Osteopathie im Sport

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Ganzheitliche Prävention und Rehabilitation

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.09.2016

Verlag

Meyer & Meyer

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

23,8/16,1/1,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.09.2016

Verlag

Meyer & Meyer

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

23,8/16,1/1,5 cm

Gewicht

420 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8403-7509-5

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Ein richtig tolles Werk!

Book-addicted am 31.01.2019

Bewertungsnummer: 1167728

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

-> Gesamt: Das Buch beginnt mit einem theoretischen Teil, der nicht nur die Möglichkeiten der Osteopathie widerspiegelt, sondern auch viele Informationen zum vegetativen Nervensystem, Diagnose und Behandlung von Muskelverletzungen, Dehnen, Prävention, Ernährung und Medikamenten bietet. Auch einige Fallbeispiele verdeutlichen, was Osteopathie im Sport bewirken kann. Derpraktische Teilenthält verschiedene Übungen für die Beinachse, Dehnübungen für die Beinrückseite, Core Exercises und auch Übungsprogramme, unter anderem mit Thera-Band. Auch Zirkeltraining und Entspannungsübungen sind hier zu finden. Direkt zu Beginn beschäftigt sich die Autorin Petra Michaelis mit der Frage, weshalb Sportler so unterschiedlich belastbarsind - trotz gleicher Wettkampf- und Trainingsbelastung - und wieso der eine ständig verletzt ist, während der andere keinerlei Probleme hat. Die Osteopathie liefert ein schlüssiges Erklärungsmodell: das Dreieck der Gesundheit. Sind alle drei Seiten ausgeglichen, sind Körper, Seele und Geist im Einklang und man hat keine größeren Schwierigkeiten. Ist auch nur eine Seite unausgewogen, entstehen Probleme - die Osteopathie kann nun dabei helfen herauszufinden welche Seite bzw. welche Lebensbereiche betroffen sind und wie man diese behandeln kann. Diesen Aspekt fand ich ganz besonders spannend, denn häufig findet sich keine logische Erklärung für die ständig auftretenden Verletzungen - dementsprechend ist eine wirksame Therapie schwierig. Wann macht eine osteopathische Untersuchung sinn? Wenn bestimmte Beschwerden trotz Sportpause immer und immer wieder auftreten, oder man verletzungsanfälliger ist, als andere. Außerdem gilt es zu überprüfen, ob Muskeldysbalancen bestehen, die die Beschwerden verursachen können. Die Fallbeispiele fand ich äußerst faszinierend, denn sie beschreiben anschaulich, wann Osteopathie greifen kann und wie die Organe Einfluss auf die Motorik nehmen können. Allerdings wird auch verdeutlicht, dass nicht jeder Verletzungs-/Schmerzmechanismus seine Ursache in einem organischen Problem haben muss. Diediagnostischen Übungensind für den Laien vielleicht komplex, sollten aber problemlos durchführbar sein. Wichtig ist dabei vor allem die korrekte Ausführung, denn Ausweichbewegungen sollten vermieden werden - ist dies nicht möglich, muss die Übung zuerst vereinfacht durchgeführt und nach und nach gesteigert werden. Ich persönlich finde diese diagnostischen Übungen sehr gut, man sollte allerdings entweder einen Partner zur Hand haben, der die Position korrigieren kann, oder einen großen Spiegel - denn wenn man rein nach dem Gefühl geht, stimmt die Position gerade anfangs häufig nicht. Können die Übungen korrekt ausgeführt werden, kann eine Dysbalance der Muskulatur oder eine Faszienproblematik als Ursache ausgeschlossen werden. Welche Erwartungen hat man an das statische Dehnenund welche können tatsächlich erfüllt werden? Sehr interessanter Punkt, da ich hier schon viele verschiedene Meinungen gelesen habe - hier wurden die Pro- und Kontrapunkte aber endlich einmal gut erklärt! Besonders den Ernährungsteillaß ich mit großen Interesse, vor allem, da es sich hier nicht um spezielle Ernähungsratschlägen in Form einer Diät handelt sondern um allgemein gültige Tipps. Im Grunde hat die Autorin recht, denn sie empfiehlt uns, saisonale Produkte zu essen, auch wenn wir oft ganzjährig die Chance haben Produkte zu kaufen, die man nicht zu jeder Jahreszeit anbauen kann. Sie erklärt diese Einschränkung damit, dass die Milz durch solche Verhaltensweisen geschwächt wird und dadurch beispielsweise das gewünschte Abnehmen verzögert. Klingt logisch, oder nicht? Medikamente im Sport? Besonders NSAR (Nichtsteroidale Antirheumatika, z.B. Ibuprofen, Aspirin, etc). sind mit Vorsicht zu genießen, da sich der Körper vor allem nach einer Verletzung regenerieren muss und man dies nicht mit Medikamenten beeinflussen / unterdrücken sollte. Vor allem, weil Schmerz auch immer eine Warnung des Körpers sind - eigentlich klar und trotzdem halten wir uns so oft nicht daran. Umso besser, dass wir in dieser Lektüre noch einmal daran erinnert werden! Der praktische Teil mit den Übungen ist übersichtlich aufgebaut und beginnt mit dem wichtigsten: den Core Exercises und warum eine gute Rumpfstabilität so wichtig ist. Die Trainingsrichtlinien werden kurz und bündig, aber plausibel erklärt und mit Bildern verdeutlicht. Dabei ist die falsche Ausführung in einem Bild in Graustufen dargestellt. In jeder einzelnen Position wird erklärt, weshalb die Kräftigung dieses Bereiches so wichtig ist und worauf im Einzelnen zu achten ist, auch Varianten werden eingebracht. Ganz besonders wichtig empfinde ich auch das Beinachsentraining, dem hier ein extra Unterkapitel gewidmet ist - sehr zu meiner Freude, muss ich sagen! Denn eine gesunde Beinachse ist nicht nur für gesunde Gelenke von Vorteil, sondern auch für die Wirbelsäule ein absolutes MUSS! Auch hier werden einige Anregungen und Varianten angeboten, unter anderem auch mit Balance-Pad oder einem kleinen Trampolin. Auch aktive Dehnübungenfür die Muskulatur der Beinrückseite (auch Hamstrings genannt) sind ausreichend zu finden, außerdem eine Erklärung, weshalb das Dehnen so wichtig ist. Gegen Ende hin werden Übungsprogramme in verschiedenen Schwierigkeitsgraden(Anfänger, Fortgeschrittene) angeboten, sowie Zirkeltraining und Übungen mit dem Theraband. Entspannungsübungen sind meiner Meinung nach das A und O für die Work - Life - Balance. Aber halten wir uns alle daran? Nein. Ständig hängen wir an Telefon, Internet, Smartphone oder sonstigem und die Entspannung kommt viel zu kurz. Petra Michaelis behandelt in ihrem Werk auch die Möglichkeiten sich zu entspannen und gibt ein paar tolle Tipps hierfür. Dabei kann man frei entscheiden, ob man lieber mit einem Wärmekissen arbeitet, Yoga macht, oder Atmemübungen... oder eine Kombination aus allem? Insgesamt bin ich von "Osteopathie im Sport" richtig begeistert, denn ich konnte nicht nur für meine Arbeit, sondern auch für mein Privatleben so einiges mitnehmen. Die Erklärungen und Bebilderungen sind nicht nur absolut verständlich, sondern auch einprägsam gestaltet und die Übungen machen richtig Lust, gleich damit loszulegen! Wertung: 5 von 5 Sterne!
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Ein richtig tolles Werk!

Book-addicted am 31.01.2019
Bewertungsnummer: 1167728
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

-> Gesamt: Das Buch beginnt mit einem theoretischen Teil, der nicht nur die Möglichkeiten der Osteopathie widerspiegelt, sondern auch viele Informationen zum vegetativen Nervensystem, Diagnose und Behandlung von Muskelverletzungen, Dehnen, Prävention, Ernährung und Medikamenten bietet. Auch einige Fallbeispiele verdeutlichen, was Osteopathie im Sport bewirken kann. Derpraktische Teilenthält verschiedene Übungen für die Beinachse, Dehnübungen für die Beinrückseite, Core Exercises und auch Übungsprogramme, unter anderem mit Thera-Band. Auch Zirkeltraining und Entspannungsübungen sind hier zu finden. Direkt zu Beginn beschäftigt sich die Autorin Petra Michaelis mit der Frage, weshalb Sportler so unterschiedlich belastbarsind - trotz gleicher Wettkampf- und Trainingsbelastung - und wieso der eine ständig verletzt ist, während der andere keinerlei Probleme hat. Die Osteopathie liefert ein schlüssiges Erklärungsmodell: das Dreieck der Gesundheit. Sind alle drei Seiten ausgeglichen, sind Körper, Seele und Geist im Einklang und man hat keine größeren Schwierigkeiten. Ist auch nur eine Seite unausgewogen, entstehen Probleme - die Osteopathie kann nun dabei helfen herauszufinden welche Seite bzw. welche Lebensbereiche betroffen sind und wie man diese behandeln kann. Diesen Aspekt fand ich ganz besonders spannend, denn häufig findet sich keine logische Erklärung für die ständig auftretenden Verletzungen - dementsprechend ist eine wirksame Therapie schwierig. Wann macht eine osteopathische Untersuchung sinn? Wenn bestimmte Beschwerden trotz Sportpause immer und immer wieder auftreten, oder man verletzungsanfälliger ist, als andere. Außerdem gilt es zu überprüfen, ob Muskeldysbalancen bestehen, die die Beschwerden verursachen können. Die Fallbeispiele fand ich äußerst faszinierend, denn sie beschreiben anschaulich, wann Osteopathie greifen kann und wie die Organe Einfluss auf die Motorik nehmen können. Allerdings wird auch verdeutlicht, dass nicht jeder Verletzungs-/Schmerzmechanismus seine Ursache in einem organischen Problem haben muss. Diediagnostischen Übungensind für den Laien vielleicht komplex, sollten aber problemlos durchführbar sein. Wichtig ist dabei vor allem die korrekte Ausführung, denn Ausweichbewegungen sollten vermieden werden - ist dies nicht möglich, muss die Übung zuerst vereinfacht durchgeführt und nach und nach gesteigert werden. Ich persönlich finde diese diagnostischen Übungen sehr gut, man sollte allerdings entweder einen Partner zur Hand haben, der die Position korrigieren kann, oder einen großen Spiegel - denn wenn man rein nach dem Gefühl geht, stimmt die Position gerade anfangs häufig nicht. Können die Übungen korrekt ausgeführt werden, kann eine Dysbalance der Muskulatur oder eine Faszienproblematik als Ursache ausgeschlossen werden. Welche Erwartungen hat man an das statische Dehnenund welche können tatsächlich erfüllt werden? Sehr interessanter Punkt, da ich hier schon viele verschiedene Meinungen gelesen habe - hier wurden die Pro- und Kontrapunkte aber endlich einmal gut erklärt! Besonders den Ernährungsteillaß ich mit großen Interesse, vor allem, da es sich hier nicht um spezielle Ernähungsratschlägen in Form einer Diät handelt sondern um allgemein gültige Tipps. Im Grunde hat die Autorin recht, denn sie empfiehlt uns, saisonale Produkte zu essen, auch wenn wir oft ganzjährig die Chance haben Produkte zu kaufen, die man nicht zu jeder Jahreszeit anbauen kann. Sie erklärt diese Einschränkung damit, dass die Milz durch solche Verhaltensweisen geschwächt wird und dadurch beispielsweise das gewünschte Abnehmen verzögert. Klingt logisch, oder nicht? Medikamente im Sport? Besonders NSAR (Nichtsteroidale Antirheumatika, z.B. Ibuprofen, Aspirin, etc). sind mit Vorsicht zu genießen, da sich der Körper vor allem nach einer Verletzung regenerieren muss und man dies nicht mit Medikamenten beeinflussen / unterdrücken sollte. Vor allem, weil Schmerz auch immer eine Warnung des Körpers sind - eigentlich klar und trotzdem halten wir uns so oft nicht daran. Umso besser, dass wir in dieser Lektüre noch einmal daran erinnert werden! Der praktische Teil mit den Übungen ist übersichtlich aufgebaut und beginnt mit dem wichtigsten: den Core Exercises und warum eine gute Rumpfstabilität so wichtig ist. Die Trainingsrichtlinien werden kurz und bündig, aber plausibel erklärt und mit Bildern verdeutlicht. Dabei ist die falsche Ausführung in einem Bild in Graustufen dargestellt. In jeder einzelnen Position wird erklärt, weshalb die Kräftigung dieses Bereiches so wichtig ist und worauf im Einzelnen zu achten ist, auch Varianten werden eingebracht. Ganz besonders wichtig empfinde ich auch das Beinachsentraining, dem hier ein extra Unterkapitel gewidmet ist - sehr zu meiner Freude, muss ich sagen! Denn eine gesunde Beinachse ist nicht nur für gesunde Gelenke von Vorteil, sondern auch für die Wirbelsäule ein absolutes MUSS! Auch hier werden einige Anregungen und Varianten angeboten, unter anderem auch mit Balance-Pad oder einem kleinen Trampolin. Auch aktive Dehnübungenfür die Muskulatur der Beinrückseite (auch Hamstrings genannt) sind ausreichend zu finden, außerdem eine Erklärung, weshalb das Dehnen so wichtig ist. Gegen Ende hin werden Übungsprogramme in verschiedenen Schwierigkeitsgraden(Anfänger, Fortgeschrittene) angeboten, sowie Zirkeltraining und Übungen mit dem Theraband. Entspannungsübungen sind meiner Meinung nach das A und O für die Work - Life - Balance. Aber halten wir uns alle daran? Nein. Ständig hängen wir an Telefon, Internet, Smartphone oder sonstigem und die Entspannung kommt viel zu kurz. Petra Michaelis behandelt in ihrem Werk auch die Möglichkeiten sich zu entspannen und gibt ein paar tolle Tipps hierfür. Dabei kann man frei entscheiden, ob man lieber mit einem Wärmekissen arbeitet, Yoga macht, oder Atmemübungen... oder eine Kombination aus allem? Insgesamt bin ich von "Osteopathie im Sport" richtig begeistert, denn ich konnte nicht nur für meine Arbeit, sondern auch für mein Privatleben so einiges mitnehmen. Die Erklärungen und Bebilderungen sind nicht nur absolut verständlich, sondern auch einprägsam gestaltet und die Übungen machen richtig Lust, gleich damit loszulegen! Wertung: 5 von 5 Sterne!

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