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Capitaine Roger Blanc ermittelt Band 6

Verhängnisvolles Calès

Ein Provence-Krimi mit Capitaine Roger Blanc

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Beschreibung

Ein Mord in den Grotten von Calès, ein dunkles Familiengeheimnis und ein Wettlauf gegen die Zeit

Winter in der Provence, die Tage sind klar und eiskalt. Capitaine Roger Blanc wird in die Grotten von Calès gerufen: ein düsteres, verstecktes Tal in den Alpilles mit Dutzenden Höhlen, in denen vor Jahrhunderten Menschen lebten. Eine Archäologin ist dort auf ein Skelett gestoßen. Doch es ist keine uralte Leiche – denn im Stirnknochen gähnt das Einschussloch einer Pistolenkugel.
Bevor Blanc mit den Ermittlungen richtig beginnen kann, wird er zu einem dramatischen Notfall gerufen. In der Burg La Barben ist während einer Hochzeitsfeier die neunjährige Noëlle verschwunden. Noch in der Nacht wird ein Verdächtiger verhaftet, gegen den scheinbar alle Indizien sprechen. Doch der Mann leugnet – und das Mädchen bleibt unauffindbar. Während sich seine Kollegen und Frankreichs Medien auf den Verhafteten konzentrieren, findet Blanc heraus, dass Noëlles Schicksal untrennbar mit dem namenlosen Skelett von Calès verbunden ist. So fahndet er nach einem Täter, der offenbar seit Jahrzehnten immer wieder Verbrechen begeht. Dafür gräbt Blanc sich tief in die finstere Vergangenheit einer Familie ein – und entdeckt, dass auf der Burg an jenem Abend viele Menschen ein Motiv gehabt haben könnten, die kleine Noëlle für immer verschwinden zu lassen ...

Mord in der Provence - Capitaine Roger Blanc ermittelt:
Band 1: Mörderischer Mistral
Band 2: Tödliche Camargue
Band 3: Brennender Midi
Band 4: Gefährliche Côte Bleue
Band 5: Dunkles Arles
Band 6: Verhängnisvolles Calès
Band 7: Verlorenes Vernègues
Band 8: Schweigendes Les Baux
Band 9: Geheimnisvolle Garrigue

Alle Bände sind eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden.

»Toll gezeichnete Charaktere und eine gute Mischung aus Kriminalfall und Weiterentwicklung der bekannten Figuren.«
WESTDEUTSCHE ZEITUNGEN

»Schwitzpotenzial hat die Provence seit jeher – und Suchtpotenzial, seit Cay
Rademacher dort seine Krimis um Capitaine Roger Blanc ansiedelt.«
WIENER ZEITUNG

»Der Provence-Krimi aus der Feder von Cay Rademacher bietet einen ebenso raffinierten wie spannungsgeladenen und wendungsreichen Handlungsstrang. […] Die Erzählung überzeugt zudem mit hochinteressant angelegten Figuren.«
Björn Gabel, GOSLARSCHE ZEITUNG

»Ein intelligentes Verwirrspiel mit historischem Hintergrund, mitreißend geschrieben und spannend bis zur letzten Seite.«
Petra Pluwatsch, BÜCHERATLAS

»Ein Glanzstück der Kriminalliteratur.«
Martin Spieß, ZEBRABUTTER

CAY RADEMACHER, geboren 1965, ist freier Journalist und Autor. Seine Provence-Serie umfasst neun Fälle, zuletzt erschien ›Geheimnisvolle Garrigue‹ (2022). Bei DuMont veröffentlichte er auch seine Romane aus dem Hamburg der Nachkriegszeit: ›Der Trümmermörder‹ (2011), ›Der Schieber‹ (2012) und ›Der Fälscher‹ (2013). Außerdem erschienen die Kriminalromane ›Ein letzter Sommer in Méjean‹ (2019) und ›Stille Nacht in der Provence‹ (2020). Cay Rademacher lebt mit seiner Familie bei Salon-de-Provence in

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.10.2019

Verlag

DUMONT Buchverlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21,6/14,2/4,3 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.10.2019

Verlag

DUMONT Buchverlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21,6/14,2/4,3 cm

Gewicht

631 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-8366-0

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Fesselnd bis zur letzten Seite

Gertie G. aus Wien am 31.12.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Hangrutsch in den labilen Gesteinsformationen und daher gesperrten Grotten von Calès, zu den ausnahmsweise Archäologen Zutritt haben, fördert ein Skelett zu Tage. Die Freude, ein Zeugnis möglicher prähistorischer Besiedlung von Calès gefunden zu haben, verfliegt, als Roger Blanc und die Gerichtsmedizinern eine moderne Zahnfüllung entdecken. Noch bevor sich Blanc und sein Team mit dem Skelett näher befassen können, müssen sie sich auf die Suche nach der neunjährigen Noëlle befassen. Das kleine Mädchen verschwindet von einer Hochzeitsfeier auf der väterlichen Burg. Schnell gerät ein Hochzeitsgast, der Noëlle und einem zweiten Mädchen sein Auto gezeigt hat, unter Verdacht. Roger Blanc ist nicht zu 100 Prozent von dessen Schuld überzeugt und sucht nach weiteren Verdächtigen. Da kommt ihm der Hochzeitsfotograf, der nebenbei Fotos für Pädophile anfertigt, gerade recht. Doch auch er ist nicht der Täter. So ganz nebenbei hat Roger Blanc noch Probleme mit seinem Haus, einer alten Ölmühle und erwartet seine Tochter zu den Weihnachtsfeiertagen. Außerdem scheint seine heimliche Beziehung zur Untersuchungsrichterin Aveline, der Gattin seines Intimfeindes Staatssekretär Vialaron-Allègre, aufgeflogen zu sein. Roger Blanc gräbt in der Familiengeschichte des vermissten Mädchens und entdeckt, dass das Skelett die Großmutter der Kleinen ist. Daraufhin wirft der Unfalltod der Mutter, deren Fahrzeug vor einigen Jahren von einem grünen Auto von der Straße gedrängt worden ist, neue Fragen auf. Es scheint, als ob es jemand auf die Frauen der abgesehen hätte. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn das kleine Mädchen ist schon fast eine Woche verschwunden. Wird es gelingen Noëlle lebend zu finden? Meine Meinung: Dieser 6. Fall für Capitaine Roger Blanc ist fesselnd bis zur letzten Seite. Das liegt nicht nur am Kriminalfall selbst, der die mühsame Polizeiarbeit, und den Druck unter dem die Ermittler stehen, aufzeigt, sondern auch an den anderen Charakteren, mit dem Blanc umgeben ist. Da ist zum einen Polizeichef Nkoulou, der sich auffallend kooperativ verhält, und nur mehr wenig mit dem Ekelpaket seiner Anfangszeit gemein hat. Diesmal hält Nkoulou Roger Blanc sogar den Rücken frei, als der die Zusammenhänge zwischen dem Verschwinden des Mädchens und den gewaltsamen Toden von Mutter und Großmutter entdeckt. Jetzt fehlen ja nur mehr die Beweise. Cay Rademacher gelingt abermals Macht und Ohnmacht präzise darzustellen. Roger Blanc ist ein Mensch mit Ecken und Kanten. Wie schon früher vermutet, hat der ehrgeiziger Vorgesetzte einen schwarzen Fleck auf seiner weißen Weste. Ich denke, dies wird genauso Gegenstand des einen oder anderen Nachfolgers sein, wie das Ende seiner Beziehung zu Aveline Vialaron-Allègre, die - wie es scheint - ein eigenes arrogantes Spielchen mit ihrem Liebhaber treibt. Dabei müsste der gute Roger ja gar keine solchen Umstände haben, liegt doch eine mögliche neue Liebe ganz in der Nähe. Doch da muss ihm vermutlich seine Tochter auf die Sprünge helfen. Ob die Trennung von Aveline mit einem Super-GAU endet oder nicht, werden wir Leser vermutlich bald erfahren. "Panta Rhei - alles fließt" - Es scheint auch hier, einiges in Fluss gekommen zu sein. Das Ganze ist von Cay Rademacher sprachlich einwandfrei und kurzweilig erzählt. Der Plot ist raffiniert und gibt Einblick in die historische Vergangenheit. Die ist akkurat recherchiert und das „Vergessen“ der Dorfbewohner ist authentisch geschildert. Fazit: Diesmal wieder 5 Sterne für einen Krimi, der bis zur letzten Seite fesselt.

Fesselnd bis zur letzten Seite

Gertie G. aus Wien am 31.12.2019
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Hangrutsch in den labilen Gesteinsformationen und daher gesperrten Grotten von Calès, zu den ausnahmsweise Archäologen Zutritt haben, fördert ein Skelett zu Tage. Die Freude, ein Zeugnis möglicher prähistorischer Besiedlung von Calès gefunden zu haben, verfliegt, als Roger Blanc und die Gerichtsmedizinern eine moderne Zahnfüllung entdecken. Noch bevor sich Blanc und sein Team mit dem Skelett näher befassen können, müssen sie sich auf die Suche nach der neunjährigen Noëlle befassen. Das kleine Mädchen verschwindet von einer Hochzeitsfeier auf der väterlichen Burg. Schnell gerät ein Hochzeitsgast, der Noëlle und einem zweiten Mädchen sein Auto gezeigt hat, unter Verdacht. Roger Blanc ist nicht zu 100 Prozent von dessen Schuld überzeugt und sucht nach weiteren Verdächtigen. Da kommt ihm der Hochzeitsfotograf, der nebenbei Fotos für Pädophile anfertigt, gerade recht. Doch auch er ist nicht der Täter. So ganz nebenbei hat Roger Blanc noch Probleme mit seinem Haus, einer alten Ölmühle und erwartet seine Tochter zu den Weihnachtsfeiertagen. Außerdem scheint seine heimliche Beziehung zur Untersuchungsrichterin Aveline, der Gattin seines Intimfeindes Staatssekretär Vialaron-Allègre, aufgeflogen zu sein. Roger Blanc gräbt in der Familiengeschichte des vermissten Mädchens und entdeckt, dass das Skelett die Großmutter der Kleinen ist. Daraufhin wirft der Unfalltod der Mutter, deren Fahrzeug vor einigen Jahren von einem grünen Auto von der Straße gedrängt worden ist, neue Fragen auf. Es scheint, als ob es jemand auf die Frauen der abgesehen hätte. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn das kleine Mädchen ist schon fast eine Woche verschwunden. Wird es gelingen Noëlle lebend zu finden? Meine Meinung: Dieser 6. Fall für Capitaine Roger Blanc ist fesselnd bis zur letzten Seite. Das liegt nicht nur am Kriminalfall selbst, der die mühsame Polizeiarbeit, und den Druck unter dem die Ermittler stehen, aufzeigt, sondern auch an den anderen Charakteren, mit dem Blanc umgeben ist. Da ist zum einen Polizeichef Nkoulou, der sich auffallend kooperativ verhält, und nur mehr wenig mit dem Ekelpaket seiner Anfangszeit gemein hat. Diesmal hält Nkoulou Roger Blanc sogar den Rücken frei, als der die Zusammenhänge zwischen dem Verschwinden des Mädchens und den gewaltsamen Toden von Mutter und Großmutter entdeckt. Jetzt fehlen ja nur mehr die Beweise. Cay Rademacher gelingt abermals Macht und Ohnmacht präzise darzustellen. Roger Blanc ist ein Mensch mit Ecken und Kanten. Wie schon früher vermutet, hat der ehrgeiziger Vorgesetzte einen schwarzen Fleck auf seiner weißen Weste. Ich denke, dies wird genauso Gegenstand des einen oder anderen Nachfolgers sein, wie das Ende seiner Beziehung zu Aveline Vialaron-Allègre, die - wie es scheint - ein eigenes arrogantes Spielchen mit ihrem Liebhaber treibt. Dabei müsste der gute Roger ja gar keine solchen Umstände haben, liegt doch eine mögliche neue Liebe ganz in der Nähe. Doch da muss ihm vermutlich seine Tochter auf die Sprünge helfen. Ob die Trennung von Aveline mit einem Super-GAU endet oder nicht, werden wir Leser vermutlich bald erfahren. "Panta Rhei - alles fließt" - Es scheint auch hier, einiges in Fluss gekommen zu sein. Das Ganze ist von Cay Rademacher sprachlich einwandfrei und kurzweilig erzählt. Der Plot ist raffiniert und gibt Einblick in die historische Vergangenheit. Die ist akkurat recherchiert und das „Vergessen“ der Dorfbewohner ist authentisch geschildert. Fazit: Diesmal wieder 5 Sterne für einen Krimi, der bis zur letzten Seite fesselt.

Einmal Cay Rademacher immer Cay Rademacher

Bewertung aus Dormagen am 07.04.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Gewohnt gut. Man fühlt sich nach Südfrankreich versetzt. Excellente Landschafts-/Lebens-/Situations-/Personenbeschreibungen. Unaufgeregte Berichte der Ermittlungen, trotzdem hochspannend. Warte auf das nächste Buch, da ich alle anderen mit großem Vergnügen gelesen habe.

Einmal Cay Rademacher immer Cay Rademacher

Bewertung aus Dormagen am 07.04.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Gewohnt gut. Man fühlt sich nach Südfrankreich versetzt. Excellente Landschafts-/Lebens-/Situations-/Personenbeschreibungen. Unaufgeregte Berichte der Ermittlungen, trotzdem hochspannend. Warte auf das nächste Buch, da ich alle anderen mit großem Vergnügen gelesen habe.

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