Mit Karamba in den Bundestag

Mit Karamba in den Bundestag

Mein Weg vom Senegal ins deutsche Parlament

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.10.2016

Verlag

Hoffmann und Campe

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,5/14,4/2,2 cm

Beschreibung

Rezension

»Mit Humor bringt Diaby Vorurteile ins Wanken und entlarvt etliche Formen dieses »gar nicht so gemeinten« Alltagsrassismus in Deutschland.« ("Stadtzeitung Augsburg")
»

Ein Buch über Alltagsrassismus und Vorurteile. Aber auch über Humor in der Politik.« ("Kleine Zeitung")
»

Mit Humor bringt der Sozialdemokrat Vorurteile ins Wanken und entlarvt etliche Formen dieses "gar nicht so gemeinten" Alltagsrassismus in Deutschland.

« ("Deister- und Weserzeitung")
»Dieses, soeben erschienene, Buch gehört zu den äußerst lesenswerten.« ("mz-web.de")
»Mit Humor bringt Diaby Vorurteile ins Wanken und entlarvt etliche Formen dieses gar nicht so gemeinten Alltagsrassismus in Deutschland.« ("Freies Wort")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.10.2016

Verlag

Hoffmann und Campe

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,5/14,4/2,2 cm

Gewicht

386 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-50420-0

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Bewertung am 13.10.2017

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine spannende Biographie, die mit Vorurteilen um Rassismus in Ostdeutschland aufräumt, ohne das Problem zu verniedlichen. Eine Geschichte, die Mut macht und viel Humor mitbringt.

Bewertung am 13.10.2017
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine spannende Biographie, die mit Vorurteilen um Rassismus in Ostdeutschland aufräumt, ohne das Problem zu verniedlichen. Eine Geschichte, die Mut macht und viel Humor mitbringt.

MIT KARAMBA IN DEN BUNDESTAG - Die ebenso lesenswerte wie bewegende Biographie des SPD-Politikers Karamba Diaby

j.h. aus Berlin am 24.10.2016

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Es gibt zwei Arten von engagierten Menschen. Die einen sehen einfach die Notwendigkeit und wollen an der Veränderung mitwirken. Die anderen tun es aus eigener Betroffenheit. Bei mir ist es wahrscheinlich von beidem etwas." (S. 49) Dieses für den sehr ungewöhnlichen Lebensweg des engagierten SPD-Politikers Dr. Karamba Diaby treffende Zitat hätte dem vorliegenden Buch gut als Motto vorangestellt werden können. Als erster Schwarzer (mit dieser Bezeichnung hat er selbst kein Problem) sitzt er seit 2013 im Deutschen Bundestag. Der 1961 im Senegal geborene und als Waise in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsene Karamba entwickelte schon früh Ehrgeiz, besuchte über dem senegalesischen Durchschnitt liegende Schulen und studierte bis 1984 Biologie und Geologie an der Universität Dakar. Durch Kontakte mit linken Studentenorganisationen wurde die Bewerbung für ein Austauschstudium angeregt, das auch in Bulgarien oder der CSSR hätte angesiedelt sein können. Der Zufall führte den jungen Mann allerdings in die DDR. In einem einjährigen Crashkurs lernte er mit anderen Austauschstudenten - die überwiegend aus sozialistisch orientierten Staaten kamen - zunächst die Grundlagen der deutschen Sprache. Als die Studenten verteilt wurden, widersprach Karamba der Zuweisung, denn er wollte an die "Martin-Luther-King-Universität" in Halle. Der Wunsch ging in Erfüllung und der Name des deutschen Reformators wurde ihm nun auch bekannt. Äußerst kurzweilig berichtet Diaby über das Studium in Halle und das persönliche Erleben der politischen Wende in Deutschland, die auch für die Austauschstudenten eine Zäsur ungewissen Ausgangs darstellte. Sein weiterer Lebensweg über Promotion, Familiengründung, Deutsche Staatsbürgerschaft, berufliches und beginnendes politisches Engagement wird fernab von drögem Biographen-Deutsch lebendig und bewegend geschildert. Immer wieder muss Karamba Diaby Ausgrenzung und Diskriminierung erleben, in offensiver Bösartigkeit einerseits und (ebenso verletzend) in unterschwelliger, möglicherweise nicht einmal beabsichtigter Form. Karamba Diaby kam nicht als Flüchtling nach Deutschland. Dennoch ist er in dieser Frage durch seine Herkunft natürlich besonders engagiert. "Der Ehrgeiz junger, kluger Leute kann in meiner Heimat auch in Frust umschlagen. Wenn sie merken, dass sie in Afrika nicht weiterkommen. Und das führt im Umkehrschluss dazu, dass auch Afrika nicht weiterkommt, wenn die Ehrgeizigen den Kontinent verlassen. Die noch immer korrupten Systeme vieler afrikanischer Länder rauben ihnen die Motivation. Auch im Senegal verlassen, selbst ohne Krieg und echten Hunger, jedes Jahr Tausende das Land. Was man aber gerne vergisst: Nicht alle wollen hier weg, ein Großteil der Menschen lebt gerne hier. Sie schuften tagtäglich, und tragen so zum Wohlergehen des Landes bei." (S. 51) Diaby selbst kann als Musterbeispiel gelungener Integration gesehen werden. Er liebt seine neue Heimatstadt Halle, für die er sich als Mitglied der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag und vor Ort im Wahlkreisbüro stark engagiert. Nur kann - und auch das bringt das Buch zum Ausdruck - Integration nur gelingen, wenn bestehende Strukturen nicht quantitativ völlig überlastet und die Betroffenen sich selbst überlassen werden. Das in Zusammenarbeit mit der "Welt am Sonntag"-Redakteurin Eva Sudholt (*1979) entstandene Buch MIT KARAMBA IN DEN BUNDESTAG (das war der originelle Slogan auf den Wahlplakaten 2013 in Halle) erschien bei HOFFMANN UND CAMPE. Als Beitrag zur Zeitgeschichte wie zur aktuellen Diskussion sehr empfehlenswert!

MIT KARAMBA IN DEN BUNDESTAG - Die ebenso lesenswerte wie bewegende Biographie des SPD-Politikers Karamba Diaby

j.h. aus Berlin am 24.10.2016
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Es gibt zwei Arten von engagierten Menschen. Die einen sehen einfach die Notwendigkeit und wollen an der Veränderung mitwirken. Die anderen tun es aus eigener Betroffenheit. Bei mir ist es wahrscheinlich von beidem etwas." (S. 49) Dieses für den sehr ungewöhnlichen Lebensweg des engagierten SPD-Politikers Dr. Karamba Diaby treffende Zitat hätte dem vorliegenden Buch gut als Motto vorangestellt werden können. Als erster Schwarzer (mit dieser Bezeichnung hat er selbst kein Problem) sitzt er seit 2013 im Deutschen Bundestag. Der 1961 im Senegal geborene und als Waise in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsene Karamba entwickelte schon früh Ehrgeiz, besuchte über dem senegalesischen Durchschnitt liegende Schulen und studierte bis 1984 Biologie und Geologie an der Universität Dakar. Durch Kontakte mit linken Studentenorganisationen wurde die Bewerbung für ein Austauschstudium angeregt, das auch in Bulgarien oder der CSSR hätte angesiedelt sein können. Der Zufall führte den jungen Mann allerdings in die DDR. In einem einjährigen Crashkurs lernte er mit anderen Austauschstudenten - die überwiegend aus sozialistisch orientierten Staaten kamen - zunächst die Grundlagen der deutschen Sprache. Als die Studenten verteilt wurden, widersprach Karamba der Zuweisung, denn er wollte an die "Martin-Luther-King-Universität" in Halle. Der Wunsch ging in Erfüllung und der Name des deutschen Reformators wurde ihm nun auch bekannt. Äußerst kurzweilig berichtet Diaby über das Studium in Halle und das persönliche Erleben der politischen Wende in Deutschland, die auch für die Austauschstudenten eine Zäsur ungewissen Ausgangs darstellte. Sein weiterer Lebensweg über Promotion, Familiengründung, Deutsche Staatsbürgerschaft, berufliches und beginnendes politisches Engagement wird fernab von drögem Biographen-Deutsch lebendig und bewegend geschildert. Immer wieder muss Karamba Diaby Ausgrenzung und Diskriminierung erleben, in offensiver Bösartigkeit einerseits und (ebenso verletzend) in unterschwelliger, möglicherweise nicht einmal beabsichtigter Form. Karamba Diaby kam nicht als Flüchtling nach Deutschland. Dennoch ist er in dieser Frage durch seine Herkunft natürlich besonders engagiert. "Der Ehrgeiz junger, kluger Leute kann in meiner Heimat auch in Frust umschlagen. Wenn sie merken, dass sie in Afrika nicht weiterkommen. Und das führt im Umkehrschluss dazu, dass auch Afrika nicht weiterkommt, wenn die Ehrgeizigen den Kontinent verlassen. Die noch immer korrupten Systeme vieler afrikanischer Länder rauben ihnen die Motivation. Auch im Senegal verlassen, selbst ohne Krieg und echten Hunger, jedes Jahr Tausende das Land. Was man aber gerne vergisst: Nicht alle wollen hier weg, ein Großteil der Menschen lebt gerne hier. Sie schuften tagtäglich, und tragen so zum Wohlergehen des Landes bei." (S. 51) Diaby selbst kann als Musterbeispiel gelungener Integration gesehen werden. Er liebt seine neue Heimatstadt Halle, für die er sich als Mitglied der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag und vor Ort im Wahlkreisbüro stark engagiert. Nur kann - und auch das bringt das Buch zum Ausdruck - Integration nur gelingen, wenn bestehende Strukturen nicht quantitativ völlig überlastet und die Betroffenen sich selbst überlassen werden. Das in Zusammenarbeit mit der "Welt am Sonntag"-Redakteurin Eva Sudholt (*1979) entstandene Buch MIT KARAMBA IN DEN BUNDESTAG (das war der originelle Slogan auf den Wahlplakaten 2013 in Halle) erschien bei HOFFMANN UND CAMPE. Als Beitrag zur Zeitgeschichte wie zur aktuellen Diskussion sehr empfehlenswert!

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von Karamba Diaby, Eva Sudholt

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