Wenn man den Himmel umdreht, ist er ein Meer

Wenn man den Himmel umdreht, ist er ein Meer

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2019

Verlag

Berlin Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,2/12,1/2,6 cm

Beschreibung

Rezension

"Detailliert und mit grimmigen Humor schildert die Autorin den Krankenhausalltag, die Atmosphäre bei der Dialyse, aber auch die Reaktion von Freunden und Verwandten." ("Hannoversche Allgemeine")
»Tabea Hertzog erzählt ihre eigene, wahre Geschichte und schildert ihre Beobachtungen aus der Welt der Kranken und Gesunden.« ("Grazia Online")
"Der Stil ist humorvoll-distanziert, der Zugang reflektiert und optimistisch. Nicht nur für Leser_innen zu empfehlen, die sich in einer ähnlichen Lage befinden." ("Weiberdiwan")
»Ein sehr lesenswertes und persönliches Buch, sehr wohl auch für Ärzte und Pflegende!« ("Hessisches Ärzteblatt")
»Ein Buch so schön wie sein Titel, schwer und gleichzeitig doch ganz leicht.« ("Saarländischer Rundfunk")
"Ein nachdenkliches und mutiges Debüt." ("buchreport express")
"...unaufgeregt und trotzdem emotional, leicht und trotzdem an den richtigen Stellen schwer genug, damit die Geschichte einem nahegeht." ("WDR 1")
"Ein emotionales Thema" ("Elle Online")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2019

Verlag

Berlin Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,2/12,1/2,6 cm

Gewicht

331 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8270-1390-3

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Wenn man den Himmel umdreht, ist er ein Meer

leseratte1310 am 15.07.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn man Ende zwanzig ist, dann liegt das Leben noch vor einem, glaubt man. Aber es kann auch ganz anders kommen. Das erfährt Tabea wenige Tage vor ihrem dreißigsten Geburtstag. Da erhält sie nämlich eine dramatische Diagnose: Chronische Niereninsuffizienz. Das wirft ihre Pläne über den Haufen. Sie muss sich neu sortieren. Doch dann kommt die nächste schlechte Nachricht. Ihre Werte werden schlechter. Erst einmal benötigt sie regelmäßige Dialyse und zudem eine Spenderniere. Die Autorin Tabea Herzog erzählt in diesem Buch ihre eigene Geschichte. Das macht sie auf eine beeindruckende distanzierte Art. Obwohl die traurigen Seiten auch ihren Platz haben, blitzt auch immer wieder Humor auf. Man erfährt sehr viel darüber, wie es ist mit der Dialyse zu leben, die einen überlesen lässt, aber auch mit vielen Einschränkungen verbunden ist. Man spürt die Zweifel, wenn es um die Spende der Niere geht – nicht nur beim Spender, sondern auch bei der Person, deren leben von dieser Spende abhängt. Es ist eine sehr intime Geschichte, die einen zum Nachdenken bringt. Rückblicke in die Vergangenheit machen verständlicher, warum manches so läuft, wie es gerade geschieht. Tabea ist bei ihrer Mutter aufgewachsen. Zum Vater hat sie viele Jahre keinen Kontakt, erst kurz zuvor gab es eine vorsichtige Annäherung, dennoch ist ihr der Mann noch fremd. Als es dann um eine Nierenspende geht, ist der Vater trotz Ängsten bereit zu spenden. Ihre Mutter hält sich fern und ist sehr auf sich selbst fixiert. In diesem Moment, in dem Tabea Unterstützung braucht, ist sie ziemlich auf sich alleine gestellt. Aber sie ist auch ein Mensch der nicht sehr nahbar ist, das ändert sich erst mit der Zeit. Ich hatte mit ihr meine Schwierigkeiten. Als Person kam sie mir nicht so nahe, obwohl ich natürlich mit ihr gefühlt habe. Niemand möchte so etwas durchmachen müssen. Tabea ist auf jeden Fall eine starke Frau, die darum kämpft, ihr Leben wieder unbeschwert leben zu können. Eine sehr emotionale Geschichte, die nachdenklich stimmt.

Wenn man den Himmel umdreht, ist er ein Meer

leseratte1310 am 15.07.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn man Ende zwanzig ist, dann liegt das Leben noch vor einem, glaubt man. Aber es kann auch ganz anders kommen. Das erfährt Tabea wenige Tage vor ihrem dreißigsten Geburtstag. Da erhält sie nämlich eine dramatische Diagnose: Chronische Niereninsuffizienz. Das wirft ihre Pläne über den Haufen. Sie muss sich neu sortieren. Doch dann kommt die nächste schlechte Nachricht. Ihre Werte werden schlechter. Erst einmal benötigt sie regelmäßige Dialyse und zudem eine Spenderniere. Die Autorin Tabea Herzog erzählt in diesem Buch ihre eigene Geschichte. Das macht sie auf eine beeindruckende distanzierte Art. Obwohl die traurigen Seiten auch ihren Platz haben, blitzt auch immer wieder Humor auf. Man erfährt sehr viel darüber, wie es ist mit der Dialyse zu leben, die einen überlesen lässt, aber auch mit vielen Einschränkungen verbunden ist. Man spürt die Zweifel, wenn es um die Spende der Niere geht – nicht nur beim Spender, sondern auch bei der Person, deren leben von dieser Spende abhängt. Es ist eine sehr intime Geschichte, die einen zum Nachdenken bringt. Rückblicke in die Vergangenheit machen verständlicher, warum manches so läuft, wie es gerade geschieht. Tabea ist bei ihrer Mutter aufgewachsen. Zum Vater hat sie viele Jahre keinen Kontakt, erst kurz zuvor gab es eine vorsichtige Annäherung, dennoch ist ihr der Mann noch fremd. Als es dann um eine Nierenspende geht, ist der Vater trotz Ängsten bereit zu spenden. Ihre Mutter hält sich fern und ist sehr auf sich selbst fixiert. In diesem Moment, in dem Tabea Unterstützung braucht, ist sie ziemlich auf sich alleine gestellt. Aber sie ist auch ein Mensch der nicht sehr nahbar ist, das ändert sich erst mit der Zeit. Ich hatte mit ihr meine Schwierigkeiten. Als Person kam sie mir nicht so nahe, obwohl ich natürlich mit ihr gefühlt habe. Niemand möchte so etwas durchmachen müssen. Tabea ist auf jeden Fall eine starke Frau, die darum kämpft, ihr Leben wieder unbeschwert leben zu können. Eine sehr emotionale Geschichte, die nachdenklich stimmt.

Mehr davon versprochen

Bewertung am 28.05.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kurz vor ihrem 30. Geburtstag erhält die Autorin die Diagnose Niereninsuffizienz, deren Folgen sie in diesem Buch dem Leser näher bringen will. Man wird direkt in die Situation geworfen, ohne zu erfahren, wie es dazu gekommen ist, was das Verständnis erschwert. Die Sätze sind kurz, abgehackt, nüchtern und sehr sachlich. Dazwischen werden ab und zu einige medizinische Informationen gestreut. Manchmal entsteht für mich so der Eindruck, ein Sachbuch und keines mit autobiografischem Hintergrund zu lesen. Erschwerend kommt hinzu, tatsächliches Geschehen von Rückblenden oder Fantasien zu unterscheiden, da sich die Absätze ohne Einschub aneinander reihen. Ebenso sind die gelegentlich eingeschobenen Fragmente von SMS oder Dialogen wie aus einem Drehbuch weder förderlich für den Lesefluss noch das Verständnis der Handlung oder Personen. Die Emotionen kommen bei einem solchen Schicksal eindeutig zu kurz. Die Hauptfigur lebt wie in einer Kapsel, lässt niemanden an sich heran und scheint für mich zu Gefühlen nicht fähig. Selbst ihren Vater, der ihr eine Niere spendet, scheint sie links liegen zu lassen. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass so ein Schicksal spurlos an einem vorbeigeht. Es muss sicher nicht in gefühlsduseliges Schreiben ausarten, aber etwas mehr hätte ich mir schon erhofft. Da es mir so unmöglich war, Zugang zu ihr zu finden, hat mich dieses Buch wider Erwarten weder berührt noch bewegt.

Mehr davon versprochen

Bewertung am 28.05.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kurz vor ihrem 30. Geburtstag erhält die Autorin die Diagnose Niereninsuffizienz, deren Folgen sie in diesem Buch dem Leser näher bringen will. Man wird direkt in die Situation geworfen, ohne zu erfahren, wie es dazu gekommen ist, was das Verständnis erschwert. Die Sätze sind kurz, abgehackt, nüchtern und sehr sachlich. Dazwischen werden ab und zu einige medizinische Informationen gestreut. Manchmal entsteht für mich so der Eindruck, ein Sachbuch und keines mit autobiografischem Hintergrund zu lesen. Erschwerend kommt hinzu, tatsächliches Geschehen von Rückblenden oder Fantasien zu unterscheiden, da sich die Absätze ohne Einschub aneinander reihen. Ebenso sind die gelegentlich eingeschobenen Fragmente von SMS oder Dialogen wie aus einem Drehbuch weder förderlich für den Lesefluss noch das Verständnis der Handlung oder Personen. Die Emotionen kommen bei einem solchen Schicksal eindeutig zu kurz. Die Hauptfigur lebt wie in einer Kapsel, lässt niemanden an sich heran und scheint für mich zu Gefühlen nicht fähig. Selbst ihren Vater, der ihr eine Niere spendet, scheint sie links liegen zu lassen. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass so ein Schicksal spurlos an einem vorbeigeht. Es muss sicher nicht in gefühlsduseliges Schreiben ausarten, aber etwas mehr hätte ich mir schon erhofft. Da es mir so unmöglich war, Zugang zu ihr zu finden, hat mich dieses Buch wider Erwarten weder berührt noch bewegt.

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Wenn man den Himmel umdreht, ist er ein Meer

von Tabea Hertzog

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