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Mehr als tausend Worte Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

39534

Erscheinungsdatum

25.03.2019

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

3692 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641223175

Beschreibung

Rezension

»Zwischen 1938 und 1945 angesiedelter Liebesroman, der vor allem durch seine Liebe zum Detail besticht.«

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

39534

Erscheinungsdatum

25.03.2019

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

3692 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641223175

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Wundervoller Roman

Michas wundervolle Welt der Buecher am 03.07.2020

Bewertungsnummer: 1347519

Bewertet: eBook (ePUB)

Meinung Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut , da ich gerne Romane aus dieser zeit lese um einfach mehr zu erfahren wie damals war zu leben, ich wurde nicht enttäuscht. Der Roman spielt in der zeit wo die NSDAP und die Judenverfolgung ein großes Thema waren von der Autorin wurde hier sehr gut recherchiert was den ganzen Roman authentisch und glaubhaft macht . Der Schreibstil hat mich gleich mitgenommen mit seiner angenehmen leichten art und der Roman war schwer aus der Hand zu legen auch wenn man ab und zu innehalten musste um das gelesene sacken zu lassen. Charaktere und Schauplätze wurden super umgesetzt man hatte alles direkt vor Augen , manches habe ich aus Neugierde nach dem lesen extra nochmals nach gegoogelt. Ein Buch das ich gerne weiterempfehle wer sich für diese Zeit interessiert

Wundervoller Roman

Michas wundervolle Welt der Buecher am 03.07.2020
Bewertungsnummer: 1347519
Bewertet: eBook (ePUB)

Meinung Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut , da ich gerne Romane aus dieser zeit lese um einfach mehr zu erfahren wie damals war zu leben, ich wurde nicht enttäuscht. Der Roman spielt in der zeit wo die NSDAP und die Judenverfolgung ein großes Thema waren von der Autorin wurde hier sehr gut recherchiert was den ganzen Roman authentisch und glaubhaft macht . Der Schreibstil hat mich gleich mitgenommen mit seiner angenehmen leichten art und der Roman war schwer aus der Hand zu legen auch wenn man ab und zu innehalten musste um das gelesene sacken zu lassen. Charaktere und Schauplätze wurden super umgesetzt man hatte alles direkt vor Augen , manches habe ich aus Neugierde nach dem lesen extra nochmals nach gegoogelt. Ein Buch das ich gerne weiterempfehle wer sich für diese Zeit interessiert

Kindertransport nach England

Bewertung am 02.04.2019

Bewertungsnummer: 403983

Bewertet: eBook (ePUB)

Dies ist bereits mein viertes Buch, welches ich Ihnen von Lilli Beck vorstelle. Und das dritte, was sich mit einem ernsten, historischen Schicksal beschäftigt. Anders als „Glück und Glas“ und „Wie der Wind und das Meer“ ist „Mehr als tausend Worte“ kein Nachkriegsroman, sondern ein Roman, der während des 3. Reichs und des 2. Weltkriegs spielt. Auch ist diesmal nicht München der Ort des Geschehens, sondern Berlin, London und Brighton. Es ist also ein etwas anderes Thema als gewohnt von Lilli Beck. Ich war sehr gespannt, noch zu wo ich den Titel am Anfang etwas befremdlich fand. Im Zuge des Romans ergibt er aber Sinn. Der Klappentext hört sich recht kitschig an, aber das ist das Buch überhaupt nicht. Das Buch beginnt wie im Klappentext angegeben mit dem 09. November 1938. Es ist eine dramatische und sehr traurige Szene, die mich allerdings sofort in den Roman hineingezogen hat. Aliza, die zu dem Zeitpunkt noch 16jährige Hauptperson, ist allein Zuhause. Erst kurz danach kommen ihre Eltern und ihr etwas älterer Bruder Harald nach Hause zurück. Ihr Vater Samuel ist ein Allgemeinmediziner, der im Haus seine Praxis hat. Ihre Mutter Rachel hilft ihm teilweise aus. Der Bruder Harald studierte Medizin, musste dies aber aufgeben, da es ihm als Juden untersagt war. Sie wohnen in dem Mietshaus, dass ihr Großvater 1910 erbaut hat. Ihre Großeltern wohnen eine Etage höher. Außerdem wohnt in dem Haus noch die Familie Karoschke. Hermann Karoschke arbeitet als Finanzbeamter und ist neuerdings Blockwart. Er lebt mit seiner Frau Ingrid und seiner Tochter Birgit zusammen in einer kleinen Wohnung. Aliza und Ingrid gehen in eine Klasse und sind befreundet. Während Harald am Liebsten gegen die Nationalsozialisten aufbegehren würde, sind Samuel und Rachel eher vorsichtig und meinen, dass es nicht noch schlimmer werden kann. Außerdem vertrauen sie Karoschke, der es immer wieder versteht, sie in Sicherheit zu wiegen. Aliza ist gerade auf der Schwelle zum Erwachsenwerden. Sie ist verliebt in Fabian, einen arischen jungen Mann. Doch nach und nach spitzt sich die Situation für die Familie immer weiter zu, so dass Alizas Vater entscheidet, sie mit den Kindertransporten nach England zu schicken. Noch zu, wo er von einem ihm bekannten Ehepaar Kaufmann, das erfolgreich nach England geflüchtet ist, das Angebot bekommen hat, dass sie Aliza aufnehmen würden. Für Aliza ist dies eine schreckliche Vorstellung. Sie möchte bei ihrer Familie bleiben und nicht von ihrer großen Liebe getrennt werden. Aber sie muss trotzdem kurz vor ihrem 17. Geburtstag Berlin verlassen. Von da an erfahren wir nur noch sporadisch, wie es in Berlin weitergeht. Stattdessen verfolgen wir das Leben von Aliza in England, was auch nicht einfach ist, denn nachdem der 2. Weltkrieg ausbricht, werden in England auch die geflohenen Deutschen als Feinde und Spione angesehen. Das Buch endet 1948 wieder in Berlin. Dann erfahren wir, wie es Alizas Eltern, ihrem Bruder, ihrer großen Liebe und der Familie Karoschke ergangen ist. Dieser Roman war einmal mehr ausgesprochen spannend und ließ sich sehr gut lesen. Lilli Beck versteht es immer wieder, ihren Protagonisten Leben einzuhauchen, so dass man sie tatsächlich vor sich sieht. Besonders bei Aliza, die bis dato ein relativ behütetes Leben in Berlin gelebt hat. Doch in London muss sie schneller erwachsen werden und Entscheidungen treffen, die für so ein junges Mädchen einfach unglaublich sind. Das Leben hält während des und nach dem Krieg einige Überraschungen für sie und auch für den Leser parat. Es sind aber nicht alles nur negative Überraschungen. Nicht überall waren die Menschen schlecht und nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Ich habe durch dieses Buch wieder einmal einiges Neues kennengelernt. Und es gab viel Stoff zum Nachdenken. So wusste ich z.B. nicht, dass die Altersgrenze der Kinder, die nach England geschickt wurden bei bis zu 17 Jahren lag. Aliza, die Hauptperson des Romans, hat es also noch ganz knapp geschafft. Und was ich auch nur ansatzweise wusste, war, dass die Kinder durchaus nicht immer gut behandelt wurden. Häufig haben ihre Pflegefamilien sie als kostenlose Dienstboten ausgenutzt. Oder sie kamen in Heime. Ein anderes Thema, was mich sehr erschüttert hat, ist, wie manche Menschen die Notlage der Juden, die immer mehr in die Enge getrieben wurden, ausgenutzt haben. Es ist einfach abscheulich. Besonders dann, wenn sie es auch noch als Hilfe tarnen. Es ist ein Buch, was uns einerseits einmal mehr in unsere jüngere Vergangenheit zurückführt, aber ein Buch, was auch immer noch aktuell ist. Denn immer wieder gibt es Menschen, die in ihnen fremden Ländern Schutz und Hilfe suchen. Und außerdem erleben wir in Europa leider gerade wieder ein Erstarken der rechten Parteien. Und damit einher geht ein neuer Antisemitismus. Welt bleib wach!

Kindertransport nach England

Bewertung am 02.04.2019
Bewertungsnummer: 403983
Bewertet: eBook (ePUB)

Dies ist bereits mein viertes Buch, welches ich Ihnen von Lilli Beck vorstelle. Und das dritte, was sich mit einem ernsten, historischen Schicksal beschäftigt. Anders als „Glück und Glas“ und „Wie der Wind und das Meer“ ist „Mehr als tausend Worte“ kein Nachkriegsroman, sondern ein Roman, der während des 3. Reichs und des 2. Weltkriegs spielt. Auch ist diesmal nicht München der Ort des Geschehens, sondern Berlin, London und Brighton. Es ist also ein etwas anderes Thema als gewohnt von Lilli Beck. Ich war sehr gespannt, noch zu wo ich den Titel am Anfang etwas befremdlich fand. Im Zuge des Romans ergibt er aber Sinn. Der Klappentext hört sich recht kitschig an, aber das ist das Buch überhaupt nicht. Das Buch beginnt wie im Klappentext angegeben mit dem 09. November 1938. Es ist eine dramatische und sehr traurige Szene, die mich allerdings sofort in den Roman hineingezogen hat. Aliza, die zu dem Zeitpunkt noch 16jährige Hauptperson, ist allein Zuhause. Erst kurz danach kommen ihre Eltern und ihr etwas älterer Bruder Harald nach Hause zurück. Ihr Vater Samuel ist ein Allgemeinmediziner, der im Haus seine Praxis hat. Ihre Mutter Rachel hilft ihm teilweise aus. Der Bruder Harald studierte Medizin, musste dies aber aufgeben, da es ihm als Juden untersagt war. Sie wohnen in dem Mietshaus, dass ihr Großvater 1910 erbaut hat. Ihre Großeltern wohnen eine Etage höher. Außerdem wohnt in dem Haus noch die Familie Karoschke. Hermann Karoschke arbeitet als Finanzbeamter und ist neuerdings Blockwart. Er lebt mit seiner Frau Ingrid und seiner Tochter Birgit zusammen in einer kleinen Wohnung. Aliza und Ingrid gehen in eine Klasse und sind befreundet. Während Harald am Liebsten gegen die Nationalsozialisten aufbegehren würde, sind Samuel und Rachel eher vorsichtig und meinen, dass es nicht noch schlimmer werden kann. Außerdem vertrauen sie Karoschke, der es immer wieder versteht, sie in Sicherheit zu wiegen. Aliza ist gerade auf der Schwelle zum Erwachsenwerden. Sie ist verliebt in Fabian, einen arischen jungen Mann. Doch nach und nach spitzt sich die Situation für die Familie immer weiter zu, so dass Alizas Vater entscheidet, sie mit den Kindertransporten nach England zu schicken. Noch zu, wo er von einem ihm bekannten Ehepaar Kaufmann, das erfolgreich nach England geflüchtet ist, das Angebot bekommen hat, dass sie Aliza aufnehmen würden. Für Aliza ist dies eine schreckliche Vorstellung. Sie möchte bei ihrer Familie bleiben und nicht von ihrer großen Liebe getrennt werden. Aber sie muss trotzdem kurz vor ihrem 17. Geburtstag Berlin verlassen. Von da an erfahren wir nur noch sporadisch, wie es in Berlin weitergeht. Stattdessen verfolgen wir das Leben von Aliza in England, was auch nicht einfach ist, denn nachdem der 2. Weltkrieg ausbricht, werden in England auch die geflohenen Deutschen als Feinde und Spione angesehen. Das Buch endet 1948 wieder in Berlin. Dann erfahren wir, wie es Alizas Eltern, ihrem Bruder, ihrer großen Liebe und der Familie Karoschke ergangen ist. Dieser Roman war einmal mehr ausgesprochen spannend und ließ sich sehr gut lesen. Lilli Beck versteht es immer wieder, ihren Protagonisten Leben einzuhauchen, so dass man sie tatsächlich vor sich sieht. Besonders bei Aliza, die bis dato ein relativ behütetes Leben in Berlin gelebt hat. Doch in London muss sie schneller erwachsen werden und Entscheidungen treffen, die für so ein junges Mädchen einfach unglaublich sind. Das Leben hält während des und nach dem Krieg einige Überraschungen für sie und auch für den Leser parat. Es sind aber nicht alles nur negative Überraschungen. Nicht überall waren die Menschen schlecht und nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Ich habe durch dieses Buch wieder einmal einiges Neues kennengelernt. Und es gab viel Stoff zum Nachdenken. So wusste ich z.B. nicht, dass die Altersgrenze der Kinder, die nach England geschickt wurden bei bis zu 17 Jahren lag. Aliza, die Hauptperson des Romans, hat es also noch ganz knapp geschafft. Und was ich auch nur ansatzweise wusste, war, dass die Kinder durchaus nicht immer gut behandelt wurden. Häufig haben ihre Pflegefamilien sie als kostenlose Dienstboten ausgenutzt. Oder sie kamen in Heime. Ein anderes Thema, was mich sehr erschüttert hat, ist, wie manche Menschen die Notlage der Juden, die immer mehr in die Enge getrieben wurden, ausgenutzt haben. Es ist einfach abscheulich. Besonders dann, wenn sie es auch noch als Hilfe tarnen. Es ist ein Buch, was uns einerseits einmal mehr in unsere jüngere Vergangenheit zurückführt, aber ein Buch, was auch immer noch aktuell ist. Denn immer wieder gibt es Menschen, die in ihnen fremden Ländern Schutz und Hilfe suchen. Und außerdem erleben wir in Europa leider gerade wieder ein Erstarken der rechten Parteien. Und damit einher geht ein neuer Antisemitismus. Welt bleib wach!

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