Alles wird anders

Das Zeitalter der Ökologie

Bernd Ulrich

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Beschreibung

Klimawandel, Artensterben, Ernährung: Sind wir radikal genug?

Die ökologischen Widersprüche verschärfen sich, die politischen Auseinandersetzungen um Klimawandel, Artensterben, Ernährung, ja unsere ganze Lebens- und Produktionsweise werden härter. Die Ökologie ist endgültig kein Thema mehr unter anderem, sie wird zum zentralen Aggregatzustand der Politik.

Warum ist das so? Im nicht enden wollenden Sommer 2018 ist den Bürgerinnen und Bürgern die schwache ökologische Bilanz der Merkel-Jahre ins Bewusstsein getreten. Die Grünen konnten deswegen ihre demoskopischen Werte verdoppeln.

Hinzu kommt, dass klimapolitisch immer öfter Stunden der Wahrheit anstehen: Verkehrswende, Energiewende, Agrarwende – die Eingriffe, die nötig sind, um die Erderwärmung leidlich zu begrenzen, sind tief, die anstehenden Veränderungen werden reale Verlierer und Gewinner haben, sie bergen Chancen und Schmerzen. Kein Wunder, dass der Streit nun ins politische Zentrum rückt und alle anderen Themen neu beleuchtet – von der sozialen Gerechtigkeit bis zur Demokratie und den Menschenrechten.

Die politische Kultur des Landes ist darauf nicht vorbereitet. Immer noch wird nicht nach einer Politik für die Probleme gesucht, sondern umgekehrt: Die Probleme werden so zurechtgestutzt, dass sie auf die Politik passen, die wir kennen. Diese Verdrängung der ökologischen Herausforderung aber neurotisiert unsere Gesellschaft. Bernd Ulrich zeigt, wie es gelingen kann, diese Blockade zu überwinden und neue Freiheiten und neue Zuversicht zu gewinnen.

»Ein Appell, sich aus den eigenen Abwehrhaltungen und Verdrängungstaktiken freizustrampeln [...] klug anregend.«

Bernd Ulrich, geboren 1960 in Essen, stellvertretender Chefredakteur und Leiter des Politikressorts der ZEIT. Für seine journalistische Arbeit erhielt er 2013 den Henri-Nannen-Preis und 2015 den Theodor-Wolff-Preis. Bei KiWi erschienen bisher: »Sagt uns die Wahrheit! Was was Politiker verschweigen und warum« (2015) und »Guten Morgen, Abendland – Der Westen am Beginn einer neuen Epoche« (2017).

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 10.10.2019
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Seitenzahl 224
Maße 21,6/14,2/2,5 cm
Gewicht 280 g
Auflage 3. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-05365-4

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Der Extremismus der Normalität
von einer Kundin/einem Kunden am 14.04.2020

Der Autor Ulrich, den wir aus der ZEIT kennen, beschäftigt sich dieses Mal mit einer Krise,die sich zur Schicksalsfrage der Menschheit entwickeln könnte.Unglaublich gut recherchiert, von politischer Relevanz und durch historische Zusammenhänge des westlichen Denkens fundamentiert. Ulrich stellt unser "immer-so-Weitermachen" in F... Der Autor Ulrich, den wir aus der ZEIT kennen, beschäftigt sich dieses Mal mit einer Krise,die sich zur Schicksalsfrage der Menschheit entwickeln könnte.Unglaublich gut recherchiert, von politischer Relevanz und durch historische Zusammenhänge des westlichen Denkens fundamentiert. Ulrich stellt unser "immer-so-Weitermachen" in Frage und geht in seiner Ursachenforschung bis in den Kern der westlichem Demokratie und dessen Selbstverständnis. Typisch Journalist, nimmt der Autor keine Stellung, vielmehr fordert er uns als Leser zum Nachdenken und zur Meinungsbildung auf.

von einer Kundin/einem Kunden am 27.03.2020
Bewertet: anderes Format

Ulrichs Bestandsaufnahme zur gegenwärtigen Situation unseres Klimas und wie wir mit dem Thema umgehen, ist eine lohnenswerte Lektüre. Es macht uns nochmal bewusst, dass wir mehr für den Erhalt unseres Planeten tun müssen.


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