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Das Echo der Wahrheit

Das Echo der Wahrheit

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Beschreibung

Eines Tages macht der New Yorker Psychiater Dr. James Cobb die unerwartete Bekanntschaft des Multimillionärs Joshua Fleischer. Fleischer leidet an einer unheilbaren Krankheit und bittet Cobb eindringlich, für einige Tage zu ihm nach Maine zu kommen. Als Cobb dort eintrifft, erfährt er, dass der vom Tod gezeichnete Mann eine schwere Last mit sich trägt: Er hat Angst, in den Mord an einer jungen Frau verwickelt zu sein, mit der er vor vielen Jahren einen Abend in einem Pariser Hotelzimmer verbracht hat. Seine Erinnerungen sind aber bruchstückhaft, und deshalb soll Cobb ihm helfen, endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen. Noch kann Cobb allerdings nicht ahnen, dass damit die verdrängten Dämonen seiner eigenen Vergangenheit zum Leben wiedererwachen …

»Es wäre ein wenig absurd, schon im April den Krimi des Jahres erküren zu wollen. Zugleich aber ist schwer vorstellbar, dass da noch einer kommt, der besser ist als dieser.« ("Luzerner Zeitung")
»Schlicht und einfach fabelhaft ist dieser Roman.« ("Münchner Merkur")
»Mit jeder Seite steigt die Spannung.« ("Stern")
»Derart spannend erzählt, dass man gerne noch mehr davon gelesen hätte.« ("Stern")
»Erzählweise und Sprache sind von hoher literarischer Qualität.« ("St. Galler Tagblatt")
»Nach ›Das Buch der Spiegel‹ hat Eugene Chirovici den nächsten Roman geschrieben, den man nicht aus der Hand legen kann.« ("Kronen Zeitung")
»Ein brillanter Rätsel-Roman.« ("Playboy")

Eugene Chirovici stammt aus einer rumänisch-ungarisch-deutschen Familie aus Transsilvanien und wohnt heute mit seiner Frau in Florenz. In Rumänien hat er sehr erfolgreiche Romane veröffentlicht. Sein erster Roman in englischer Sprache, »Das Buch der Spiegel«, hat für eine internationale Sensation gesorgt und wurde in 38 Länder verkauft..
Silvia Morawetz, geb. 1954 in Gera, studierte Anglistik, Amerikanistik und Germanistik und ist die Übersetzerin von u.a. Janice Galloway, James Kelman, Hilary Mantel, Joyce Carol Oates und Anne Sexton. Sie erhielt Stipendien des Deutschen Übersetzerfonds, des Landes Baden-Württemberg und des Landes Niedersachsen.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl

320

Erscheinungsdatum

11.03.2019

Sprache

Deutsch

EAN

9783442314508

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl

320

Erscheinungsdatum

11.03.2019

Sprache

Deutsch

EAN

9783442314508

Verlag

Goldmann

Maße (L/B/H)

22,1/14,4/3,2 cm

Gewicht

528 g

Originaltitel

Bad Blood

Übersetzer

  • Silvia Morawetz
  • Werner Schmitz

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"Überraschungsbuch im Monat April!"

MeinLesezauber am 27.06.2019

Cover: Das Cover ziert eine Nebengasse in Paris. Schwarzweiß liegt die Straße bis auf einen einzigen alten Fußgänger einsam dar. Er trägt sich müde und kraftlos die Straße hinauf. Inhalt: Wir schreiben das Jahr 1976. Es ist das wunderschöne und romantische Paris. Ein junger Mann eilt durch die Straßen der Stadt der Liebe. Er möchte sie so schnell wie möglich verlassen. Dann ein Zeitsprung in die Gegenwart. Die Koryphäe Dr. Cobb hält einen Vortrag Hypnose. Gespannt lauschen im seine Zuhörer. So auch der Multimillionär Joshua Fleischer. Auf dem Weg in sein Hotel fängt dieser Dr. Cobb vor seinem Taxi ab. Er bittet um ein privates Treffen, doch der Psychiater lehnt ab. Wenige Tage nach der Begegnung erhält Dr. Cobb eine E-Mail von Fischer. In dieser bittet er Cobb auf sein Anwesen nach Main zu kommen. Cobb soll ihn unter Hypnose setzen und ihm so evtl. endlich eine Antwort auf seine immer währende Frage beantworten: IST ER EIN MÖRDER? Der Psychiater stimmt dem Angebot zu und macht sich auf den Weg nach Main und quartiert sich in dem Anwesen ein. Zuerst erzählt ihm Joshua Fischer aus seiner Vergangenheit. Dann kommt es zur Hypnose und mit dieser holt auch Cobb seine Vergangenheit wieder ein und hinterlässt tiefe Spuren. Fazit: Der Einstieg durch einen spannenden Prolog, der bereits viel Raum für Spekulationen lässt, nimmt einen sofort ein. Hinzukommt die äußerst authentisch wiedergegebene Ich-Perspektive, die der Autor für seinen Protagonisten verwendet. Es ist, als wäre der Leser ein Teil von Dr. Cobb. Er ist ein intelligenter und kompetenter Psychiater, nicht ganz fehlerfrei aber dennoch wirkt der durchaus kompetent. Es ist sehr interessant ein Teil von ihm zu sein. Durch seine Neugierde seine Forschungen weiter voranzutreiben und zu Joshua Fischer zu reisen, ihn zu hypnotisieren, bringt die Story auf ein neues Level. Zunächst lässt sich annehmen, dass die Hypnose im Zentrum dieses Buches steht, doch schnell wird einem bewusst, dass es hier nur um den Storyaufbau geht. Zunächst erzählt der kranke Fischer aus seiner Vergangenheit. Seinen Werdegang bzw. bisherigen Lebensweg. Als die Hypnosesitzung scheitert und Dr. Cobb wieder abreist, kann dieser sich nicht von den Erzählungen Fischers abwenden. Zu sehr erinnern sie ihn an seine eigenen schmerzlichen Erfahrungen und Verluste die er in der Vergangenheit machen musste. Da auch eine Koryphäe mal an die Grenzen der Machbarkeit stößt, beauftragt Dr. Cobb einen bekannten Privatdetektiv. Dieser macht einen für mich phänomenalen Fund, der gegen Mitte des Buches noch einmal eine absolute Wendung bringt. Denn dem Psychiater wird ein Tagebuch ausgehändigt. In diesem Tagebuch schreibt der ehemalige Besitzer jenes nieder, was er einmal auf Notizen gefunden hat. Einfach genial und bringt das Spannungslevel auf ein Höchstmaß. Dieses Buch war mein Highlight im April. Ein absolut gelungener und sehr intensiver Spannungsroman. 5 Sterne.

"Überraschungsbuch im Monat April!"

MeinLesezauber am 27.06.2019

Cover: Das Cover ziert eine Nebengasse in Paris. Schwarzweiß liegt die Straße bis auf einen einzigen alten Fußgänger einsam dar. Er trägt sich müde und kraftlos die Straße hinauf. Inhalt: Wir schreiben das Jahr 1976. Es ist das wunderschöne und romantische Paris. Ein junger Mann eilt durch die Straßen der Stadt der Liebe. Er möchte sie so schnell wie möglich verlassen. Dann ein Zeitsprung in die Gegenwart. Die Koryphäe Dr. Cobb hält einen Vortrag Hypnose. Gespannt lauschen im seine Zuhörer. So auch der Multimillionär Joshua Fleischer. Auf dem Weg in sein Hotel fängt dieser Dr. Cobb vor seinem Taxi ab. Er bittet um ein privates Treffen, doch der Psychiater lehnt ab. Wenige Tage nach der Begegnung erhält Dr. Cobb eine E-Mail von Fischer. In dieser bittet er Cobb auf sein Anwesen nach Main zu kommen. Cobb soll ihn unter Hypnose setzen und ihm so evtl. endlich eine Antwort auf seine immer währende Frage beantworten: IST ER EIN MÖRDER? Der Psychiater stimmt dem Angebot zu und macht sich auf den Weg nach Main und quartiert sich in dem Anwesen ein. Zuerst erzählt ihm Joshua Fischer aus seiner Vergangenheit. Dann kommt es zur Hypnose und mit dieser holt auch Cobb seine Vergangenheit wieder ein und hinterlässt tiefe Spuren. Fazit: Der Einstieg durch einen spannenden Prolog, der bereits viel Raum für Spekulationen lässt, nimmt einen sofort ein. Hinzukommt die äußerst authentisch wiedergegebene Ich-Perspektive, die der Autor für seinen Protagonisten verwendet. Es ist, als wäre der Leser ein Teil von Dr. Cobb. Er ist ein intelligenter und kompetenter Psychiater, nicht ganz fehlerfrei aber dennoch wirkt der durchaus kompetent. Es ist sehr interessant ein Teil von ihm zu sein. Durch seine Neugierde seine Forschungen weiter voranzutreiben und zu Joshua Fischer zu reisen, ihn zu hypnotisieren, bringt die Story auf ein neues Level. Zunächst lässt sich annehmen, dass die Hypnose im Zentrum dieses Buches steht, doch schnell wird einem bewusst, dass es hier nur um den Storyaufbau geht. Zunächst erzählt der kranke Fischer aus seiner Vergangenheit. Seinen Werdegang bzw. bisherigen Lebensweg. Als die Hypnosesitzung scheitert und Dr. Cobb wieder abreist, kann dieser sich nicht von den Erzählungen Fischers abwenden. Zu sehr erinnern sie ihn an seine eigenen schmerzlichen Erfahrungen und Verluste die er in der Vergangenheit machen musste. Da auch eine Koryphäe mal an die Grenzen der Machbarkeit stößt, beauftragt Dr. Cobb einen bekannten Privatdetektiv. Dieser macht einen für mich phänomenalen Fund, der gegen Mitte des Buches noch einmal eine absolute Wendung bringt. Denn dem Psychiater wird ein Tagebuch ausgehändigt. In diesem Tagebuch schreibt der ehemalige Besitzer jenes nieder, was er einmal auf Notizen gefunden hat. Einfach genial und bringt das Spannungslevel auf ein Höchstmaß. Dieses Buch war mein Highlight im April. Ein absolut gelungener und sehr intensiver Spannungsroman. 5 Sterne.

Spiel mit Illusionen und Wahrheit

Bewertung aus Stuttgart am 11.06.2019

Der Psychiater Cobb wird angefragt, dem Multimillionär Joshua Fleischer zu helfen, der sich mir seinen Erinnerungen plagt. Fleischer ist todkrank und befürchtet, vor vielen Jahren in den Tod einer jungen Frau verwickelt gewesen zu sein. Cobb soll ihm helfen, die Wahrheit herauszufinden. Doch dabei weckt der Psychiater seine eigenen verdrängten Dämonen. "Wahrheit ist ein großes Wort. Wissen Sie, wie es ist, wenn man aus einem Albtraum erwacht und Dinge und Bilder aus dem bösen Traum leibhaftig vor sich sieht? Nach einer Weile kann man kaum noch zwischen Traum und Leben unterscheiden." (S. 304) Das ist für den Autor Eugene Chirovici in diesem Buch Programm: Er spielt gekonnt mit Traum und Wahrheit, dass nicht nur sein Protagonist, sondern auch der Leser sich im Wirrwarr der Illusionen und der Wahrheit zurechtfinden muss. Immer wieder tauchen neue Aspekte der Geschichte auf, Bruchstücke, die scheinbar überhaupt nicht mit dem Rest zusammen passen wollen. Überraschend ist es, wie letztendlich die Geschichte diese unpassenden Teile zu einem Stück zusammen fügt. Wenn auch manchmal etwas langatmig geraten, zeigt dieses Buch ein überraschendes und gleichzeitig überzeugendes Spiel mit Illusionen und Wahrheit, dass ich es gerne weiter empfehle.

Spiel mit Illusionen und Wahrheit

Bewertung aus Stuttgart am 11.06.2019

Der Psychiater Cobb wird angefragt, dem Multimillionär Joshua Fleischer zu helfen, der sich mir seinen Erinnerungen plagt. Fleischer ist todkrank und befürchtet, vor vielen Jahren in den Tod einer jungen Frau verwickelt gewesen zu sein. Cobb soll ihm helfen, die Wahrheit herauszufinden. Doch dabei weckt der Psychiater seine eigenen verdrängten Dämonen. "Wahrheit ist ein großes Wort. Wissen Sie, wie es ist, wenn man aus einem Albtraum erwacht und Dinge und Bilder aus dem bösen Traum leibhaftig vor sich sieht? Nach einer Weile kann man kaum noch zwischen Traum und Leben unterscheiden." (S. 304) Das ist für den Autor Eugene Chirovici in diesem Buch Programm: Er spielt gekonnt mit Traum und Wahrheit, dass nicht nur sein Protagonist, sondern auch der Leser sich im Wirrwarr der Illusionen und der Wahrheit zurechtfinden muss. Immer wieder tauchen neue Aspekte der Geschichte auf, Bruchstücke, die scheinbar überhaupt nicht mit dem Rest zusammen passen wollen. Überraschend ist es, wie letztendlich die Geschichte diese unpassenden Teile zu einem Stück zusammen fügt. Wenn auch manchmal etwas langatmig geraten, zeigt dieses Buch ein überraschendes und gleichzeitig überzeugendes Spiel mit Illusionen und Wahrheit, dass ich es gerne weiter empfehle.

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Das Echo der Wahrheit

Der Multimillionär Joshua Fleischer weiß, dass er bald sterben wird. Er engagiert den bekannten Psychiater Dr. James Cobb, da ihn das Gewissen plagt, ob er Mitschuld am Tod einer jungen Frau hat, mit der er vor vielen Jahren eine Nacht im Hotel verbrachte. Fleischer kann sich nur noch sehr vage an die Ereignisse jener Nacht erinnern, weshalb er nicht auschließen kann, in den Mord verwickelt gewesen zu sein. Durch Hypnose soll Cobb versuchen herauszufinden was damals wirklich geschehen ist. Doch nicht nur bei Fleischer kommen verdrängte Erinnerungen wieder auf...
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Das Echo der Wahrheit

Der Multimillionär Joshua Fleischer weiß, dass er bald sterben wird. Er engagiert den bekannten Psychiater Dr. James Cobb, da ihn das Gewissen plagt, ob er Mitschuld am Tod einer jungen Frau hat, mit der er vor vielen Jahren eine Nacht im Hotel verbrachte. Fleischer kann sich nur noch sehr vage an die Ereignisse jener Nacht erinnern, weshalb er nicht auschließen kann, in den Mord verwickelt gewesen zu sein. Durch Hypnose soll Cobb versuchen herauszufinden was damals wirklich geschehen ist. Doch nicht nur bei Fleischer kommen verdrängte Erinnerungen wieder auf...

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Ein reicher Gutmensch lässt sich von einem Psychiater hypnotisieren, um sich an den Abend zu erinnern, an dem seine Geliebte ermordet wurde. Auch in seinem zweiten Buch führt uns Chirovici über verschlungene Pfade zur Wahrheit, die so keiner kommen sah.
5/5

Ein reicher Gutmensch lässt sich von einem Psychiater hypnotisieren, um sich an den Abend zu erinnern, an dem seine Geliebte ermordet wurde. Auch in seinem zweiten Buch führt uns Chirovici über verschlungene Pfade zur Wahrheit, die so keiner kommen sah.

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