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Der lachende Kontinent

Expeditionen ins unbekannte Afrika

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Der lachende Kontinent

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

22799

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.02.2020

Verlag

Terra Mater Books

Seitenzahl

286

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

22799

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.02.2020

Verlag

Terra Mater Books

Seitenzahl

286

Maße (L/B/H)

21,6/15,4/2,6 cm

Gewicht

524 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99055-020-5

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Afrika ist anders (als wir Europäer denken)

Aischa aus Kissing am 30.09.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Unsere Sicht auf Afrika ist nach wie vor durch die europäische Kolonialgeschichte geprägt. Auch wenn man sie nicht mehr als "N***" tituliert, so halten sich insgeheim doch viele Vorurteile über Afrikaner. Auch heute herrschen in Berichten über den zweitgrößten Kontinent negative Schlagzeilen vor, das Narrativ transportiert Bilder von Hungersnöten, Bürgerkriegen, Epidemien, Armut und Flucht. Autor Bernd Dörries ist - erfolgreich - angetreten, um diese Klischees zu widerlegen. Der Journalist berichtet seit 2017 für die Süddeutsche Zeitung über Afrika und hat seither 34 der 49 Subsahara-Staaten bereist. Herausgekommen sind dabei kurze Porträts der einzelnen Länder, die ohne weitere Gewichtung alphabetisch sortiert von Angola bis Uganda führen. Die einzelnen Kapitel beginnen mit je einer Karte, die die geografische Lage des jeweiligen Staates innerhalb Afrikas zeigt, allerdings nur als Umriss, hier vermisse ich die Angabe der Hauptstadt. Trockene Fakten wie Einwohnerzahl, Jahr der Unabhängigkeit oder Wirtschaftswachstum vermitteln einen ersten Eindruck, kurze Schlagworte wie "Darüber redet das Land" oder "Das sollte man gesehen haben" sind originell, aber natürlich sehr durch die Betrachtung des Autors gefärbt. Ob man wirklich von der Zahl der chinesischen Restaurants (so eine weitere "Kennziffer") darauf schließen kann, wie groß der Einfluss der Chinesen auf die Wirtschaft im Land ist, lasse ich mal dahingestellt, amüsant ist es allemal. Das Buch unterhält und lehrt, es gibt Skurriles zu entdecken, wie das mit Schneekanonen gut bestückte Skigebiet, das ein Österreicher in Lesotho gegründet hat. Es findet sich erstaunlich Unbekanntes - oder wussten Sie, dass die größte Kirche der Welt inmitten des ivorischen Dschungels steht? Dass es in Nigeria die weltbesten Scrabble-Spieler gibt oder dass in Äthiopien hervorragender Wein angebaut wird? Für solche "Fun-Facts" eignen sich die kurzen Porträts ausnehmend gut. Wenn es allerdings um gewichtigere Themen geht, die eine tiefgehendere Betrachtung erfordern, hat mich das Format etwas gestört. Ob etwa die Billigstproduktion in ruandischen Textilfabriken eine Chance für die dortige Wirtschaft oder doch eher eine Form neokolonialer Ausbeutung ist bleibt offen. Ebenso wie die Rolle des berühmten angolischen Widerstandkämpfers Jonas Savimbi. Sollte man ihn als Politiker in Erinnerung behalten, der maßgeblich dazu beitrug, sein Land nach der Unabhängigkeit zu demokratisieren, oder war er der ewige Unruhestifter, der den Bürgerkrieg immer wieder befeuerte? Hier wären weiterführende Literaturtipps im Anhang hilfreich gewesen. Dörries schreibt unterhaltsam und begegnet seinen Gesprächspartnern auf Augenhöhe. Ab und zu hätte ich mir mehr Einblick in seine Begegnungen mit den Menschen gewünscht und auch die Auswahl der Kontakte ist nicht immer glücklich. Statt der Befindlichkeiten der in Mali stationierten Bundeswehrsoldaten hätten mich jedenfalls viel mehr Begegnungen mit Maliern interessiert. Unterm Strich ist aber eine durchaus lesenswerte Sammlung persönlicher Eindrücke der bereisten afrikanischen Länder. Und die Erkenntnis: Afrika ist anders, vor allem anders als wir es uns vorstellen, und meist besser als gedacht. Die Menschen Afrikas sind uns - in ihrem Humor, mit kleinen und großen Sorgen, im Alltag wie auch in ihren Träumen - sehr ähnlich.

Afrika ist anders (als wir Europäer denken)

Aischa aus Kissing am 30.09.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Unsere Sicht auf Afrika ist nach wie vor durch die europäische Kolonialgeschichte geprägt. Auch wenn man sie nicht mehr als "N***" tituliert, so halten sich insgeheim doch viele Vorurteile über Afrikaner. Auch heute herrschen in Berichten über den zweitgrößten Kontinent negative Schlagzeilen vor, das Narrativ transportiert Bilder von Hungersnöten, Bürgerkriegen, Epidemien, Armut und Flucht. Autor Bernd Dörries ist - erfolgreich - angetreten, um diese Klischees zu widerlegen. Der Journalist berichtet seit 2017 für die Süddeutsche Zeitung über Afrika und hat seither 34 der 49 Subsahara-Staaten bereist. Herausgekommen sind dabei kurze Porträts der einzelnen Länder, die ohne weitere Gewichtung alphabetisch sortiert von Angola bis Uganda führen. Die einzelnen Kapitel beginnen mit je einer Karte, die die geografische Lage des jeweiligen Staates innerhalb Afrikas zeigt, allerdings nur als Umriss, hier vermisse ich die Angabe der Hauptstadt. Trockene Fakten wie Einwohnerzahl, Jahr der Unabhängigkeit oder Wirtschaftswachstum vermitteln einen ersten Eindruck, kurze Schlagworte wie "Darüber redet das Land" oder "Das sollte man gesehen haben" sind originell, aber natürlich sehr durch die Betrachtung des Autors gefärbt. Ob man wirklich von der Zahl der chinesischen Restaurants (so eine weitere "Kennziffer") darauf schließen kann, wie groß der Einfluss der Chinesen auf die Wirtschaft im Land ist, lasse ich mal dahingestellt, amüsant ist es allemal. Das Buch unterhält und lehrt, es gibt Skurriles zu entdecken, wie das mit Schneekanonen gut bestückte Skigebiet, das ein Österreicher in Lesotho gegründet hat. Es findet sich erstaunlich Unbekanntes - oder wussten Sie, dass die größte Kirche der Welt inmitten des ivorischen Dschungels steht? Dass es in Nigeria die weltbesten Scrabble-Spieler gibt oder dass in Äthiopien hervorragender Wein angebaut wird? Für solche "Fun-Facts" eignen sich die kurzen Porträts ausnehmend gut. Wenn es allerdings um gewichtigere Themen geht, die eine tiefgehendere Betrachtung erfordern, hat mich das Format etwas gestört. Ob etwa die Billigstproduktion in ruandischen Textilfabriken eine Chance für die dortige Wirtschaft oder doch eher eine Form neokolonialer Ausbeutung ist bleibt offen. Ebenso wie die Rolle des berühmten angolischen Widerstandkämpfers Jonas Savimbi. Sollte man ihn als Politiker in Erinnerung behalten, der maßgeblich dazu beitrug, sein Land nach der Unabhängigkeit zu demokratisieren, oder war er der ewige Unruhestifter, der den Bürgerkrieg immer wieder befeuerte? Hier wären weiterführende Literaturtipps im Anhang hilfreich gewesen. Dörries schreibt unterhaltsam und begegnet seinen Gesprächspartnern auf Augenhöhe. Ab und zu hätte ich mir mehr Einblick in seine Begegnungen mit den Menschen gewünscht und auch die Auswahl der Kontakte ist nicht immer glücklich. Statt der Befindlichkeiten der in Mali stationierten Bundeswehrsoldaten hätten mich jedenfalls viel mehr Begegnungen mit Maliern interessiert. Unterm Strich ist aber eine durchaus lesenswerte Sammlung persönlicher Eindrücke der bereisten afrikanischen Länder. Und die Erkenntnis: Afrika ist anders, vor allem anders als wir es uns vorstellen, und meist besser als gedacht. Die Menschen Afrikas sind uns - in ihrem Humor, mit kleinen und großen Sorgen, im Alltag wie auch in ihren Träumen - sehr ähnlich.

Von Angola bis Uganda

Sikal am 11.01.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Zu jedem Land gibt es ein paar Dinge, die man wissen sollte: Historisches oder Skurriles, dazu die Zahl der chinesischen Restaurants, … es wird immer etwas fehlen, Putsche oder Revolution bleiben unerwähnt. Dafür beschreibt das Buch hoffentlich einiges, was sonst fehlt, wenn wir über Afrika reden: Freude und Normalität, Gastfreundschaft und die Kunst der Improvisation. Es wird nicht immer gelacht, aber erstaunlich oft.“ Eine Hommage an einen Kontinent, der uns über die Medien als „Entwicklungsland“ vermittelt wird. Der Autor Bernd Dörries zeigt in seinem Buch „Der lachende Kontinent“ (erschienen bei Terra Mater), dass es ein Land abseits von Krieg, Hunger und Gefahren gibt und wir unseren Blick nur darauf lenken müssen. Der Autor und Journalist Bernd Dörries hat auf seinen Reisen durch 34 afrikanische Länder einen faszinierenden Kontinent entdeckt, der abseits der Klischees einiges zu bieten hat. Diesen Einblick zeigt er uns mit Länderporträts von Angola bis Uganda. Dabei durfte ich viel Neues und Interessantes entdecken, was ich so nicht erwartet hätte. Anfangs findet man bei jedem Porträt eine Landkarte mit der Positionierung des jeweiligen Landes, damit man sich auch orientieren kann. Ein kurzer Steckbrief gibt einen Überblick über Einwohnerzahl, Wirtschaftswachstum, Unabhängigkeit (seit wann), Anzahl der chinesischen Restaurants, Nationalgericht, was man gesehen haben sollte, was man wissen muss und worüber das Land redet. Die hier zu findenden Informationen sind durchaus interessant, doch die Geschichten, die der Autor über das jeweilige Land zu erzählen weiß, sind umso faszinierender, da man davon nur sehr selten hört oder diese wohl auch zu wenig wahrnimmt. Beispielsweise ist die größte Kirche der Welt die Basilika Notre-Dame-de-la-Paix und steht an der Elfenbeinküste oder hat The Gambia eine etwas eigenwillige Auffassung von einer „Kehrmaschine“. Außerdem gilt Nigeria als erfolgreichste Scrabblenation der Welt und das größte Filmfestival des Kontinents wird in Burkina Faso abgehalten. Und wer hätte gedacht, dass ausgerechnet ein Österreicher das größte Schigebiet Afrikas in Lesotho baut. Die Begeisterung des Autors für diesen Kontinent ist spürbar, doch er lässt auch die negativen Details nicht zur Gänze aus: Korruption, Krankheiten, Not, Dürre, der chinesische Einfluss, den bitteren Nachgeschmack der Kolonialisierung. Diese Reise durch Afrika hat mir nicht nur die Augen geöffnet für Ungewöhnliches, Einzigartiges, Besonderes – es hat mir gezeigt, dass es lohnt, die Perspektive zu verändern, um einen anderen Blickwinkel auf einen beeindruckenden Kontinent zu bekommen. 5 Sterne und eine Leseempfehlung für diese Tour.

Von Angola bis Uganda

Sikal am 11.01.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Zu jedem Land gibt es ein paar Dinge, die man wissen sollte: Historisches oder Skurriles, dazu die Zahl der chinesischen Restaurants, … es wird immer etwas fehlen, Putsche oder Revolution bleiben unerwähnt. Dafür beschreibt das Buch hoffentlich einiges, was sonst fehlt, wenn wir über Afrika reden: Freude und Normalität, Gastfreundschaft und die Kunst der Improvisation. Es wird nicht immer gelacht, aber erstaunlich oft.“ Eine Hommage an einen Kontinent, der uns über die Medien als „Entwicklungsland“ vermittelt wird. Der Autor Bernd Dörries zeigt in seinem Buch „Der lachende Kontinent“ (erschienen bei Terra Mater), dass es ein Land abseits von Krieg, Hunger und Gefahren gibt und wir unseren Blick nur darauf lenken müssen. Der Autor und Journalist Bernd Dörries hat auf seinen Reisen durch 34 afrikanische Länder einen faszinierenden Kontinent entdeckt, der abseits der Klischees einiges zu bieten hat. Diesen Einblick zeigt er uns mit Länderporträts von Angola bis Uganda. Dabei durfte ich viel Neues und Interessantes entdecken, was ich so nicht erwartet hätte. Anfangs findet man bei jedem Porträt eine Landkarte mit der Positionierung des jeweiligen Landes, damit man sich auch orientieren kann. Ein kurzer Steckbrief gibt einen Überblick über Einwohnerzahl, Wirtschaftswachstum, Unabhängigkeit (seit wann), Anzahl der chinesischen Restaurants, Nationalgericht, was man gesehen haben sollte, was man wissen muss und worüber das Land redet. Die hier zu findenden Informationen sind durchaus interessant, doch die Geschichten, die der Autor über das jeweilige Land zu erzählen weiß, sind umso faszinierender, da man davon nur sehr selten hört oder diese wohl auch zu wenig wahrnimmt. Beispielsweise ist die größte Kirche der Welt die Basilika Notre-Dame-de-la-Paix und steht an der Elfenbeinküste oder hat The Gambia eine etwas eigenwillige Auffassung von einer „Kehrmaschine“. Außerdem gilt Nigeria als erfolgreichste Scrabblenation der Welt und das größte Filmfestival des Kontinents wird in Burkina Faso abgehalten. Und wer hätte gedacht, dass ausgerechnet ein Österreicher das größte Schigebiet Afrikas in Lesotho baut. Die Begeisterung des Autors für diesen Kontinent ist spürbar, doch er lässt auch die negativen Details nicht zur Gänze aus: Korruption, Krankheiten, Not, Dürre, der chinesische Einfluss, den bitteren Nachgeschmack der Kolonialisierung. Diese Reise durch Afrika hat mir nicht nur die Augen geöffnet für Ungewöhnliches, Einzigartiges, Besonderes – es hat mir gezeigt, dass es lohnt, die Perspektive zu verändern, um einen anderen Blickwinkel auf einen beeindruckenden Kontinent zu bekommen. 5 Sterne und eine Leseempfehlung für diese Tour.

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von Bernd Dörries

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