• Kunst und Verbrechen
  • Kunst und Verbrechen

Kunst und Verbrechen

Buch (Gebundene Ausgabe)

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Kunst und Verbrechen

Ebenfalls verfügbar als:

Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab 25,00 €
eBook

eBook

ab 19,99 €

Beschreibung


Fälschungen, Geldwäsche, Steuerbetrug, Plünderung antiker historischer Stätten.

Die Liste der Verbrechen, die in Zusammenhang mit Kunst begangen werden, ist lang. Mit dem enormen Anstieg der Preise und der Globalisierung des Kunstmarktes hat die Kriminalität jedoch eine neue Qualität erreicht – so ist etwa Artnapping, bei dem ein Kunstwerk als Geisel genommen und erst gegen Lösegeld wieder zurückgegeben wird, heute keine Seltenheit mehr. Die Kunstexperten Stefan Koldehoff und Tobias Timm nehmen vom Kleinganoven bis zum schwerreichen Meisterfälscher all jene in den Fokus, die sich illegalerweise an Kunst bereichern wollen. Und denen es selbst, wenn sie geschnappt werden, gelegentlich gelingt, sich als genial-charmante Trickser zu inszenieren. Wie hoch der materielle und immaterielle Schaden ist, den sie in den Duty-Free-Zonen und Dark Rooms des globalen Kunstbetriebs anrichten, kommt nur selten ans Tageslicht.

Doch »Kunst und Verbrechen« sammelt nicht nur spannende, erschreckende und irrwitzige Geschichten – die beiden Autoren liefern auch eine fundierte Analyse, was sich am System Kunstmarkt und in den Museen ändern muss. Ein fundiert recherchiertes, brisantes und hochaktuelles Buch, dessen einzelne Kapitel sich so spannend lesen wie kleine Krimis vom Autorenduo des Bestsellers »Falsche Bilder, echtes Geld« zum Fall Beltracchi.

Stefan Koldehoff und Tobias Timm streunen in ihrem Buch durch alle möglichen Verbrechen von, durch und mit Kunst: Von Fälschung, Steuerhinterziehung, Diebstahl bis hin zu Kunst als Bezahlung für illegale Geschäfte kommen ihn ihrem Buch neben der Sachlichkeit auch Anekdoten nicht zu kurz. ("ORF")
Liest sich spannend wie ein Krimi, nur dass es sich um wahre Geschichten aus der Welt des Kunsthandels handelt. ("Der Tagesspiegel")
Die Art-Crime-Experte Stefan Koldehoff und Tobias Timm nehmen Schmuggel, Raubgrabungen, Diebstahl, Geldwäsche und Steuertricks ins Visier. Das liest sich häufig wie ein Krimi, mitsamt Morddrohungen, Bestechungsgeldern und Tricks einer global agierenden Branche, deren Gewinnspannen selbst Drogenbosse zur Verzweiflung bringen können. ("Badische Zeitung")
Viele der zahlreichen Fallgeschichten lassen einem die Kinnlade herunterfallen. Sie alle sind aber nicht nur umfassend recherchiert, sondern auch maximal seriös erzählt, so dass jede Leserin in Zukunft nicht mehr 'die' Kunst oder 'den' Kunstmarkt als zu entlarvende Scharlatane im Kopf haben wird, sondern die Umstände, welche die massiv zunehmenden Kunstverbrechen erlauben. ("FAS")
Ein großartiges Buch. (...) Liest sich rasanter als jeder Krimi und ist, leider muss man sagen, so sauber recherchiert, dass man nichts davon der Fantasie von Stefan Koldehoff und Tobias Timm zuschreiben kann. ("Der Freitag")
Das Buch ist hochinteressant und niederschmetternd zugleich. Doch die Autoren berichten und analysieren nicht nur, sie formulieren auch konkrete Forderungen. ("Bayern 2 Kulturwelt")
[Viele] spannende Geschichten, die sich wirklich wie richtige Kriminalfälle von Agatha Christie nachlesen lassen, findet man in diesem Buch. ("WDR 5")
Koldehoff und Timm stellen in nüchterner Klarheit die wichtigsten Fragen zum Kunsthandel und seinen dunklen Seiten. Fantastisch recherchiert. ("monopol")

Stefan Koldehoff, geboren 1967, ist Kulturredakteur beim Deutschlandfunk in Köln und schreibt unter anderem für Die Zeit und art - Das Kunstmagazin. 2008 wurde er für seine investigativen Recherchen mit dem puk-Journalistenpreis ausgezeichnet. 2012 veröffentlichte er gemeinsam mit Tobias Timm Falsche Bilder, echtes Geld zum Fall Beltracchi. Das Buch wurde mit dem Prix Annette Giacometti und dem Otto-Brenner-Preis ausgezeichnet. Zudem erschien bei Galiani Die Bilder sind unter uns. Das Geschäft mit der NS-Raubkunst und der Fall Gurlitt (2014) und Ich und Van Gogh. Bilder, Sammler und ihre abenteuerlichen Geschichten (2015).
2020 folgte mit Kunst und Verbrechen ein weiteres gemeinsames Buch mit Tobias Timm..
Tobias Timm, geboren 1975 in München, studierte Stadtethnologie, Geschichte und Kulturwissenschaften in Berlin und New York. Als Autor schreibt er für das Feuilleton der ZEIT von Berlin aus über Kunst, Architektur und Verbrechen. 2012 veröffentlichte er gemeinsam mit Stefan Koldehoff Falsche Bilder, echtes Geld zum Fall Beltracchi. Das Buch wurde mit dem Prix Annette Giacometti und dem Otto-Brenner-Preis ausgezeichnet. 2020 folgte mit Kunst und Verbrechen ein weiteres gemeinsames Buch mit Koldehoff.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.03.2020

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

328

Maße (L/B/H)

21,9/15,4/3,8 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.03.2020

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

328

Maße (L/B/H)

21,9/15,4/3,8 cm

Gewicht

534 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-176-8

Das meinen unsere Kund*innen

4.3

3 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

(0)

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Raub, Fälschungen, Geldwäsche - die kriminelle Seite des Kunstmarktes

annlu am 06.04.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Geheimnisvoll wirkt der Kunsthandel, bei dem hohe Summen an unbekannte Privatiers verkauft werden. Das System scheint anfällig zu sein für kriminelle Machenschaften. In wie weit das stimmt – darauf wirft dieses Buch einen Blick, nimmt exemplarische Beispiele heraus um die vielen Betrugsmöglichkeiten aufzudecken und lässt doch offen, wie hoch die Dunkelziffer der Verbrechen rund um die Kunst ist. Welche Verbrechen sind es, die mit der Kunst im Zusammenhang stehen? Diese Frage stellt den Mittelpunkt des Buches dar und gibt den einzelnen Kapiteln ihre Überschriften. Es beginnen die medienwirksamen Einbrüche und Entführungen von Kunst. Schon hier zeigt sich, dass das Verbrechen mit der Kunst nichts Neues ist. Wurden früher allerdings Kunstwerke um ihrer selbst willen gestohlen, steht heute immer öfter ihr materieller Wert (z.B. bei Kunstwerken aus Gold oder anderen Metallen) im Vordergrund oder sie werden geraubt um Versicherungssummen als Lösegeld zu erpressen. Das zweite große Thema sind die Kunstfälschungen. Der Mythos rund um den Maler Modigliani zeigt, dass auch diese Art von Verbrechen lange zurückreicht. Auch nutzen viele Fälscher die politischen Umstände. So lassen sie verschollen geglaubte Bilder wieder auftauchen, geben ihnen eine Verbindung zu Naziräubern oder Geschichten über Schmuggel aus der ehemaligen DDR. Die weiteren Themen des Buches sind spezieller, gehen auf Raubgrabungen und den Handel mit dadurch erworbenen Antiken ebenso ein, wie auf sammelwütige Diktatoren und Geld, das von Staaten veruntreut wurde. Den Abschluss bildet eine Ausführung über die Möglichkeiten, die der Kunstmarkt für die Geldwäsche bietet. Alle Bereiche werden dabei akribisch beschrieben. Von Beispielen ausgehend wird das allgemeine Thema behandelt. Die Fakten, die dazu geliefert werden, sind gut recherchiert. Dabei trifft man auf viel Interessantes (wie die Geschichte des gefälschten Galileo Galilei Buches, den Machenschaften der Diktatorin von Manila, dem Handel mit Nazidevotionalien und Hitlerbildern) aber auch auf skurril Anmutendes (wie die geringen Strafausmaße der Verurteilten aber auch die Leichtgläubigkeit mancher Käufer). Der Stil in dem die Ausführungen gehalten sind, war allerdings nicht immer leicht zu lesen. Die an Aufzählungen erinnernden Passagen waren recht trocken – vielleicht auch, weil ich zu vielen der angesprochenen Kunstwerke kein Bild vor Augen hatte. Fazit: Gut recherchiert und voller Fakten präsentiert sich dieses Buch, in dem ich einiges Interessantes zum Thema erfahren habe, allerdings war es manchmal etwas trocken zu lesen.

Raub, Fälschungen, Geldwäsche - die kriminelle Seite des Kunstmarktes

annlu am 06.04.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Geheimnisvoll wirkt der Kunsthandel, bei dem hohe Summen an unbekannte Privatiers verkauft werden. Das System scheint anfällig zu sein für kriminelle Machenschaften. In wie weit das stimmt – darauf wirft dieses Buch einen Blick, nimmt exemplarische Beispiele heraus um die vielen Betrugsmöglichkeiten aufzudecken und lässt doch offen, wie hoch die Dunkelziffer der Verbrechen rund um die Kunst ist. Welche Verbrechen sind es, die mit der Kunst im Zusammenhang stehen? Diese Frage stellt den Mittelpunkt des Buches dar und gibt den einzelnen Kapiteln ihre Überschriften. Es beginnen die medienwirksamen Einbrüche und Entführungen von Kunst. Schon hier zeigt sich, dass das Verbrechen mit der Kunst nichts Neues ist. Wurden früher allerdings Kunstwerke um ihrer selbst willen gestohlen, steht heute immer öfter ihr materieller Wert (z.B. bei Kunstwerken aus Gold oder anderen Metallen) im Vordergrund oder sie werden geraubt um Versicherungssummen als Lösegeld zu erpressen. Das zweite große Thema sind die Kunstfälschungen. Der Mythos rund um den Maler Modigliani zeigt, dass auch diese Art von Verbrechen lange zurückreicht. Auch nutzen viele Fälscher die politischen Umstände. So lassen sie verschollen geglaubte Bilder wieder auftauchen, geben ihnen eine Verbindung zu Naziräubern oder Geschichten über Schmuggel aus der ehemaligen DDR. Die weiteren Themen des Buches sind spezieller, gehen auf Raubgrabungen und den Handel mit dadurch erworbenen Antiken ebenso ein, wie auf sammelwütige Diktatoren und Geld, das von Staaten veruntreut wurde. Den Abschluss bildet eine Ausführung über die Möglichkeiten, die der Kunstmarkt für die Geldwäsche bietet. Alle Bereiche werden dabei akribisch beschrieben. Von Beispielen ausgehend wird das allgemeine Thema behandelt. Die Fakten, die dazu geliefert werden, sind gut recherchiert. Dabei trifft man auf viel Interessantes (wie die Geschichte des gefälschten Galileo Galilei Buches, den Machenschaften der Diktatorin von Manila, dem Handel mit Nazidevotionalien und Hitlerbildern) aber auch auf skurril Anmutendes (wie die geringen Strafausmaße der Verurteilten aber auch die Leichtgläubigkeit mancher Käufer). Der Stil in dem die Ausführungen gehalten sind, war allerdings nicht immer leicht zu lesen. Die an Aufzählungen erinnernden Passagen waren recht trocken – vielleicht auch, weil ich zu vielen der angesprochenen Kunstwerke kein Bild vor Augen hatte. Fazit: Gut recherchiert und voller Fakten präsentiert sich dieses Buch, in dem ich einiges Interessantes zum Thema erfahren habe, allerdings war es manchmal etwas trocken zu lesen.

Sehr interessant

Bewertung aus Leipzig am 24.03.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe bei dem Wort "Verbrechen" vieles im Kopf - Kunst war bisher jedoch nicht dabei. Vermutlich weil man als erstes Gewalt oder ähnliches damit assoziiert und nicht den Diebstahl oder das fälschen von Kunst. Doch auch das sind Verbrechen und diese müssen verfolgt werden. Die Autoren Kunstexperten Stefan Koldehoff und Tobias Timm gehen diesen nach. In 6 Kapitel unterteilt untersuchen sie die verschiedensten Arten wie Kunst einem Verbrechen erliegen kann. Beginnend mit dem Raub der Mona Lisa im August 1911. Die Kapitel lesen sich flüssig und sind sehr interessant. Man kann sich gut in das Thema einlesen und ich bin verwundert wie vielfältig dieses Thema doch ist. Wer sich Abseits von Mord und Totschlag für andere Arten der Verbrechen interessiert ist hiermit gut beraten.

Sehr interessant

Bewertung aus Leipzig am 24.03.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe bei dem Wort "Verbrechen" vieles im Kopf - Kunst war bisher jedoch nicht dabei. Vermutlich weil man als erstes Gewalt oder ähnliches damit assoziiert und nicht den Diebstahl oder das fälschen von Kunst. Doch auch das sind Verbrechen und diese müssen verfolgt werden. Die Autoren Kunstexperten Stefan Koldehoff und Tobias Timm gehen diesen nach. In 6 Kapitel unterteilt untersuchen sie die verschiedensten Arten wie Kunst einem Verbrechen erliegen kann. Beginnend mit dem Raub der Mona Lisa im August 1911. Die Kapitel lesen sich flüssig und sind sehr interessant. Man kann sich gut in das Thema einlesen und ich bin verwundert wie vielfältig dieses Thema doch ist. Wer sich Abseits von Mord und Totschlag für andere Arten der Verbrechen interessiert ist hiermit gut beraten.

Unsere Kund*innen meinen

Kunst und Verbrechen

von Stefan Koldehoff, Tobias Timm

4.3

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Kunst und Verbrechen
  • Kunst und Verbrechen