Die Liebe im Ernstfall
detebe Band 24547

Die Liebe im Ernstfall

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Beschreibung

Sie heißen Paula, Judith, Brida, Malika und Jorinde. Sie kennen sich, weil das Schicksal ihre Lebenslinien überkreuzte. Als Jugendliche erlebten sie den Fall der Mauer, und wo vorher Grenzen und Beschränkungen waren, ist nun die Freiheit. Doch Freiheit, müssen sie erkennen, ist nur eine andere Form von Zwang: der Zwang zu wählen. Fünf Frauen, die das Leben beugt, aber keinesfalls bricht.

Details

Verkaufsrang

28636

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

27.02.2019

Beschreibung

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ePUB

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Verkaufsrang

28636

Erscheinungsdatum

27.02.2019

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

892 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783257609493

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Die neue Grausamkeit unserer Liebesbeziehungen

Bewertung am 17.06.2019

Bewertet: eBook (ePUB)

D.K. und D.K. Von Doris Knecht zu Daniela Krien. Diese beiden Autorinnen teilen nicht nur ihre Initialen, sondern in gewisser Hinsicht auch das Thema. Am 15. Juni erschien in der Neuen Zürcher Zeitung ein Artikel des französischen Philosophen Pascal Bruckner: “Auch in der Liebe sind wir Menschen unvollkommen.” Dort heißt es, dass sich “in Sachen Liebe gar nicht viel verändert (hat). Treue, Familie und Zweisamkeit sind weiterhin wichtige Werte. Nur sind unsere Romanzen wohl ein bisschen grausamer geworden.” Das Intime, so Bruckner, ist der Ort der schönsten Hingabe und der schlimmsten Hinterlist. Genau wie Esther Perel konstatiert Bruckner, dass “der Markt” ein ganz wesentlicher Bestandteil unserer Liebesbeziehungen geworden ist: “In diesem grossen menschlichen Handel hat jeder von uns einen Wert, er kann sich täglich ändern und hängt von der sozialen Position ab, vom Aussehen, vom Alter, vom Glück. Im Prinzip verheisst unsere Gesellschaft allen maximalen Genuss, doch tatsächlich führen die glücklich Strahlenden eine ganze Horde von Abgewiesenen und Hoffnungslosen im Schlepptau. Der Markt der Anmut gehorcht Gesetzen, die umso erbarmungsloser sind, als sie niemals ausgesprochen werden. Denn schliesslich sind wir alle Betroffene, alle nehmen wir Teil an diesem Krieg der Äusserlichkeiten. Jeder beobachtet jeden, und beobachten bedeutet: evaluieren, prüfen, zurückweisen.” Und weiter: “Wir unterstehen heute dem Gebot, immer authentisch zu sein, jede unserer Stimmungen ernst zu nehmen und unseren rasch wechselnden Gefühlen Geltung zu verschaffen. So ist man im Prinzip dazu autorisiert, jederzeit und ohne Gewissensbisse sein Wort zu brechen. Man muss schliesslich auf sich selber hören.” Treue und Eifersucht sind trotz der sozialen Entwicklungen nach wie vor nicht aus dem Beziehungsgeplänkel wegzudenken. Im Grunde ist Bruckners Artikel eine Synopse von Daniela Kriens Roman. Dort ist von der “Wucht familiärer Bindung” die Rede, wo eine der fünf Frauenfiguren “wie alle anderen Familien … mit ihren Kindern und ihrem Mann unter einem Sonnenschirm sitzen (möchte), träge und hitzeschwer und voller Gewissheit darüber, wo sie hingehört”, denn: “Selbst die Verlässlichkeit einer schlechten Ehe war immer noch Verlässlichkeit.” Auf der anderen Seite “kommt die Liebe, wie sie kommen muss – grundlos, schuldlos und zwingend. Sie ist nicht steuerbar und sie ist nicht aufzuhalten.” Meistens kommt sie eben nicht nur einmal. Einigen der Frauen sind mehr Möglichkeiten beschieden als anderen. Manche haben die Wahl (fast ausnahmslos, und wirken dabei seltsam unterkühlt), andere sind Regeln unterworfen, die Einhaltung erforden: “Kein Richter bestrafte die Zuwiderhandlung. Das Leben selbst erledigte dies.” Im Ernstfall sind sie allein. Doch aus diesem Alleinsein lässt sich ein gewaltiges Maß an Stärke ziehen.

Die neue Grausamkeit unserer Liebesbeziehungen

Bewertung am 17.06.2019
Bewertet: eBook (ePUB)

D.K. und D.K. Von Doris Knecht zu Daniela Krien. Diese beiden Autorinnen teilen nicht nur ihre Initialen, sondern in gewisser Hinsicht auch das Thema. Am 15. Juni erschien in der Neuen Zürcher Zeitung ein Artikel des französischen Philosophen Pascal Bruckner: “Auch in der Liebe sind wir Menschen unvollkommen.” Dort heißt es, dass sich “in Sachen Liebe gar nicht viel verändert (hat). Treue, Familie und Zweisamkeit sind weiterhin wichtige Werte. Nur sind unsere Romanzen wohl ein bisschen grausamer geworden.” Das Intime, so Bruckner, ist der Ort der schönsten Hingabe und der schlimmsten Hinterlist. Genau wie Esther Perel konstatiert Bruckner, dass “der Markt” ein ganz wesentlicher Bestandteil unserer Liebesbeziehungen geworden ist: “In diesem grossen menschlichen Handel hat jeder von uns einen Wert, er kann sich täglich ändern und hängt von der sozialen Position ab, vom Aussehen, vom Alter, vom Glück. Im Prinzip verheisst unsere Gesellschaft allen maximalen Genuss, doch tatsächlich führen die glücklich Strahlenden eine ganze Horde von Abgewiesenen und Hoffnungslosen im Schlepptau. Der Markt der Anmut gehorcht Gesetzen, die umso erbarmungsloser sind, als sie niemals ausgesprochen werden. Denn schliesslich sind wir alle Betroffene, alle nehmen wir Teil an diesem Krieg der Äusserlichkeiten. Jeder beobachtet jeden, und beobachten bedeutet: evaluieren, prüfen, zurückweisen.” Und weiter: “Wir unterstehen heute dem Gebot, immer authentisch zu sein, jede unserer Stimmungen ernst zu nehmen und unseren rasch wechselnden Gefühlen Geltung zu verschaffen. So ist man im Prinzip dazu autorisiert, jederzeit und ohne Gewissensbisse sein Wort zu brechen. Man muss schliesslich auf sich selber hören.” Treue und Eifersucht sind trotz der sozialen Entwicklungen nach wie vor nicht aus dem Beziehungsgeplänkel wegzudenken. Im Grunde ist Bruckners Artikel eine Synopse von Daniela Kriens Roman. Dort ist von der “Wucht familiärer Bindung” die Rede, wo eine der fünf Frauenfiguren “wie alle anderen Familien … mit ihren Kindern und ihrem Mann unter einem Sonnenschirm sitzen (möchte), träge und hitzeschwer und voller Gewissheit darüber, wo sie hingehört”, denn: “Selbst die Verlässlichkeit einer schlechten Ehe war immer noch Verlässlichkeit.” Auf der anderen Seite “kommt die Liebe, wie sie kommen muss – grundlos, schuldlos und zwingend. Sie ist nicht steuerbar und sie ist nicht aufzuhalten.” Meistens kommt sie eben nicht nur einmal. Einigen der Frauen sind mehr Möglichkeiten beschieden als anderen. Manche haben die Wahl (fast ausnahmslos, und wirken dabei seltsam unterkühlt), andere sind Regeln unterworfen, die Einhaltung erforden: “Kein Richter bestrafte die Zuwiderhandlung. Das Leben selbst erledigte dies.” Im Ernstfall sind sie allein. Doch aus diesem Alleinsein lässt sich ein gewaltiges Maß an Stärke ziehen.

Genauer Blick auf Beziehungen und Emotionen

Bewertung am 27.02.2019

Bewertet: eBook (ePUB)

Daniela Krien schildert in ihren dritten Roman, erschienen bei Diogenes, vom Leben und Gefühlswelt von 5 Frauen um die 30. Das tut sie in einer angemessenen, literarischen Sprache, die in ihrer Dizipliniertheit wirklich auffällig ist. Paula, Judith, Brida, Malika und Jorina sind sehr unterschiedliche Charaktere, teilen aber einige Erfahrungen in Beziehungen und den Problemen, die damit schwingen. Es wird sehr schön gezeigt, wie Beziehungen sich im Laufe der Zeit verändern können. Eine sehr enge Beziehung (bei Paula und ihrem Mann) kann sich aufgrund eines Verlustes wieder verändern, sogar auseinandergehen. Judith hingegen will weder Bindung noch Kinder. Sie genügt sich selbst und pflegt ihre Freundschaften. Brida verarbeitet ihre Beziehungsgefühle in Bücher. Malika und Jorina wiederum sind sehr unterschiedliche Schwestern. Jede Figur hat ihren Abschnitt. Das Buch ist also episodenhaft aufgebaut, aber die einzelnen Teile greifen gut ineinander wie ein Reigen. Das bildet keinen Kreis, sondern Figur wird an Figur gereiht. Die Figuren haben miteinander zu tun, dennoch konzentriert sich jeder Abschnitt auf eine Figur. Mir persönlich haben die ersten beiden Episoden und die letzte am besten gefallen. Das ist aber nicht wertend gemeint, denn andere Leser werden vielleicht andere Episoden favorisieren. Inhaltlich wie Sprachlich ist der Roman so unaufdringlich wie genau und gelungen.

Genauer Blick auf Beziehungen und Emotionen

Bewertung am 27.02.2019
Bewertet: eBook (ePUB)

Daniela Krien schildert in ihren dritten Roman, erschienen bei Diogenes, vom Leben und Gefühlswelt von 5 Frauen um die 30. Das tut sie in einer angemessenen, literarischen Sprache, die in ihrer Dizipliniertheit wirklich auffällig ist. Paula, Judith, Brida, Malika und Jorina sind sehr unterschiedliche Charaktere, teilen aber einige Erfahrungen in Beziehungen und den Problemen, die damit schwingen. Es wird sehr schön gezeigt, wie Beziehungen sich im Laufe der Zeit verändern können. Eine sehr enge Beziehung (bei Paula und ihrem Mann) kann sich aufgrund eines Verlustes wieder verändern, sogar auseinandergehen. Judith hingegen will weder Bindung noch Kinder. Sie genügt sich selbst und pflegt ihre Freundschaften. Brida verarbeitet ihre Beziehungsgefühle in Bücher. Malika und Jorina wiederum sind sehr unterschiedliche Schwestern. Jede Figur hat ihren Abschnitt. Das Buch ist also episodenhaft aufgebaut, aber die einzelnen Teile greifen gut ineinander wie ein Reigen. Das bildet keinen Kreis, sondern Figur wird an Figur gereiht. Die Figuren haben miteinander zu tun, dennoch konzentriert sich jeder Abschnitt auf eine Figur. Mir persönlich haben die ersten beiden Episoden und die letzte am besten gefallen. Das ist aber nicht wertend gemeint, denn andere Leser werden vielleicht andere Episoden favorisieren. Inhaltlich wie Sprachlich ist der Roman so unaufdringlich wie genau und gelungen.

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von Daniela Krien

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