Kraft

Roman. Gewinner des Schweizer Buchpreis 2017

Jonas Lüscher

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Beschreibung


Richard Kraft, Rhetorikprofessor in Tübingen, unglücklich verheiratet und finanziell gebeutelt, hat womöglich einen Ausweg aus seiner Misere gefunden. Sein alter Weggefährte István, Professor an der Stanford Uni­ versity, lädt ihn zur Teilnahme an einer wissenschaftlichen Preisfrage ins Silicon Valley ein. In Anlehnung an Leibniz’ Antwort auf die Theodizeefrage soll Kraft in einem 18-­minütigen Vortrag begründen, weshalb alles, was ist, gut ist und wir es dennoch verbessern können. Für die beste Antwort ist eine Million Dollar ausgelobt. Damit könnte Kraft sich von seiner anspruchs­vollen Frau endlich freikaufen …

Komisch, furios und böse erzählt Jonas Lüscher in diesem klugen Roman von einem Mann, der vor den Trümmern seines Lebens steht, und einer zu jedem Tabubruch bereiten Machtelite, die scheinbar nichts und niemand aufhalten kann.


Jonas Lüscher, geboren 1976 in der Schweiz, lebt in München. Seine Novelle „Frühling der Barbaren“ (C.H.Beck 2013) entwickelte sich zum Bestseller, stand auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis und war nominiert für den Schweizer Buchpreis. Sie wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und fürs Theater adaptiert. Lüscher erhielt u. a. die Literarische Auszeichnung des Kantons Bern, den Hans-Fallada-Preis und den Prix Franz Hessel.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 23.11.2017
Verlag C.H.Beck
Seitenzahl 237
Maße (L/B/H) 21/13,5/2,6 cm
Gewicht 359 g
Auflage 6. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-70531-1

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Rhetorik Professor

Eine Kundin/ein Kunde am 20.02.2019

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Das Buch hat mir sehr gefallen. An die langen Sätze schon zu Anfang habe ich mich recht schnell gewöhnt. Kraft ist ein Draufgänger. Der ziemlich derb scheitert. Keine Empfehlung für Leseanfänger. Trotzdem vergebe ich 5 Punkte. Es hat durchaus Potential zum Klassiker zu werden.

5/5

Rhetorik Professor

Eine Kundin/ein Kunde am 20.02.2019
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Das Buch hat mir sehr gefallen. An die langen Sätze schon zu Anfang habe ich mich recht schnell gewöhnt. Kraft ist ein Draufgänger. Der ziemlich derb scheitert. Keine Empfehlung für Leseanfänger. Trotzdem vergebe ich 5 Punkte. Es hat durchaus Potential zum Klassiker zu werden.

5/5

Lesenswert!

Eine Kundin/ein Kunde aus Ebersbach am 20.03.2017

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Wir begleiten Kraft zwei Wochen in Kalifornien bei seinem Arbeitsprozess der Abfassung seines Vortrags, der sich mit der Frage befasst, was gut ist in unserer Welt. Diese Frage schwebt über den Geschehnissen und lässt ihn schließlich scheitern. Dabei lässt Kraft uns immer wieder an seinen in Rückblenden erzählten Erinnerungen teilhaben, zum Beispiel wie er seinen Freund, bei dem er wohnt, und seine erste Liebe, die Mutter seines ersten Kindes, kennenlernt. Er gibt uns Einblicke in die Gedanken über seine scheiternde Ehe, sein Versagen bei seinen Töchtern und wir begleiten ihn bei Aktionen, die ihn immer mehr in die finanzielle Misere reißen und die zeigen, wie defizitär er eigentlich ist. Außerdem wird deutlich, wie skrupellos, gläsern, manipulierbar und nicht mehr beherrschbar unsere Welt tatsächlich ist. Sein Antrieb, diesen Vortrag zu schreiben ist einerseits das Preisgeld, dass ihm den Ausweg aus seiner finanziellen und ehelichen Katastrophe verspricht und die Besessenheit von seiner ersten Liebe, von der er nicht weiß, warum sie abgehauen ist, und er lediglich eine Ahnung seiner Schuld verspürt. Das Ganze wird uns in einer lebendigen, hinreißenden Sprache serviert, kurzweilig, humorvoll und voller Ironie – ein echter Genuss. Einziger Wermutstropfen sind die langatmigen und langweiligen politischen Exkurse in die 80er Jahre oder manch unglaubwürdiger Zufall, zum Beispiel Krafts Anwesenheit bei zahlreichen politischen Ereignissen und die dortigen Geschehnisse. Trotz der kleinen Kritikpunkte ist es ein Roman, der absolut lesenswert ist.

5/5

Lesenswert!

Eine Kundin/ein Kunde aus Ebersbach am 20.03.2017
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Wir begleiten Kraft zwei Wochen in Kalifornien bei seinem Arbeitsprozess der Abfassung seines Vortrags, der sich mit der Frage befasst, was gut ist in unserer Welt. Diese Frage schwebt über den Geschehnissen und lässt ihn schließlich scheitern. Dabei lässt Kraft uns immer wieder an seinen in Rückblenden erzählten Erinnerungen teilhaben, zum Beispiel wie er seinen Freund, bei dem er wohnt, und seine erste Liebe, die Mutter seines ersten Kindes, kennenlernt. Er gibt uns Einblicke in die Gedanken über seine scheiternde Ehe, sein Versagen bei seinen Töchtern und wir begleiten ihn bei Aktionen, die ihn immer mehr in die finanzielle Misere reißen und die zeigen, wie defizitär er eigentlich ist. Außerdem wird deutlich, wie skrupellos, gläsern, manipulierbar und nicht mehr beherrschbar unsere Welt tatsächlich ist. Sein Antrieb, diesen Vortrag zu schreiben ist einerseits das Preisgeld, dass ihm den Ausweg aus seiner finanziellen und ehelichen Katastrophe verspricht und die Besessenheit von seiner ersten Liebe, von der er nicht weiß, warum sie abgehauen ist, und er lediglich eine Ahnung seiner Schuld verspürt. Das Ganze wird uns in einer lebendigen, hinreißenden Sprache serviert, kurzweilig, humorvoll und voller Ironie – ein echter Genuss. Einziger Wermutstropfen sind die langatmigen und langweiligen politischen Exkurse in die 80er Jahre oder manch unglaubwürdiger Zufall, zum Beispiel Krafts Anwesenheit bei zahlreichen politischen Ereignissen und die dortigen Geschehnisse. Trotz der kleinen Kritikpunkte ist es ein Roman, der absolut lesenswert ist.

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Jonas Lüscher: Kraft

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

So ein schlaues, kleines Buch! Für alle, die Freude an philosophischen Themen haben - hier elegant verpackt in eine traurig-schöne Lebensgeschichte von einem Rhetorikprofessor aus Tübingen.
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