Lebensgeister

detebe Band 24460

Banana Yoshimoto

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Beschreibung

Nach einem schweren Unfall und dem Tod ihres Geliebten ist Sayoko nicht mehr sie selbst. Sie hat Geheimnisse der unsichtbaren Welt erfahren. In der Tempelstadt Kyoto lernt sie das Leben so zu akzeptieren, wie es ist: voller Ungewissheiten und Rätsel, dem Tod immer nahe, ob man jung ist oder alt. Aber sie begreift auch, wie einmalig das Diesseits ist.

Banana Yoshimoto, geboren 1964, hieß ursprünglich Mahoko Yoshimoto. Ihr erstes Buch ›Kitchen‹ schrieb sie, während sie als Kellnerin in einem Café jobbte und sich dort in die Blüten der ›red banana flower‹ verliebte, daher ihr Pseudonym. Es verkaufte sich auf Anhieb millionenfach. Ihre Bücher erreichen auch außerhalb Japans ungewöhnlich hohe Auflagen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 26.09.2018
Verlag Diogenes
Seitenzahl 160
Maße (L/B/H) 18/11,1/1,5 cm
Gewicht 153 g
Auflage 1. Auflage
Originaltitel Sweet Hereafter
Übersetzer Thomas Eggenberg
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24460-1

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Bewertung am 16.08.2020

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EIn kurzweiliges poetisches Juwel.

Bewertung am 16.08.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

EIn kurzweiliges poetisches Juwel.

Nachrichten aus der Zwischenwelt

Bewertung am 05.05.2019

Bewertet: eBook (ePUB)

Die japanische Autorin Banana Yoshimoto steht schon länger auf meiner Bucket List, um genau zu sein seit exakt 30 Jahren, als ihr Debut “Kitchen” in England erschien. “Lebensgeister” knüpft stilistisch und thematisch an “Kitchen” an. Yoshimoto hat diesen Roman als Reaktion auf die Katastrophe von Fukushima geschrieben, wobei die zwar keine Rolle in der Geschichte spielt, dafür aber um so mehr die Nahtoderfahrung nach einem schweren Unfall, Tod, Verlust, Trauer und das eigene Überleben und Weiterleben in einer Art Zwischenwelt. Wie selbstverständlich stehen hier Geister herum oder schieben ihr Fahrrad durch die Straßen. Es ist eine Erzählung zwischen Faszination und Befremden. Dabei findet sich alles wieder, was für mich japanisches Schreiben ausmacht: Sprachliche und erzählerische Eleganz, dazu eine kühle Distanziertheit, die auch in Anbetracht der schlimmen Erlebnisse abgeklärt und kaum emotional, dann wiederum total naiv wirkt. So manches scheint etwas zusammenhangslos. Eliptische Handlungssprünge, eingestreute Lebensweisheiten und Aphorismen, ständige Stilbrüche zwischen “elitärer” Sprache und Umgangssprache (“kann man nix machen, was soll’s”). Der Roman bildet eine Zwischenwelt ab, durch und durch. “So lauert, wo der Himmel ist, stets auch die Hölle.” “Änderung bedeutet, dass die Zeit plötzlich zerrissen wird. Eine Person, die eben noch da war, ist plötzlich nicht mehr da. Dinge, die man eben noch hatte, sind auf einmal verschwunden. Außer der eigenen Existenz im Hier und Jetzt ist nichtsmehr gewiss.” “Im Jetzt leben – schön und gut, aber vielleicht bedeutet es auch, dass man zu einem Einfaltspinsel wird, der sich keinerlei Gedanken mehr macht.” Ein Roman wie ein literarisches Manga, in dem seelische Verwundungen sichtbar werden und das zeigt, wie die Dinge im Fluss sind und nichts bleibt, wie es ist. Das einzige, das bleiben kann und muss, ist Akzeptanz. Ein ähnliches “literarisches Manga” (wenn auch dusterer), ebenfalls bei Diogenes erschienen und wie “Lebensgeister” übersetzt von Thomas Eggenberg ist Fuminori Nakamuras “Die Maske.” Eggenberg hat die Übersetzung von “Lebensgeister” mit zahlreichen Fußnoten ausgestattet, die u.a. die japanischen Ortsbezeichnungen sowie kulturelle Gegebenheiten erklären.

Nachrichten aus der Zwischenwelt

Bewertung am 05.05.2019
Bewertet: eBook (ePUB)

Die japanische Autorin Banana Yoshimoto steht schon länger auf meiner Bucket List, um genau zu sein seit exakt 30 Jahren, als ihr Debut “Kitchen” in England erschien. “Lebensgeister” knüpft stilistisch und thematisch an “Kitchen” an. Yoshimoto hat diesen Roman als Reaktion auf die Katastrophe von Fukushima geschrieben, wobei die zwar keine Rolle in der Geschichte spielt, dafür aber um so mehr die Nahtoderfahrung nach einem schweren Unfall, Tod, Verlust, Trauer und das eigene Überleben und Weiterleben in einer Art Zwischenwelt. Wie selbstverständlich stehen hier Geister herum oder schieben ihr Fahrrad durch die Straßen. Es ist eine Erzählung zwischen Faszination und Befremden. Dabei findet sich alles wieder, was für mich japanisches Schreiben ausmacht: Sprachliche und erzählerische Eleganz, dazu eine kühle Distanziertheit, die auch in Anbetracht der schlimmen Erlebnisse abgeklärt und kaum emotional, dann wiederum total naiv wirkt. So manches scheint etwas zusammenhangslos. Eliptische Handlungssprünge, eingestreute Lebensweisheiten und Aphorismen, ständige Stilbrüche zwischen “elitärer” Sprache und Umgangssprache (“kann man nix machen, was soll’s”). Der Roman bildet eine Zwischenwelt ab, durch und durch. “So lauert, wo der Himmel ist, stets auch die Hölle.” “Änderung bedeutet, dass die Zeit plötzlich zerrissen wird. Eine Person, die eben noch da war, ist plötzlich nicht mehr da. Dinge, die man eben noch hatte, sind auf einmal verschwunden. Außer der eigenen Existenz im Hier und Jetzt ist nichtsmehr gewiss.” “Im Jetzt leben – schön und gut, aber vielleicht bedeutet es auch, dass man zu einem Einfaltspinsel wird, der sich keinerlei Gedanken mehr macht.” Ein Roman wie ein literarisches Manga, in dem seelische Verwundungen sichtbar werden und das zeigt, wie die Dinge im Fluss sind und nichts bleibt, wie es ist. Das einzige, das bleiben kann und muss, ist Akzeptanz. Ein ähnliches “literarisches Manga” (wenn auch dusterer), ebenfalls bei Diogenes erschienen und wie “Lebensgeister” übersetzt von Thomas Eggenberg ist Fuminori Nakamuras “Die Maske.” Eggenberg hat die Übersetzung von “Lebensgeister” mit zahlreichen Fußnoten ausgestattet, die u.a. die japanischen Ortsbezeichnungen sowie kulturelle Gegebenheiten erklären.

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