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Frau Huber ermittelt Band 1

Walter muss weg

Frau Huber ermittelt. Der erste Fall

Buch (Gebundene Ausgabe)

20,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Auf dem Land kommen die Leichen wenigstens an die frische Luft!

Glaubenthal: Umgeben von ausgedehnten Wäldern liegt es in einer sanften, von wildromantischen Schluchten durchzogenen Hügellandschaft. Doch der schöne Schein trügt – dieses Dorf hat es in sich. Das bekommt auch Hannelore Huber auf der Beerdigung ihres Mannes zu spüren. Groß war die Vorfreude auf ein beschauliches Leben in Harmonie: endlich Witwe. Nun aber muss sie auf ihre alten Tage auch noch Ermittlerin werden. Denn im Sarg ruht, wie sich zeigt, nicht ihr Ehegatte, sondern eine falsche Leiche. Und in Glaubenthal ist es mit der Idylle vorbei.

Eine abgelegene Postkartenidylle: sanfte Hügel, dichte Wälder, anständige Bürger, Frischluft sowieso. Hannelore Huber aber weiß es besser, schließlich lebt sie am Rande des Dorfes Glaubenthal, und so manches stinkt hier gewaltig zum Himmel. Ganz besonders die Leichen in diversen Kellern. Und eine davon steht im Mittelpunkt von Thomas Raabs neuem Roman: Hannis Ehemann. Unter äußerst mysteriösen Umständen kam er ums Leben. Aber wozu hinterfragen! Hauptsache tot. Die beiden haben zwar beinah das ganze Leben miteinander verbracht, den größten Teil allerdings aneinander vorbei. Und zwar konsequent. Folglich freut sich die alte Huber nun auf ihren wohlverdienten Ruhestand – doch sie freut sich zu früh. Vor den Augen der versammelten Trauergemeinde fällt der Sarg in die Grube, springt auf und offenbart einen falschen Leichnam. Da stellt sich natürlich nicht nur die Frage, wer diesen Toten auf dem Gewissen hat oder was in Glaubenthal sonst noch alles in den Gräbern herumliegt, sondern vor allem: Wo ist der verstorbene Ehegatte?

Thomas Raab erzählt mit großartigem schwarzen Humor, wie sich die grantige Huberin inmitten des zwielichtigen Dorfkosmos auf die Suche begibt und zu ermitteln beginnt. Unterstützung erhält sie dabei ungebeten von einer fremden rotzfrechen Göre, die zumindest einen vielversprechenden Nachnamen trägt: Glück.

Der Start der neuen Krimireihe des Bestsellerautors Thomas Raab: spielerisch, humorvoll und herrlich böse!

»ein wunderbar schräger Krimi mit kauzigen Figuren und ordentlichem Schmunzelpotenzial« ("Westdeutsche Allgemeine Zeitung")
»Das Buch ist [...] großartig geschrieben. Schwarzer Humor vom Feinsten, wie ihn im deutschsprachigem Raum eigentlich nur Österreicher hinkriegen.« ("B5 aktuell")
»charmant« ("Raiffeisenzeitung")
»spannend und humorvoll« ("Oberösterreichische Nachrichten")
»Mit Walter muss weg hat [...] Thomas Raab einen großartigen, ironischen bis bissigen Auftakt seiner neuen Krimireihe [...] hingelegt.« ("Hessische/Niedersächsische Allgemeine")
»Grandiose Krimiunterhaltung aus Österreich – für alle Fans von Rita Falk & Wolf Haas! ("ARD Buffet")
»In Walter muss weg fasziniert die souveräne Sprache, elliptisch verknappt oder poetisch bildreich, meilenweit von trockenem »Ermittlerdeutsch« entfernt« ("Sächsische Zeitung")
»bizarr, humorvoll, außergewöhnlich gut« ("krimi-couch.de")
»Eine Mördersuche, schwarzhumorig erzählt« ("Woman, Österreich")
»Thomas Raab [...] hat eine Kriminalistin der besonderen Art geschaffen. Mit viel Humor in Schwarz.« ("Brigitte")

Thomas Raab, geboren 1970, lebt nach abgeschlossenem Mathematik- und Sportstudium als Schriftsteller, Komponist und Musiker mit seiner Familie in Wien. Zahlreiche literarische und musikalische Nominierungen und Preise, u.a. den »Buchliebling« 2011 und den Leo-Perutz-Preis 2013. Die Kriminalromane rund um den Restaurator Willibald Adrian Metzger zählen zu den erfolgreichsten in Österreich. Zwei davon wurden bereits für die ARD verfilmt. Außerhalb der Metzger-Reihe erschien 2015 der vom Feuilleton hoch gelobte Serienmörderroman »Still. Chronik eines Mörders«. 2017 wurde Thomas Raab mit dem erstmals verliehenen Österreichischen Krimipreis ausgezeichnet. »Peter kommt später« ist nach »Walter muss weg« (2019) und »Helga räumt auf« (2020) der dritte Band der Bestsellerreihe um die Ermittlerin Hannelore Huber.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.09.2018

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,8/13,1/3,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.09.2018

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,8/13,1/3,2 cm

Gewicht

464 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-05095-0

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Herrlich trockener, schwarzer Humor

annlu am 17.12.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

*Siebzig Jahre lebt sie jetzt schon hier. Geburtsort Glaubenthal. Todesort wahrscheinlich auch. Und noch nie zuvor ist Derartiges passiert: Jemand wird beerdigt. Und dann ist das gar nicht dieser Jemand. Dafür ist zu allem Übel die Originalbesetzung des Sarges verschwunden, und justament muss das genau ihr Walter sein.* Im ländlichen Glaubenthal will Hannelore Huber nur eins – die neugewonnene Freiheit ohne Ehemann genießen. Dieser ist nämlich – endlich – gestorben. Doch das Leben als Witwe fängt für die alte Huber nicht gut an. Beim Begräbnis ihres Walters kommt es zu einem Zwischenfall und nun ist allen klar, der Tote im Sarg ist gar nicht ihr Walter. Aber wo ist der dann abgeblieben? Und was hat es mit den ganzen Toten auf sich, die plötzlich auftauchen? Hannelore Huber nimmt auf ihre alten Tage ihren Gehstock zur Hand und ermittelt. Glaubenthal und die alte Huber waren keine Neulinge für mich, bin ich doch mit dem zweiten Band bereits in die Reihe eingestiegen. Da mir der so gut in Erinnerung blieb, wollte ich auch Walters Schicksal erfragen und wurde nicht enttäuscht. Herrlich ist es, Hannelore zu begleiten. Mit ihrer menschenscheuen, zynischen Art bietet die alte Huber einen eigenen Blick auf die Dorfbewohner, der mit Gemeinschaft wenig zu tun hat. Hier stehen eindeutig die Schwächen der Bewohner im Mittelpunkt nicht ihre Stärken. Und doch blitzt immer wieder Menschenfreundlichkeit durch – selbst bei der so abgehärteten Huberin. Als Leser muss man sich hier immer wieder mit dem Gedanken auseinandersetzen, wie es dazu kommen konnte, dass eine über fünfzig Jahre bestehende Ehe so dermaßen schief gehen kann. Die Beschreibung der Ehejahre, der aufkeimende Hass, viel mehr aber noch die Gleichgültigkeit, die sich irgendwann breit macht, sind nicht ganz leicht zu verdauen. Die Ermittlungen konfrontieren die alte Huber nicht nur mit den Erinnerungen an ihre eigene Ehe und ihr Leben, sondern auch mit dem ein oder anderen Geheimnis der Dörfler. Von Idylle kann hier keine Rede sein. Mit sehr trockenem, schwarzem Humor muss bei dieser Reihe gerechnet werden. Bemerkenswert ist auch der Erzählstil des Autors. Er ist gespickt mit Assoziationen, die das Geschehen unterbrechen können und vom Leser einiges an Wissen erfordern, da sie nicht erklärt werden. Damit unterscheidet sich das Buch von anderen Krimis, die auf dem Land spielen. Fazit: Den schwarzen Humor muss man mögen, dann kann man die Reihe in vollen Zügen genießen.

Herrlich trockener, schwarzer Humor

annlu am 17.12.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

*Siebzig Jahre lebt sie jetzt schon hier. Geburtsort Glaubenthal. Todesort wahrscheinlich auch. Und noch nie zuvor ist Derartiges passiert: Jemand wird beerdigt. Und dann ist das gar nicht dieser Jemand. Dafür ist zu allem Übel die Originalbesetzung des Sarges verschwunden, und justament muss das genau ihr Walter sein.* Im ländlichen Glaubenthal will Hannelore Huber nur eins – die neugewonnene Freiheit ohne Ehemann genießen. Dieser ist nämlich – endlich – gestorben. Doch das Leben als Witwe fängt für die alte Huber nicht gut an. Beim Begräbnis ihres Walters kommt es zu einem Zwischenfall und nun ist allen klar, der Tote im Sarg ist gar nicht ihr Walter. Aber wo ist der dann abgeblieben? Und was hat es mit den ganzen Toten auf sich, die plötzlich auftauchen? Hannelore Huber nimmt auf ihre alten Tage ihren Gehstock zur Hand und ermittelt. Glaubenthal und die alte Huber waren keine Neulinge für mich, bin ich doch mit dem zweiten Band bereits in die Reihe eingestiegen. Da mir der so gut in Erinnerung blieb, wollte ich auch Walters Schicksal erfragen und wurde nicht enttäuscht. Herrlich ist es, Hannelore zu begleiten. Mit ihrer menschenscheuen, zynischen Art bietet die alte Huber einen eigenen Blick auf die Dorfbewohner, der mit Gemeinschaft wenig zu tun hat. Hier stehen eindeutig die Schwächen der Bewohner im Mittelpunkt nicht ihre Stärken. Und doch blitzt immer wieder Menschenfreundlichkeit durch – selbst bei der so abgehärteten Huberin. Als Leser muss man sich hier immer wieder mit dem Gedanken auseinandersetzen, wie es dazu kommen konnte, dass eine über fünfzig Jahre bestehende Ehe so dermaßen schief gehen kann. Die Beschreibung der Ehejahre, der aufkeimende Hass, viel mehr aber noch die Gleichgültigkeit, die sich irgendwann breit macht, sind nicht ganz leicht zu verdauen. Die Ermittlungen konfrontieren die alte Huber nicht nur mit den Erinnerungen an ihre eigene Ehe und ihr Leben, sondern auch mit dem ein oder anderen Geheimnis der Dörfler. Von Idylle kann hier keine Rede sein. Mit sehr trockenem, schwarzem Humor muss bei dieser Reihe gerechnet werden. Bemerkenswert ist auch der Erzählstil des Autors. Er ist gespickt mit Assoziationen, die das Geschehen unterbrechen können und vom Leser einiges an Wissen erfordern, da sie nicht erklärt werden. Damit unterscheidet sich das Buch von anderen Krimis, die auf dem Land spielen. Fazit: Den schwarzen Humor muss man mögen, dann kann man die Reihe in vollen Zügen genießen.

Sympathie für Stinkstiefel

Bewertung aus Wernigerode am 23.11.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman ist skuril, spannend und nicht vorhersehbar. Skuril ist bereits die Grundidee: Hannelore Huber fühlt sich durch den Tod ihres Mannes Walter endlich erlöst und dann liegt im Sarg ein anderer. Bald zeigt sich, dass Walter für noch mehr Leichen in seinem Sarg platz machen sollte. Spannend auch deshalb weil scheinbar gute / böse Menschen schritweise ein tieferes Profil bekommen. Gleich zu Anfang fühlt man z.B. mit der schroffen Hannelore Huber mit, weil sie durch den Tod ihres Mannes endlich an Schroffheit verliert. Der Leser erfährt nicht nur ihre Geschichte im Laufe der Erzählung und versteht, warum die Menschen so geworden sind. ... und dann ... oh Wunder ... entwickelt sich Frau Huber zu einer scharfsinnigen Detektivin. Fragwürdig das Ende. Ohne viel vorweg nehmen zu wollen ... aber wenn ihr es gelesen habt ... was hättet ihr mit dem Politiker gemacht??? Wie oft wurden in der Vergangenheit Tote auf dem Friedhof versteckt und war das immer moralisch O.K.??? Hier muss man seine eigenen Wertvorstellungen überdenken. Und schon deshalb ist mir klar - der Untertitel lautet "Frau Huber ermittelt. der erste Fall." - Ich bin schon total neugierig auf die nächsten Fälle von Hannelore Huber.

Sympathie für Stinkstiefel

Bewertung aus Wernigerode am 23.11.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman ist skuril, spannend und nicht vorhersehbar. Skuril ist bereits die Grundidee: Hannelore Huber fühlt sich durch den Tod ihres Mannes Walter endlich erlöst und dann liegt im Sarg ein anderer. Bald zeigt sich, dass Walter für noch mehr Leichen in seinem Sarg platz machen sollte. Spannend auch deshalb weil scheinbar gute / böse Menschen schritweise ein tieferes Profil bekommen. Gleich zu Anfang fühlt man z.B. mit der schroffen Hannelore Huber mit, weil sie durch den Tod ihres Mannes endlich an Schroffheit verliert. Der Leser erfährt nicht nur ihre Geschichte im Laufe der Erzählung und versteht, warum die Menschen so geworden sind. ... und dann ... oh Wunder ... entwickelt sich Frau Huber zu einer scharfsinnigen Detektivin. Fragwürdig das Ende. Ohne viel vorweg nehmen zu wollen ... aber wenn ihr es gelesen habt ... was hättet ihr mit dem Politiker gemacht??? Wie oft wurden in der Vergangenheit Tote auf dem Friedhof versteckt und war das immer moralisch O.K.??? Hier muss man seine eigenen Wertvorstellungen überdenken. Und schon deshalb ist mir klar - der Untertitel lautet "Frau Huber ermittelt. der erste Fall." - Ich bin schon total neugierig auf die nächsten Fälle von Hannelore Huber.

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von Thomas Raab

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