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Mittwoch also

Roman

Buch (Gebundene Ausgabe)

18,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Jung, ledig, selbstbestimmt – und ungewollt schwanger.

Hedda ist nach einem One-Night-Stand ungewollt schwanger und möchte schnellstmöglich abtreiben. Doch sie hat die Rechnung ohne das norwegische Gesundheitssystem gemacht, das eine mehrtägige Bedenkzeit vorsieht. Und die setzt ihr unerwartet zu …

Die 33-jährige Hedda, Journalistin in Oslo, hat eine Lebenskrise: Ihr wird gekündigt, und ihre Langzeitaffäre (und heimliche große Liebe) Lukas macht Schluss mit ihr. Sie wählt die große Geste und bricht zu einer Irrfahrt quer durch Europa auf, die mit einem Fast-Flugzeugabsturz über Sarajewo beginnt und mit einem One-Night-Stand mit dem Aussteiger Milo in Berlin endet. Zurück in Oslo stellt sie fest, dass sie ungewollt schwanger ist. Sie ist sich sicher, dass sie das Kind nicht behalten und eine schnelle Abtreibung möchte. Doch gar so einfach macht man es ihr nicht, denn der Arzt eröffnet ihr, dass sie zunächst eine mehrtägige Bedenkzeit einhalten muss. Und diese bringt Hedda ins Grübeln.

Lotta Elstad gelingt ein ungewöhnlicher, sehr unaufgeregter, sehr heutiger Blick auf einen wichtigen Aspekt weiblicher Selbstbestimmung, und sie schafft eine toughe, unabhängige Protagonistin mit bissigem Humor, der unsere Sympathien jederzeit sicher sind.

»Selten findet man Heiterkeit und Melancholie zu solche einer sensationellen Lektüre vereint. Literarisch äußerst wertvoll!« ("literaturmarkt.info")
»Die Geschichte von Heddas Ringen um Selbstbestimmung erzählt Lotta Elstad mit viel Tempo und Witz [...] der Roman entfaltet einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann.« ("Hessenschau")
»klingt tragisch, ist aber witzig« ("Programmzeitung Basel")
»ein packend aktuelles Debüt aus Oslo« ("Madame")
»Auf beeindruckend unterhaltsame Art macht diese Geschichte klar, was Feminist*innen seit jeher fordern: Lasst Frauen selber entscheiden!« ("an.schläge")

Lotta Elstad, Jahrgang 1982, arbeitet als Autorin, Journalistin, Historikerin, Lektorin. Sie hat diverse Romane und Sachbücher auf Norwegisch veröffentlicht. »Mittwoch also« ist ihr erstes Buch, das auf Deutsch erscheint..
Karoline Hippe, aufgewachsen an der Ostseeküste, studierte in Leipzig und Berlin und lebt zurzeit in Oslo. Dort trinkt sie grünen Tee im Hinterzimmer eines kleinen Buchladens und übersetzt aus dem Norwegischen, Dänischen und Englischen.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.08.2019

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19,3/11,6/3 cm

Gewicht

354 g

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.08.2019

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19,3/11,6/3 cm

Gewicht

354 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Jeg nekter å tenke

Übersetzer

Karoline Hippe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-05203-9

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Geschmackssache

Bewertung am 29.02.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe das Buch bei vorablesen.de gewonnen und mich sehr über meinen dritten Gewinn gefreut. Das Buch hat mir allerdings deutlich weniger gefallen als meine anderen beiden Gewinne. Der Leseeindruck und damit der Beginn des Buches war für mich literarisch fulminant, neuartig, witzig, grandios. Doch genau dort, wo dann für mich das eigentliche Buch begann, brach es ab. Das Erzähltempo bleibt hoch, aber das Buch ist für mich nicht vordergründig ein Roman über Abtreibung und die Regeln, die der Staat einer Frau stellt, um über ihren Körper bestimmen zu dürfen, sondern fast ein Road-Movie. In die Person Hedda sind mir ein bisschen zu viele Spontanitäten und Verrücktigkeiten gepackt - vielleicht bin ich aber auch für eine moderne Lesart, die das Buch erfordert, zu alt. In dem Kosmopolitanischen, das die Protagonistin vorlebt, finde ich das Thema nicht verankert - mir fehlt der gesellschaftliche Diskurs. Gegen Ende wird das Thema noch einmal aufgenommen, die Verzweiflung Heddas deutlicher sichtbar, und auch eine salomonische Lösung angeboten. Allein mich konnte der Plot nicht überzeugen - ich fürchte, ich hätte das Buch unter "normalen" Umständen nicht zu Ende gelesen.

Geschmackssache

Bewertung am 29.02.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe das Buch bei vorablesen.de gewonnen und mich sehr über meinen dritten Gewinn gefreut. Das Buch hat mir allerdings deutlich weniger gefallen als meine anderen beiden Gewinne. Der Leseeindruck und damit der Beginn des Buches war für mich literarisch fulminant, neuartig, witzig, grandios. Doch genau dort, wo dann für mich das eigentliche Buch begann, brach es ab. Das Erzähltempo bleibt hoch, aber das Buch ist für mich nicht vordergründig ein Roman über Abtreibung und die Regeln, die der Staat einer Frau stellt, um über ihren Körper bestimmen zu dürfen, sondern fast ein Road-Movie. In die Person Hedda sind mir ein bisschen zu viele Spontanitäten und Verrücktigkeiten gepackt - vielleicht bin ich aber auch für eine moderne Lesart, die das Buch erfordert, zu alt. In dem Kosmopolitanischen, das die Protagonistin vorlebt, finde ich das Thema nicht verankert - mir fehlt der gesellschaftliche Diskurs. Gegen Ende wird das Thema noch einmal aufgenommen, die Verzweiflung Heddas deutlicher sichtbar, und auch eine salomonische Lösung angeboten. Allein mich konnte der Plot nicht überzeugen - ich fürchte, ich hätte das Buch unter "normalen" Umständen nicht zu Ende gelesen.

"Es" muss weg, egal wie

Frenzy aus Aachen am 20.11.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hedda ist Mitte 30, Journalistin. Sie verliert ihren Job, ihre Langzeitaffäre und heimliche Liebe Lukas macht Schluss, also muss sie raus. Sie will nach Griechenland, doch landet in Bosnien und Herzegowina und irgendwann in Berlin, wo sie mit dem Aussteiger Milo einen One-Night-Stand hat. Zurück in Oslo stellt sie fest, dass sie ungewollt schwanger ist und das Kind so schnell wie möglich los werden will. Doch diesen Plan hat sie ohne das Gesundheitssystem gemacht und bekommt vom Arzt eine mehrtägige Bedenkzeit verschrieben. Und diese bringt sie ins Grübeln. Ungewollt schwanger na toll, in Hedda´s Lebenskrise nun ein weiterer Punkt, der sie beschäftigt und in den sie sich irgendwie verlieren kann, denn sie hat ja nun noch ein paar Tage mehr Bedenkzeit um darüber nachzudenken. Ein Buch, bei dem ich dachte, dass das Tabu-Thema Abtreibung thematisiert wird. Doch leider kam es anders. Es fiel mir sehr schwer, dieses Buch zu Ende zu lesen, da Hedda über alles nachdenkt, von A nach B auf C kommt und alles irgendwie für mich keinen Sinn ergibt. Ihre Gedanken sind oft so zusammenhangslos und wirr, dass ich ihr gar nicht mehr folgen kann. Zu Beginn, als ich in das Buch hineinschnuppern konnte und es dann zum Rezensieren erhalten habe, fand ich Hedda mit ihrer Art sehr sympathisch, sie wirkte auf mich jünger und in Sachen Liebe irgendwie naiv. Ich fand den lockeren Schreibstil interessant und hatte auf ein Buch gehofft, dass mich zum Nachdenken aber vielleicht auch zum Schmunzeln bringt. Leider war irgendwann genau das Gegenteil der Fall und ich hatte große Schwierigkeiten das Buch überhaupt zu Ende zu lesen. Irgendwann hat mich Hedda mit ihrer Art nur noch genervt, wie sie alle Ideen von Milo thematisiert, selbst die kleinste Fliege im Raum analysiert und überhaupt nicht auf den Punkt kommt. Dabei wurde das eigentliche Thema, die Abtreibung und die dortige politische Diskussion irgendwie nur die ersten Seiten thematisiert. Irgendwann hatte ich das Gefühl, ging es nur noch um Heddas Lebenskrise. Welche letztendlich dazu führte, dass mit dubiosen Internettipps und drastischen Mitteln mal eben ein Leben ausgelöscht wurde. Ein Leben, über das irgendwie gar nicht mehr gesprochen bzw. nachgedacht wurde. Ich fand Hedda auch nicht selbstbestimmt, sie wirkte auf mich sehr verunsichert und klein, ohne eigene Meinung, denn es ging nie wirklich um sie selbst oder das Kind in ihrem Körper. Den Schreibstil fand ich irgendwann sehr anstrengend zu lesen, da sich Heddas Gedanken, eben in 5000 Richtungen bewegen, aber nie wirklich zu einer Antwort führen, außer dass „es“ weg muss, egal wie. Es wurden viele Floskeln und philosophischen Phrasen verwendet, die Sätze künstlich in die Länge gezogen und Sätze mit allen erdenklichen Wörtern bestückt. Es war sehr anstrengend zu lesen, da es immer wieder Zeitwechsel gab und man als Leser nicht mehr gut folgen konnte. Mich hat das ganze Buch leider irgendwann nur noch genervt. Leider hat mir das Buch überhaupt nicht gefallen. Mein anfängliches Interesse an dem Buch, schlug sich relativ schnell ins Gegenteilige um, da mir Heddas naive, egoistische und für mich gar nicht selbstsichere Art irgendwann auf die Nerven ging. Und das Buch, für mich leider keinerlei Aussage hatte. Denn das eigentliche Thema „Abtreibung“, die damit verbundenen Tabus und politischen Diskussionen wurden gar nicht mehr thematisiert.

"Es" muss weg, egal wie

Frenzy aus Aachen am 20.11.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hedda ist Mitte 30, Journalistin. Sie verliert ihren Job, ihre Langzeitaffäre und heimliche Liebe Lukas macht Schluss, also muss sie raus. Sie will nach Griechenland, doch landet in Bosnien und Herzegowina und irgendwann in Berlin, wo sie mit dem Aussteiger Milo einen One-Night-Stand hat. Zurück in Oslo stellt sie fest, dass sie ungewollt schwanger ist und das Kind so schnell wie möglich los werden will. Doch diesen Plan hat sie ohne das Gesundheitssystem gemacht und bekommt vom Arzt eine mehrtägige Bedenkzeit verschrieben. Und diese bringt sie ins Grübeln. Ungewollt schwanger na toll, in Hedda´s Lebenskrise nun ein weiterer Punkt, der sie beschäftigt und in den sie sich irgendwie verlieren kann, denn sie hat ja nun noch ein paar Tage mehr Bedenkzeit um darüber nachzudenken. Ein Buch, bei dem ich dachte, dass das Tabu-Thema Abtreibung thematisiert wird. Doch leider kam es anders. Es fiel mir sehr schwer, dieses Buch zu Ende zu lesen, da Hedda über alles nachdenkt, von A nach B auf C kommt und alles irgendwie für mich keinen Sinn ergibt. Ihre Gedanken sind oft so zusammenhangslos und wirr, dass ich ihr gar nicht mehr folgen kann. Zu Beginn, als ich in das Buch hineinschnuppern konnte und es dann zum Rezensieren erhalten habe, fand ich Hedda mit ihrer Art sehr sympathisch, sie wirkte auf mich jünger und in Sachen Liebe irgendwie naiv. Ich fand den lockeren Schreibstil interessant und hatte auf ein Buch gehofft, dass mich zum Nachdenken aber vielleicht auch zum Schmunzeln bringt. Leider war irgendwann genau das Gegenteil der Fall und ich hatte große Schwierigkeiten das Buch überhaupt zu Ende zu lesen. Irgendwann hat mich Hedda mit ihrer Art nur noch genervt, wie sie alle Ideen von Milo thematisiert, selbst die kleinste Fliege im Raum analysiert und überhaupt nicht auf den Punkt kommt. Dabei wurde das eigentliche Thema, die Abtreibung und die dortige politische Diskussion irgendwie nur die ersten Seiten thematisiert. Irgendwann hatte ich das Gefühl, ging es nur noch um Heddas Lebenskrise. Welche letztendlich dazu führte, dass mit dubiosen Internettipps und drastischen Mitteln mal eben ein Leben ausgelöscht wurde. Ein Leben, über das irgendwie gar nicht mehr gesprochen bzw. nachgedacht wurde. Ich fand Hedda auch nicht selbstbestimmt, sie wirkte auf mich sehr verunsichert und klein, ohne eigene Meinung, denn es ging nie wirklich um sie selbst oder das Kind in ihrem Körper. Den Schreibstil fand ich irgendwann sehr anstrengend zu lesen, da sich Heddas Gedanken, eben in 5000 Richtungen bewegen, aber nie wirklich zu einer Antwort führen, außer dass „es“ weg muss, egal wie. Es wurden viele Floskeln und philosophischen Phrasen verwendet, die Sätze künstlich in die Länge gezogen und Sätze mit allen erdenklichen Wörtern bestückt. Es war sehr anstrengend zu lesen, da es immer wieder Zeitwechsel gab und man als Leser nicht mehr gut folgen konnte. Mich hat das ganze Buch leider irgendwann nur noch genervt. Leider hat mir das Buch überhaupt nicht gefallen. Mein anfängliches Interesse an dem Buch, schlug sich relativ schnell ins Gegenteilige um, da mir Heddas naive, egoistische und für mich gar nicht selbstsichere Art irgendwann auf die Nerven ging. Und das Buch, für mich leider keinerlei Aussage hatte. Denn das eigentliche Thema „Abtreibung“, die damit verbundenen Tabus und politischen Diskussionen wurden gar nicht mehr thematisiert.

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