Im breitesten Kärntner Dialekt geschrieben (keine Sorge es gibt ein ausführliches Glossar) zeichnet die Autorin ein humoristisches Bild der Jagdgesellschaft. Dass sich hier nicht alle grün sind, ist recht bald klar. Geschickt führt uns Alexandra Bleyer in die Irre. Wie ein Jagdhund verliert der Leser manchmal die Witterung der Jagdbeute. Durch überraschende Wendungen und etwas unorthodoxe Ermittlungsmethoden, finden Sepp und Martin die Spur des Täters bald wieder. Ein Seitenhieb auf die Mitarbeiter des LKA, die wie die berühmten Elefanten im Porzellanladen, in der Dienststelle in Obervellach herumstiefeln, und glauben, sie hätten die "Weisheit mit dem Löffel g'fressen", darf auch nicht fehlen. Charaktere: Da ist als erstes Sepp Flattacher zu nennen. Trotz aller Bemühungen der Autorin ihn in schlechtes Licht zu rücken, ist der pensionierte Eisenbahner aufrecht und von einem fast schon beinahe fanatischen Gerechtigkeitssinn. Dass er dabei einigen Mitbewohnern auf die Zehen steigt, ist vorprogrammiert. Mir ist der knurrige Alte durch seine Bauernschläue so richtig ans Herz gewachsen. Außerdem, fackelt er nicht lange und greift zu Wildtierkameras um den Wilderer zu ertappen. Was er allerdings hier zu sehen bekommt, ist eine andere Geschichte... Martin Schober, der „Heimkehrer wider Willen“, findet einen Zugang zum bärbeißigen Flattacher. Mit den Frauen klappt es leider nicht so. Bettina, einer der Gründe warum er das Mölltal verlassen hat, schmeißt sich ihm regelrecht an den Hals. OK, man kann die Sorge um ihren etwas einfältigen Bruder dafür als Motiv gelten Lassen. Aber muss das so plump sein? Martin weiß gar nicht, wie ihm geschieht. Ein exzellenter Charakter ist auch Postenkommandant Georg Treichel. Der gemeinhin als "Papa Schlumpf" genannte Chef steht leider mit Fremdwörtern auf Kriegsfuß, was aber den Leser zu Lachstürmen hinreißt. Oder der Bürgermeister, der plötzlich seine Meinung über Flattacher ändert, als hätte er eine Gewindestange im Hals statt einer Wirbelsäule, oder Vater und Sohn Guggenbichler usw. usw. Ein Feuerwerk an Gags – einfach spitze. Richtig schöner trockener Humor Fazit: Ich habe Tränen gelacht! Bitte, bitte unbedingt mehr davon!
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Darf ein Chiuahua wildern? Und wenn ja, wie groß ist die Beute?

Gertie G. aus Wien am 11.01.2021
Bewertungsnummer: 948002
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Am Fuße seines neu errichteten Hochstandes findet der Land auf Land ab als Querulant bekannte Aufsichtsjäger Sepp Flattacher die Leiche von Ernst Huber. Wollte ihm der Jagdkamerad den Einserhirsch vor der Nase abknallen? Und noch viel schlimmer – wer wagt es, in seinem Aufsichtsrevier zu wildern? Sepp hat einen Verdacht. Doch nicht nur Flattacher ist ein verschrobener Geselle. Auch der mit den Ermittlungen betraute Polizist Martin Schober hat so seine Eigenheiten. War er doch vor Jahren der Enge des Mölltales entflohen, um sich in die Weiten (und Abgründe) der Landeshauptstadt Klagenfurt und anschließend in denen der Bundeshauptstadt Wien von den Wurzeln der Oberkärntner Heimat zu befreien. Ja, er wollte wieder zurück nach Kärnten („Peck-to-te-Rotz“ wie sein Chef, der Postenkommandant Georg Treichel zu sagen pfelgt). Aber muss es gleich Obervellach sein? Villach wäre doch auch schön oder eine andere Stadt, aber sein Heimatdorf? Doch das Schicksal verdammt die beiden Eigenbrötler zur Zusammenarbeit. Wird es ihnen gelingen, den oder die Mörder zu fassen? Erzählstil/Spannung: Mit diesem Krimi beschert uns Alexandra Bleyer ein ständiges Lachmuskeltraining. Obwohl Menschen (und ein paar Tiere) getötet werden, bleibt kein Auge trocken. Im breitesten Kärntner Dialekt geschrieben (keine Sorge es gibt ein ausführliches Glossar) zeichnet die Autorin ein humoristisches Bild der Jagdgesellschaft. Dass sich hier nicht alle grün sind, ist recht bald klar. Geschickt führt uns Alexandra Bleyer in die Irre. Wie ein Jagdhund verliert der Leser manchmal die Witterung der Jagdbeute. Durch überraschende Wendungen und etwas unorthodoxe Ermittlungsmethoden, finden Sepp und Martin die Spur des Täters bald wieder. Ein Seitenhieb auf die Mitarbeiter des LKA, die wie die berühmten Elefanten im Porzellanladen, in der Dienststelle in Obervellach herumstiefeln, und glauben, sie hätten die "Weisheit mit dem Löffel g'fressen", darf auch nicht fehlen. Charaktere: Da ist als erstes Sepp Flattacher zu nennen. Trotz aller Bemühungen der Autorin ihn in schlechtes Licht zu rücken, ist der pensionierte Eisenbahner aufrecht und von einem fast schon beinahe fanatischen Gerechtigkeitssinn. Dass er dabei einigen Mitbewohnern auf die Zehen steigt, ist vorprogrammiert. Mir ist der knurrige Alte durch seine Bauernschläue so richtig ans Herz gewachsen. Außerdem, fackelt er nicht lange und greift zu Wildtierkameras um den Wilderer zu ertappen. Was er allerdings hier zu sehen bekommt, ist eine andere Geschichte... Martin Schober, der „Heimkehrer wider Willen“, findet einen Zugang zum bärbeißigen Flattacher. Mit den Frauen klappt es leider nicht so. Bettina, einer der Gründe warum er das Mölltal verlassen hat, schmeißt sich ihm regelrecht an den Hals. OK, man kann die Sorge um ihren etwas einfältigen Bruder dafür als Motiv gelten Lassen. Aber muss das so plump sein? Martin weiß gar nicht, wie ihm geschieht. Ein exzellenter Charakter ist auch Postenkommandant Georg Treichel. Der gemeinhin als "Papa Schlumpf" genannte Chef steht leider mit Fremdwörtern auf Kriegsfuß, was aber den Leser zu Lachstürmen hinreißt. Oder der Bürgermeister, der plötzlich seine Meinung über Flattacher ändert, als hätte er eine Gewindestange im Hals statt einer Wirbelsäule, oder Vater und Sohn Guggenbichler usw. usw. Ein Feuerwerk an Gags – einfach spitze. Richtig schöner trockener Humor Fazit: Ich habe Tränen gelacht! Bitte, bitte unbedingt mehr davon!

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Back to the roots, oder Peck-tuse-Rotz, lei lei

Bewertung aus Atzbach am 11.01.2021

Bewertungsnummer: 948191

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Waidmannsdank" ist Alexandra Bleyers erster Kriminalroman. Nach zehn Jahren bei den Großkopferten in Wien, kehrt der Polizist Martin Schober wieder in seine Heimat Obervellach im Kärntner Mölltal zurück. Schnell gibt's Äktschn, denn zu Beginn der Jagdsaison wird ein Toter unter einem Hochsitz gefunden. Die Polizisten beginnen zu ermitteln, stoßen aber schnell an ihre Grenzen. Zum Glück gibt's den grantigen Aufsichtsjäger Sepp Flattacher, der auf eigene Faust zu ermitteln beginnt... Martin Schober wollte sich zwar nach Kärnten versetzen lassen, aber eine Großstadt hätte ihm besser gefallen. Seiner Heimat wollte er für immer den Rücken kehren. Er scheint der einzig kompetente Mann bei der Obervellacher Polzei zu sein, da er ein gutes Gespür hat. Sein Chef, Papa Schlumpf Treichel, ist eigentlich nicht zuwider, sondern ein netter, umgänglicher Typ, der etwas dümmlich wirkt. Mit Fremdwörtern tut er sich schwer, da kommen schon mal gewöhnungsbedürftige Kreationen heraus. Die einzelnen Charaktere und die Umgebung sind sehr anschaulich beschrieben. Die Autorin schafft es den Leser mit ihrem trockenen Humor zu begeistern. Ich habe teilweise Tränen gelacht. Nicht selten verwendet sie den typischen Kärntner Dialekt, im Glossar findet man aber die Erklärungen dafür. Deswegen ist das Buch auch kein Problem für diejenigen, die mit dem Dialekt nicht vertraut sind. Das Cover ist schlicht und passend zum Thema gewählt, der Leser weiß sofort, was ihn erwartet. Autorin: Alexandra Bleyer, geb. 1974 in Klagenfurt, ist promovierte Historikerin und Autorin mehrerer Sachbücher. Sie ist (mit einem Jäger) verheiratet und lebt mit ihrer Familie am Millstätter See. "Waidmannsdank" ist auch für Nichtjäger gut geeignet. Der Krimi, gewürzt mit einer guten Prise Humor, hat mich auf ganzer Linie überzeugt! Mir hot die Gschicht damisch guat gfoin. Richts eich a Schnaiztiachl, mitm Flattacher, dem oidn Todl, hobt's narrisch vü zum Lochn! I gfrei mi auf mehr!
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Back to the roots, oder Peck-tuse-Rotz, lei lei

Bewertung aus Atzbach am 11.01.2021
Bewertungsnummer: 948191
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Waidmannsdank" ist Alexandra Bleyers erster Kriminalroman. Nach zehn Jahren bei den Großkopferten in Wien, kehrt der Polizist Martin Schober wieder in seine Heimat Obervellach im Kärntner Mölltal zurück. Schnell gibt's Äktschn, denn zu Beginn der Jagdsaison wird ein Toter unter einem Hochsitz gefunden. Die Polizisten beginnen zu ermitteln, stoßen aber schnell an ihre Grenzen. Zum Glück gibt's den grantigen Aufsichtsjäger Sepp Flattacher, der auf eigene Faust zu ermitteln beginnt... Martin Schober wollte sich zwar nach Kärnten versetzen lassen, aber eine Großstadt hätte ihm besser gefallen. Seiner Heimat wollte er für immer den Rücken kehren. Er scheint der einzig kompetente Mann bei der Obervellacher Polzei zu sein, da er ein gutes Gespür hat. Sein Chef, Papa Schlumpf Treichel, ist eigentlich nicht zuwider, sondern ein netter, umgänglicher Typ, der etwas dümmlich wirkt. Mit Fremdwörtern tut er sich schwer, da kommen schon mal gewöhnungsbedürftige Kreationen heraus. Die einzelnen Charaktere und die Umgebung sind sehr anschaulich beschrieben. Die Autorin schafft es den Leser mit ihrem trockenen Humor zu begeistern. Ich habe teilweise Tränen gelacht. Nicht selten verwendet sie den typischen Kärntner Dialekt, im Glossar findet man aber die Erklärungen dafür. Deswegen ist das Buch auch kein Problem für diejenigen, die mit dem Dialekt nicht vertraut sind. Das Cover ist schlicht und passend zum Thema gewählt, der Leser weiß sofort, was ihn erwartet. Autorin: Alexandra Bleyer, geb. 1974 in Klagenfurt, ist promovierte Historikerin und Autorin mehrerer Sachbücher. Sie ist (mit einem Jäger) verheiratet und lebt mit ihrer Familie am Millstätter See. "Waidmannsdank" ist auch für Nichtjäger gut geeignet. Der Krimi, gewürzt mit einer guten Prise Humor, hat mich auf ganzer Linie überzeugt! Mir hot die Gschicht damisch guat gfoin. Richts eich a Schnaiztiachl, mitm Flattacher, dem oidn Todl, hobt's narrisch vü zum Lochn! I gfrei mi auf mehr!

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Waidmannsdank

von Alexandra Bleyer

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