Die Insel unter dem Meer

Roman. Geschenkausgabe

suhrkamp pocket Band 4789

Isabel Allende

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Beschreibung


Farbiger und lebenswirklicher könnte Isabel Allendes Roman nicht sein. Vor dem Hintergrund der historischen Sklavenaufstände in der Karibik schildert sie das packende Schicksal der Mulattin Zarité, die als junges Mädchen an einen weißen Plantagenbesitzer verkauft wird.


Die Insel unter dem Meer entführt uns von den Zuckerrohrplantagen auf Saint-Domingue, dem heutigen Haiti, in das pulsierende New Orleans des frühen 19. Jahrhunderts. Ein schillernder, dramatischer Bilderbogen um eine starke Frau, die alles riskiert und sich bedingungslos ihre Freiheit erkämpft.

suhrkamp.pocket: Große Bestseller im kleinen Geschenkbuchformat

Isabel Allende, geboren 1942 in Lima, ist eine der weltweit beliebtesten Autorinnen. Ihre Bücher haben sich millionenfach verkauft und sind in mehr als 40 Sprachen übersetzt worden. 2018 wurde sie – und damit erstmals jemand aus der spanischsprachigen Welt – für ihr Lebenswerk mit der National Book Award Medal for Distinguished Contribution to American Letters ausgezeichnet. Isabel Allendes gesamtes Werk ist im Suhrkamp Verlag erschienen..
Svenja Becker, geboren 1967 in Kusel (Pfalz), studierte Spanische Sprach- und Literaturwissenschaft. Sie lebt als Übersetzerin (u. a. Allende, Guelfenbein, Onetti) in Saarbrücken.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 06.03.2017
Verlag Suhrkamp
Seitenzahl 756
Maße 14,5/9,5/3,1 cm
Gewicht 263 g
Auflage 1
Originaltitel La isla bajo el mar
Übersetzer Svenja Becker
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46789-3

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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Jede Revolution beginnt mit einem Aufstand
von Janine2610 am 17.11.2016

Sklaven, die sind doch eher wie Vieh, das nur für schwere Arbeiten taugt, weniger schmerzempfindlich ist, nicht so schnell ermüdet, die gewalttätig und unordentlich sind, deren Hirne ein Limit besitzen, die keinen Ehrgeiz und edlere Gefühle kennen und die »eine starke Hand« brauchen. - So und nicht anders haben in der französisc... Sklaven, die sind doch eher wie Vieh, das nur für schwere Arbeiten taugt, weniger schmerzempfindlich ist, nicht so schnell ermüdet, die gewalttätig und unordentlich sind, deren Hirne ein Limit besitzen, die keinen Ehrgeiz und edlere Gefühle kennen und die »eine starke Hand« brauchen. - So und nicht anders haben in der französischen Kolonie Saint-Domingue auf Haiti im 18. Jahrhundert viele Menschen über Dunkelhäutige gedacht - vor allem die Plantagenbesitzer, für die Sklaven unerlässlich waren. In sehr vielen Buchszenen wird ganz deutlich, dass Schwarze eigentlich nicht als richtige Menschen mit Seele galten, sondern schlicht und einfach wie Handelsware oder Werkzeug behandelt wurden. ~ »Die Wirtschaft der ganzen Welt stützt sich nun einmal auf die Sklaverei, man kann sie nicht abschaffen.« ~ (S. 110) Allende erzählt in ihrem Buch die Geschichte von Zarité, oder auch Tété genannt. Sie ist eine der Sklavinnen auf der Plantage Saint-Lazare und ihren Lebenslauf - von einer jungen, gekauften Sklavin bis hin zu einer reifen erwachsenen Frau, die all die Jahre auf ihre Freiheit hofft - verfolgt man ganz gebannt. Denn dass es Sklaven nicht leicht hatten, davon war auszugehen. Es war erschütternd zu lesen, wie mit den Menschen umgegangen wurde, was sie erdulden mussten. Ich persönlich fand auch, dass die Autorin die bedrückende Atmosphäre und vor allem die Gedankengänge mancher Charaktere in dieser Hinsicht sehr authentisch dargestellt hat. Man hat sich gefühlt als wäre man mittendrin in dieser Zeit vor gut 200 Jahren. Es war zu lesen von Napoleon, von Bürgerkriegen und den beginnenden Aufständen Ende des 18. Jahrhunderts. Es wurde gekämpft für die Freiheit - und in Anbetracht dessen, was man den Sklaven teilweise angetan hat, ist es fast zu verständlich, dass diese dann in blinder Wut und mit einem Blutdurst, der selbst mir ein unbehagliches Gefühl bereitet hat, auf Rachezug gehen und alles Weißhäutige töten, das nicht bei Drei auf den Bäumen ist ... ~ Freiheit sei nicht umsonst zu haben, man müsse sie erkämpfen. ~ (S. 166) Tétés Geschichte spielt sich also auf historischem Hintergrund ab, was es meiner Meinung nach gleich noch spannender gemacht hat. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass man sich so richtig einfühlen hat können in die Köpfe der Buchfiguren. Man hat deren Angst vor den aufständischen Sklaven gespürt, hat sich hineinversetzen können in deren Lage. Das Einfangen der Emotionen und situationsbedingten Atmosphäre ist hier einfach hervorragend gelungen, weswegen ich auch so gerne in die Geschichte eingetaucht bin. In »Die Insel unter dem Meer« findet man eine gute Mischung der persönlichen Schicksale der Charaktere - allen voran Tété - verpackt in den historischen Ereignissen der damaligen Zeit. Diese Abwechslung oder »gesunde Mischung« war für mich der Grund, warum ich großteils ziemlich gefesselt war. Ein Buch, das mich beeindruckt zurückgelassen hat und wunderbar unterhalten konnte.

Gut
von einer Kundin/einem Kunden am 02.04.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Farbiger und lebenswirklicher könnte Isabel Allendes Roman nicht sein. Vor dem Hintergrund der historischen Sklavenaufstände in der Karibik schildert sie das packende Schicksal der Mulattin Zarité, die als junges Mädchen an einen weißen Plantagenbesitzer verkauft wird. Durch vielfache persönliche Bande an die Familie ihres Herrn... Farbiger und lebenswirklicher könnte Isabel Allendes Roman nicht sein. Vor dem Hintergrund der historischen Sklavenaufstände in der Karibik schildert sie das packende Schicksal der Mulattin Zarité, die als junges Mädchen an einen weißen Plantagenbesitzer verkauft wird. Durch vielfache persönliche Bande an die Familie ihres Herrn gekettet, muß Zarité ihren ganz eigenen Weg finden, um endlich Freiheit zu erlangen. Mit ihrem neuen Roman Die Insel unter dem Meer entführt uns die chilenische Bestsellerautorin von den Zuckerrohrplantagen auf Saint-Domingue, dem heutigen Haiti, in das pulsierende New Orleans des frühen 19. Jahrhunderts. Ein schillernder, dramatischer Bilderbogen um eine starke Frau, die alles riskiert und sich bedingungslos ihre Freiheit erkämpft. Sehr schönes Buch.

Wie immer ein Traum!
von A. Adams aus Coesfeld am 27.07.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Als Sklavin auf der Insel Santo Domingo geboren, ist Zarite, genannt Tete, die Tochter einer afrikanischen Mutter, die sie niemals kennen gelernt hat und eines weißen Seemanns, der sie in die Gefangenschaft gebracht hat. Obwohl ihre Kidnheit geprägt ist von Brutalität und Angst, findet Tete Trost in den traditionellen Rhythmen ... Als Sklavin auf der Insel Santo Domingo geboren, ist Zarite, genannt Tete, die Tochter einer afrikanischen Mutter, die sie niemals kennen gelernt hat und eines weißen Seemanns, der sie in die Gefangenschaft gebracht hat. Obwohl ihre Kidnheit geprägt ist von Brutalität und Angst, findet Tete Trost in den traditionellen Rhythmen der afrikanischen Trommeln und der Tradition des Voodoo, die sie durch ihre Mitsklaven kennenlernt. Als 1170 der zwanzigjährige Toulouse Valmorain auf der Insel landet, hat er gepuderte Perücken im Gepäck und Träume von Ruhm und Geld im Kopf. Doch er soll die Plantage seines Vaters leiten, und diese Aufgabe ist weder glamourös noch leicht. Erst nach acht Jahren bringt er eine Braut nach Hause- doch auch die Ehe bringt mehr Komplikationen mit sich als gedacht! Über eine lange Zeit spannt sich dieser Roman und erzählt die bewegende Geschichte von Valmorain und Tete, einer Frau, deren Bestimmung es ist, Liebe zu finden trotz großen Verlustes, die Menschlichkeit übt, obwohl ihre eigenen Rechte so sehr beschnitten werden und die ihre eigene starke Persönlichkeit aufrecht erhält trotz grausamster Lebensumstände!


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