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Die Tornadojäger

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Die Tornadojäger

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ab 11,99 €

Beschreibung

Tornado-Alarm im Städtchen Barrow, dem Heimatort von Owen und seinen vier Freunden, den unerschrockenen Tornadojägern! Barrow ist anders als andere Orte. Immerzu droht die Gefahr eines Tornados, und die Erwachsenen sind in heller Aufregung. Der 11-jährige Owen muss ständig einen Helm tragen, weil seine Eltern solche Angst um ihn haben. Er darf nicht auf Bäume klettern und soll immer pünktlich zu Hause sein. Owen macht da nicht mehr mit. Zusammen mit vier Freunden will er dem Beispiel seiner Großeltern folgen, die berühmte Tornadojäger waren. Sie wollen dem Sturm ins Auge sehen, allen erwachsenen Ängsten und Kontrollzwängen zum Trotz. Denn ein Leben ohne Abenteuer ist doch kein Leben, oder?

"Das Buch klingt zunächst nach einer Abenteuergeschichte. Aber man versteht schnell, wie gefährlich Tornados auch in Wirklichkeit sein können. Gut gefallen hat mir die Freundschaft zwischen den unterschiedlichen Kindern, die auch in schwierigen Situationen zusammenhalten. Es ist ein Buch, das ich bestimmt noch mal lesen werde." Jona Tophinke, Gewinner des Vorlesewettbewerbs Deutschland, Dein Spiegel, November 2018

Ross Montgomery hat schon als Teenager Geschichten geschrieben. Nach dem Studium arbeitete er zunächst als Schweinebauer und als Postbote, bis er beschloss, Grundschullehrer zu werden. Sein erstes Buch, Alex, Martha und die Reise ins Verbotene Land (2015) wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Im Herbst 2018 folgte das Kinderbuch Die Tornadojäger. Montgomery lebt in London..
Daniela Kohl, geboren 1972, lebt als freie Illustratorin und Grafikerin mit Mann, Hund und Schildkröte über den Dächern von München. Bekannt wurde sie mit ihren Illustrationen zu der Reihe Mein Lotta-Leben von Alice Pantermüller. 2018 erscheint das von ihr illustrierte Kinderbuch Die Tornadojäger von Ross Montgomery.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 10 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

20.08.2018

Illustrator

Daniela Kohl

Verlag

Carl Hanser Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,8/14,1/2,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 10 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

20.08.2018

Illustrator

Daniela Kohl

Verlag

Carl Hanser Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,8/14,1/2,5 cm

Gewicht

432 g

Auflage

1

Originaltitel

The Tornado Chasers

Übersetzer

André Mumot

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-25872-3

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Skurrile Geschichte mit Spannung, Humor und einer wichtigen Botschaft

Skyline Of Books am 16.12.2018

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext „Tornado-Alarm im Städtchen Barrow, dem Heimatort von Owen und seinen vier Freunden, den unerschrockenen Tornadojägern! Barrow ist anders als andere Orte. Immerzu droht die Gefahr eines Tornados, und die Erwachsenen sind in heller Aufregung. Der 11-jährige Owen muss ständig einen Helm tragen, weil seine Eltern solche Angst um ihn haben. Er darf nicht auf Bäume klettern und soll immer pünktlich zu Hause sein. Owen macht da nicht mehr mit. Zusammen mit vier Freunden will er dem Beispiel seiner Großeltern folgen, die berühmte Tornadojäger waren. Sie wollen dem Sturm ins Auge sehen, allen erwachsenen Ängsten und Kontrollzwängen zum Trotz. Denn ein Leben ohne Abenteuer ist doch kein Leben, oder?“ Gestaltung Mit dem angedeuteten grauen Tornado, in dessen Mitte in roten Buchstaben auf weißen Papierblättern der Buchtitel schwirrt, passt das Covermotiv super zum Buchinhalt. Auch erregen die knalligen Farben des Titels vor dem blauen Hintergrund sofort die Aufmerksamkeit. Die Kinder, die am unteren Bildrand auf ihren Fahrrädern entlangfahren, sehen mit ihren dunklen Capes sehr geheimnisvoll aus. Zudem passen sie hervorragend zur Geschichte! Ich finde das Cover daher super und schaue es gerne an. Meine Meinung Tatsächlich bin ich zunächst durch das Cover auf das Buch aufmerksam geworden und als ich dann den Klappentext las, war ich mir sehr sicher: das ist genau das richtige Buch für mich! Dann zeigte sich mir direkt auf den ersten Seiten, dass ich es hier mit einer ganz besonderen Geschichte zu tun habe, denn schon der Beginn von „Die Tornadojäger“ hat meine Neugierde geweckt. Hier erfuhr ich durch einen Brief von einem jugendlichen Insassen eines Gefängnisses. Doch um wen mag es sich dabei handeln? Dieser Brief hat mich beim Lesen die ganze Zeit rätseln lassen, denn glücklicherweise wird erst kurz vor Schluss aufgedeckt, um wen es sich beim Insassen handelt. Dies hat mich gebannt an den Seiten des Buches kleben lassen und die Geschichte von dem 11jährigen Owen, der nach dem Brief die Erzählung übernimmt, interessiert verfolgen lassen. Owen ist mit seinen Eltern neu ins Städtchen Barrow gezogen und so gibt es viele erste Male. Wie beispielsweise der erste Tag an der neuen Schule oder das Erkunden des neuen Wohnortes, durch die ich gemeinsam mit Owen das Setting kennen lernen konnte. Mir gefiel dabei, wie skurril und gleichzeitig glaubwürdig Barrow dargestellt wurde. In der Stadt haben alle Angst vor Tornados und Bärenangriffen, wodurch es zu einigen recht merkwürdigen Regeln (gerade für Kinder) kommt, um die Sicherheit aller zu gewährleisten (und das, obwohl Barrow als der sicherste Ort des Bezirks gilt). Ich fand es amüsant zu verfolgen, wie sehr die Angst doch das Handeln gerade der Erwachsenen bestimmt und wie der Autor Ross Montgomery die Erwachsenen aus Kindersicht darstellt. Die Kindersicht von Owen war für mich sowieso sehr gelungen, denn dem Autor ist es sehr gut gelungen, die kindliche Sprache einzufangen und Owen Leben einzuhauchen. So lässt sich das Buch auch sehr einfach und schnell lesen. Hinzu kommt, dass ich das Verhalten der Erwachsenen wie Owen es beschreibt, sehr lustig fand und oftmals wirklich schmunzeln oder auch lachen musste, weil die Erwachsenen mit ihrem Tun einfach zum Kopfschütteln waren. Super süß fand ich auch die Illustrationen im Buch, die sich sehr schön auf die Erlebnisse im Buch beziehen und dieses visualisieren! Sehr gefallen hat es mir, wie der Autor in diese lockere, humorvolle Sichtweise und Geschichte ernste Themen eingewoben hat. So verdeutlicht „Die Tornadojäger“ sehr schön, dass alle Menschen Angst vor irgendetwas haben, auch wenn sie vielleicht den Anschein machen, dass dem nicht so ist. Ich finde auch, dass das Buch verdeutlicht, dass es okay ist, Angst zu haben und dass man durch seine Ängste und die Überwindung dieser (oder auch das Leben mit ihnen) mutig wird. So hat das Buch eine sehr wichtige Botschaft, die mich sehr bewegt hat und die mir unglaublich gut gefallen hat. Für mich war sie eigentlich sogar das Beste am ganzen Buch! Sehr cool fand ich auch Owen, der unter einem „Verzögerten Schockreflex-Syndrom“ leidet und daher zusammenzuckt nachdem er sich erschrocken hat. Deswegen wollen seine Eltern, dass er einen Helm trägt, wodurch er in der Schule natürlich auffällt. Doch Owen lässt sich nicht unterkriegen und genau das macht ihn total sympathisch, bewundernswert und stark. Seine vier neuen Freunde fand ich auch sehr facettenreich, denn jeder hat seine Stärken, aber auch Schwächen, die sich mit der Zeit zeigen. Das Freundschaftsband, das zwischen den fünf Kindern entsteht, war wirklich spürbar, denn bei ihrem neu gegründeten „Tornadojäger“-Klub und ihren Abenteuern wird ihr Zusammenhalt sehr deutlich. Fazit Mir hat „Die Tornadojäger“ ausgesprochen gut gefallen, da das Örtchen, in dem das Buch spielt, wirklich skurril ist und die Handlung Humor mit ernsten Themen mischt. Die Kinder haben mir super gut gefallen, da sie alle sehr verschieden sind und super zusammenhalten. Ihre Sichtweise hat der Autor auch klasse dargestellt. Zudem mochte ich die Botschaft des Buches sehr, denn es geht um Angst und Mut und darum, dass es vollkommen in Ordnung ist, ängstlich zu sein, da jeder Mensch Angst hat. Gleichzeitig ist die Handlung aber auch sehr spannend und außergewöhnlich mit ihren „Tornadojägern“! 5 von 5 Sternen! Reihen-Infos Einzelband

Skurrile Geschichte mit Spannung, Humor und einer wichtigen Botschaft

Skyline Of Books am 16.12.2018
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext „Tornado-Alarm im Städtchen Barrow, dem Heimatort von Owen und seinen vier Freunden, den unerschrockenen Tornadojägern! Barrow ist anders als andere Orte. Immerzu droht die Gefahr eines Tornados, und die Erwachsenen sind in heller Aufregung. Der 11-jährige Owen muss ständig einen Helm tragen, weil seine Eltern solche Angst um ihn haben. Er darf nicht auf Bäume klettern und soll immer pünktlich zu Hause sein. Owen macht da nicht mehr mit. Zusammen mit vier Freunden will er dem Beispiel seiner Großeltern folgen, die berühmte Tornadojäger waren. Sie wollen dem Sturm ins Auge sehen, allen erwachsenen Ängsten und Kontrollzwängen zum Trotz. Denn ein Leben ohne Abenteuer ist doch kein Leben, oder?“ Gestaltung Mit dem angedeuteten grauen Tornado, in dessen Mitte in roten Buchstaben auf weißen Papierblättern der Buchtitel schwirrt, passt das Covermotiv super zum Buchinhalt. Auch erregen die knalligen Farben des Titels vor dem blauen Hintergrund sofort die Aufmerksamkeit. Die Kinder, die am unteren Bildrand auf ihren Fahrrädern entlangfahren, sehen mit ihren dunklen Capes sehr geheimnisvoll aus. Zudem passen sie hervorragend zur Geschichte! Ich finde das Cover daher super und schaue es gerne an. Meine Meinung Tatsächlich bin ich zunächst durch das Cover auf das Buch aufmerksam geworden und als ich dann den Klappentext las, war ich mir sehr sicher: das ist genau das richtige Buch für mich! Dann zeigte sich mir direkt auf den ersten Seiten, dass ich es hier mit einer ganz besonderen Geschichte zu tun habe, denn schon der Beginn von „Die Tornadojäger“ hat meine Neugierde geweckt. Hier erfuhr ich durch einen Brief von einem jugendlichen Insassen eines Gefängnisses. Doch um wen mag es sich dabei handeln? Dieser Brief hat mich beim Lesen die ganze Zeit rätseln lassen, denn glücklicherweise wird erst kurz vor Schluss aufgedeckt, um wen es sich beim Insassen handelt. Dies hat mich gebannt an den Seiten des Buches kleben lassen und die Geschichte von dem 11jährigen Owen, der nach dem Brief die Erzählung übernimmt, interessiert verfolgen lassen. Owen ist mit seinen Eltern neu ins Städtchen Barrow gezogen und so gibt es viele erste Male. Wie beispielsweise der erste Tag an der neuen Schule oder das Erkunden des neuen Wohnortes, durch die ich gemeinsam mit Owen das Setting kennen lernen konnte. Mir gefiel dabei, wie skurril und gleichzeitig glaubwürdig Barrow dargestellt wurde. In der Stadt haben alle Angst vor Tornados und Bärenangriffen, wodurch es zu einigen recht merkwürdigen Regeln (gerade für Kinder) kommt, um die Sicherheit aller zu gewährleisten (und das, obwohl Barrow als der sicherste Ort des Bezirks gilt). Ich fand es amüsant zu verfolgen, wie sehr die Angst doch das Handeln gerade der Erwachsenen bestimmt und wie der Autor Ross Montgomery die Erwachsenen aus Kindersicht darstellt. Die Kindersicht von Owen war für mich sowieso sehr gelungen, denn dem Autor ist es sehr gut gelungen, die kindliche Sprache einzufangen und Owen Leben einzuhauchen. So lässt sich das Buch auch sehr einfach und schnell lesen. Hinzu kommt, dass ich das Verhalten der Erwachsenen wie Owen es beschreibt, sehr lustig fand und oftmals wirklich schmunzeln oder auch lachen musste, weil die Erwachsenen mit ihrem Tun einfach zum Kopfschütteln waren. Super süß fand ich auch die Illustrationen im Buch, die sich sehr schön auf die Erlebnisse im Buch beziehen und dieses visualisieren! Sehr gefallen hat es mir, wie der Autor in diese lockere, humorvolle Sichtweise und Geschichte ernste Themen eingewoben hat. So verdeutlicht „Die Tornadojäger“ sehr schön, dass alle Menschen Angst vor irgendetwas haben, auch wenn sie vielleicht den Anschein machen, dass dem nicht so ist. Ich finde auch, dass das Buch verdeutlicht, dass es okay ist, Angst zu haben und dass man durch seine Ängste und die Überwindung dieser (oder auch das Leben mit ihnen) mutig wird. So hat das Buch eine sehr wichtige Botschaft, die mich sehr bewegt hat und die mir unglaublich gut gefallen hat. Für mich war sie eigentlich sogar das Beste am ganzen Buch! Sehr cool fand ich auch Owen, der unter einem „Verzögerten Schockreflex-Syndrom“ leidet und daher zusammenzuckt nachdem er sich erschrocken hat. Deswegen wollen seine Eltern, dass er einen Helm trägt, wodurch er in der Schule natürlich auffällt. Doch Owen lässt sich nicht unterkriegen und genau das macht ihn total sympathisch, bewundernswert und stark. Seine vier neuen Freunde fand ich auch sehr facettenreich, denn jeder hat seine Stärken, aber auch Schwächen, die sich mit der Zeit zeigen. Das Freundschaftsband, das zwischen den fünf Kindern entsteht, war wirklich spürbar, denn bei ihrem neu gegründeten „Tornadojäger“-Klub und ihren Abenteuern wird ihr Zusammenhalt sehr deutlich. Fazit Mir hat „Die Tornadojäger“ ausgesprochen gut gefallen, da das Örtchen, in dem das Buch spielt, wirklich skurril ist und die Handlung Humor mit ernsten Themen mischt. Die Kinder haben mir super gut gefallen, da sie alle sehr verschieden sind und super zusammenhalten. Ihre Sichtweise hat der Autor auch klasse dargestellt. Zudem mochte ich die Botschaft des Buches sehr, denn es geht um Angst und Mut und darum, dass es vollkommen in Ordnung ist, ängstlich zu sein, da jeder Mensch Angst hat. Gleichzeitig ist die Handlung aber auch sehr spannend und außergewöhnlich mit ihren „Tornadojägern“! 5 von 5 Sternen! Reihen-Infos Einzelband

Spannend, witzig, ernst und herrlich verrückt

CorniHolmes am 08.09.2018

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das kleine Städtchen Barrow ist anders als andere Orte. Hier herrscht immerzu die große Angst, dass ein Tornado über die Stadt hinweg fegt und alles verwüstet. Es wurden daher auch schon die verrücktesten Vorkehrungen getroffen: Sturmfallen an nahezu jeder Ecke, Ausgangssperren, Heimwegpartner...gerade die Erwachsenen leben in ständiger Sorge, dass ihren Kindern etwas zustoßen könnte. Nicht nur aufgrund der Tornados – auch Bären sollen in der Umgebung ihr Unwesen treiben. Der 11-jährige Owen ist mit seinen Eltern gerade erst nach Barrow gezogen und obwohl er erst wenige Tage in dieser merkwürdigen Stadt wohnt, hat er jetzt schon die Schnauze voll. Seine Eltern verhalten sich immer sonderbarer: Owen muss einen Helm tragen, er darf nicht auf Bäume klettern, muss immer pünktlich zu Hause sein – an seinem Geburtstag sperren sie ihn sogar in sein Zimmer ein, welches sie davor so gut wie leer geräumt haben. Owen hält dieses eingeschränkte Leben nicht mehr aus. Zusammen mit seinen vier neuen Freunden möchte er allen blödsinnigen Regeln und Ängsten der Erwachsenen trotzen und dem Sturm ins Auge sehen. Die fünf Kinder wollen sich an Owens Großeltern ein Beispiel nehmen und Tornadojäger werden! Sie wollen endlich ein richtiges Leben führen, ohne jegliche Kontrolle ihrer Eltern. Ein spannendes und auch gefährliches Abenteuer erwartet die mutigen Helden. Wie das Städtchen Barrow so würde ich auch dieses Buch als anders bezeichnen. Zumindest ich habe es als erfrischend anders empfunden, besonders zum Ende hin entwickelte sich die Handlung in eine ganz andere Richtung als ich erwartet hätte. Aber von vorne. Eigentlich beginnt das Buch bereits recht außergewöhnlich und zwar mit einem Brief von einem Insassen aus einem Jugendbezirksgefängnis. Wer dieser Insasse 409 ist und wie es dazu kam, dass er im Gefängnis landete, das erfahren wir erst am Ende der Geschichte, nach einer ziemlich überraschenden Wendung. Nach dem Brief übernimmt der 11-jährige Owen das Erzählen. Aus seiner Sicht erfahren wir den Großteil des Buches. Da Owen erst elf ist, ist dementsprechend auch der Schreibstil sehr einfach und kindlich gehalten. Solche Erzählweisen liebe ich wirklich sehr, daher war dies für mich auch ein großer Pluspunkt, der mich das Buch nur mehr hat lieben lassen. Denn ja, mich konnte „Die Tornadojäger“ hellauf begeistern, hier hatte ich also mal wieder genau den richtigen Riecher gehabt. Owen habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Für seine elf Jahre kam er mir stellenweise erstaunlich reif und erwachsen vor. Allerdings hat er auch viele kindliche Züge an sich, die mich öfters sehr zum Schmunzeln gebracht haben. Owen ist ein wundervoller Protagonist, er ist liebenswert, clever und mutig. Leider ist sein Leben alles andere als einfach und schön. Owen leidet an einer Krankheit, dem „Verzögerten Schockreflex-Syndrom“. Immer wenn er sich erschreckt, zuckt er unkontrolliert und da seine Eltern Sorge haben, dass er sich dabei verletzen könnte, muss der arme Owen ständig einen Sturzhelm tragen. Gerade in der Schule fällt er natürlich damit auf und wird deswegen von den anderen Schülern schief angesehen und aufgezogen. Owen und seine Eltern sind ganz frisch nach Barrow gezogen, daher dürfen wir Owen auch an seinem ersten Tag an seiner neuen Schule begleiten. Der erste Schultag zeigt, dass Barrow wirklich ein merkwürdiger Ort ist, voller komischer Regeln und überängstlicher Erwachsener. Hier bestimmt die Angst vor den Tornados – und auch die Panik vor Bärenangriffen – das Leben. Barrow gilt jedoch als der sicherste Ort im ganzen Tälerbezirk. Besonders auf die Sicherheit der Kinder wird hier sehr geachtet. Es gibt daher die sogenannten „Barrow-Sturmgesetze“, die strikt eingehalten werden müssen. So darf man Schulwege nur mit seinem Heimwegpartner gehen, niemals alleine. Die Ausgangszeiten müssen auch strikt eingehalten werden und um 18 Uhr heißt es: Licht aus! Verstößt ein Kind gegen die Regeln, kann es passieren, dass es im Jugendbezirksgefängnis landet. Klingt ja alles schon ziemlich verrückt, oder? Nun, das ist das Buch irgendwie auch. Es spricht zwar auch viele ernste Themen an – es ist aber auch herrlich humorvoll, ziemlich schräg und teilweise sehr skurril. Der Humor in dem Buch konnte meinen Geschmack auf jeden Fall komplett treffen. Gerade die Beschreibungen der Charaktere, die zum Teil sehr überzogen dargestellt werden, konnten mich bestens unterhalten. Vor allem die Erwachsenen, über deren Verhalten man öfters nur den Kopf schütteln kann. Auch Owens neue Freunde, mit denen er zusammen die Tornadojäger gründet, haben alle so ihre Ecken und Kanten und sonderliche Eigenarten. Da wäre zum Beispiel Callum, Owens Heimwegpartner, der als der härteste Junge in Barrow gilt. Nun, da soll sich noch zeigen, dass das nicht so ganz zutrifft. So verschieden die Kinder sind, sie ergänzen sich wirklich perfekt und halten auch prima zusammen. Zusammenhalt ist bei ihrem großen Abenteuer auch sehr gefragt, so viel kann ich euch ja schon mal verraten. Ich habe Owen, Ceri, Orlaith, Callum und Pete liebend gerne bei ihrer Mission, dem Sturm ins Auge zu sehen, begleitet. Es gab jede Menge Szenen zum Mitfiebern, es gab welche zum Schmunzeln, welche, die einen nachdenklich stimmen und überraschende, die das Leseerlebnis richtig packend machen. Ein nettes Extra sind die Illustrationen von Daniela Kohl. Diese haben mir richtig gut gefallen, sie geben das Geschehen im Text perfekt und richtig witzig wieder und erhöhen den Lesespaß nur noch. Fazit: Spannend, lustig und ernst, dazu eine große Portion von schrägem Humor und lauter verrückten Einfällen. „Die Tornadojäger“ erzählt eine recht außergewöhnliche Geschichte, die einem durch ihre Verrücktheit und überraschenden Wendungen manchmal wirklich nur in Erstaunen versetzen kann. Es ist ein besonderes Buch, welches wichtige Botschaften enthält und definitiv nicht nur eine Empfehlung für Mädchen und Jungen ab 10 Jahren ist. Meiner Meinung nach ist die Geschichte auch für Erwachsene absolut lesenswert, da diesen hier vor Augen geführt wird, dass man seinen Kindern ihren Freiraum lassen und mehr auf sie hören sollte. Mir hat mein erstes Werk von Ross Montgomery richtig gut gefallen und ich vergebe volle 5 von 5 Sternen!

Spannend, witzig, ernst und herrlich verrückt

CorniHolmes am 08.09.2018
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das kleine Städtchen Barrow ist anders als andere Orte. Hier herrscht immerzu die große Angst, dass ein Tornado über die Stadt hinweg fegt und alles verwüstet. Es wurden daher auch schon die verrücktesten Vorkehrungen getroffen: Sturmfallen an nahezu jeder Ecke, Ausgangssperren, Heimwegpartner...gerade die Erwachsenen leben in ständiger Sorge, dass ihren Kindern etwas zustoßen könnte. Nicht nur aufgrund der Tornados – auch Bären sollen in der Umgebung ihr Unwesen treiben. Der 11-jährige Owen ist mit seinen Eltern gerade erst nach Barrow gezogen und obwohl er erst wenige Tage in dieser merkwürdigen Stadt wohnt, hat er jetzt schon die Schnauze voll. Seine Eltern verhalten sich immer sonderbarer: Owen muss einen Helm tragen, er darf nicht auf Bäume klettern, muss immer pünktlich zu Hause sein – an seinem Geburtstag sperren sie ihn sogar in sein Zimmer ein, welches sie davor so gut wie leer geräumt haben. Owen hält dieses eingeschränkte Leben nicht mehr aus. Zusammen mit seinen vier neuen Freunden möchte er allen blödsinnigen Regeln und Ängsten der Erwachsenen trotzen und dem Sturm ins Auge sehen. Die fünf Kinder wollen sich an Owens Großeltern ein Beispiel nehmen und Tornadojäger werden! Sie wollen endlich ein richtiges Leben führen, ohne jegliche Kontrolle ihrer Eltern. Ein spannendes und auch gefährliches Abenteuer erwartet die mutigen Helden. Wie das Städtchen Barrow so würde ich auch dieses Buch als anders bezeichnen. Zumindest ich habe es als erfrischend anders empfunden, besonders zum Ende hin entwickelte sich die Handlung in eine ganz andere Richtung als ich erwartet hätte. Aber von vorne. Eigentlich beginnt das Buch bereits recht außergewöhnlich und zwar mit einem Brief von einem Insassen aus einem Jugendbezirksgefängnis. Wer dieser Insasse 409 ist und wie es dazu kam, dass er im Gefängnis landete, das erfahren wir erst am Ende der Geschichte, nach einer ziemlich überraschenden Wendung. Nach dem Brief übernimmt der 11-jährige Owen das Erzählen. Aus seiner Sicht erfahren wir den Großteil des Buches. Da Owen erst elf ist, ist dementsprechend auch der Schreibstil sehr einfach und kindlich gehalten. Solche Erzählweisen liebe ich wirklich sehr, daher war dies für mich auch ein großer Pluspunkt, der mich das Buch nur mehr hat lieben lassen. Denn ja, mich konnte „Die Tornadojäger“ hellauf begeistern, hier hatte ich also mal wieder genau den richtigen Riecher gehabt. Owen habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Für seine elf Jahre kam er mir stellenweise erstaunlich reif und erwachsen vor. Allerdings hat er auch viele kindliche Züge an sich, die mich öfters sehr zum Schmunzeln gebracht haben. Owen ist ein wundervoller Protagonist, er ist liebenswert, clever und mutig. Leider ist sein Leben alles andere als einfach und schön. Owen leidet an einer Krankheit, dem „Verzögerten Schockreflex-Syndrom“. Immer wenn er sich erschreckt, zuckt er unkontrolliert und da seine Eltern Sorge haben, dass er sich dabei verletzen könnte, muss der arme Owen ständig einen Sturzhelm tragen. Gerade in der Schule fällt er natürlich damit auf und wird deswegen von den anderen Schülern schief angesehen und aufgezogen. Owen und seine Eltern sind ganz frisch nach Barrow gezogen, daher dürfen wir Owen auch an seinem ersten Tag an seiner neuen Schule begleiten. Der erste Schultag zeigt, dass Barrow wirklich ein merkwürdiger Ort ist, voller komischer Regeln und überängstlicher Erwachsener. Hier bestimmt die Angst vor den Tornados – und auch die Panik vor Bärenangriffen – das Leben. Barrow gilt jedoch als der sicherste Ort im ganzen Tälerbezirk. Besonders auf die Sicherheit der Kinder wird hier sehr geachtet. Es gibt daher die sogenannten „Barrow-Sturmgesetze“, die strikt eingehalten werden müssen. So darf man Schulwege nur mit seinem Heimwegpartner gehen, niemals alleine. Die Ausgangszeiten müssen auch strikt eingehalten werden und um 18 Uhr heißt es: Licht aus! Verstößt ein Kind gegen die Regeln, kann es passieren, dass es im Jugendbezirksgefängnis landet. Klingt ja alles schon ziemlich verrückt, oder? Nun, das ist das Buch irgendwie auch. Es spricht zwar auch viele ernste Themen an – es ist aber auch herrlich humorvoll, ziemlich schräg und teilweise sehr skurril. Der Humor in dem Buch konnte meinen Geschmack auf jeden Fall komplett treffen. Gerade die Beschreibungen der Charaktere, die zum Teil sehr überzogen dargestellt werden, konnten mich bestens unterhalten. Vor allem die Erwachsenen, über deren Verhalten man öfters nur den Kopf schütteln kann. Auch Owens neue Freunde, mit denen er zusammen die Tornadojäger gründet, haben alle so ihre Ecken und Kanten und sonderliche Eigenarten. Da wäre zum Beispiel Callum, Owens Heimwegpartner, der als der härteste Junge in Barrow gilt. Nun, da soll sich noch zeigen, dass das nicht so ganz zutrifft. So verschieden die Kinder sind, sie ergänzen sich wirklich perfekt und halten auch prima zusammen. Zusammenhalt ist bei ihrem großen Abenteuer auch sehr gefragt, so viel kann ich euch ja schon mal verraten. Ich habe Owen, Ceri, Orlaith, Callum und Pete liebend gerne bei ihrer Mission, dem Sturm ins Auge zu sehen, begleitet. Es gab jede Menge Szenen zum Mitfiebern, es gab welche zum Schmunzeln, welche, die einen nachdenklich stimmen und überraschende, die das Leseerlebnis richtig packend machen. Ein nettes Extra sind die Illustrationen von Daniela Kohl. Diese haben mir richtig gut gefallen, sie geben das Geschehen im Text perfekt und richtig witzig wieder und erhöhen den Lesespaß nur noch. Fazit: Spannend, lustig und ernst, dazu eine große Portion von schrägem Humor und lauter verrückten Einfällen. „Die Tornadojäger“ erzählt eine recht außergewöhnliche Geschichte, die einem durch ihre Verrücktheit und überraschenden Wendungen manchmal wirklich nur in Erstaunen versetzen kann. Es ist ein besonderes Buch, welches wichtige Botschaften enthält und definitiv nicht nur eine Empfehlung für Mädchen und Jungen ab 10 Jahren ist. Meiner Meinung nach ist die Geschichte auch für Erwachsene absolut lesenswert, da diesen hier vor Augen geführt wird, dass man seinen Kindern ihren Freiraum lassen und mehr auf sie hören sollte. Mir hat mein erstes Werk von Ross Montgomery richtig gut gefallen und ich vergebe volle 5 von 5 Sternen!

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