Leere Herzen

Das Hörspiel

Juli Zeh

Hörbuch-Download (MP3)

Weitere Formate

Taschenbuch

11,00 €

Accordion öffnen
  • Leere Herzen

    btb

    Sofort lieferbar

    11,00 €

    btb

gebundene Ausgabe

20,00 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

9,99 €

Accordion öffnen

Hörbuch

ab 12,29 €

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

ab 8,95 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Der neue Bestseller von Juli Zeh als Hörspiel

Sie sind desillusioniert und pragmatisch. Sie haben den Zynismus der Politik genauso durchschaut wie den modernen Selbstoptimierungswahn oder das kleinbürgerliche Gutmenschentum. Sie haben sich in der Welt erfolgreich eingerichtet – und sie haben keine Lust, deswegen Schuldgefühle zu haben. Zusammen mit dem Informatikgenie Babak Hamwi hat Britta Söldner eine kleine Firma aufgezogen, die beide reich gemacht hat. Hinter der Fassade ihrer unscheinbaren Büroräume aber betreiben Britta und Babak ein lukratives Geschäft mit dem Tod. Als ihr Unternehmen unliebsame Konkurrenz zu bekommen droht, setzt Britta alles daran, die unbekannten Trittbrettfahrer auszuschalten. Doch sie hat ihre Gegner unterschätzt. Bald ist nicht nur Brittas Firma in Gefahr, sondern auch ihr Leben … (Laufzeit: ca. 2h 6)

Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, Jurastudium in Passau und Leipzig, Studium des Europa- und Völkerrechts, Promotion. Längere Aufenthalte in New York und Krakau. Schon ihr Debütroman »Adler und Engel« (2001) wurde zu einem Welterfolg, inzwischen sind ihre Romane in 35 Sprachen übersetzt. Juli Zeh wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Rauriser Literaturpreis (2002), dem Hölderlin-Förderpreis (2003), dem Ernst-Toller-Preis (2003), dem Carl-Amery-Literaturpreis (2009), dem Thomas-Mann-Preis (2013), dem Hildegard-von-Bingen-Preis (2015) und dem Bruno-Kreisky-Preis (2017) sowie dem Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln (2019). 2018 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Im selben Jahr wurde sie zur Richterin am Verfassungsgericht des Landes Brandenburg gewählt..
Bettina Hoppe, 1974 in Nairobi geboren, absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Universität der Künste Berlin. Sie war unter anderem am Deutschen Theater Berlin und am Maxim-Gorki-Theater engagiert. Seit 2009 ist sie Teil des Ensembles des Schauspiels Frankfurt an. Für ihre Darstellung der Cäcilie in Goethes „Stella“ wurde sie 2011 für den renommierten Theaterpreis „Der Faust“ nominiert..
Rainer Bock, geboren 1954, begann seine Schauspielkarriere in Kiel und spielte dann in Heidelberg, Mannheim und Stuttgart. Er war von 2001 bis 2011 festes Ensemblemitglied des Bayerischen Staatsschauspiels. Seit 1995 ist Rainer Bock immer wieder in nationalen und internationalen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen und erweckt außerdem Figuren aus Hörspielen und Lesungen mit seiner geschulten Stimme zum Leben..
Jule Böwe, geboren 1969, begann 1997 ihre Tätigkeit an der ‚Baracke‘ am Deutschen Theater Berlin, wo sie v. a. mit dem Regisseur Thomas Ostermeier zusammenarbeitete. Seit 1999 ist sie Mitglied des Ensembles der Schaubühne am Leniner Platz in Berlin. Des Weiteren spielt sie auch Rollen für Film- und Fernsehproduktionen, wie z.B. in "Russendisko" oder im "Tatort", und wirkte bereits in zahlreichen Hörspielen mit..
Lisa Hrdina studierte von 2010 bis 2014 Schauspiel an der UdK Berlin und spielte bereits währenddessen an verschiedenen Theatern in Berlin und Potsdam. Seit 2014 ist sie Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin. 2019 wurde Hrdina der Mario-Adorf-Preis für ihre schauspielerischen Leistungen bei den Nibelungenfestspielen in Worms verliehen. Sie war u.a. im Berliner »Tatort« »Das Leben nach dem Tod« zu sehen. Für den Hörverlag sprach Hrdina bereits in verschiedenen Titeln von Juli Zeh und Honoré de Balzac.

Produktdetails

Sprecher Jule Böwe, Rainer Bock, Lisa Hrdina, Alexander Beyer, Bettina Hoppe
Spieldauer 127 Minuten
Fassung gekürzt
Abo-Fähigkeit Ja
Medium MP3
Family Sharing Ja i
Erscheinungsdatum 12.02.2018
Verlag Der Hörverlag
Hörtyp Hörspiel
Sprache Deutsch
EAN 9783844529982

Das meinen unsere Kund*innen

4.2/5.0

63 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

4/5

Gesellschaft der Gleichgültigkeit?!

Jojo_95 am 17.08.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Werk "Leere Herzen", war das erste Werk von Juli Zeh, welches ich gelesen habe. Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich "Leere Herzen" nicht gelesen hätte, wenn es nicht Teil eines Uni-Seminars gewesen wäre, da weder das Cover noch der Klappentext mich auf Anhieb angesprochen haben und es auch eher aus dem Rahmen dessen fällt, was ich gerne lese. Es hat mich aber dennoch sehr überrascht, mich tatsächlich fesseln können und hat mir beim Lesen auch viel Spaß bereitet. "Leere Herzen" zeichnet ein in einer gewissen Art realistisches, aber überspitztes und auch erschreckendes Zukunftsszenario (2025) und schafft es aufgrund dessen und aufgrund oder trotz der politischen Elemente die Spannung konstant aufrecht zu erhalten. Während des gesamten Buches steigt die Spannungskurve konstant an, ohne erwähnenswert Spannungsabfälle und erreicht seinen Höhepunkt am Ende. Wer allerdings eine Spannungskurve eines Thrillers oder ähnlichem erwartet, könnte hier etwas enttäuscht werden. Die dennoch stetig steigende und vorhandene Spannung, das am Ende eines jeden Kapitels neue Fragen aufgeworfen werden und innerhalb der Kapitel nur gerade so viele Fragen beantwortet werden, um der Frustration der Leser*innen vorzubeugen und die Neugierde aufrecht zu erhalten, sorgt dafür, dass der/die Leser*in „Leere Herzen“ nicht mehr aus der Hand legen möchte. Interessant war auch, dass man sich mit der Protagonistin (Britta Söldner) eher weniger/gar nicht identifizieren und auch nicht mit ihr sympathisieren konnte. Dabei wirkt sie aber immer noch wie eine „normale“ Person – aber was ist schon „normal“? Auch wenn der Zugang zu den einzelnen Charakteren schwierig ist, kann man von der Geschichte gepackt werden. Besonders gefallen hat mir aber, dass Juli Zeh es mit „Leere Herzen“ schafft, dass man darüber nachdenkt, ob und in welcher Ausprägung sich die im Buch beschriebene Politikverdrossenheit, Gleichgültigkeit und das Fehlen von Überzeugungen und Meinungen in unserer Realität zu finden sind und ob sie die Grundlage für ein ähnliches Szenario in der Zukunft bieten könnte. Beeindruckender fand ich aber noch, dass Juli Zeh es schafft, dass man anfängt über sich selbst nachzudenken und sein eigenes Handeln hinterfragt. Man fragt sich z.B. Habe ich Überzeugungen? Wenn ja, welche und würde ich für diese auch eintreten? Wenn nein, warum und könnte ich dann die Entscheidungen und Handlungen anderer (in allen möglichen Situationen) akzeptieren, ohne mich darüber zu echauffieren und aufzuregen? Oder ist es für mich wichtig Stellung zu beziehen (zu den verschiedensten Themen) und für meine Überzeugungen einzutreten? Das Szenario in diesem Werk hält vielleicht nicht immer unserer Realität statt, aber es regt dennoch zum Nachdenken und Reflektieren an. Juli Zeh zeigt mit „Leere Herzen“ auf, dass in unserer Gesellschaft die Gleichgültigkeit immer mehr (wenn auch langsam) zu nimmt und es jetzt an der Zeit ist zu handeln und nicht erst dann, wenn es eigentlich schon zu schon zu spät ist – und das macht sie, ohne den Zeigefinger zu erheben. Zum Schluss ist noch zu sagen, dass „Leere Herzen“ sehr flüssig und leicht geschrieben ist. Der/Die Leser*in kann der Geschichte gut folgen und wird wie bereits erwähnt oft auf die Folter gespannt. In sich ist das Werk schlüssig und hält an der ein oder anderen Stelle eine Überraschung bereit, die ich nicht erwartet hätte. Leider werden bis zum Schluss nicht alle Fragen geklärt, die sich beim Lesen ergeben. Ich hatte viel Spaß beim Lesen von „Leere Herzen“ auch wenn es hier und da vielleicht kleine Schwäche aufweist und vermutlich auch nicht für jeden etwas ist. Um was es im Einzelnen genau geht und was genau es mit der Brücke auf sich hat, muss allerdings jeder selbst herausfinden.

4/5

Gesellschaft der Gleichgültigkeit?!

Jojo_95 am 17.08.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Werk "Leere Herzen", war das erste Werk von Juli Zeh, welches ich gelesen habe. Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich "Leere Herzen" nicht gelesen hätte, wenn es nicht Teil eines Uni-Seminars gewesen wäre, da weder das Cover noch der Klappentext mich auf Anhieb angesprochen haben und es auch eher aus dem Rahmen dessen fällt, was ich gerne lese. Es hat mich aber dennoch sehr überrascht, mich tatsächlich fesseln können und hat mir beim Lesen auch viel Spaß bereitet. "Leere Herzen" zeichnet ein in einer gewissen Art realistisches, aber überspitztes und auch erschreckendes Zukunftsszenario (2025) und schafft es aufgrund dessen und aufgrund oder trotz der politischen Elemente die Spannung konstant aufrecht zu erhalten. Während des gesamten Buches steigt die Spannungskurve konstant an, ohne erwähnenswert Spannungsabfälle und erreicht seinen Höhepunkt am Ende. Wer allerdings eine Spannungskurve eines Thrillers oder ähnlichem erwartet, könnte hier etwas enttäuscht werden. Die dennoch stetig steigende und vorhandene Spannung, das am Ende eines jeden Kapitels neue Fragen aufgeworfen werden und innerhalb der Kapitel nur gerade so viele Fragen beantwortet werden, um der Frustration der Leser*innen vorzubeugen und die Neugierde aufrecht zu erhalten, sorgt dafür, dass der/die Leser*in „Leere Herzen“ nicht mehr aus der Hand legen möchte. Interessant war auch, dass man sich mit der Protagonistin (Britta Söldner) eher weniger/gar nicht identifizieren und auch nicht mit ihr sympathisieren konnte. Dabei wirkt sie aber immer noch wie eine „normale“ Person – aber was ist schon „normal“? Auch wenn der Zugang zu den einzelnen Charakteren schwierig ist, kann man von der Geschichte gepackt werden. Besonders gefallen hat mir aber, dass Juli Zeh es mit „Leere Herzen“ schafft, dass man darüber nachdenkt, ob und in welcher Ausprägung sich die im Buch beschriebene Politikverdrossenheit, Gleichgültigkeit und das Fehlen von Überzeugungen und Meinungen in unserer Realität zu finden sind und ob sie die Grundlage für ein ähnliches Szenario in der Zukunft bieten könnte. Beeindruckender fand ich aber noch, dass Juli Zeh es schafft, dass man anfängt über sich selbst nachzudenken und sein eigenes Handeln hinterfragt. Man fragt sich z.B. Habe ich Überzeugungen? Wenn ja, welche und würde ich für diese auch eintreten? Wenn nein, warum und könnte ich dann die Entscheidungen und Handlungen anderer (in allen möglichen Situationen) akzeptieren, ohne mich darüber zu echauffieren und aufzuregen? Oder ist es für mich wichtig Stellung zu beziehen (zu den verschiedensten Themen) und für meine Überzeugungen einzutreten? Das Szenario in diesem Werk hält vielleicht nicht immer unserer Realität statt, aber es regt dennoch zum Nachdenken und Reflektieren an. Juli Zeh zeigt mit „Leere Herzen“ auf, dass in unserer Gesellschaft die Gleichgültigkeit immer mehr (wenn auch langsam) zu nimmt und es jetzt an der Zeit ist zu handeln und nicht erst dann, wenn es eigentlich schon zu schon zu spät ist – und das macht sie, ohne den Zeigefinger zu erheben. Zum Schluss ist noch zu sagen, dass „Leere Herzen“ sehr flüssig und leicht geschrieben ist. Der/Die Leser*in kann der Geschichte gut folgen und wird wie bereits erwähnt oft auf die Folter gespannt. In sich ist das Werk schlüssig und hält an der ein oder anderen Stelle eine Überraschung bereit, die ich nicht erwartet hätte. Leider werden bis zum Schluss nicht alle Fragen geklärt, die sich beim Lesen ergeben. Ich hatte viel Spaß beim Lesen von „Leere Herzen“ auch wenn es hier und da vielleicht kleine Schwäche aufweist und vermutlich auch nicht für jeden etwas ist. Um was es im Einzelnen genau geht und was genau es mit der Brücke auf sich hat, muss allerdings jeder selbst herausfinden.

3/5

Hält der Realität nicht wirklich stand

Eine Kundin/ein Kunde aus Garbsen am 27.06.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Man merkt so ein wenig, dass der Lernprozess Juli Zeh`s entweder noch nicht abgeschlossen war oder sie die ihr eigene politische Gesinnung nicht so recht herauszuhalten vermochte. Das gelingt ihr in den aktuellen Romanen weitaus besser. "Leere Herzen" hat teilweise das Niveau eines Schüleraufsatzes, was sich schon an unterkomplexen Namensgebungen, wie "Besorgte Bürger Bewegung" festmachen lässt. Sonderlich gut gealtert ist das Buch auch nicht, wenn man sich anschaut, wer heute Grundrechte einschränkt, den Förderalismus aushebelt und EU Verträge bestenfalls für grobe Richtlinien hält (Stichwort : Schuldenunion). Heute sind es die Bürger, die sich gegen diese Auswüchse auflehnen, die von Linken als "Rechte" (gleich Rechtsextrem) und "besorgte Bürger" gelabelt werden. Wer für das Grundgesetz eintritt, der ist ein Leugner, VT`ler et al. Nun wird sich der ein oder andere Leser fragen, was dies mit dem Roman zu tun hat. Nun, für mich war es ein tiefer Einblick in das linke Befinden, weil ich immer mehr zu dem Schluss komme, dass alle Zuschreibungen, die man dem pol. Gegner andichtet, in Wahrheit reine Projektion sind. Die Taten sprechen für sich. Leider verhält es sich auch so, dass man über diesen Roman nicht mehr sagen kann, der aus seiner guten Grundidee kaum etwas macht. Das sprachliche Vermögen, welches ich an Frau Zeh sehr schätze, blitzt immer wieder auf. Der Plot selbst ist kaum erwähnenswert und plätschert leise vor sich hin. Es wirkt, als wusste sie selbst nicht so recht, wohin sie wollte. Hauptsache irgendwas mit rechts/links und das ist doppelt schade. Denn ich halte die Suizid Thematik für ausgesprochen wichtig und finde es traurig, diese für politische Agenden auszuschlachten, und zwar auf dem Niveau einer Schülerzeitung. Das Juli Zeh in der Lage ist, Dinge halbwegs differenziert zu betrachten, hat sie ja nachgewiesen. Wobei ich immer noch auf das Beleuchten des Teile und Herrsche Spiels warte, welches hier seit mindestens 16 Jahren läuft. Links gegen rechts, Alt gegen Jung, Arm gegen Reich und das neueste Ding ist das Klima Gedöns - initiiert von Milliardären. Zum Wohle der einfachen Bevölkerung und künftiger Generationen. Hihi... Aber vielleicht kommt das ja noch, in "Über Menschen" hat sie ja bereits erste Ansätze gezeigt, die ein wenig Anlass zur Hoffnung geben. Fazit : "Leere Herzen" kann man sich weitgehend sparen, da größtenteils belanglos.

3/5

Hält der Realität nicht wirklich stand

Eine Kundin/ein Kunde aus Garbsen am 27.06.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Man merkt so ein wenig, dass der Lernprozess Juli Zeh`s entweder noch nicht abgeschlossen war oder sie die ihr eigene politische Gesinnung nicht so recht herauszuhalten vermochte. Das gelingt ihr in den aktuellen Romanen weitaus besser. "Leere Herzen" hat teilweise das Niveau eines Schüleraufsatzes, was sich schon an unterkomplexen Namensgebungen, wie "Besorgte Bürger Bewegung" festmachen lässt. Sonderlich gut gealtert ist das Buch auch nicht, wenn man sich anschaut, wer heute Grundrechte einschränkt, den Förderalismus aushebelt und EU Verträge bestenfalls für grobe Richtlinien hält (Stichwort : Schuldenunion). Heute sind es die Bürger, die sich gegen diese Auswüchse auflehnen, die von Linken als "Rechte" (gleich Rechtsextrem) und "besorgte Bürger" gelabelt werden. Wer für das Grundgesetz eintritt, der ist ein Leugner, VT`ler et al. Nun wird sich der ein oder andere Leser fragen, was dies mit dem Roman zu tun hat. Nun, für mich war es ein tiefer Einblick in das linke Befinden, weil ich immer mehr zu dem Schluss komme, dass alle Zuschreibungen, die man dem pol. Gegner andichtet, in Wahrheit reine Projektion sind. Die Taten sprechen für sich. Leider verhält es sich auch so, dass man über diesen Roman nicht mehr sagen kann, der aus seiner guten Grundidee kaum etwas macht. Das sprachliche Vermögen, welches ich an Frau Zeh sehr schätze, blitzt immer wieder auf. Der Plot selbst ist kaum erwähnenswert und plätschert leise vor sich hin. Es wirkt, als wusste sie selbst nicht so recht, wohin sie wollte. Hauptsache irgendwas mit rechts/links und das ist doppelt schade. Denn ich halte die Suizid Thematik für ausgesprochen wichtig und finde es traurig, diese für politische Agenden auszuschlachten, und zwar auf dem Niveau einer Schülerzeitung. Das Juli Zeh in der Lage ist, Dinge halbwegs differenziert zu betrachten, hat sie ja nachgewiesen. Wobei ich immer noch auf das Beleuchten des Teile und Herrsche Spiels warte, welches hier seit mindestens 16 Jahren läuft. Links gegen rechts, Alt gegen Jung, Arm gegen Reich und das neueste Ding ist das Klima Gedöns - initiiert von Milliardären. Zum Wohle der einfachen Bevölkerung und künftiger Generationen. Hihi... Aber vielleicht kommt das ja noch, in "Über Menschen" hat sie ja bereits erste Ansätze gezeigt, die ein wenig Anlass zur Hoffnung geben. Fazit : "Leere Herzen" kann man sich weitgehend sparen, da größtenteils belanglos.

Unsere Kund*innen meinen

Leere Herzen

von Juli Zeh

4.2/5.0

63 Bewertungen

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von Tanja Punzet

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Tanja Punzet

OSIANDER Metzingen

Zum Portrait

5/5

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Im Jahr 2025 ist das Schiff Merkel ruhmlos gesunken, stattdessen regiert die Besorgte-Bürger-Bewegung in Deutschland. Diese sorgt für eine immer konservativere Politik. Aus diesen Umständen hat Britta das Beste gemacht. Zusammen mit dem schwulen Iraker Babak hat sie die „Brücke“ ins Leben gerufen. Nach außen hin eine Therapieeinrichtung, eigentlich aber eine Vermittlungsagentur für Selbstmordattentäter. Als ein Konkurrent auf den Markt drängt und die „Brücke“ bedroht, sieht sie ihre Felle davonschwimmen und setzt alles daran, den Newcomer mit einem spektakulären Attentat zu übertrumpfen, doch erweist sich der Gegner als stärker als erwartet.
5/5

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Im Jahr 2025 ist das Schiff Merkel ruhmlos gesunken, stattdessen regiert die Besorgte-Bürger-Bewegung in Deutschland. Diese sorgt für eine immer konservativere Politik. Aus diesen Umständen hat Britta das Beste gemacht. Zusammen mit dem schwulen Iraker Babak hat sie die „Brücke“ ins Leben gerufen. Nach außen hin eine Therapieeinrichtung, eigentlich aber eine Vermittlungsagentur für Selbstmordattentäter. Als ein Konkurrent auf den Markt drängt und die „Brücke“ bedroht, sieht sie ihre Felle davonschwimmen und setzt alles daran, den Newcomer mit einem spektakulären Attentat zu übertrumpfen, doch erweist sich der Gegner als stärker als erwartet.

Tanja Punzet
  • Tanja Punzet
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Profilbild von Christine Kleber

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Christine Kleber

OSIANDER Achern

Zum Portrait

5/5

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Britta und Babak führen sehr erfolgreich „Die Brücke“, eine psychologische Praxis für Suizidgefährdete. Ihre Therapie profitiert, genau wie die „Besorgte Bürgerpartei“ von der Angst der Menschen vor Terroranschlägen. Als bei einem Selbstmord-Attentat die Täter verhaftet werden, geraten sie in Panik. Wer steckt hinter dem Attentat? Ihr wohlgehütetes Geheimnis droht entdeckt zu werden. Spannend, futuristisch und erschreckend aktuell.
5/5

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Britta und Babak führen sehr erfolgreich „Die Brücke“, eine psychologische Praxis für Suizidgefährdete. Ihre Therapie profitiert, genau wie die „Besorgte Bürgerpartei“ von der Angst der Menschen vor Terroranschlägen. Als bei einem Selbstmord-Attentat die Täter verhaftet werden, geraten sie in Panik. Wer steckt hinter dem Attentat? Ihr wohlgehütetes Geheimnis droht entdeckt zu werden. Spannend, futuristisch und erschreckend aktuell.

Christine Kleber
  • Christine Kleber
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Unsere Buchhändler*innen meinen

Leere Herzen

von Juli Zeh

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

  • artikelbild-0
  • Leere Herzen
  • Leere Herzen