Der weihnachtliche Liebesroman vom Erfolgsautorenduo Dana Summer & Loki Miller.
Den Verlobten an Heiligabend beim Fremdgehen zu erwischen, ist ein guter Grund, Weihnachten zu hassen.
Charity Davies wurde betrogen - und ganz England weiß davon. Denn Charity ist nicht irgendwer. Sie ist die Tochter eines Supermodels und ihr desaströses Liebesleben immer eine Schlagzeile wert. Um endlich ein normales Leben führen zu können, beschließt sie, London zu verlassen.
Das ruhige Dorf ihrer Grandma scheint für einen Neuanfang wie geschaffen. Dort gibt es nichts, was sie von der Eröffnung ihres Geschenkeladens ablenken könnte.
Bis sie William begegnet, der ebenfalls neu im Dorf ist und so ganz anders, als Charity zunächst angenommen hat. Der verboten heiße Reverend lehrt sie, wieder an sich selbst und die Liebe zu glauben.
Bis die Vergangenheit beide einholt ...
"Vanilleküsse schmecken besser" ist ein eigenständiger, in sich abgeschlossener weihnachtlicher Liebesroman. Fans von "Schokoküsse unterm Mistelzweig" können sich aber auf ein Wiedersehen mit liebgewonnenen Charakteren freuen.
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Neue Wege könne steinig sein, lohnen sich aber zu gehen
Nicole_Leseeule aus Am Mellensee am 26.11.2018
Bewertungsnummer: 1150852
Bewertet: eBook (ePUB)
Der neue weihnachtliche Liebesroman vom Erfolgsautorenduo Dana Summer & Loki Miller ist da. Ich muss gestehen, dass ich von beiden zuvor noch gar nichts gelesen habe, aber das wird sich ab sofort ändern, denn mit ihrem gemeinsamen Roman „Vanilleküsse schmecken besser“ konnten sie mich mehr als überzeugen.
Irgendwie habe ich erwartet, dass mich hier eine schnulzige, vielleicht etwas kitschige Weihnachtsgeschichte in einer heilen Welt trifft. Ich glaube ich habe noch nicht mal den Klappentext zuvor gelesen und ich bereue es auch nicht, denn bereits zu Beginn wurde ich schon von den unüblichen Werdegang dieser Story überrascht, die dann auch gleich mal ein Jahr lang aussetzt. Als Charity dann später zu ihrer Grany zieht und alles was dort so vor sich geht, habe ich mich die ganze Zeit wie in einer amerikanischen Serie gefühlt und ich liebe so etwas. Die Geschichte selbst spielt in England, London und Umgebung.
Charity kann einem eigentlich erstmals nur leid tun. Sie möchte eigentlich nur geliebt werden und eine heile Familie um sich herum haben. Durch die Berühmtheit ihrer Mutter, muss sie schon früh mit den Kehrseiten des Ruhms zurecht kommen. Sie buhlt regelrecht um die Aufmerksamkeit ihrer Mutter und will es ihr im Grunde nur recht machen. Dabei hat sie das gar nicht nötig. Char ist ein warmherziger, ehrlicher, aufrichtiger, liebevoller und offener Typ sowie eine hübsche junge Frau, die ihren Weg im Leben gefunden hat, auch wenn es nicht nach der Nase der anderen geht. Denn sie selbst muss sich wohlfühlen und lernen, es nicht allen Recht machen zu wollen.
William ist so gar nicht der Reverend wie man ihn sich vorstellen würde. Er ist jung, gutaussehend, ein Bild von einem Mann, fährt Mottorad, treibt Kampfsport und geht auch unkonventionelle Wege, um die junge Kirche und die alten Zwänge von neuem Leben und Zielen zu überzeugen. Will hatte es nicht immer leicht im Leben und ist bereits einen harten Weg gegangen. Schafft er es die engstirnigen neuen Bewohner von neuen Wegen zu überzeugen und kann er sogar Char für sich gewinnen?
An der Geschichte selbst gefiel mir die Abwechslung, die unvorhersehbaren Wendungen und Ereignissen, der Zeitgeist und die stetige Spannung. Man fühlt sich geborgen in einer Vorweihnachtszeit, wo halt nicht alles nach Plan läuft, nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist und die durch eingeständige und auch einzigartige Charaktere sowie vor allem Nebencharaktere lebt, die man einfach lieben lernen muss. Die Lovestory ist einfühlsam und gefühlvoll, die Handlung amüsant und mit witzigen Akzenten besetz, eine romantische Ader ist enthalten, ohne es zu überspitzen oder zu übertreiben und der rote Faden zieht sich durch.
Für mich war das die perfekte Mischung aus einfallsreicher Story, spannende Umsetzung, liebevolle und charakterstarke Protagonisten und mit einem schönen sinnlichen Touch.
Der Schreibstil ist sehr angenehm mit einer wunderbaren Leichtigkeit und der Text fließt einen dadurch nur so durch die Hände. Ich wühlte mich rund um wohl beim Lesen.
Die einzelnen Kapitel haben in etwa gleichbleibende Leselängen und werden auch beiden Perspektiven von Charity und William wiedergegeben.
Das Cover ist winterlich schön, ich liebe rot, es passt wunderbar zum Gesamtbild und sogar der Titel findet sich im Buch wieder.
„Wir müssen loslassen. Denn loszulassen bedeutet zu verstehen, dass manche Menschen ein Teil deiner Vergangenheit sind, aber nicht ein Teil deines Schicksals.“
Mein Fazit: Ein wunderschöner herzerwärmender Roman über neue Wege, neues Selbstvertrauen und der Kampf für eine neue Liebe ohne zu übertreiben und dabei immer wieder zu überraschen. Genau das richtige zur Winter- und Vorweihnachtszeit.
Noch mehr Küsse ...
Bewertung aus St. Georgen am 05.11.2018
Bewertungsnummer: 1145003
Bewertet: eBook (ePUB)
Schon einmal haben die Autorinnen Dana Summer und Loki Miller uns zur Vorweihnachtszeit mit einem herzlichen Liebesroman verwöhnt. Wissen Sie noch? „Schokoküsse unterm Mistelzweig“ hieß der und handelte vom mürrischen Nate und der „süßen“ Hope („süß“ wegen der Pralinen, die sie herstellt). Und dieses Weihnachten legen die beiden Autorinnen mit „Vanilleküssen“ nach. Ho-ho-ho!
Warum erwähne ich die „Schokoküsse“ eigentlich? Richtig: Hope war damals bei ihrer Granny in einem kleinen Kaff untergekommen. Und wie das bei Großmüttern so ist, haben die meist mehrere Enkel. So auch hier: Hopes Cousine heißt Charity und lebt in London, leidet dort allerdings unter der Aufdringlichkeit zahlloser Klatschreporter, die es vor allem ihrer prominenten Mutter wegen auf Charity abgesehen haben. Als dann auch noch ihr Verlobter sie betrügt, reicht es ihr und sie sucht Schutz bei ihrer Großmutter. Und da ist ja auch Hope, die schon an Plänen für die Eröffnung eines Geschenkeladens im Ort bastelt. Wie gut, dass Charity Floristin ist.
Zur gleichen Zeit begibt sich auch ein neuer Pfarrer an jenen Ort, William, der auch vor seiner dunklen Vergangenheit flüchtet. Dumm nur, dass er in seiner neuen Gemeinde zuerst auf Charity trifft und dann doch von seinem Albtraum eingeholt wird.
Dana Summer und Loki Miller schreiben jede für sich alleine ja schon gut. Zusammen sind sie nur schwer zu toppen, weil sie sich prima ergänzen. So werden auch die „Vanilleküsse“ zu einem feinen Leckerli, das man beim Lesen genießen kann. Romantisch ist es, aber auch äußerst spannend und bisweilen etwas skurril, stets perfekt abgestimmt. Schön, dass man wieder etwas von Hope und Nate erfährt, so hat die Geschichte auch etwas Zeitloses.
Ob die gute Granny noch mehr Enkel hat? Wer weiß … Jedenfalls erwärmt die Geschichte um Charity und William das Herz, wenn es draußen stürmt und schneit. Mal wieder haben Dana und Loki eine wundervolle Begegnung liebevoll in Worte gefasst.
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