Produktbild: Leben in der Utopie

Leben in der Utopie Fotografien 1980–1996

1

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2019

Abbildungen

schwarzweisse - Fotosgrafien

Verlag

Mitteldeutscher verlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

27,1/22/1,5 cm

Gewicht

660 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96311-241-6

Beschreibung

Rezension

»Fließende und stehende Zeit, festgehalten in Fotografien, die berühren. Der Blick auf die DDR ist vielschichtig, analytisch und kritisch zugleich, aber von großem Humor und der Zuneigung zu den Menschen und der Heimat geprägt.«
Der Medienbrief, 1/2 2013
»Der präzise Blick Wittenburgs auf siechende Architektur, realsozialistische Alltäglichkeiten und Absurditäten oder aber auf andersdenkende gesellschaftliche Gruppen war unbequem, sollte ungesehen und vor allem undokumentiert bleiben. Es sind Bilder einer noch nicht vergessenen Zeit. Sie sind längst dem Auge entschwunden - und werden doch gleich wieder lebendig, wenn der Blick auf sie fällt.«
DocWinkler.com, 30. Januar 2013
»Wer sich erinnern will, wird in dem Band des norddeutschen Autodidakten eine Fülle beeindruckender Bilder finden: Berührende Porträts wie die der jugendlichen Frauen am Arbeitsplatz. Interessante Alltagsbeobachtungen wie das ulkige Schild mit der Aufschrift ›Hier arbeitet ein hervorragendes Schrankenwärterkollektiv‹. Ungewöhnliche Anblicke wie Tausende Motorräder auf einer Waldwiese bei Teterow. Trostlose Straßenansichten aus der Rostocker Innenstadt im Jahre 1989. Jedes Foto für sich ruft sofort Erinnerungen auf den Plan; auch, wenn man nicht aus dem Norden stammt. Doch die Gesamtheit der Sammlung - sie zeigt Fotos aus den Jahren von 1980 bis 1996 - steht auch für ein Zeitgefühl zwischen dem Ende einer Lebensweise und dem Anfang einer neuen, das sich nur schwer in Worte fassen lässt. Unter den vielen jüngst erschienenen Alltagsbilderbüchern ist dieser Band einer der empfehlenswerten.«
Silvia Ottow, neues deutschland, 12. April 2012
»Gerade mal etwas mehr als 20 Jahre ist es her, dass es die DDR nicht mehr gibt. Und doch gerät vieles schon in Vergessenheit. Um dem entgegenzuwirken, gibt es Bücher wie den neuen Bildband von Siegfried Wittenburg. Er erinnert, wie der Fotograf selbst es einmal ausdrückte, an Dinge, die ›so bekloppt‹ waren, dass man sie einfach ›festhalten musste‹. In kurzweiligen Texten schaut der Autor mit liebevoll kritischem Blick auf das ›Leben in der Utopie‹ zurück. Und natürlich in Bildern: Mit lebensnahen Schwarzweißaufnahmen, die dem Fotografen mitunter Ärger einbrachten. Dieses Buch dokumentiert ganz normalen Wahnsinn in der DDR.«
Welf Grombacher, Leipziger Volkszeitung, 27. April 2012
»Es lässt sich lange und trefflich philosophieren über den Widerspruch zwischen Schein und Sein in der DDR. Einfacher ist es, die Fotos des Rostockers Siegfried Wittenburg zur Hand zu nehmen. In Bildern begegnet dem Betrachter immer wieder die Schizophrenie zwischen den ›kühnen‹ Losungen der Agitatoren von Staat und Partei einerseits und dem Alltag, den jeder Bürger zwischen Ostseeküste und Thüringer Wald erlebte, andererseits. Die Kamera erfasste Absurditäten, über die andere schon hinwegsahen. Im Gegensatz zu den Pressefotografen schaute Wittenburg auch nach links oder rechts.«
Frank Wilhelm, Nordkurier, 22. Mai 2012

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2019

Abbildungen

schwarzweisse - Fotosgrafien

Verlag

Mitteldeutscher verlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

27,1/22/1,5 cm

Gewicht

660 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96311-241-6

Herstelleradresse

Mitteldeutscher Verlag
Bernburger Straße 2
06108 Halle
DE

Email: vertrieb@mitteldeutscherverlag.de

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Der 1952 in Warnemünde…

MaWiOr aus Halle am 16.02.2020

Bewertungsnummer: 2725077

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der 1952 in Warnemünde geborene Siegfried Wittenburg war in den 1980er Jahren einer der wichtigsten Fotografen in der DDR. In dieser bedeutenden historischen Zeitspanne dokumentierten seine Fotos mit einem kritischen und doch liebevollen Blick den Alltag in der Republik – vor allem in Rostock und Umgebung. Aber auch die spannenden Jahre nach der politischen Wende hat Wittenburg mit der Kamera festgehalten. Neben Straßenszenen, Stadtansichten (z.B. Rostock- Groß Klein 1981) und Landschaftsaufnahmen machte er immer wieder Gruppen- und Porträtaufnahmen von Freunden und Bekannten. Aber auch Werktätige an ihrem Arbeitsplatz suchte er auf. Im Mitteldeutschen Verlag ist nun die überarbeitete Auflage von „Leben in der Utopie“ mit einer Auswahl seiner aussagekräftigsten Fotos erschienen. Darunter auch Serien – wie z.B. jugendliche Porträts von 1985 oder von Kaufhallen oder Schaufenstern in und um Rostock. Eindrucksvoll auch die Porträtserie „Helmut Schmidt spricht in Rostock 1990“ mit hoffnungsvollen Gesichtern der Zuhörer. Wittenburgs Fotos sind aber immer eine klare und bewusste Abgrenzung zu den offiziellen und kommerziellen Fotos der Regenbogenpresse.

Der 1952 in Warnemünde…

MaWiOr aus Halle am 16.02.2020
Bewertungsnummer: 2725077
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der 1952 in Warnemünde geborene Siegfried Wittenburg war in den 1980er Jahren einer der wichtigsten Fotografen in der DDR. In dieser bedeutenden historischen Zeitspanne dokumentierten seine Fotos mit einem kritischen und doch liebevollen Blick den Alltag in der Republik – vor allem in Rostock und Umgebung. Aber auch die spannenden Jahre nach der politischen Wende hat Wittenburg mit der Kamera festgehalten. Neben Straßenszenen, Stadtansichten (z.B. Rostock- Groß Klein 1981) und Landschaftsaufnahmen machte er immer wieder Gruppen- und Porträtaufnahmen von Freunden und Bekannten. Aber auch Werktätige an ihrem Arbeitsplatz suchte er auf. Im Mitteldeutschen Verlag ist nun die überarbeitete Auflage von „Leben in der Utopie“ mit einer Auswahl seiner aussagekräftigsten Fotos erschienen. Darunter auch Serien – wie z.B. jugendliche Porträts von 1985 oder von Kaufhallen oder Schaufenstern in und um Rostock. Eindrucksvoll auch die Porträtserie „Helmut Schmidt spricht in Rostock 1990“ mit hoffnungsvollen Gesichtern der Zuhörer. Wittenburgs Fotos sind aber immer eine klare und bewusste Abgrenzung zu den offiziellen und kommerziellen Fotos der Regenbogenpresse.

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von Siegfried Wittenburg

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