Produktbild: Das blaue Herz von Finn

Das blaue Herz von Finn Bilderbuch

1

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

0 - 6 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

31.01.2019

Illustriert von

Katharina Sieg

Verlag

Kunstanstifter GmbH & Co. KG

Seitenzahl

36

Maße (L/B/H)

26,6/20,2/1,2 cm

Gewicht

316 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-942795-79-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

0 - 6 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

31.01.2019

Illustriert von

Katharina Sieg

Verlag

Kunstanstifter GmbH & Co. KG

Seitenzahl

36

Maße (L/B/H)

26,6/20,2/1,2 cm

Gewicht

316 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-942795-79-1

Herstelleradresse

kunstanstifter GmbH
Werderstraße 31
68165 Mannheim
DE

Email: info@kunstanstifter.de

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Inklusion und Freundschaft auf warmherzige Weise umgesetzt!

Bewertung aus Wien am 07.03.2022

Bewertungsnummer: 1670819

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Freundschaften zwischen Kindern und Kindern mit körperlicher/Intellektueller Behinderung sollten ganz normal und selbstverständlich sein. Lena und Finn zeigen wie es geht! Inhalt des Buches: Finn ist irgendwie anders. Was anders ist kann Lena nicht beschreiben. Er spricht anders und kann nicht so gut Fangen. Besonders gut ist er allerdings im Schlagzeugspielen und lachen! Als Lena eines Tages singend von der Schule heimkommt, ist Finn ganz verzückt von ihrem Gesang, dass er sie bittet, abends vor dem Einschlafen für ihn zu singen. Da Finn aber in einem „Heim“ wohnt, geht das nicht. Da lässt sich Lena was einfallen… Gedanken zu dem Buch: Dieses ist nicht das erste illustrierte Buch aus der Feder von Katharina Sieg, das wir besitzen und jedes Mal begeistert mich ihr Stil aufs Neue. Allerdings hat sich mir nicht so ganz erschlossen, warum auf Finns Kopf meist Gegenstände wie eine Trompete, ein Telefon oder ein Federball zu sehen ist. Das finde ich nicht optimal für eine inklusive Geschichte, da Finn dadurch besonders sonderbar wirkt und Behinderungen ja ganz selbstverständlich in Büchern eingebaut werden sollten. Die Geschichte von Thomas J. Hauck ist seelen- und herzumschmeichelnd. Aus der Sicht des Mädchens Lena beschrieben zeigt sie zwar einerseits auf, dass Finn anders ist (Ich interpretiere Finn als Kind mit Trisomie 21, es können aber auch andere Behinderungen „gelesen“ werden), anderseits wird auch hier hervorgehoben, dass die Kinder mehr verbindet als trennt. „Vielleicht ist ja nicht Finn komisch, sondern ich..“ denkt sich Lena in der Mitte des Buches. Die Behinderung tritt mit zunehmender Geschichte immer mehr in den Hintergrund bis sie gar kein Thema mehr ist. Zunehmend hervorgehoben wird dann die Freundschaft und die gegenseitige Hilfeleistung. Schön gelöst finde ich auch die Reaktionen der Mutter, die jedes Mal sehr wertschätzend gegenüber Finn ausfällt. Das Ende ist zuckersüß und herzerwärmend. Ich möchte es jedoch nicht verraten. Das müsst ihr einfach selbst fühlen, wenn ihr es lest! Mein 4-Jähriger hörte der Geschichte gebannt zu. Er fragte mich, inwiefern Finn denn anders ist. Da wir einen Jungen mit Trisomie 21 kennen, mit dem er auch schon mal gespielt hat, und ich ihn daran erinnerte, begeisterte ihn die Geschichte noch mehr. Fazit: eine auf vielen Ebenen ganz besondere Geschichte zum Thema Inklusion, die mitten ins Herz trifft!

Inklusion und Freundschaft auf warmherzige Weise umgesetzt!

Bewertung aus Wien am 07.03.2022
Bewertungsnummer: 1670819
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Freundschaften zwischen Kindern und Kindern mit körperlicher/Intellektueller Behinderung sollten ganz normal und selbstverständlich sein. Lena und Finn zeigen wie es geht! Inhalt des Buches: Finn ist irgendwie anders. Was anders ist kann Lena nicht beschreiben. Er spricht anders und kann nicht so gut Fangen. Besonders gut ist er allerdings im Schlagzeugspielen und lachen! Als Lena eines Tages singend von der Schule heimkommt, ist Finn ganz verzückt von ihrem Gesang, dass er sie bittet, abends vor dem Einschlafen für ihn zu singen. Da Finn aber in einem „Heim“ wohnt, geht das nicht. Da lässt sich Lena was einfallen… Gedanken zu dem Buch: Dieses ist nicht das erste illustrierte Buch aus der Feder von Katharina Sieg, das wir besitzen und jedes Mal begeistert mich ihr Stil aufs Neue. Allerdings hat sich mir nicht so ganz erschlossen, warum auf Finns Kopf meist Gegenstände wie eine Trompete, ein Telefon oder ein Federball zu sehen ist. Das finde ich nicht optimal für eine inklusive Geschichte, da Finn dadurch besonders sonderbar wirkt und Behinderungen ja ganz selbstverständlich in Büchern eingebaut werden sollten. Die Geschichte von Thomas J. Hauck ist seelen- und herzumschmeichelnd. Aus der Sicht des Mädchens Lena beschrieben zeigt sie zwar einerseits auf, dass Finn anders ist (Ich interpretiere Finn als Kind mit Trisomie 21, es können aber auch andere Behinderungen „gelesen“ werden), anderseits wird auch hier hervorgehoben, dass die Kinder mehr verbindet als trennt. „Vielleicht ist ja nicht Finn komisch, sondern ich..“ denkt sich Lena in der Mitte des Buches. Die Behinderung tritt mit zunehmender Geschichte immer mehr in den Hintergrund bis sie gar kein Thema mehr ist. Zunehmend hervorgehoben wird dann die Freundschaft und die gegenseitige Hilfeleistung. Schön gelöst finde ich auch die Reaktionen der Mutter, die jedes Mal sehr wertschätzend gegenüber Finn ausfällt. Das Ende ist zuckersüß und herzerwärmend. Ich möchte es jedoch nicht verraten. Das müsst ihr einfach selbst fühlen, wenn ihr es lest! Mein 4-Jähriger hörte der Geschichte gebannt zu. Er fragte mich, inwiefern Finn denn anders ist. Da wir einen Jungen mit Trisomie 21 kennen, mit dem er auch schon mal gespielt hat, und ich ihn daran erinnerte, begeisterte ihn die Geschichte noch mehr. Fazit: eine auf vielen Ebenen ganz besondere Geschichte zum Thema Inklusion, die mitten ins Herz trifft!

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Das blaue Herz von Finn

von Thomas J. Hauck

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