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Die Zeit des Nationalsozialismus Band 23489

Anmerkungen zu Hitler

Ausgezeichnet mit dem Friedrich-Schiedel-Literaturpreis 1983

Buch (Gebundene Ausgabe)

16,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Bis heute hat dieses zuerst 1978 erschienene Buch nichts von seiner Bedeutung verloren. Wie keine zweite Darstellung über den Nationalsozialismus leisten die «Anmerkungen zu Hitler» einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis deutscher Vergangenheit – und damit auch der Gegenwart. Seinen Autor hat dieses Buch auf einen Schlag weltberühmt gemacht. Haffners führt an einer der dunkelsten Gestalten deutscher Geschichte vor, dass es eben nicht einen zwangsläufigen Gang der Geschichte gibt, der unausweichlich in die Katastrophe führt, sondern dass es Menschen und Persönlichkeiten sind, die den Gang der Geschichte beeinflussen und auf die es ankommt.

Sebastian Haffner, geboren 1907 in Berlin, war promovierter Jurist. Er emigrierte 1938 nach England und arbeitete als freier Journalist für den «Observer». 1954 kehrte er nach Deutschland zurück, schrieb zunächst für die «Welt», später für den «Stern». Sebastian Haffner starb 1999.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.03.2019

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.03.2019

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/2 cm

Gewicht

286 g

Auflage

1. Auflage, Neuausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00108-7

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Absolutes Standardwerk zu Hitler

Peter Ball aus Krefeld am 05.01.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn man einige der zuhauf erhältlichen Hitler-Biografien gelesen hat, so kommt man zunächst nicht im Traum darauf, daß eine fundierte Analyse dieser völlig verkorksten Persönlichkeit auch auf weniger als tausend Seiten möglich wäre. Umso mehr beeindruckt Sebastian Haffner mit seinem „kleinen Buch“, in dem er Verbrechen Hitlers aber auch seine Erfolge und Leistungen beschreibt, was bei Erscheinen des Buches in den Siebzigern für großes Aufsehen gesorgt hat (und wohl auch heute noch Erstaunen auslöst). Haffner klagt nicht an, er analysiert sehr kühl und erkennt in Hitler einen Nicht-Staatsmann, der, aufgrund seiner Tendenz (oder Intention), Wehrmacht, Partei und SS verantwortungsüberschneidend nebeneinander existieren zu lassen- und völliger Ignoranz der Frage seiner Nachfolge, bereits vor dem Krieg damit begann, Deutschland nachhaltig zu schädigen. Den pathologischen Hass auf Juden und den daraus folgenden Holocaust brandmarkt Haffner als das Jahrhundertverbrechen, das es war – und legt auch dar, dass es gerade Juden waren, die sich über Jahrhunderte als die treuesten Freunde der Deutschen erwiesen haben. Hitlers berüchtigter Nero-Befehl, mit dem er 1945 anordnete, dem Feind nur noch verbrannte Erde zu hinterlassen, da sich das deutsche Volk als zu schwach und nicht „überlebenswürdig“ gezeigt habe, demonstriert nach Haffner nochmals den zerstörerischen Vorsatz Hitlers, der damit viel grausamer war als die Intention der Alliierten Mächte nach der Kapitulation. Sprachlich sind die „Anmerkungen“ ein Meisterwerk, das in seiner Gattung höchstens mit Joachim Fests Biografie Hitlers zu vergleichen ist. Haffner erzählt mit einem Eifer, der ansteckend ist und dem Leser mit jeder schon gelesenen Seite klarmacht, wie wichtig dieses Thema für jeden ist – gerade in unserer heutigen, politisch turbulenten Zeit. Sehr empfehlenswert!

Absolutes Standardwerk zu Hitler

Peter Ball aus Krefeld am 05.01.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn man einige der zuhauf erhältlichen Hitler-Biografien gelesen hat, so kommt man zunächst nicht im Traum darauf, daß eine fundierte Analyse dieser völlig verkorksten Persönlichkeit auch auf weniger als tausend Seiten möglich wäre. Umso mehr beeindruckt Sebastian Haffner mit seinem „kleinen Buch“, in dem er Verbrechen Hitlers aber auch seine Erfolge und Leistungen beschreibt, was bei Erscheinen des Buches in den Siebzigern für großes Aufsehen gesorgt hat (und wohl auch heute noch Erstaunen auslöst). Haffner klagt nicht an, er analysiert sehr kühl und erkennt in Hitler einen Nicht-Staatsmann, der, aufgrund seiner Tendenz (oder Intention), Wehrmacht, Partei und SS verantwortungsüberschneidend nebeneinander existieren zu lassen- und völliger Ignoranz der Frage seiner Nachfolge, bereits vor dem Krieg damit begann, Deutschland nachhaltig zu schädigen. Den pathologischen Hass auf Juden und den daraus folgenden Holocaust brandmarkt Haffner als das Jahrhundertverbrechen, das es war – und legt auch dar, dass es gerade Juden waren, die sich über Jahrhunderte als die treuesten Freunde der Deutschen erwiesen haben. Hitlers berüchtigter Nero-Befehl, mit dem er 1945 anordnete, dem Feind nur noch verbrannte Erde zu hinterlassen, da sich das deutsche Volk als zu schwach und nicht „überlebenswürdig“ gezeigt habe, demonstriert nach Haffner nochmals den zerstörerischen Vorsatz Hitlers, der damit viel grausamer war als die Intention der Alliierten Mächte nach der Kapitulation. Sprachlich sind die „Anmerkungen“ ein Meisterwerk, das in seiner Gattung höchstens mit Joachim Fests Biografie Hitlers zu vergleichen ist. Haffner erzählt mit einem Eifer, der ansteckend ist und dem Leser mit jeder schon gelesenen Seite klarmacht, wie wichtig dieses Thema für jeden ist – gerade in unserer heutigen, politisch turbulenten Zeit. Sehr empfehlenswert!

So objektiv wie es im Falle Hitler nur geht

Daniel Keck aus Karlsruhe am 24.01.2011

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Buch, welches sich wirklich merkbar von der Literaturflut über die Person Hitler abhebt. Nicht von vorneherein die Person verurteilend sondern so nüchtern es in diesem Fall wohl nur geht die Ereignisse bewertend. Frei vom Zwang des inszenierten Entsetzens bleibt die Bewertung letztlich dem Leser überlassen. Große Geschichtsliteratur im Kleinformat!

So objektiv wie es im Falle Hitler nur geht

Daniel Keck aus Karlsruhe am 24.01.2011
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Buch, welches sich wirklich merkbar von der Literaturflut über die Person Hitler abhebt. Nicht von vorneherein die Person verurteilend sondern so nüchtern es in diesem Fall wohl nur geht die Ereignisse bewertend. Frei vom Zwang des inszenierten Entsetzens bleibt die Bewertung letztlich dem Leser überlassen. Große Geschichtsliteratur im Kleinformat!

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