Ausgeblendet

Frauen im deutschen Film und Fernsehen. Mit einem Vorwort von Maria Furtwängler. Unter Mitarbeit von Sophie Rieger

edition medienpraxis Band 17

Elizabeth Prommer, Christine Linke

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Beschreibung

Frauen sind im deutschen Film und Fernsehen unterrepräsentiert. Auf eine Frau kommen ab einem Alter von 30 Jahren etwa zwei, ab 50 Jahren sogar drei Männer. Die Rollenklischees – hübsche junge Frau, starker, kluger Mann – scheinen zementiert. Frauen, sind dabei nicht nur seltener sichtbar, sie sind auch kürzer zu sehen und haben deutlich weniger Wortanteile.
Dies sind die Ergebnisse einer von der Schauspielerin Maria Furtwängler initiierten und von der Universität Rostock durchgeführten Studie zum Thema „Audiovisuelle Diversität“. Es sind seit Jahrzehnten die ersten belastbaren und repräsentativen Zahlen, um die Schieflage in der Präsenz und der Rolle von Frauen in den Medien zu zeigen. Dazu wurden 2016 insgesamt 3.500 Stunden Fernsehen und 800 deutsche Kinofilme ausgewertet.
Männer erklären uns die Welt: Sie sind die Experten, die Journalisten, Sprecher und die Gameshow-Hosts. Die Ungleichheit im Kinderfernsehen ist noch größer: Hier kommen auf eine Mädchenfigur gleich drei Jungen und gezeichnete Tiere und Fantasiefiguren sind überwiegend männlich.

Prof. Dr. Elizabeth Prommer ist Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft und Direktorin des Instituts für Medienforschung der Universität Rostock..
Dr. Christine Linke ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medienforschung der Universität Rostock. I

Produktdetails

Einband Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 16.05.2019
Verlag Herbert von Halem Verlag
Seitenzahl 184
Maße (L/B/H) 21,6/14,3/1,5 cm
Gewicht 246 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86962-428-0

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  • Ausgeblendet
  • VORWORT 9

    1. WARUM DIESES BUCH 12

    2. FORSCHUNGSSTAND: GESCHLECHTERBILDER IN FERNSEHEN UND KINO 18
    2.1 Fernsehen 18
    2.2 Fernsehen international 21
    2.3 Fiktion in Deutschland – Beispiele 22
    2.4 Informationssendungen im Fernsehen 23
    2.5 Forschungsstand Kinderfernsehen 24
    2.6 Kino 27

    3. FRAUENFORSCHUNG, GESCHLECHTERFORSCHUNG UND GENDER STUDIES 29

    4. METHODE: WIE WURDE DIE STUDIE ANGELEGT UND UMGESETZT? 33
    4.1 Auswahl des Datenmaterials und Aussagekraft 33
    4.2 Methode der Inhaltsanalyse: Wer und was wurde gezählt? 35
    4.3 Besonderheiten im Kinderfernsehen 40
    4.4 Analyse der Kinofilme 43
    4.5 Codierung und Auswertung: Wie sind wir vorgegangen? 45

    5. DIE FERNSEHFRAU: AUSGEBLENDET 48
    5.1 Eins zu zwei statt gleich: Frauen kommen seltener vor 48
    5.2 Deutsche Fernsehfrauen in der Fiktion sind vielfältiger geworden 51
    5.3 Ausgeblendet: die Frau ab 35 Jahren 54

    6. WIE DIVERS IST DAS DEUTSCHE FERNSEHEN? 59

    7. MÄNNER ERKLÄREN DIE WELT 61
    7.1 Expertinnen 63
    7.2 Frauen in der Fernsehfiktion 67
    7.3 Ein Teufelskreis? 68

    8. DIE FRAU IM DEUTSCHEN KINO 71
    8.1 Weniger sichtbar, wenig vielfältig
    und weniger zu sagen 71
    8.2 Ein Frauenbild aus den 1970er-Jahren? 75
    8.3 Die eindimensionale Filmfrau – der vielschichtige Kinomann 78

    9. IST DIE ZUKUNFT GLEICHBERECHTIGT? NICHT IM KINDERFERNSEHEN 81
    9.1 Männliche Tiere und superdünne Elfen – die ungleichen Fantasieräume im Kinderfernsehen 81
    9.2 Das Kinderfernsehen 82
    9.3 Die ungleiche Geschlechterverteilung im deutschen Kinderfernsehen 83
    9.4 Männliche Fantasiefiguren 85
    9.5 Wer erklärt Kindern die Welt? 88
    9.6 Wer macht das Kinderfernsehen? 90
    9.7 Is the future equal? 90

    10. KINDERKÖRPER: ÜBERWIEGEND UNNATÜRLICH, SEXUALISIERT UND REALITÄTSFERN 92
    10.1 Detailanalyse von animierten Körperdarstellungen 92
    10.2 Körperverhältnisse Messen: Waist-to-Hip-Ratio und Waist-to-Shoulder-Ratio 93
    10.3 Sexualisierte Mädchen- und Frauenkörper im Kinderfernsehen 95
    10.4 Vielfalt an männlichen Körpern 97
    10.5 Sexualisierte Männerkörper? 98
    10.6 Unnatürliche Weiblichkeit – natürliche Männlichkeit 99

    11. WER MACHT UNSER FERNSEHEN UND KINO? 101
    11.1 Forschung zur Film- und Fernsehindustrie 101
    11.2 Eine ungleiche Industrie 103
    11.3 Das Potenzial an weiblichen Filmstudierenden 105
    11.4 Spielt das Geschlecht der kreativen Positionen eine Rolle für die Qualität oder den Erfolg? 108
    11.5 Diversität hinter der Kamera? 110
    11.6 Wechselspiel zwischen Geschlecht der Kreativpositionen und Sichtbarkeit von Frauen 114
    11.7 Gründe für die Unterrepräsentanz von Frauen: genderspezifische Barrieren 116
    11.8 Was lässt sich ändern? 118

    12. MEDIENRESONANZ ZUR STUDIE 120
    12.1 Das Claus-Kleber-Interview 120
    12.2 Wer berichtete (nicht)? 123
    12.3 Was wurde berichtet? 127
    12.4 Ein Diskurs entsteht 129
    12.5 Die Rolle von Maria Furtwängler 131
    12.6 Kritische Stimmen 132
    12.7 Ein Jahr später 133

    13. GENDER BIAS WITHOUT BORDERS 135
    13.1 Organisationen und Forschungsgruppen 140
    13.2 Produktionsfirmen von Frauen 144
    13.3 Feministische Online-Medien 146

    14. EINBLENDEN – ABER WIE? 149
    14.1 Maßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils hinter der Kamera 151
    14.2 Frauen auf den Bildschirm! 153
    14.3 Aufbrechen von stereotypen Rollenmustern 156
    14.4 Zum Schluss 157

    LITERATUR 159