Produktbild: Zwei Flaneure in Berlin

Zwei Flaneure in Berlin Auf den Spuren von Franz Hessel und Walter Benjamin

1

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

20.11.2019

Abbildungen

mit 20 Abbildungen

Verlag

Verlag für Berlin-Brandenburg

Seitenzahl

120

Maße (L/B/H)

20,3/12,8/1,2 cm

Gewicht

187 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-947215-30-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

20.11.2019

Abbildungen

mit 20 Abbildungen

Verlag

Verlag für Berlin-Brandenburg

Seitenzahl

120

Maße (L/B/H)

20,3/12,8/1,2 cm

Gewicht

187 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-947215-30-0

Herstelleradresse

Verlag Berlin Brandenburg
Binzstraße 19
13189 Berlin
DE

Email: vertrieb@verlagberlinbrandenburg.de

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(1)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Der Philosoph Walter Benjamin…

MaWiOr aus Halle am 02.01.2020

Bewertungsnummer: 2724098

Bewertet: Buch (Paperback)

Der Philosoph Walter Benjamin (1892-1940) durchstreifte in den 1920er Jahren Berlin, das sich gerade zu einer pulsierenden Metropole entwickelte. Tage und Nächte lang flanierte er durch die Stadt. Die Leidenschaft des Spazierengehens teilte er dabei mit seinem Freund, dem Rowohlt-Lektor, Franz Hessel (1880-1941). Ihre Erlebnisse und Eindrücke hat Hessel 1929 in „Spazieren in Berlin“ veröffentlicht. „Langsam durch belebte Straßen zu gehen, ist ein besonderes Vergnügen. Man wird überspült von der Eile der andern, es ist ein Bad in der Brandung.“ - so beginnt Hessels inzwischen legendäres Berlin-Buch. Der Mediziner und Autor Gerd-Rüdiger Erdmann hat sich nun nach fast hundert Jahren aufgemacht und Orte besucht, die beiden Flaneure beschrieben oder die eine Rolle in ihrem Leben gespielt haben. Damit soll das Vergangene im Gegenwärtigen gezeigt werden. Zunächst beleuchtet Erdmann die Flanerie seiner beiden Vorbilder etwas genauer. Beide waren eigentlich „schlechte Fußgänger“ und so schlug sich die Gemächlichkeit auch in der Schilderung ihrer Eindrücke des bürgerlichen Lebens wider. In den folgenden, knapp zwanzig Erkundungen besucht Erdmann literarische Orte in Berlin der 1920er Jahre. Eine Station ist u.a. die Eislebener Straße 13, wo Bertolt Brecht Anfang des Jahrzehnts einige Monate gelebt hatte. Benjamin widmete später Brecht eine seiner Rundfunkarbeiten. Marlene Dietrich wohnte von 1908 bis 1914 in der Tauentzienstraße. Hessel beschrieb die Schauspielerin als Berliner Kind, das durch den Film „Marokko“ in den USA berühmt wurde. Mascha Kaléko hatte ab 1929 in der „Vossischen Zeitung“ und im „Berliner Tageblatt“ Gedichte veröffentlicht. Hessel holte sie schließlich zum Rowohlt-Verlag. Natürlich sucht Erdmann auch Orte auf, die mit den Berliner Lebensjahren von Hessel und Benjamin in Verbindung stehen. Im letzten Kapitel berichtet er von den letzten Lebensjahren der beiden Flaneure: Benjamin verließ 1933 Deutschland und nahm sich 1940 bei der Flucht von Frankreich ins rettende Spanien das Leben. Hessel kehrte erst 1938 Berlin den Rücken, kam aber später in Südfrankreich in ein Internierungslager und starb nach der Entlassung an den Folgen der Lagerhaft. Mit seinen Spaziergängen stellt Erdmann dem Leser nicht nur die beiden Flaneure Benjamin und Hessel vor, sondern führt auch durch das Berlin der 1920er Jahre. Eine unterhaltsame Lektüre und Anregung für eigene Erkundungs-Spaziergänge.

Der Philosoph Walter Benjamin…

MaWiOr aus Halle am 02.01.2020
Bewertungsnummer: 2724098
Bewertet: Buch (Paperback)

Der Philosoph Walter Benjamin (1892-1940) durchstreifte in den 1920er Jahren Berlin, das sich gerade zu einer pulsierenden Metropole entwickelte. Tage und Nächte lang flanierte er durch die Stadt. Die Leidenschaft des Spazierengehens teilte er dabei mit seinem Freund, dem Rowohlt-Lektor, Franz Hessel (1880-1941). Ihre Erlebnisse und Eindrücke hat Hessel 1929 in „Spazieren in Berlin“ veröffentlicht. „Langsam durch belebte Straßen zu gehen, ist ein besonderes Vergnügen. Man wird überspült von der Eile der andern, es ist ein Bad in der Brandung.“ - so beginnt Hessels inzwischen legendäres Berlin-Buch. Der Mediziner und Autor Gerd-Rüdiger Erdmann hat sich nun nach fast hundert Jahren aufgemacht und Orte besucht, die beiden Flaneure beschrieben oder die eine Rolle in ihrem Leben gespielt haben. Damit soll das Vergangene im Gegenwärtigen gezeigt werden. Zunächst beleuchtet Erdmann die Flanerie seiner beiden Vorbilder etwas genauer. Beide waren eigentlich „schlechte Fußgänger“ und so schlug sich die Gemächlichkeit auch in der Schilderung ihrer Eindrücke des bürgerlichen Lebens wider. In den folgenden, knapp zwanzig Erkundungen besucht Erdmann literarische Orte in Berlin der 1920er Jahre. Eine Station ist u.a. die Eislebener Straße 13, wo Bertolt Brecht Anfang des Jahrzehnts einige Monate gelebt hatte. Benjamin widmete später Brecht eine seiner Rundfunkarbeiten. Marlene Dietrich wohnte von 1908 bis 1914 in der Tauentzienstraße. Hessel beschrieb die Schauspielerin als Berliner Kind, das durch den Film „Marokko“ in den USA berühmt wurde. Mascha Kaléko hatte ab 1929 in der „Vossischen Zeitung“ und im „Berliner Tageblatt“ Gedichte veröffentlicht. Hessel holte sie schließlich zum Rowohlt-Verlag. Natürlich sucht Erdmann auch Orte auf, die mit den Berliner Lebensjahren von Hessel und Benjamin in Verbindung stehen. Im letzten Kapitel berichtet er von den letzten Lebensjahren der beiden Flaneure: Benjamin verließ 1933 Deutschland und nahm sich 1940 bei der Flucht von Frankreich ins rettende Spanien das Leben. Hessel kehrte erst 1938 Berlin den Rücken, kam aber später in Südfrankreich in ein Internierungslager und starb nach der Entlassung an den Folgen der Lagerhaft. Mit seinen Spaziergängen stellt Erdmann dem Leser nicht nur die beiden Flaneure Benjamin und Hessel vor, sondern führt auch durch das Berlin der 1920er Jahre. Eine unterhaltsame Lektüre und Anregung für eigene Erkundungs-Spaziergänge.

Kundinnen und Kunden meinen

Zwei Flaneure in Berlin

von Gerd-Rüdiger Erdmann

0 Bewertungen filtern

  • Produktbild: Zwei Flaneure in Berlin